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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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		<title>Märchenwerkstatt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 21:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Textwerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[Märchenwerkstatt Willkommen in der Märchenwerkstatt! In dieser Schreibübung dreht sich alles um das Schreiben &#8211; das Bauen von Märchen. Warum bauen? Weil ihr ein Märchen aus verschiedenen „Bausteinen“ zusammen setzten könnt. Und weil ein Märchen nach einer ganz bestimmten Regel funktioniert. Doch was ist ein Märchen überhaupt? Was will es vermitteln? Was hat es für&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/textwerkstatt/maerchenwerkstatt/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Märchenwerkstatt</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-header csc-header-n1">
<h1 class="csc-firstHeader">Märchenwerkstatt</h1>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-1850 size-large" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280-1024x666.jpg" alt="märchenwerkstatt" width="1024" height="666" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280-1024x666.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280-600x390.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280-300x195.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280-768x499.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/woods-1524606_1280.jpg 1000w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
</div>
<h2>Willkommen in der Märchenwerkstatt!</h2>
<p class="bodytext">In dieser Schreibübung dreht sich alles um das Schreiben &#8211; das Bauen von Märchen. Warum bauen? Weil ihr ein Märchen aus verschiedenen „Bausteinen“ zusammen setzten könnt. Und weil ein Märchen nach einer ganz bestimmten Regel funktioniert.<br />
Doch was ist ein Märchen überhaupt? Was will es vermitteln? Was hat es für Möglichkeiten? Wo liegt der Reiz am Schreiben eines Märchen? Ein Märchen beinhaltet keine Wahrheiten. Nein, es vermittelt die symbolische Spiegelung von Wirklichkeiten. Nicht die geschilderten Begebenheiten mit Feen, bösen Hexen, einsamen Prinzessinnen und sprechenden Tieren usw. sind die Wirklichkeit, sondern die dahinter stehenden Menschlichkeiten – die menschlichen Erfahrungen. Denkt nur einmal an das Märchen von Schneewittchen und den sieben Zwergen. Klar, dass Land hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen, werdet ihr auf keiner Landkarte finden. Oder das Märchen von Aschenputtel; einen gläsernen Schuh und sprechende Tauben sind sicherlich auch keine Gegebenheiten des täglichen Lebens. Doch die Eifersucht der alternden Frau oder der bösen Stiefschwestern auf das junge, schöne Schneewittchen oder das arme Aschenputtel, behandeln ein Thema, das sicher viele Menschen nachvollziehen können oder vielleicht sogar schon selbst erlebt haben. Soziale Konflikte, Naturgeheimnisse, Sehnsüchte, Wünsche und Ängste der Menschen werden im Märchen in einer mysteriösen Einfachheit dargestellt.</p>
<p class="bodytext">Und deswegen schreibt ihr ein Märchen am besten nach einigen ganz einfachen Regeln.</p>
<p class="bodytext"><strong>Der Anfang:</strong></p>
<p class="bodytext">„Es war einmal &#8230;“ und dann? Überlegt euch zuerst einmal eine Figur ( Held oder Heldin ). Eure Figur sollte Aufgaben lösen, und Abenteuer bestehen, um am Ende dafür den Lohn zu erhalten. Z.B. Schneewittchen; sie soll erschossen werden, kann aber – dank des mitleidigen Jägers &#8211; in den Wald flüchten, muss viele Abenteuer und Anschläge auf ihr Leben überstehen und wird letztendlich, durch die Liebe des jungen Prinzen, dafür belohnt. Alles wird gut!</p>
<p class="bodytext"><strong>Die Hauptfigur:</strong></p>
<p class="bodytext">Held oder Heldin? In der Regel ist die Figur meistens jung, oftmals sehr arm und verzweifelt, unglücklich und allein. Doch am Ende der Geschichte wird sie glücklich, geliebt und vielleicht sogar reich und mächtig sein.</p>
<p class="bodytext"><strong>Abenteuer und Aufgaben:</strong></p>
<p class="bodytext">Die guten Figuren sollten abenteuerliche und auch manchmal gefährliche Aufgaben bestehen. Böse Drachen oder mächtigen Wesen werden oftmals durch Kämpfe oder List besiegt. Auch das Erlösen von Verwunschenen oder die Rettung anderer guter Personen, sind in der Regel die Aufgabe deines Helden oder Heldin.</p>
<p class="bodytext"><strong>Bestehen oder Lösen der Abenteuer und Aufgaben:</strong></p>
<p class="bodytext">In der Regel durch Mut, List, Gewitztheit, Güte und Klugheit der Figur oder auch der Eingriff eines guten Wesens, z.B. eines übermächtigen Zauberers oder eine Fee.</p>
<p class="bodytext">Märchenhafte Wesen, die dabei sein können:</p>
<p class="bodytext"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-1851 size-medium" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-300x300.png" alt="märchenwerkstatt" width="300" height="300" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-300x300.png 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-100x100.png 100w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-600x600.png 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-150x150.png 150w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-768x768.png 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-1024x1024.png 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280-50x50.png 50w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/unicorn-1474438_1280.png 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p class="bodytext"><strong>Die Guten und Lieben!</strong></p>
<p class="bodytext">Held oder Heldin</p>
<p class="bodytext">Gutmütiger König</p>
<p class="bodytext">die Figur, die gerettet werden muss</p>
<p class="bodytext">Fabeltiere</p>
<p class="bodytext">gute Feen oder andere Helferlein, die z.B. deiner Fantasie entspringen</p>
<p class="bodytext">freundliche Trolle</p>
<p class="bodytext"><strong>Die Bösen und Gemeinen!</strong></p>
<p class="bodytext">die böse Stiefmutter, Stiefschwestern, Stieftante, etc.</p>
<p class="bodytext">Hexen oder böse Feen</p>
<p class="bodytext">mächtige gemeine Zauberer</p>
<p class="bodytext">Drachen, bösartigen Monster und Fabelwesen</p>
<p class="bodytext"><strong>Die Märchensprache:</strong></p>
<p class="bodytext">Wichtig ist, dass ihr den klaren Gegensatz von Gut und Böse zum Ausdruck bringt. In der Regel werden falsches und richtiges Handeln aneinandergereiht. Gerne könnt ihr Aufzählungen benutzen, wie das erste Kind, das zweite Kind, das dritte Kind. Märchen sind meistens zeitlos (z.b. „ Es war einmal &#8230; „) und namenlos ( z.B. der älteste Bruder ). Woran ihr immer denken solltest, dass ihr Wiederholungen von Sprüchen, Reden, Formeln oder Wünschen und Gebeten in euer Märchen einbaut.</p>
<p class="bodytext"><strong>Das „glückliche“ Ende:</strong></p>
<p class="bodytext">Ein Märchen sollte immer gut ausgehen. Getreu dem Motto „Ende gut – alles gut“. Das Gute siegt über das Böse. Der erlösende Kuß und die anschließende glückliche Hochzeit. Das Überwinden von Flüchen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute &#8230;</p>
<p class="bodytext">Hier könnt ihr noch einige Märchengestalten kennenlernen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Riesen</strong></p>
<p class="bodytext">In unwegsamen Urwäldern, in Höhlen an den Meeresufern, im hohen steinigen Gebirge oder auch im Riesenreich unterm Mond, hoch über den Wolken, kann man auf Riesen treffen. Größer als ein Baum – manche Riesen sind so groß, dass sie mit ihren Köpfen an tiefhängenden Regenwolken anstoßen – wandern sie, mit Gesichtern aus Stein gemeißelt und beeindruckenden Kinnladen, auf mächtigen Füßen durch die Welt. Der Riese gilt allgemein als unberechenbares, primitives Ungeheuer.</p>
<p class="bodytext"><strong>Oger</strong></p>
<p>In direkter Verwandschaft mit den Riesen stehen die menschenfressenden Oger. Diese Monster, Ungeheuer und Unholde werden im Norden „Jätte“ was „Fresser“ heißt, genannt. Überall auf der Welt haben sich diese Unholde nieder gelassen. Dort hausen sie in dunklen Gemäuern, alten Ruinen und aber auch im Reich der Riesen.</p>
<p><strong>Hünen</strong></p>
<p class="bodytext">Hünen sind menschlicher Herkunft. Meist sind sie der einzige Sohn armer Witwen. Sie kommen überall vor, wo Abenteuer zu erleben sind. Die Hünen sind immer sehr junge ( kaum zwanzigjährige ) und schöne Männer. Mit einem um die Hüften geschwungenen Fell ( im hohen Norden einen Bärenpelz über den Schultern ), in der Hand einen ausgerissenen Baum als Wanderstock und Knüppel zugleich, ziehen sie durchs Land. Hünen sind von 2,50 mtr. bis zu halber Riesengröße. Im körperlichen Vergleich mit Riesen sind sie zwar fast immer unterlegen, doch ihre Gewitztheit und ihr Mut ersetzt die fehlende Muskelkraft.</p>
<p class="bodytext">Drachen – Hausgeister – Wichtel – Nis – Hobs &#8211; Lobs</p>
<p class="bodytext">Erdleute ( Erdleutle ) – Berggeister – Kasermännle – Erdbibberle &#8211; Pixies</p>
<p class="bodytext">See- und Meeresungeheuer – Fisch- und Schlangengeister</p>
<p class="bodytext">Zauberer</p>
<p class="bodytext">Feen</p>
<p class="bodytext">Meerjungfrauen und Nixen</p>
<p class="bodytext">Verwunschene Geschöpfe</p>
<p class="bodytext">Einhörner</p>
<p class="bodytext">Wassermänner</p>
<p class="bodytext">Trolle</p>
<p class="bodytext">Bucca Boos</p>
<p class="bodytext">Korred</p>
<p class="bodytext">Riesen</p>
<p class="bodytext">Hausgeister</p>
<p class="bodytext">Wichtel</p>
<p class="bodytext">Nis</p>
<p class="bodytext">Hobs</p>
<p class="bodytext">Lobs</p>
<p class="bodytext">Erdleute</p>
<p class="bodytext">Berggeister</p>
<p class="bodytext">Kasermännle</p>
<p class="bodytext">Erdbibberle</p>
<p class="bodytext">Pixies</p>
<p class="bodytext">Drachen</p>
<p class="bodytext">Lindwürmer</p>
<p class="bodytext">Das stille Volk</p>
<p class="bodytext">Und hier haben wir die wichtigsten Märchenmerkmale für euch zusammen gefasst:</p>
<p class="bodytext"><strong>Erzählweise:</strong></p>
<p class="bodytext">Fast alle Märchen beginnen mit den Worten: &#8220; Es war einmal &#8230;&#8220;, die Zeit bleibt unbestimmt.<br />
Im Märchen sind die Ortsangaben ungenau, die Orte können überall sein, das Märchenland ist nirgendwo.<br />
Beispiele: Hinter den sieben goldenen Eichen oder Bei den fünf blauen Bergen oder vielleicht auch Im Land der weißen Büsche.<br />
Im Märchen gibt es viele Wiederholungen (meist dreimal), magische Zahlen ( 3, 7, 12&#8230;) spielen oft eine geheimnisvolle Rolle.<br />
In Märchen kommen vielfach Sprüche (z.B. Spieglein, Spieglein an der Wand &#8230;), Zaubersprüche oder Verse vor.<br />
Viele Märchen hören mit der Schlussformel auf: &#8222;Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute&#8220; oder &#8222;Und sie lebten glücklich und zufrieden, bis an ihr Lebensende&#8220;)</p>
<p><strong>Sprache:</strong></p>
<p>Im Märchen kommen viele Vergleiche vor, z.B.: Sprang wie ein Vogel&#8230;</p>
<p class="bodytext">Erzählzeit: Präteritum (Vergangenheitsform)</p>
<p class="bodytext">Moderne und &#8222;hippe&#8220; Wörter werden nicht benutzt.</p>
<p class="bodytext"><strong>Personen:</strong></p>
<p class="bodytext">Es treten gute und böse Gestalten als Gegenspieler auf, z.B. gut &#8211; böse, schlau &#8211; dumm&#8230;</p>
<p class="bodytext">Figuren können sich oft verwandeln, (siehe: Der Froschkönig)</p>
<p class="bodytext">Oft treten märchenhafte Wesen auf, z.B. Hexen, Feen, Zwerge, Riesen. Man nennt sie die &#8222;Jenseitigen&#8220; oder &#8222;fantastische Gestalten&#8220;.</p>
<p class="bodytext">Es gibt eine oder mehrere Heldenfiguren, die Abenteuer und Prüfungen zu bestehen haben.</p>
<p class="bodytext">Ein Märchenheld trifft oft auf Helfer oder Gaben, die können, was er braucht, oder die übernatürliche Kräfte haben. ( z.B. Tarnkappe, Zauberpferd&#8230;)</p>
<p class="bodytext"><strong>Handlung:</strong></p>
<p class="bodytext">Meistens treffen Gut und Böse aufeinander.</p>
<p class="bodytext">Am Ende werden die Guten belohnt und die Bösen bestraft.</p>
<p class="bodytext">Zuerst aber müssen die Guten Prüfungen bestehen oder schwierige Aufgaben erfüllen ( häufig drei )</p>
<p class="bodytext">Oft passieren Dinge, die in der Wirklichkeit nicht vorkommen, etwa Tiere, die sprechen, oder Gegenstände, die Zauberkräfte besitzen.</p>
<p class="bodytext">Zuerst aber müssen die Guten Prüfungen bestehen</p>
<p class="bodytext">Antje Szillat</p>
<p class="bodytext">Fragen, Anregungen oder einfach nur so &#8230;? Ich freue mich über Eure Mails an: ASzillat@gmx.net</p>
<p class="bodytext"><strong>Ich freue mich auch ganz besonders, wenn Ihr diesen Beitrag auf facebook oder einer anderen Plattform empfehlt. Ihr müßt dazu nur auf einen der Bottons unter diesem Beitrag klicken. 🙂</strong></p>
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		<title>Neue Schreibtipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 21:41:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Textwerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[Wieder neue Schreibtipps von Antje Szillat 1. Schön einfach! Ein wichtiger Grundsatz für den Anfang ist: Schreibt einfach und unkompliziert! Versucht nicht, eure Sätze aufzupusten, wie eine riesige Seifenblase. Sie kann sonst schnell zerplatzen! Ihr solltet keine Redewendungen oder Wörter benutzen, dessen Bedeutung ihr nicht sicher seid. Vermeidet sonderbare oder schiefe Vergleiche, lasst extreme Ausdrücke&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/textwerkstatt/neue-schreibtipps/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Neue Schreibtipps</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c1116" class="csc-default">
<div class="csc-header csc-header-n1">
<h1 class="csc-firstHeader">Wieder neue Schreibtipps von Antje Szillat</h1>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1760" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280.jpg" alt="Schreibtipps" width="1280" height="853" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280.jpg 1000w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280-1024x682.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/study-1231396_1280-84x55.jpg 84w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /></p>
</div>
<p class="bodytext"><strong>1. Schön einfach!</strong></p>
<p class="bodytext">Ein wichtiger Grundsatz für den Anfang ist: Schreibt einfach und unkompliziert!</p>
<p class="bodytext">Versucht nicht, eure Sätze aufzupusten, wie eine riesige Seifenblase. Sie kann sonst schnell zerplatzen!</p>
<p class="bodytext">Ihr solltet keine Redewendungen oder Wörter benutzen, dessen Bedeutung ihr nicht sicher seid.</p>
<p class="bodytext">Vermeidet sonderbare oder schiefe Vergleiche, lasst extreme Ausdrücke und dummes Gerede am besten weg.</p>
<p class="bodytext">Bleibt schön auf dem Teppich und schreibt so einfach und unkompliziert, wie ihr bislang auch geschrieben habt. Nehmt euch nicht zuviel vor, sonst könnte euch bald die Puste ausgehen und ihr müsst auf halber Strecke aufgeben. Und denkt stets daran: auch die ganz berühmten und erfolgreichen Schriftsteller haben mal ganz klein angefangen.</p>
<p class="bodytext"><strong>2. Was bloß?</strong></p>
<p class="bodytext">Wisst ihr schon worüber ihr eigentlich schreiben wollt? Und WAS ihr eigentlich schreiben wollt? Welches Genrè hat es euch angetan? Was für eine Richtung liegt euch?</p>
<p class="bodytext">Die meisten Autoren haben ein festes Genré in dem sie sich bewegen und ihrer Fantasie freien Lauf lassen können. Oftmals macht gerade das ihren Erfolg aus! Sie plagen sich nicht mit romantischen Liebesgeschichten herum, wenn sie am allerliebsten spannende Krimis schreiben und das auch am besten können. Warum sollten sie sich an einem schwermütigen ewiglangen Roman versuchen, wenn sie besonders viel Spaß an lustigen Kurzgeschichten haben?</p>
<p class="bodytext">Aber natürlich mussten auch sie sich zuerst &#8222;ausprobieren&#8220;. Die wenigsten Autoren wussten gleich von Anfang an, in welcher Literaturform sie sich &#8222;austoben&#8220; wollten. Einige haben sich jahrelang mit etwas herumgeplagt, was ihnen überhaupt nicht lag und erst als sie dann IHR Gebiet gefunden hatten, stellte sich der Erfolg ein.</p>
<p class="bodytext">Also, versucht am besten herauszufinden, was euch am meisten liegt! Probiert doch einfach mal verschiedene Richtungen aus. Schreibt lustige Kurzgeschichten, spannende Krimis, Fantasy, Gedichte oder Reime, oder was auch immer und schaut mal, womit ihr euch am wohlsten fühlt. Was hat euch am besten gefallen? Was hat am meisten Spaß gemacht? Wozu ist euch am meisten eingefallen? Was ist euch am besten gelungen?</p>
<p class="bodytext">Was noch sehr behilflich bei der Suche nach dem richtigen Genré sein kann, ist das eigene Bücherregal. Was für Bücher befinden sich darin? Was lest ihr am liebsten? Bei welchen Büchern bekommt ihr eine Gänsehaut vor Rührung, bei welchen vor Abneigung? Oftmals verrät das eigene Bücherregal, wo man am besten &#8222;aufgehoben&#8220; ist. Also, durchstöbert Euren Büchervorrat, versucht euch in verschiedenen Kategorien und probiert Euch aus. Macht eine Bestandsaufnahme – vielleicht habt ihr dann schon EUER Gebiet gefunden!</p>
<p class="bodytext">Fragen, Anregungen, Ideen:</p>
<p class="bodytext">Wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, dann sind diese natürlich herzlich willkommen. Sendet uns einfach eine E-Mail.</p>
<p class="bodytext">Antje Szillat</p>
</div>
<p class="bodytext">
<p class="bodytext">Eine preiswerte und sehr professionelle Möglichkeit, Euren Text als Buch zu veröffentlichen (Ja, als <strong>richtiges</strong> Buch) findet Ihr bei der Edition-impress.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Schreibübungen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 21:41:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Textwerkstatt]]></category>
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					<description><![CDATA[2 Schreibübungen von Antje Szillat Schreibübung: VIEL LESEN Schnappt dir dein Lieblingsbuch und fange an zu lesen. Aber bewusst! Schaue dir jede Seite ganz genau an. Wörter, Sätze oder auch ganze Absätze oder Dialoge, die dir besonders gut gefallen, schreibst du am besten gleich in ein spezielles Schreibheft auf. Aber bitte nicht das ganze Buch,&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/textwerkstatt/schreibtipps/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Schreibübungen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-header csc-header-n1">
<h1 class="csc-firstHeader">2 Schreibübungen von Antje Szillat</h1>
</div>
<p class="bodytext">Schreibübung: VIEL LESEN</p>
<p class="bodytext">Schnappt dir dein Lieblingsbuch und fange an zu lesen. Aber bewusst!</p>
<p class="bodytext">Schaue dir jede Seite ganz genau an. Wörter, Sätze oder auch ganze Absätze oder Dialoge, die dir besonders gut gefallen, schreibst du am besten gleich in ein spezielles Schreibheft auf.</p>
<p class="bodytext">Aber bitte nicht das ganze Buch, wenn es sich zum Beispiel um Eragon oder Tintenblut handelt. Das würde sicherlich zu lange dauern und zu anstrengend sein. Nein, nehme dir am besten die ersten 20 oder auch 30 Seiten vor. Anschließend schaust du die Wörter, Sätze oder vielleicht auch Absätze genau an und verwahrt sie in deiner &#8222;persönlichen Schatzkiste&#8220;. Wusstest du, dass viele Autoren schreiben lernen, indem sie in Büchern anderer Schriftsteller lesen &#8211; bewusst oder auch unbewusst!</p>
<p class="bodytext">Schreibübung: Wer ist es?</p>
<p class="bodytext">In dieser Übung sollst du eine Person beschreiben. Am besten eine, die im Moment nicht anwesend ist, also nur aus deiner Erinnerung heraus.</p>
<p class="bodytext">Wie sieht sie aus. Wie ist die Farbe ihrer Haare? Was für eine Form haben ihre Augen? Ist sie groß oder eher klein? Wie bewegt sie sich? Wie riecht sie? Über welche Charaktereigenschaften verfügt sie? Was sind ihre Hobbys?</p>
<p class="bodytext">Alles was dir zu dieser Person einfällt, schreibst du auf. Anschließend liest du deine &#8222;Personenbeschreibung&#8220; einer Person deiner Wahl vor und lässt sie raten, um welche Person es sich bei deiner Beschreibung handelt. Natürlich muss dem Zuhörer die Person auch bekannt sein.</p>
<p class="bodytext">Viel Spaß und vielleicht entdeckst du dabei plötzlich Dinge oder auch Eigenschaften an dieser Person, die dir bislang noch überhaupt nicht richtig aufgefallen sind.</p>
<p class="bodytext"><a href="https://kidslife-magazin.de/textwerkstatt/stefan-gemmels-tipps/">Hier findest du noch mehr Tipps</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://kidslife-magazin.de/textwerkstatt/neue-schreibtipps/">und hier natürlich</a></p>
<p class="bodytext">
<p class="bodytext">Eine sehr gute und professionelle Möglichkeit, deinen Text als richtiges Buch zu veröffentlichen, findest du <a href="http://edition-impress.de">hier.</a></p>
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		<item>
		<title>Stefan Gemmels Schreibtipps</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 21:20:03 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Gemmel]]></category>
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					<description><![CDATA[für Kids, die gerne schreiben &#160; Schreibt über das, was Euch selbst passiert ist oder über etwas, was Ihr richtig gut kennt. Es macht keinen Sinn, über einen Polizisten in Russland zu schreiben, wenn man selbst keinen Polizisten kennt und noch nie in Russland war. Da würden sicher massenweise Fehler in der Geschichte auftreten. Überlegt&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/textwerkstatt/stefan-gemmels-tipps/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Stefan Gemmels Schreibtipps</span></a>]]></description>
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<h1 class="csc-firstHeader">für Kids, die gerne schreiben</h1>
<p>&nbsp;</p>
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<h5 class="bodytext"><strong>Schreibt über das, was Euch selbst passiert ist oder über etwas, was Ihr richtig gut kennt.</strong></h5>
<p class="bodytext">Es macht keinen Sinn, über einen Polizisten in Russland zu schreiben, wenn man selbst keinen Polizisten kennt und noch nie in Russland war. Da würden sicher massenweise Fehler in der Geschichte auftreten.</p>
<h5 class="bodytext"><strong>Überlegt Euch möglichst genau, was Ihr schreiben wollt.</strong></h5>
<p class="bodytext">Welche Figuren spielen in eurer Geschichte eine Rolle? Schreibt ihre Namen und Eigenschaften auf ein Blatt. Dann habt ihr sie sofort „griffbereit“.</p>
<h5 class="bodytext"><strong>Wovon soll eure Geschichte handeln?</strong></h5>
<p class="bodytext">Notiert den Inhalt in knappen Stichworten und denkt darüber nach, wie Ihr die Handlung vielleicht noch spannender machen könnt oder ob ihr witzige Ideen habt, die Ihr einbauen könnt. So etwas nennt man Storyline. Alle Schriftsteller, die ich kenne, arbeiten damit.</p>
<h5 class="bodytext"><strong>Lasst Euch Zeit beim Erzählen.</strong></h5>
<p class="bodytext">Den Leser interessiert ja nicht nur, was passiert, sondern auch wo, mit wem, warum und vor allen Dingen: WIE. Beschreibt also ganz genau den Ort. Erzählt, wie die Hauptperson sich fühlt, was sie sieht, riecht, was sie denkt und ob sie Angst hat oder sich freut. Beschreibt auch das Wetter, wenn es wichtig ist. Schon habt Ihr Stimmung in eurer Geschichte und der Leser wird dankbar dafür sein.</p>
<h3 class="bodytext">Der allerwichtigste Tipp aber lautet: viel Lesen!</h3>
<p class="bodytext">Wirklich gutes Schreiben kommt nur vom Lesen.</p>
<p class="bodytext">Euer Stefan Gemmel</p>
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