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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>ADHS</title>
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		<title>ADHS Kinder  – Herausforderung und Möglichkeiten</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:46:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ADHS ist eine häufige Diagnose bei Kindern, was können Eltern tun? Ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann eine Familie enorm belasten. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, klare Regeln und Strukturen und ein Netzwerk, das Eltern, Schule und soziales Umfeld mit einbezieht, können den Betroffenen das Leben leichter machen.]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/fernanda-greppe-7uoi1ozaszs-unsplash/" rel="attachment wp-att-9972"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="534" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash.jpg" alt="ADHS–Kind_und_Mutter" class="wp-image-9972" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Fernanda Greppe / Unsplash</figcaption></figure>



<p>&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>ADHS</strong> &#8211; Leben mit einem wilden Tausendsassa</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Persönliche Erfahrungen einer Familie aus Bremen und wertvolle Informationen für betroffene Eltern</h4>



<p>Text: Ralf Amberg</p>



<p class="bodytext"><strong>ADHS ist eine häufige Diagnose bei Kindern, was können Eltern tun? Ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann eine Familie enorm belasten. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, klare Regeln und Strukturen und ein Netzwerk, das Eltern, Schule und soziales Umfeld mit einbezieht, können den Betroffenen das Leben leichter machen.</strong></p>



<p class="bodytext">Diese Erfahrung hat jedenfalls Familie Kordes aus Bremen gemacht, die ihren wilden Tausendsassa Leon über alles liebt. Kurz vor sechs Uhr morgens bei Familie Kordes. Alle liegen noch in tiefem Schlummer, nur Leon nicht. Der Siebenjährige ist schon lange wach. Er ist bereits halb angezogen, hat schon einen Teil seiner Autorennstrecke aufgebaut, gleichzeitig vergeblich nach seinen verlorenen Murmeln gesucht und während noch ein Hörbuch läuft, fällt ihm ein, dass er jetzt auch mal die anderen Familienmitglieder wecken könnte&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/neonbrand-ttlspdnejgm-unsplash/" rel="attachment wp-att-9974"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash.jpg" alt="ADHS_Junge_Pfütze" class="wp-image-9974" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: neonbrand (Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein „Zappelphilipp“, der alles auf einmal machen will</strong></h3>



<p class="bodytext">Später, beim Frühstück fällt es Leon sichtlich schwer, ruhig auf seinem Stuhl sitzen zu bleiben, denn er hat tausend wichtige Dinge im Kopf, die er jetzt erledigen muss und Hunger hat er auch nicht wirklich. Seine Mutter Monika fordert ihn öfter auf sitzen zu bleiben und erst mal zu frühstücken. Die Ermahnungen der Eltern sind seine beiden Geschwister schon gewohnt und auch, dass sich das Familienleben oft um ihren Bruder Leon dreht, der fast ständig in Bewegung ist und lauter neue Ideen hat, die er direkt umsetzten möchte. Als es Zeit wird zur Schule zu gehen, hat Leon sich immer noch nicht fertig angezogen. Außerdem macht es ihm sowieso viel mehr Spaß, vom Hochbett auf die weiche Matte am Boden zu springen als den langen Vormittag im Klassenzimmer zu verbringen. Ganz normaler Alltag für eine Familie mit einem Kind, das unter ADHS, besser bekannt als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, leidet.</p>



<p class="bodytext">„Bevor Leon in die Schule kam, war alles etwas einfacher“, berichtet Monika Kordes. „Seine Erzieherinnen baten uns zwar regelmäßig zu Gesprächen, da Leons Lebhaftigkeit oft Unruhe in die ganze Gruppe brachte und es ihm schwer fiel, sich an Regeln zu halten. Gleichzeitig hatte er aber auch die Möglichkeit sich auf dem Spielplatz oder im Bewegungsraum auszutoben. Und seine originellen Ideen, wie z.B. den Bau einer Lego &#8211; Hängebrücke, die er an einem Deckenhaken befestigte, fanden Anerkennung. In der Schule entstehen deutlich mehr Schwierigkeiten, da von den Kindern nun vermehrt erwartet wird, dass sie sitzen, zuhören und konzentriert arbeiten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ADHS Kinder – gezielte Förderung in der integrativen Schule</strong></h3>



<p class="bodytext">Vor der Einschulung hatten Leons Eltern viele Bedenken. Ihnen war klar, dass die Wahl einer geeigneten Schule in diesem Fall entscheidend für seine weitere „Lernlaufbahn“ sein könnte. „Wir haben im Vorfeld viele Informationen gesammelt und uns für eine Grundschule im selben Ort entschieden, die auch integrativ arbeitet. Deshalb haben die Klassen hier weniger Schüler und es stehen Förderlehrer zur Verfügung, deren Ausbildung auch unserem Sohn zu Gute kommt. Durch den Einsatz von Wochenplan- und Projektarbeit sind die Kinder viel mehr in Bewegung als beim „Frontalunterricht“. Außerdem stehen Förderprogramme für lese-und rechtschreibschwache Schüler zu Verfügung“, sagt Leons Vater. „Trotzdem ist es nicht einfach. Leon braucht klare Regeln und Strukturen, die konsequent umgesetzt werden müssen. Glücklicherweise sind seine Lehrer bereit, sich mit uns zusammen zu setzen, wenn größere Probleme auftreten, um gemeinsame Absprachen zu treffen.“</p>



<p class="bodytext">Im Unterricht kann Leon nicht sehr lange auf seinem Stuhl sitzen bleiben. Er sucht jede Möglichkeit aufzustehen oder sich irgendwie zu bewegen. Jedes kleine Ereignis oder Geräusch lenkt ihn ab, deshalb hat er mehr Probleme als andere Kinder, dem Lernstoff zu folgen. Aus diesem Grund lässt ihn seine Lehrerin ganz vorne sitzen, mit nur einem Tischnachbarn. Leon ist eigentlich ein intelligenter Junge, vor allem der Umgang mit Zahlen liegt ihm. Aber beim Lernen der Buchstaben braucht er deutlich mehr Zeit als andere Kinder aus seiner Klasse und die ersten Leseschritte fallen ihm sichtlich schwer, da seine Konzentration immer wieder nachlässt. Seine liebsten Fächer sind Sport und Musik und spätestens in den Pausen auf dem Schulhof dreht er richtig auf, was manchmal auch im Streit mit anderen enden kann&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/johnny-cohen-sxzuj6npvgu-unsplash/" rel="attachment wp-att-9975"><img decoding="async" width="800" height="528" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash.jpg" alt="Junge_Spiegelung" class="wp-image-9975" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-300x198.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-600x396.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-768x507.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Johnny Cohen/Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ADHS ist eine Herausforderung für die ganze Familie</strong></h3>



<p class="bodytext">„Obwohl Leon uns oft an unsere Grenzen bringt würden wir ihn mit keinem Kind der Welt tauschen wollen, denn bei allen Schwierigkeiten ist er doch ein wahrer Sonnenschein“, betonen die Eltern. „Unser Familienleben ist allerdings sehr anstrengend, da sich vieles zwangsläufig nach den Bedürfnissen von Leon ausrichtet. Seine Geschwister beschweren sich manchmal, das sie zu kurz kommen, oder beginnen, manche Verhaltensweisen von Leon zu übernehmen, das ist für den Alltag sehr belastend und die Sehnsucht nach ein paar ruhigen Minuten ist ein Dauergast in meinem Leben&#8230;“, erklärt Monika Kordes. „Für uns war es sehr wichtig, Hilfe und Unterstützung von Fachleuten zu bekommen, bevor der stressige Alltag den Zusammenhalt der Familie ernsthaft gefährden konnte,“, fügt sie hinzu.</p>



<p class="bodytext">Doch auch außerhalb der Familie sind Schwierigkeiten mit einem ADHS Kind vorprogrammiert. Kinder wie Leon fallen in der Öffentlichkeit auf, verhalten sich impulsiv und haben daher häufig Probleme sich in sozialen Gruppen zu integrieren.</p>



<p class="bodytext">Familie Kordes hat auf diese Herausforderung frühzeitig reagiert. Der Besuch bei einem Psychologen, der auf das Krankheitsbild ADHS spezialisiert ist, half ihnen zu verstehen, dass nicht etwa Dickköpfigkeit oder Mutwilligkeit hinter vielen Verhaltensweisen ihres Sohnes stehen. Gleichzeitig wurde ihnen auch bewusst, dass sie diese Situation auf ihrem ganzen Erziehungsweg begleiten wird. Auf der Suche nach passenden Therapiemaßnahmen wurde schnell deutlich, das nicht nur mit Leon alleine gearbeitet werden muss. Vielmehr sollte, soweit möglich, sein soziales Umfeld mit einbezogen werden. Ein wichtiges Fundament bildet die Beratung und Unterstützung der Eltern, Erzieherinnen oder Lehrer in pädagogischen und erzieherischen Fragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umfassende Unterstützung durch das Erziehungsnetzwerk</strong></h3>



<p class="bodytext">Leon selbst wird verhaltenstherapeutisch betreut, besucht einmal wöchentlich eine Psychomotorikgruppe und spielt regelmäßig mit Begeisterung Fußball im Verein.</p>



<p class="bodytext">„Wir haben gelernt, das wir unseren Alltag mehr strukturieren und unseren Erziehungsstil teilweise ändern müssen. Beispielsweise ruhig aber standhaft darauf zu bestehen, dass Aufgaben, die wir den Kindern übertragen auch ausgeführt werden oder den Medienkonsum zu beschränken, so dass Leon die Chance bekommt, sich besser zu sortieren und somit auch zu konzentrieren“, berichtet sein Vater Wolfgang. “Mit seiner Lebhaftigkeit und seinen sprudelnden Ideen sorgt Leon immer wieder dafür, dass es nie langweilig wird. Da wir es bis jetzt geschafft haben eine Art Erziehungsnetzwerk aus Schule, Therapie und Familie zu bilden, konnten wir bisher auf die Gabe von Medikamenten verzichten. Wir haben lange darüber nachgedacht und waren uns einig, dass wir, solange die Situation nicht noch schwieriger wird, andere Alternativen bevorzugen “</p>



<p class="bodytext">Die Besonderheiten und Schwierigkeiten von Kindern mit ADHS werden diese und deren Familien ein Leben lang begleiten. Wenn die Betroffenen jedoch, so wie Familie Kordes, frühzeitig therapeutische und pädagogische Anleitung erhalten, besteht für das Kind die Möglichkeit, mit zunehmendem Alter über Selbstreflexion und gelernten Verhaltensstrategien die eigene Impulsivität besser in den Griff zu bekommen. Wenn es gelingt, gesteigerten Antrieb und Aktivität in konstruktive Bahnen zu lenken, können diese Eigenschaften später vielleicht auch eine Chance sein.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/bady-abbas-6ftrvxtsiic-unsplash/" rel="attachment wp-att-9973"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash.jpg" alt="ADHS_Kind" class="wp-image-9973" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto. Bady Abbas /Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><b>Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS)</b></h3>



<p class="bodytext">Laut Definition der Bundesärztekammer ist ADHS eine Störung der Aufmerksamkeit, verbunden mit einem Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen sowie der Tendenz, Tätigkeiten zu wechseln, bevor sie zu Ende gebracht wurden. Weitere Kennzeichen sind ein unruhiges Verhalten, insbesondere Unfähigkeit, still sitzen zu können, und eine ausgeprägte Impulsivität, die häufig mit abrupten motorischen und/oder verbalen Aktionen einhergeht, die nicht in den sozialen Kontext passen. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, welches eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zwischen den einzelnen Hirnabschnitten bewirkt. Es gibt bislang noch kein medizinisches Testverfahren auf dem Gesundheitsmarkt, mit dem man ADHS gesichert nachweisen kann.</p>



<p class="bodytext">Unterschieden werden zwei Varianten der Aufmerksamkeitsstörung:</p>



<p class="bodytext">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Typ 1: der vorwiegend hyperaktiv-impulsive Typ (ADHS)</p>



<p class="bodytext">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Typ 2: der unaufmerksame, träumerisch-abwesende Typ (ADS)</p>



<p class="bodytext">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seltener können auch Mischformen auftreten.</p>



<p class="bodytext"><b>Wann liegt eine ADHS-Störung vor?</b></p>



<p class="bodytext">Man spricht von ADHS, wenn Hyperaktivität (bei Typ 1), Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörungen über einen längeren Zeitraum hinweg (mindestens 6 Monate) in mehreren Bereichen, wie Schule, Familie und Freizeit gleichzeitig auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Behandlung von ADHS</strong></h3>



<p class="bodytext"><strong>Bei der berechtigt kontrovers diskutierten medikamentösen Therapie mit Stimulanzien (Wirkstoff Methylphenidat) oder Anti-Depressiva kann im Nachhinein festgestellt werden, ob ein ADHS-Syndrom vorliegt, wenn diese eine Veränderung des (Aufmerksamkeits-)Verhaltens nach sich ziehen. Diese Medikamente bewirken keine „Heilung“, sondern können die Symptomatik auf verschiedenen Ebenen lindern und, insbesondere bei schweren Fällen, eine Grundlage für weitere therapeutische Maßnahmen bilden. Es existieren allerdings noch keine Langzeitstudien über die auftretenden Nebenwirkungen.</strong></p>



<p class="bodytext">Es gibt viele ADHS-<b> ähnliche </b>Symptome<b> </b>bei Kindern, die andere Ursachen haben können, z.B. im sozio-emotionalen (Umfeld-)Bereich begründet sind, auf Nahrungsmittelallergien beruhen, usw. In diesen Fällen wäre eine medikamentöse Behandlung (wie oben beschrieben) wirkungslos. Aus diesem Grund ist eine vorherige genaue Diagnostik von verschiedenen Fachleuten (Ärzten, Psychologen, Pädagogen, Wahrnehmungstherapeuten) und eine Umfeldanalyse (Familie, Kindergarten, Schule&#8230;) erforderlich. Therapie bei ADHS sollte multimodal angelegt sein, also von Fachleuten verschiedener Richtungen begleitet werden. Aus einem Pool von unterschiedlichen therapeutischen Angeboten sollte ein individuelles „Paket“ zusammengestellt werden. Dazu zählen medizinische Betreuung, Psychotherapie, pädagogische Unterstützung, spezielle Lern- und&nbsp; Förderkonzepte, Ergotherapie bei ADHS und ganz wichtig: Einbindung des Umfelds, sowie Elternfortbildungen, -begleitung der Betroffenen.</p>



<p class="bodytext">Links zu diesem Thema im Internet</p>



<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.adhs-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.adhs-deutschland.de</a></p>



<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.adhs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.adhs.de</a></p>



<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.dr-gumpert.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dr-gumpert.de</a></p>



<p class="bodytext">Bücher zum Thema:</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none" id="title"><a href="http://amzn.to/2kmHzZv"><span id="productTitle" class="a-size-large">&#8222;Komm, das schaffst Du!&#8220; Aufmerksamkeitsprobleme und ADHS: Ergotherpeutische Alltagshilfen für mehr / Konzentration / Selbstständigkeit / Selbstvertrauen</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none">von <span class="author notFaded" data-width=""> <span class="a-declarative" data-action="a-popover" data-a-popover="{&quot;closeButtonLabel&quot;:&quot;Autor-Dialog Popover schließen&quot;,&quot;name&quot;:&quot;contributor-info-B0045AKHPE&quot;,&quot;position&quot;:&quot;triggerBottom&quot;,&quot;popoverLabel&quot;:&quot;Autor-Dialog Popover&quot;,&quot;allowLinkDefault&quot;:&quot;true&quot;}"> Britta Winter,&nbsp; </span></span></p>



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<p class="a-size-large a-spacing-none" id="title"><a href="http://amzn.to/2l4h5ZI"><span id="productTitle" class="a-size-large">Ich dreh gleich durch!: Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none">von <span class="author notFaded" data-width=""> Anna Maria Sanders,</span></p>



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<p class="a-size-large a-spacing-none" id="title"><a href="http://amzn.to/2kmMpFY"><span id="productTitle" class="a-size-large">ADS &#8211; So stärken Sie Ihr Kind: Was Eltern wissen müssen und wie sie helfen können</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none">von Uta Reimann-Höhn,</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none">Herder, 9,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none">&nbsp;</p>
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		<title>Produkttest Klangkissen inmuJOY</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2022 10:38:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sabine Duransky ist Ergotherapeutin in einer Kindertagesstätte in Oppenheim. Bei Ihrer Arbeit in Einzelsitzungen hat sie das Klangkissen inmuJOY für uns mit verschiedenen Kindern ausprobiert. Weitere Informationen zum intelligenten Klangkissen inmuJOY findest Du z. B hier und. hier  Das Klangkissen inmuJOY im Test Fotos: Martina Voigt-Schmid  / Aus Datenschutzgründen sind die gezeigten Kinder nicht aus&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/produkttest-klangkissen-inmujoy/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Produkttest Klangkissen inmuJOY</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_13671" aria-describedby="caption-attachment-13671" style="width: 458px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_7-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13671" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_7-1-515x600.jpg" alt="Child holding inmuJOY" width="458" height="534" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_7-1-515x600.jpg 515w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_7-1-258x300.jpg 258w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_7-1-768x895.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_7-1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13671" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p><strong>Sabine Duransky ist Ergotherapeutin in einer Kindertagesstätte in Oppenheim. Bei Ihrer Arbeit in Einzelsitzungen hat sie das Klangkissen inmuJOY für uns mit verschiedenen Kindern ausprobiert.</strong></p>
<p>Weitere Informationen zum intelligenten Klangkissen inmuJOY findest Du z. B <a href="https://inmutouch.com/de/">hier</a> und. <a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/das-neue-klangkissen-inmujoy/">hier </a></p>
<h2><strong>Das Klangkissen inmuJOY im Test</strong></h2>
<p><em>Fotos: Martina Voigt-Schmid  / Aus Datenschutzgründen sind die gezeigten Kinder nicht aus der KiTa. </em></p>
<p><figure id="attachment_13673" aria-describedby="caption-attachment-13673" style="width: 460px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13673" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_7-453x600.jpg" alt="Little boy playing with inmuJOY" width="460" height="609" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_7-453x600.jpg 453w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_7-226x300.jpg 226w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_7-768x1018.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_7.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13673" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p><strong>Wie gefällt Dir das </strong><strong>inmuJOY</strong> <strong>auf den ersten Blick?</strong></p>
<p>Gut! Man bekommt gleich Lust, es auszuprobieren!</p>
<p><strong>Wie beurteilst Du das Design und die Qualität?</strong></p>
<p>Das Kissen ist wirklich ansprechend gestaltet, mit angenehmen Farben und Materialien, die Kindern und Erwachsenen gefallen. Schön finde ich auch, dass die Rückseite so weich und flauschig gemacht ist und dass man die Hand in die Tasche legen kann. Das vermittelt ein Gefühl von Geborgenheit. Insgesamt wirkt es durchdacht und hochwertig verarbeitet.</p>
<p><strong>Ist das Klangkissen einfach zu handhaben – und kann jeder auf Anhieb damit umgehen?</strong></p>
<p>Ja! Ich finde es gut, dass es sofort reagiert, wenn man es zur Hand nimmt. Dass kein Schalter oder Knopf betätigt werden muss oder sonst eine elektronische, technische Komponente sichtbar ist. Dadurch wirkt das inmu natürlicher und ist total unkompliziert in der Handhabung, obwohl sich die KI-Komponente im Inneren befindet.</p>
<p><figure id="attachment_13666" aria-describedby="caption-attachment-13666" style="width: 461px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13666" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_4-578x600.jpg" alt="inmuJOY with child in carpet" width="461" height="479" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_4-578x600.jpg 578w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_4-289x300.jpg 289w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_4-768x798.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_4.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 461px) 100vw, 461px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13666" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p><strong>Wie alt waren die Kinder, mit denen Du das inmu ausprobiert hast – und waren es Inklusionskinder?</strong></p>
<p>Alle Kinder, die in der KiTa zu mir kommen, haben bestimmte Auffälligkeiten oder Defizite – Entwicklungsverzögerungen, ADHS, versch. Syndrome, Autismus – ganz unterschiedlich. Die Kinder waren zwischen 3 und 6 Jahre alt. Insgesamt sieben Kinder haben das Klangkissen in meinen Stunden ausprobiert, jeder durfte es ca. 2 Mal für eine Weile haben und ausprobieren.</p>
<p><strong>Wie haben die Kinder darauf angesprochen?</strong></p>
<p>Das inmu wurde von mir ganz unkompliziert in die Stunde integriert und den Kindern angeboten. Kinder sind neugierig und den meisten macht es Spaß, etwas Neues auszuprobieren. Da der Geräuschpegel generell in KiTas ziemlich hoch ist, habe ich die Lautstärke der Musik so hoch eingestellt, wie es ging. Das Kissen hat einen hohen Aufforderungscharakter, vor allem wegen der Musik, die sich mit den Bewegungen ändert. Die durchschnittliche Verweildauer mit dem Kissen lag etwa bei drei bis fünfzehn Minuten. Die Kinder haben das Kissen dann zunächst weggelegt und manchmal später im Verlauf der Stunde wieder zur Hand genommen.</p>
<p><figure id="attachment_13665" aria-describedby="caption-attachment-13665" style="width: 462px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13665 size-large" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_3-462x600.jpg" alt="Little girl with inmuJOY" width="462" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_3-462x600.jpg 462w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_3-231x300.jpg 231w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_3-768x996.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_3.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 462px) 100vw, 462px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13665" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p><strong>Kannst Du einige Erlebnisse schildern?</strong></p>
<p>Unter anderem konnte sich Max, ein autistischer Junge sehr gut auf das Kissen einlassen.Er hat das inmu am liebsten direkt an sein Ohr gehalten. Einmal ist er mit dem Kissen in eine Spieltonne geklettert, hat es aus ca. 1 m Höhe fallen lassen und dann wieder zu sich genommen, was das Kissen gut vertragen hat. Mit dem Kissen am Ohr hat der Junge dann von sich aus Blickkontakt aufgebaut und konnte diesen auch für eine gewisse Zeit halten. Er sagte deutlich das Wort „Musik“ – und da er sonst sehr selten spricht, ist das erwähnenswert. Bei diesem  Kind konnte ich das inmu sehr gut benutzen, um entspannende Momente zu initiieren. Es könnte auch als Belohnung fungieren – wenn das Kind eine bestimmte Aufgabe erledigt hat, bekommt es das Kissen für eine bestimmte Zeit.</p>
<p>Mira, ein Mädchen mit ADHS ist recht wild mit dem Kissen umgegangen und hat sich damit sensorischen Input geholt. Sie hielt es am liebsten in der Hand und drehte sich so lange um ihre eigene Achse, bis ich sie nach einiger Zeit gestoppt habe, um zu vermeiden, dass ihr zu schwindlig wird.</p>
<p><figure id="attachment_13674" aria-describedby="caption-attachment-13674" style="width: 484px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13674" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_1-450x600.jpg" alt="Boy with inmuJOY on sofa" width="484" height="645" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_1-450x600.jpg 450w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_1-225x300.jpg 225w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_1-768x1024.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Janno_1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13674" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p><strong>Was findest Du besonders gut?</strong></p>
<p>Die leichte Vibration bei bestimmten Tönen erzeugt einen leichten aber tiefen, sensiblen Reiz, durch den die Kinder gut in Kontakt mit dem Kissen kommen. Auch die Musik gefiel mir sehr, denn sie hat etwas ganz Natürliches und ging mir auch nach längerem Hören nicht auf die Nerven. Alle in der Kita, die mit dem Kissen in Berührung kamen, mochten die Musik. Im Einsatz in der KiTa ist das Kissen gut geeignet, um für entspannte Momente zu sorgen.</p>
<p>Es bringt zappelige Kinder mehr in Kontakt mit sich selbst und ermöglicht es ihnen, sich auf etwas einzulassen. Bei einigen Kindern hilft es auch dabei, sie in Aktivitätsmodus zu versetzen. Sie haben Freude daran, auszuprobieren, wie die Musik in Bewegung interagiert und sich anpasst und verändert.</p>
<p><strong>Gibt es auch Wünsche oder Kritikpunkte? </strong></p>
<p>Für einige unserer Inklusionskinder war die Musik, inmitten der alltäglichen Geräuschkulisse des Kindergartens auch bei voller Lautstärke noch etwas zu leise – sie wollen und benötigen starke Reize. Auf das Kissen bezogen würde das auch bedeuten, noch schnellere Anpassung der Klänge und Rhytmen an die unterschiedlichen Bewegungen, und Aktionen der Kinder. Vielleicht wäre für sie das inmuDANCE besser geeignet.</p>
<p>Natürlich kommt es auch darauf an, wo das Kissen zum Einsatz kommt. Ich schließe nicht aus, dass die Anpassung des Kissens für Menschen mit Demenz zum Beispiel gerade richtig ist. Es wäre toll, wenn es verschiedene Anpassungs-Modi gäbe für unterschiedliche Menschen.</p>
<p><figure id="attachment_13672" aria-describedby="caption-attachment-13672" style="width: 539px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13672" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_8-600x492.jpg" alt="chids hands holding inmuJOY" width="539" height="442" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_8-600x492.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_8-300x246.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_8-768x630.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_solo_8.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 539px) 100vw, 539px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13672" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p><strong>Findest Du das inmuJOY für Einrichtungen wie Euren Kindergarten sinnvoll? </strong></p>
<p>Ja, grundsätzlich finde ich es für Einrichtungen wie unsere eine gute Sache. Im Kita-Alltag sollte es jedoch nicht dauerhaft zur Verfügung stehen, sondern besser gezielt angeboten werden, so dass es als etwas Besonderes von den Kindern geschätzt wird. Ein Einsatz als pädagogisches Belohnungssystem zur Erweiterung und Verbesserung der Arbeitshaltung ist meiner Einschätzung nach für bestimmte Kinder gut denkbar.</p>
<p><strong>Glaubst Du, dass Kinder auch zu Hause von dem Kissen profitieren können?</strong></p>
<p>Ja, dass sicher auch. Ich kann mir vorstellen, dass manche der Kinder das Kissen gerne als ständigen Begleiter hätten.</p>
<p><strong> </strong><strong>Würdest Du das </strong><strong>inmuJOY</strong><strong> weiter empfehlen?</strong></p>
<p>Ja, und wenn der Preis niedriger wäre, würde ich das Kissen selbst gerne anschaffen.</p>
<p><em>Die Antworten sind nicht repräsentativ, sondern spiegeln die Erfahrungen aus 3 Wochen wieder. Die Namen der Kinder wurden von der Redaktion geändert.</em></p>
<p><figure id="attachment_13667" aria-describedby="caption-attachment-13667" style="width: 550px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13667" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_2-450x600.jpg" alt="inmuJOY with little girl" width="550" height="734" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_2-450x600.jpg 450w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_2-225x300.jpg 225w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_2-768x1024.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/Auswahl_inmu_Milla_2.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 550px) 100vw, 550px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13667" class="wp-caption-text">Foto:MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Nachsatz der Redaktion:</strong></h3>
<p>Auch wir haben das inmuJOY mit zwei Kindern, Janno, (6) und Milla, (3) getestet. Die beiden sind recht aktive Kinder und waren fasziniert von der Möglichkeit, es wie ein Instrument zu benutzen, mit dem man durch verschiedene Bewegungen unterschiedliche Klänge und Rhythmen erzeugen kann – wie in Kooperation mit dem Kissen Musik entsteht.</p>
<p>Nachdem wir es vom Kindergarten zurück bekommen hatten, konnten wir festgestellen, dass es nun über noch mehr Soundeffekte verfügt und schneller auf eine Veränderung der Bewegungen reagiert. Man merkt deutlich, dass es gelernt und sich entwickelt hat.</p>
<p>Wir, als Erwachsene nutzen es gerne zur Gesellschaft bei der Arbeit am Computer. Die angenehmen Geräusche verhelfen uns zu einer guten Konzentration und das Kissen, mit seinen leichten Vibrationen trägt dazu bei, dass man bei der Arbeit in Kontakt mit dem Körper bleibt. Auch kann man damit immer mal eine bewegte Pause machen. Das Kissen animiert dazu, den Körper in Schwingung zu bringen und sich zu bewegen!</p>
<p><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/inmuklangkissen-interview-mit-den-gruendern/">Hier</a> gibt es ein Interview mit den Gründern von inmutouch.com</p>
<p><figure id="attachment_13683" aria-describedby="caption-attachment-13683" style="width: 499px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/inmu_solo_4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13683" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/inmu_solo_4-450x600.jpg" alt="childs hands playing with inmuJOY" width="499" height="665" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/inmu_solo_4-450x600.jpg 450w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/inmu_solo_4-225x300.jpg 225w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/inmu_solo_4-768x1024.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/11/inmu_solo_4.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /></a><figcaption id="caption-attachment-13683" class="wp-caption-text">Foto: MVS for KidsLife</figcaption></figure></p>
<p>&nbsp;</p>
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