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	<title>Beziehung</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Beziehung</title>
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		<title>Elternleben: So bleibt die Liebe frisch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 May 2024 07:47:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Elternleben hat es in sich: Wenn aus zweien plötzlich drei werden, entsteht eine Situation, die beide Partner vor neue Herausforderungen stellt. Das Leben verändert sich. Es wird weiter und reicher, aber auch chaotischer und anstrengender. Was können Eltern tun, damit die Liebe nicht im Alltagssumpf versinkt?  6 Dinge, die eine  Beziehung frisch halten Freiräume für&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/was-eltern-die-sich-lieben-tun-und-was-nicht/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Elternleben: So bleibt die Liebe frisch</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Elternleben hat es in sich: Wenn aus zweien plötzlich drei werden, entsteht eine Situation, die beide Partner vor neue Herausforderungen stellt. Das Leben verändert sich. Es wird weiter und reicher, aber auch chaotischer und anstrengender. Was können Eltern tun, damit die Liebe nicht im Alltagssumpf versinkt?</strong></p>
<figure id="attachment_10078" aria-describedby="caption-attachment-10078" style="width: 464px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/was-eltern-die-sich-lieben-tun-und-was-nicht/attachment/toa-heftiba-egf7nwcbw8w-unsplash/" rel="attachment wp-att-10078"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-10078" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/01/toa-heftiba-EgF7nWCbW8w-unsplash.jpg" alt="" width="464" height="696" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/01/toa-heftiba-EgF7nWCbW8w-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/01/toa-heftiba-EgF7nWCbW8w-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/01/toa-heftiba-EgF7nWCbW8w-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/01/toa-heftiba-EgF7nWCbW8w-unsplash-768x1152.jpg 768w" sizes="(max-width: 464px) 100vw, 464px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10078" class="wp-caption-text">Foto: Toa Heftiba / Unsplash</figcaption></figure>
<h2><strong> 6 Dinge, die eine  Beziehung frisch halten</strong></h2>
<h3><strong>Freiräume für den Einzelnen schaffen</strong></h3>
<p>Der Partner ist wichtig. Unsere eigene Beziehung zu uns selbst und zu unseren Freunden ist es auch. Und &#8211; alles wird schöner, wenn es mal eine Pause gibt, auch das Zusammensein. Außerdem hat man mehr zu erzählen, wenn jeder auch noch eigenen Hobbies und Interessen nachgeht.</p>
<p><em>Das könnte auch ein inspirierender Online-Kurs sein oder eine Runde joggen oder walken.</em></p>
<h3><strong>Gemeinsame Abende und Wochenenden einplanen</strong></h3>
<p>Um ein Liebespaar zu bleiben, muss man sich manchmal auch so fühlen können – und die Elternrolle abstreifen. Ein Abend in einem netten Lokal, ein Picknick zu zweit, ein Spaziergang ohne Kinder und wenn es geht auch mal ein Wochenendausflug zum Verwöhnen, wirkt Wunder in der Beziehung. Tapetenwechsel bringen neue Eindrücke und ein schönes Hotelzimmer kann beflügelnd wirken.</p>
<p><em>Hier käme auch ein Aufenthalt in einem <a href="https://www.airbnb.de/rooms/17692053?preview_for_ml=true&amp;source_impression_id=p3_1611232039_aBQq%2FORn6ync5EY2">besonderen Airbnb</a> in Frage, ein Ausflug zu einem schönen Ziel in freier Natur in der Nähe oder ein Picknick mit Champagner und Macarons im Schlafzimmer, während die Kinder einen lustigen Film schauen dürfen.</em></p>
<h3><strong>Separate Bäder benutzen</strong></h3>
<p>Wenn irgend möglich, wenn nicht, dann wenigstens separate Toiletten. Klingt simpel, ist aber wichtiger, als man denkt, denn – wer will schon dauerhaft auf Intimsphäre verzichten?</p>
<h3><strong>Gemeinsam Neues probieren</strong></h3>
<p>Eine gemeinsame Routine ist gut und wichtig, aber, damit die Beziehung nicht in Langeweile erstickt, sollten wir ab und zu etwas Neues ausdenken. Zusammen einen Tanz- oder Kochkurs machen, ein Theaterstück ansehen, neue Leute kennen lernen oder neue Restaurants ausprobieren.</p>
<p><em>Das könnte auch eine Online-Entdeckung sein, die man zusammen unternimmt. Tolle Angebote dazu  gibt es z. B. <a href="https://www.airbnb.de/s/experiences">hier.</a><br /></em></p>
<h3><strong>Kleine Aufmerksamkeiten</strong></h3>
<p>Wenn ein Paar Eltern wird, steht der Nachwuchs oft so im Vordergrund, dass die Aufmerksamkeit für den anderen nachlässt. Dabei können liebevolle Kleinigkeiten Wunder wirken – und nie brauchen wir sie so nötig, wie jetzt; eine liebe Notiz, wenn man sich am Morgen nicht gesehen hat, ein Blümchen, ein Kompliment, ein Kuss! An solche Gesten sollten wir bewusst denken – gerade dann, wenn alles stressig erscheint!</p>
<h3><strong>Im Gespräch bleiben</strong></h3>
<p>Und zwar nicht über Kind und Kegel, sondern über andere Dinge. Was beschäftigt Dich gerade, was liest Du, was würdest Du gerne mal machen? Oft klappt das besser, wenn wir nicht zu Hause sind sondern z. B. in einem netten Lokal.</p>
<p><em>Warum nicht mal ein schönes <a href="https://www.lieferando.de/online-essen-bestellen">take-away Dinner bestellen</a> und es zu Hause bei Kerzenlicht zu servieren, während die Kinder ihr Lieblingsessen ausnahmsweise im Kinderzimmer verzehren, vielleicht per Facetime von Oma und Opa betreut.<br /></em></p>
<p> </p>
<h2><strong>6 Dinge, die Eltern vermeiden sollten</strong></h2>
<h3><strong>Schwierige Themen am Abend klären wollen</strong></h3>
<p>Problematische Themen gibt es immer wieder, wenn man Haus und Bett zusammen teilt – und erst recht, wenn man Kinder hat. Es ist auch wichtig, darüber zu reden. Aber bitte, in aufgeräumter Stimmung und nicht dann, wenn beide müde sind. Wählen Sie möglichst einen angenehmen Rahmen – bei einer Tasse Tee oder einem Glas Rotwein und auf jeden Fall, wenn die Kinder nicht im Raum sind.</p>
<h3><strong>Probleme im Schlafzimmer besprechen</strong></h3>
<p>Das Schlafzimmer sollte ein Raum sein, in dem man den Tag hinter sich lassen kann, entweder um zu entspannen und zu schlafen, oder auch um sich dem Partner zu widmen und der Liebe. Probleme sollten vor der Türe abgelegt werden, sonst herscht bald Funkstille im Bett.</p>
<h3><strong>Sich gehen lassen</strong></h3>
<p>Langzeitbeziehungen bringen es mit sich, dass man den Partner ganz genau kennenlernt und keine Schwäche verborgen bleibt. Wer trotzdem oder gerade deshalb für den anderen attraktiv bleiben will, sollte auf sich achten. Täglich in Jogginghosen und schlabbrigen Shirts durchs Haus turnen, ungewaschene Haare am Frühstückstisch oder jede Woche ein Kilo mehr auf den Hüften und schon vergisst man, warum man sich mal ineinander verliebt hat.</p>
<p><em>Das gilt auch im Home-Office– bequeme Kleidung kann trotzdem attraktiv sein.<br /></em></p>
<h3><strong>Am Anderen herumnörgeln</strong></h3>
<p>Warum liegen schon wieder deine Hemden auf dem Boden? Du schraubst nie die Zahnpastatube zu! Kannst Du dich nicht schneller fertigmachen? Ständige Vorwürfe und Nörgeleien sind erstrangige Liebestöter und wem die Liebe lieb ist, sollte gar nicht erst damit anfangen. Jede Münze hat zwei Seiten und kleine Schwächen gehören zum Anderen dazu. Vielleicht gibt es ja einen charmanteren Weg einander zu überzeugen, die eine oder andere Angewohnheit zu ändern.</p>
<h3><strong>Den Anderen für selbstverständlich nehmen</strong></h3>
<p>Jemand, der immer für uns da ist, gehört bald zum selbstverständlichen Inventar unseres Lebens – und das ist ja auch gut so. Dennoch ist es für die Liebe wichtig zu spüren, dass man für den Anderen immer noch etwas Besonderes ist, dass die Zeit, die wir zusammen haben, kostbar ist.</p>
<h3><strong>Träume begraben</strong></h3>
<p>Da war doch noch was, bevor der Nachwuchs auf die Welt kam, etwas, bevor das Haus gebaut wurde &#8230; Wollten wir nicht die Welt entdecken, malen, in einer Band spielen, Italienisch lernen? Es lohnt sich, solche Träume zu verfolgen, die des anderen zu behüten und gemeinsam darüber zu reden. Denn wenn sie begraben werden, geht etwas Wichtiges verloren &#8211; vielleicht auch die Liebe.</p>
<p><em>Es gibt immer Wege, die eigenen Träume am Leben zu halten &#8211; seid erfinderisch und findet sie!<br /></em></p>
<p><em>Text: Martina Voigt-Schmid</em></p>



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			</item>
		<item>
		<title>Geschwister – so wichtig sind sie fürs Leben</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/kleinkind-kita/was-sich-liebt-das-neckt-sich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 19:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinkind & KiTa]]></category>
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					<description><![CDATA[Was sich liebt, das neckt sich … „Blöde Zicke“, „Nervensäge“ – geliebter Bruder, liebste Schwester. Geschwistern kann man nicht entkommen. Sie sind Sparring-Partner und Verbündete im Soziallabor Familie. Alles über eine Beziehung, die fit macht fürs Leben. Text: Heike Byn, Fotos: Pixabay Hänsel und Gretel. Brüderchen und Schwesterchen. Schneeweißchen und Rosenrot. In den Märchen der&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/kleinkind-kita/was-sich-liebt-das-neckt-sich/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Geschwister – so wichtig sind sie fürs Leben</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c1772" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below">
<h2 class="bodytext"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3655" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-300x200.jpg" alt="Geschwister, brothers-457237_640" width="479" height="319" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640.jpg 640w" sizes="(max-width: 479px) 100vw, 479px" /></h2>
<h2 class="csc-textpic-text"><em><strong>Was sich liebt, das neckt sich …</strong></em></h2>
</div>
</div>
<div id="c1773" class="csc-default">
<p class="bodytext"><b> „Blöde Zicke“, „Nervensäge“ – geliebter Bruder, liebste Schwester. Geschwistern kann man nicht entkommen. Sie sind Sparring-Partner und Verbündete im Soziallabor Familie. Alles über eine Beziehung, die fit macht fürs Leben. </b></p>
<p class="bodytext"><em>Text: Heike Byn, Fotos: Pixabay</em></p>
<p class="bodytext">Hänsel und Gretel. Brüderchen und Schwesterchen. Schneeweißchen und Rosenrot. In den Märchen der Gebrüder Grimm sind Geschwister starke Teams, die Hand in Hand Hexen, Stiefmüttern und Riesen trotzen. Die Realität im Kinderzimmer sieht meist viel weniger märchenhaft aus: Da werden Spielzeuge verschleppt, Zimmertüren geknallt, an Haaren gerissen und Beine gestellt. Und über allem liegt ein Klangteppich aus Gebrüll und Geheule.</p>
<p class="bodytext"><strong><em>A</em>ndererseits: Geschwister lernen in der Kindheit so intensiv wie später nie mehr im Leben, sich zu streiten und wieder zu vertragen. </strong></p>
<p class="bodytext">Da sie nicht voneinander loskommen, müssen sie Kompromisse suchen. Schon im Kindergarten haben es Geschwister-Kinder leichter, aber auch später &#8211; in der Liebe, bei Freundschaften oder im Beruf. Kinder, die mit einem Bruder oder einer Schwester aufwachsen, bekommen in der Schule sogar oft die besten Noten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Geschwister geben einander Stärke. Sie trösten und beschützen sich gegenseitig und schmieden Allianzen gegen ihre Eltern.</strong></p>
<p class="bodytext">Vor allem wenn die Eltern sehr streng oder übermäßig behütend sind, können Schwester oder Bruder die Härte oder Über-Fürsorge abmildern. Ein echtes Vertrauensverhältnis zwischen Geschwistern wächst aber nur, wenn Eltern sich im Alltag und beim Streiten nur so wenig wie nötig einmischen. Und die natürliche Rivalität nicht noch verstärken, indem sie die Kinder ständig miteinander vergleichen, eines bevorzugen oder benachteiligen oder von einem deutlich mehr verlangen als vom anderen.</p>
<p class="bodytext"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3650" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640-300x225.jpg" alt="Geschwister, children-509903_640" width="452" height="339" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640-600x450.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640.jpg 640w" sizes="(max-width: 452px) 100vw, 452px" /></p>
<h1>Geschwisterzoff macht fit fürs Leben</h1>
<p class="bodytext"><strong>„Beim Streiten und Vertragen üben Kinder wichtige soziale Fähigkeiten, die sie im späteren Leben brauchen“</strong>,</p>
<p class="bodytext">erklärt Hartmut Kasten, Entwicklungspsychologe an der Universität München. Denn anders als Partner oder Freunde kann man sich Brüder oder Schwestern nicht aussuchen und lernt jeden Tag neu, Konflikte mit ihnen auszutragen. Ein ebenso intensiver wie lautstarker Prozess: Drei- bis Siebenjährige streiten drei- bis fünf Mal pro Stunde, so eine Studie der University of Illinois. Zwei- bis vierjährige Geschwister geraten sogar alle zehn Minuten aneinander. Da brauchen die Eltern ein dickes Fell: „Sie sollten sich aber, außer wenn es wirklich gefährlich oder handgreiflich wird, möglichst heraushalten und nicht Partei ergreifen“, rät Psychologe Kasten.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3654" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-300x200.jpg" alt="brothers-457234_640" width="485" height="323" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px" /></p>
<h1>Wie stark prägen uns Geschwister?</h1>
<p class="bodytext"><strong>Die Geschwisterbeziehung ist die längste Beziehung unseres Lebens und prägt unser Wesen stärker als vieles andere. Freunde, Partner, sogar die Berufswahl, kann durch Brüder oder Schwestern beeinflusst sein.</strong></p>
<p class="bodytext">Eltern sterben, Partner kommen und gehen. Geschwister bleiben. Irgendeine Beziehung hat man immer zu ihnen. Auch wenn der Kontakt abgebrochen ist – sie sind selbst in der Abwesenheit noch präsent.</p>
<p class="bodytext"><strong>Das Ringen um Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe der Eltern prägt auch die Persönlichkeit. Vieles hängt dabei vom Rahmen ab, den die Eltern setzen</strong>.</p>
<p class="bodytext">So sind Geschwister, von denen jedes eine sichere Bindung an die Mutter hat, untereinander anhänglicher. Dass es Mama und Papa selten gelingt, Zeit und Aufmerksamkeit auf alle Kinder völlig gleich zu verteilen, weiß auch Psychologe Kasten: „Das ist normal. Aber sie sollten versuchen, gerecht zu sein. Es darf nicht immer einer zu kurz kommen!“ Die meisten Eltern haben dennoch – vielleicht sogar unbewusst – ein Lieblingskind. Weit über die Hälfte der Mütter und Väter bevorzugen ein Kind, meist das älteste. Hartmut Kasten warnt Eltern auch davor, Geschwister miteinander zu vergleichen: „Das schürt nur Eifersucht.“ Schulnoten, sportliche Erfolge oder Kreativität sollten nicht in Bezug zu den Bestleistungen der Geschwister, sondern immer nur zur eigenen Leistung gesetzt werden. Es ist unsinnig, wenn Eltern dem Nachwuchs Stempel aufdrücken wie „unser Witzbold“ oder „unser Sensibelchen“ und sie damit in enge Schubladen zwängen.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3651" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-300x200.jpg" alt="kids-250844_640" width="482" height="321" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /></p>
<h1>Verstehen ohne viele Worte</h1>
<p class="bodytext"><strong>Die besondere Beziehung zwischen Geschwistern entsteht langsam. Geschwisterliebe kann man nicht voraussetzen, sie entwickelt sich mit der Zeit.</strong></p>
<p class="bodytext">Eltern können das unterstützen und fördern. So kann das Erstgeborene kleine Hilfsdienste fürs neue Baby übernehmen: Windeln anreichen, Flasche geben, eincremen. So festigt man die Geschwisterbindung und stärkt das Selbstwertgefühl des älteren Kindes. Bereits wenn das jüngere Kind etwa 3 Jahre alt ist, ist die Geschwisterbindung schon recht stark und von den Eltern losgelöst. Nach einer Weile entsteht das Gefühl, dass man sich auf seine Geschwister verlassen kann, sie einem helfen. Geschwister bringen sich sogar untereinander Lesen, Rechnen oder Radfahren bei.</p>
<p class="bodytext"><strong>Die gemeinsame Erziehung, dieselbe Familie und das familiäre Umfeld sorgen dafür, dass sich Geschwister ähnlich werden und erklärt, warum sie sich oft sehr nahe stehen.</strong></p>
<p class="bodytext">Da sie in vielen Situationen über gleiche Anschauungen verfügen und eine ähnliche seelische Entwicklung durchlaufen haben, verstehen sie sich auch ohne Worte. Die Wertvorstellungen eines Bruders oder einer Schwester können ebenso wie die der Eltern bei der Entstehung von Moral-Vorstellungen und Weltanschauungen beteiligt sein. Während die Konflikte mit den Jahren weniger werden, bleibt die Vertrautheit, die Geschwister während Kindheit und Jugend erworben haben.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3652" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-300x201.jpg" alt="twins-757404_640" width="499" height="334" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-300x201.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /></p>
<h1>So ähnlich, und doch so verschieden</h1>
<p class="bodytext"><strong>Doch bei allen Parallelen sind Geschwister immer noch einmalige Wesen, deren Unterschiedlichkeit durch die besonderen Geschwister-Konstellationen und das Geschlecht zutage treten</strong>.</p>
<p class="bodytext">Kinderpsychologen sind sich darin einig, dass die Mittelkinder – also weder die Erstgeborenen, noch die Nesthäkchen – überdurchschnittlich oft Probleme bereiten. Diese „Sandwichkinder“ gelten als aggressiv, in sozialen Kontakten eigenwillig, weil sie nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die Erstgeborenen. Ihnen schenkt man aber auch deshalb nicht so viel Beachtung, weil es noch ein kleineres Kind gibt, das Nesthäkchen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Unter Schwestern ist die Nähe größer, denn sie verbringen viel Zeit miteinander und fühlen sich einander ähnlich. Am stabilsten ist die Kombination aus älterem Bruder und kleinerer Schwester.</strong></p>
<p class="bodytext">„Der ältere Bruder ist bestimmend, nimmt die Schwester aber auch in Schutz.“ Eine reine Bruderschaft zeigt in der Regel eher typisch männliches Verhalten, ist durchsetzungsfähig und draufgängerisch. Es wird gerauft, getobt und gekickt.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Doch wie sehen denn Geschwister ihre Geschwister?</strong> <a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/beste-freunde-oder-schlimmste-rivalen-wie-stehen-kinder-zu-ihren-geschwistern/">Hier eine kleine Auswahl</a></p>
<p>Und Bücher zum Thema:</p>
<p><a href="https://amzn.to/3f23Fc0"><strong><span id="productTitle" class="a-size-extra-large">Wen hast du am allerliebsten?: Mein schönstes Geschwisterbuch</span></strong></a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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