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		<title>Hilfe bei 3 Monats Koliken &#8211; warum schreit mein Baby?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2018 07:29:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Die 3 Monats Koliken bei Säuglingen sind eine echte Belastungsprobe – für Babys und Mütter. Dass Babys schreien, wenn ihnen etwas weh tut oder sie hungrig sind, ist völlig normal. Weint der Nachwuchs jedoch stundenlang und lässt sich kaum beruhigen, fühlen sich junge Eltern oftmals überfordert und hilflos. In der Regel sind 3 Monats Koliken&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/3-monats-koliken/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Hilfe bei 3 Monats Koliken &#8211; warum schreit mein Baby?</span></a>]]></description>
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<figure id="attachment_2358" aria-describedby="caption-attachment-2358" style="width: 903px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-2358" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280.jpg" alt="kids-886587_1280 dreimonatskoliken" width="903" height="602" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280.jpg 1000w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280-1024x682.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-886587_1280-84x55.jpg 84w" sizes="(max-width: 903px) 100vw, 903px" /><figcaption id="caption-attachment-2358" class="wp-caption-text">Dreimonatskoliken – wenn Babys einfach nicht aufhören zu schreien. Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<br />
<h3 class="bodytext"><strong>Die 3 Monats Koliken bei Säuglingen sind eine echte Belastungsprobe – für Babys und Mütter.</strong></h3>
<p class="bodytext">Dass Babys schreien, wenn ihnen etwas weh tut oder sie hungrig sind, ist völlig normal. Weint der Nachwuchs jedoch stundenlang und lässt sich kaum beruhigen, fühlen sich junge Eltern oftmals überfordert und hilflos. In der Regel sind 3 Monats Koliken Bauchkrämpfe bei Schreibabys und Blähungen, sogenannte Dreimonatskoliken.</p>
<p class="bodytext">Die 3 Monats Koliken Anzeichen zeigen sich charakteristisch in den ersten Lebenswochen und dauern etwa drei Monate lang. Mitunter können sie auch bis zum fünften Lebensmonat andauern, enden dann aber schlagartig. Bei einer Kolik fühlt sich der Bauch Eures Babys hart an und ist aufgebläht. Das Gesicht ist hochrot und die Füße meist kalt. Es zieht die Beine an und streckt sie wieder. Konnten die Winde entweichen, fängt das Spiel wieder von vorne an. Die Koliken treten nach den Mahlzeiten und zunehmend am Nachmittag und in den frühen Abendstunden auf.</p>
<h3>Dreimonatskoliken &#8211; Ursache noch unbekannt</h3>
<p class="bodytext">Natürlich ist jedes Baby anders. Die einen sind still und anspruchslos, andere fordern ihre Eltern und schreien häufiger. Letztere werden dann als Schreikind definiert. Allerdings lassen sich diese Säuglinge durch liebevolle Zuwendung, eine Mahlzeit oder eine frische Windel schnell wieder beruhigen.</p>
<p class="bodytext">Für Dreimonatskoliken gibt es zwar genügend Erklärungsansätze. Dennoch konnte bis heute nichts eindeutig nachgewiesen werden. Womöglich spielen mehrere Faktoren eine Rolle. So könnte es sein, dass Euer Zwerg beim Stillen oder Fläschchen geben zu viel Luft schluckt, die beim Bäuerchen nicht vollständig entweicht. Die Luft gelangt in den Darm und löst die schmerzhaften Koliken aus.</p>
<p class="bodytext">Andererseits wird vermutet, dass bei brustgenährten Kindern, die Ernährung der Mutter eine Rolle spielt. Die blähenden Stoffe gelangen über die Muttermilch zum Baby. Um die Gasproduktion zu mindern, sollte auf blähende Gemüsesorten, Birnen und Steinobst verzichtet werden.</p>
<p class="bodytext">Einige Experten vertreten die Ansicht, dass hinter den Koliken Allergien oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten stecken können. So werden <a class="linkExt" href="https://kidslife-magazin.de/1428.html?&amp;no_cache=1&amp;sword_list%5b%5d=laktoseintoleranz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laktoseintoleranz</a> oder Milcheiweiß-Allergie vermutet.</p>
<p class="bodytext">Andere Theorien besagen, dass ein schwach ausgeprägter Darm oder starke Darmbewegungen die Schmerzen auslösen.</p>
<p class="bodytext">Eine Reizüberflutung wird ebenso als Ursache in Betracht gezogen. Ebenso können sich ein Streit zwischen den Eltern und ein hektischer Tagesablauf negativ auf das Baby auswirken.</p>
<h3>Dreimonatskoliken Massnahmen</h3>
<p class="bodytext">Seid Ihr Euch nicht sicher, ob es sich um Dreimonatskoliken handelt, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Außerdem, wenn:</p>
<p class="bodytext">&#8211; das Schreien länger als drei Stunden andauert<br />&#8211; das Baby Gewicht verliert<br />&#8211; Beschwerden wie Durchfall, Verstopfung, Erbrechen, Fieber hinzukommen<br />&#8211; andere Erkrankungen nicht ausgeschlossen sind</p>
<figure id="attachment_2359" aria-describedby="caption-attachment-2359" style="width: 786px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-2359" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280.jpg" alt="baby-20339_1280 dreimonatskoliken" width="786" height="524" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280.jpg 1000w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280-1024x682.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-20339_1280-84x55.jpg 84w" sizes="(max-width: 786px) 100vw, 786px" /><figcaption id="caption-attachment-2359" class="wp-caption-text">Das Tragen auf dem Unterarm hilft in vielen Fällen. Foto: Pixaby</figcaption></figure>
<h3>Tipps für Eltern</h3>
<p class="bodytext">Wenn Euer Baby unter Dreimonatskoliken leidet, achtet darauf, dass Ihr es langsam und in Ruhe füttert.  Auch Bauchmassagen mit <a href="http://amzn.to/2bjNwhL">Kümmelöl</a> oder &#8222;<a href="http://amzn.to/2bjOnyH">Windsalbe</a>&#8220; aus der Apotheke verschaffen Linderung. Legt Euer Baby mit dem Bauch auf Euren Unterarm (Fliegergriff). Das bewirkt manchmal Wunder. Schmusen und Schaukeln sind auch hilfreich, um das Kleine zu beruhigen.</p>
<p class="bodytext">Letztlich solltet Ihr Euch keine Vorwürfe machen oder denken, dass Ihr etwas im Umgang mit dem kleinen Erdenbürger falsch gemacht habt.</p>
<p class="bodytext">Weitergehende Informationen findet ihr auch auf den folgenden Seiten:</p>
<p><a href="https://kidslife-magazin.de/schwangerschaft-baby/schreiattacke/">https://kidslife-magazin.de/schwangerschaft-baby/schreiattacke/</a></p>
<p><a href="http://news.doccheck.com/de/161929/infantile-kolik-das-ende-der-schreiattacken">http://news.doccheck.com/de/161929/infantile-kolik-das-ende-der-schreiattacken</a></p>
<p><a href="http://www.naturheilt.com/Inhalt/Darmkolik_bei_Saeuglingen.htm">http://www.naturheilt.com/Inhalt/Darmkolik_bei_Saeuglingen.htm</a></p>
<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/krankheit/show.php3?id=3&amp;nodeid=28" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/krankheit/show.php3?id=3&amp;nodeid=28</a></p>
<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.9monate.de/baby-kind/gesundheit-entwicklung/dreimonatskolik-id94027.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">http://www.9monate.de/baby-kind/gesundheit-entwicklung/dreimonatskolik-id94027.html</a></p>
<p class="bodytext">Buchtipp:</p>
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		<title>Schreiattacke! Dreimonatskolik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 22:41:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[  Wenn Babys unter Dreimonatskolik leiden und Eltern die Nerven verlieren Die sogenannte Dreimonatskolik strapaziert Trommelfell und Nerven und kann für den familiären Ausnahmezustand sorgen &#8211; auch in ansonsten harmonischen Familien. Obwohl sie in der Regel ungefährlich ist, bedeutet sie doch eine große Belastung, nicht nur für das Baby, sondern auch für die Eltern –&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/schwangerschaft-baby/schreiattacke/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Schreiattacke! Dreimonatskolik</span></a>]]></description>
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<div class="csc-textpic-image csc-textpic-last"> <img decoding="async" class="alignnone wp-image-3948 size-medium" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920-300x200.jpg" alt="schreibaby dreimonatskolik" width="300" height="200" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920-1024x683.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-408262_1920.jpg 1000w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></div>
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<h2>Wenn Babys unter Dreimonatskolik leiden und Eltern die Nerven verlieren</h2>
<p class="bodytext"><b>Die sogenannte Dreimonatskolik strapaziert Trommelfell und Nerven und kann für den familiären Ausnahmezustand sorgen &#8211; auch in ansonsten harmonischen Familien. Obwohl sie in der Regel ungefährlich ist, bedeutet sie doch eine große Belastung, nicht nur für das Baby, sondern auch für die Eltern – die sich die erste Zeit mit Ihrem neuen Liebling ganz anders vorgestellt haben. Etwa 10 – 20% aller Babys sind betroffen. Was kann man tun?</b></p>
<p class="bodytext"><b>Wenn ein Baby nicht zu schreien aufhört</b></p>
<p class="bodytext">Heftige Schreianfälle, die meist ohne erkennbaren Grund und häufig am Nachmittag beginnen und unter Umständen stundenlang andauern, deuten auf eine Dreimonatskolik hin. Das eigentlich gesunde Baby streckt und krümmt sich, sein kleiner Bauch ist gebläht und es lässt sich kaum beruhigen. Nicht nur das Baby, sondern auch die Mutter leiden Qualen, denn Babygeschrei, dass weiß jede Mutter, geht bis ins Mark. Eine Dreimonatskolik macht sich meist um die zweite Lebenswoche herum bemerkbar und nimmt bis etwa zur sechsten Lebenswoche zu. Der Name &#8222;Dreimonatskoliken&#8220; deutet darauf hin, dass die unangenehmen Erscheinungen bis etwa zum Ende des dritten Monats wieder völlig verschwinden, aber für manche jungen Familien ist erst ab dem sechsten Monat Entwarnung angesagt.</p>
<p class="bodytext"><b>Rechtzeitig Hilfe suchen</b></p>
<p class="bodytext"><b>Wichtig: </b>Wenn Eltern die Nerven verlieren, kann das für ein Baby gefährliche Konsequenzen haben. Achten Sie auf Ihr Verhalten und bitten Sie Ihren Partner, Freunde oder Verwandte, Sie zu unterstützen, wenn Sie nicht mehr können. Auf keinen Fall dürfen Sie Ihr Baby schütteln! Bereits kurzes Schütteln kann schweren Schaden nach sich ziehen und im schlimmsten Fall sogar zum Tod führen.</p>
<p class="bodytext">In vielen Städten gibt es bereits „Schreiambulanzen“ für Eltern, die nicht mehr weiter wissen. Auch beim Kinderarzt oder in einer Beratungsstelle für Eltern können Sie um Rat bitten, wenn Ihr Kind ein Schreibaby ist und sich nicht beruhigen lässt.</p>
<p class="bodytext">Weitere Informationen: <a class="linkExt" href="http://www.schreiambulanz.de" target="_blank">www.schreiambulanz.de</a></p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3949" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-crying-879823_1920-200x300.jpg" alt="schreibaby dreimonatskolik" width="200" height="300" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-crying-879823_1920-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-crying-879823_1920-600x900.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-crying-879823_1920-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-crying-879823_1920-683x1024.jpg 683w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-crying-879823_1920.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p class="bodytext"><b>Warum schreit das Baby?</b></p>
<p class="bodytext">Bis heute kennt man die genauen Ursachen der Dreimonatskolik nicht. Der Reifungs- und Anpassungsprozess, den ein Säugling in den ersten Monaten leisten muss, ist oft nicht einfach zu bewältigen für den neuen Organismus. Vor allem die Verdauung kann Babys in den ersten Monaten schwer zu schaffen machen &#8211; Blähungen und Bauchschmerzen sind häufig ein Problem. Doch nicht immer sind diese die Ursache für die Schreiattacken. Manche Babys tun sich z. B. mit dem Einschlafen schwer. Sie finden tagsüber nicht genug Ruhe im Schlaf und werden dadurch buchstäblich überfordert von den Reizen und Eindrücken seiner Umgebung.</p>
<p class="bodytext"><b>Was kann Hilfe bringen?</b></p>
<p class="bodytext">Versuchen Sie darauf zu achten, dass der Tagesablauf gut strukturiert wird und dass Ihr Baby auch tagsüber ausreichend Schlaf findet, ob zu Hause oder bei einer Spazierfahrt im Kinderwagen.</p>
<p class="bodytext">Werden Sie nicht hektisch. Bleiben Sie ruhig und spielen Sie mit Ihrem Baby, sprechen Sie mit ihm oder singen ihm etwas vor.</p>
<p class="bodytext">Wenn es doch zu schreien beginnt, hilft es oft, das Baby herumzutragen indem Sie es mit dem Bauch auf Ihren Unterarm legen und mit der anderen Hand sicher abstützen.</p>
<p class="bodytext">Vielleicht mag Ihr Baby, wenn Sie seinen Bauch sanft im Uhrzeigersinn um den Nabel herum massieren oder wenn Sie ihm beruhigende Musik vorspielen.</p>
<p class="bodytext">Achten Sie auch auf Ihr eigenes inneres Gleichgewicht und scheuen Sie sich nicht, Hilfe zu suchen und anzunehmen.</p>
<p class="bodytext">Flyer &#8222;Ist mein Kind ein Schreibaby?&#8220; der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. als PDF Download:</p>
<ul type="disc">
<li> <a href="http://www.dgkj.de/fileadmin/user_upload/images/fuer_eltern/DGKJ_SCHREIBABY.pdf" target="_blank">http://www.dgkj.de/fileadmin/user_upload/images/fuer_eltern/DGKJ_SCHREIBABY.pdf</a></li>
</ul>
<p class="bodytext"><b>Neun von zehn Schreibabys kann geholfen werden </b></p>
<p class="bodytext"><b>DGKJP: Gute Therapieerfolge in Schreiambulanzen Anpassungsfähigkeit an die neue Umgebung oft gestört</b></p>
<p class="bodytext"><b>Nächtelang herumtragen, stündlich stillen oder wickeln: Die meisten Methoden, das Dauergebrüll von Schreibabys abzustellen, sind eher kontraproduktiv und verstärken die Unruhe des Kindes noch. Dass es für die verzweifelten Eltern jedoch Hoffnung gibt, zeigen Schreiambulanzen oder -sprechstunden: Hier liegt die Erfolgsquote bei bis zu 90 Prozent, betont Prof. Mechthild Papousek von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP).</b></p>
<p class="bodytext">In die Sprechstunde für Schreibabys am Kinderzentrum München zum Beispiel haben gestresste Eltern in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 2.500 Kinder im Alter von null bis drei Jahren gebracht; 700 Schicksale wurden wissenschaftlich ausgewertet. „Mit durchschnittlich weniger als vier Terminen konnte annähernd neun von zehn Kindern geholfen werden. 45 Prozent galten als vollständig therapiert, bei weiteren 44 Prozent konnten Regulation und Beziehung deutlich stabilisiert werden“, erläutert Prof. Mechthild Papousek von der DGKJP, die am Kinderzentrum München tätig ist. In Schreiambulanzen oder -sprechstunden lernen die Eltern ganz praktisch, wie sie ihrem Kind mehr Ruhe verschaffen und das Einschlafen ermöglichen können. Solche Einrichtungen gibt es nach Angaben der DGKJP an  Universitäts- und Kinderkliniken, sozialpädiatrischen Zentren und Facharztpraxen. „In unserer Eltern-Säugling-Sprechstunde etwa arbeiten Spezialisten aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Familientherapie und Neonatologie (Neugeborenenkunde) interdisziplinär zusammen“, betont Dr. Eva Möhler (DGKJP) von der Universität Heidelberg.</p>
<p class="bodytext">Die Therapieerfolge beruhen auch darauf, dass man inzwischen mehr über die möglichen Entstehungsmechanismen des unaufhörlichen Schreiens weiß. Körperliche Störungen wie „Dreimonatskoliken“ seien selten der Auslöser, so die DGKJP. Vielmehr befinde sich der Organismus des Neugeborenen in einer intensiven Phase der Anpassung an die ungewohnte Umgebung. Schlaf-Wach-Rhythmus, Temperaturhaushalt und Immunsystem entwickelten sich, Umwelteindrücke müssten verarbeitet, neue Ernährungsgewohnheiten erlernt werden. Prof. Papousek: „Diese Reifeprozesse gelingen einigen Babys, andere tun sich schwer damit.“</p>
<p class="bodytext">Auch können Störungen in der frühen Kommunikation zwischen Eltern und Babys eine Rolle spielen. Die Probleme beginnen oft bereits in der Schwangerschaft: Wenn die werdende Mutter unter vorgeburtlichem Stress, Ängsten oder Depressionen leidet, unbewältigte Konflikte mit sich herumträgt oder in einer spannungsträchtigen Beziehung lebt, kann dies die gemeinsame Regulation von Eltern und Baby nachhaltig beeinträchtigen.</p>
<p class="bodytext">Die ohnehin angespannte Situation spitzt sich dann noch zu. Die gestressten Eltern fühlen sich hilflos, haben Versagens- und Schuldgefühle und sind gleichzeitig gestresst, übermüdet und erschöpft. Prof. Papousek: „Die Eltern brauchen körperliche und psychische Entlastung, sie benötigen Beratung und vor allem viel Verständnis. Dies alles bekommen sie in den Schreibaby-Sprechstunden.“</p>
<p class="bodytext"><b>Ist mein Kind ein „Schreibaby“?</b></p>
<p class="bodytext">Schreibabys machen laut DGKJP 20 bis 25 Prozent aller Neugeborenen aus. Sie leiden vor allem unter Schlafproblemen: Nachts sind es nur wenige Stunden, tagsüber meist nur 30 Minuten ohne Unterbrechung. Die Babys wirken übermüdet, schlafen aber nicht ein, sondern reagieren auf jeden Reiz mit Schreiattacken. Schreibabys brüllen und quengeln mindestens drei Stunden täglich an mindestens drei Tagen wöchentlich über mehr als drei Wochen. „Sie lassen sich nicht mit den üblichen Strategien wie Stillen, Wickeln oder Tragen beruhigen“, erläutert Dr. Eva Möhler (DGKJP) von der Eltern-Säugling-Sprechstunde an der Uni Heidelberg. Die Schreiattacken beginnen ab dem achten Lebenstag, erreichen ihren Gipfel nach sechs Wochen und klingen nach dem dritten Monat ab. Bei etwa vier Prozent dauert die Schreiphase erheblich länger; sie ist oft der Beginn von Schlaf- und Essstörungen, exzessivem Klammern und Trotzen, aggressivem Verhalten oder krankhaften Angststörungen.</p>
<p class="bodytext"><b>Experten-Tipps der DGKJP</b></p>
<p class="bodytext">Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie (DGKJP) empfiehlt Eltern von Schreibabys, sich auf wenige, gleichbleibende Beruhigungsarten zu konzentrieren und nicht immerfort Neues auszuprobieren. So sollte das Kind zum Schlafen immer ins Bettchen gelegt, aber nicht bei der kleinsten Aufregung wieder auf den Arm genommen, geschaukelt oder immer wieder von neuem gestillt werden. Die Händchen zusammenzuführen, leises Summen und ein Tuch, in das es eingewickelt wird, können ebenfalls hilfreich für das Baby sein. „Das klappt alles nicht beim ersten und auch nicht beim zweiten Mal. Kinder brauchen Zeit und viele, viele Wiederholungen zum Lernen. Doch mit regelmäßigem Üben kann das gestörte Schlaf-Wach-Verhalten reguliert und dadurch auch das exzessive Schreien reduziert werden“, erläutert Prof. Mechthild Papousek von der DGKJP.</p>
<p class="bodytext">Quelle: <a class="linkExt" href="http://www.dgkjp.de" target="_blank">DKJP</a></p>
<p class="bodytext">Buchtipp:</p>
<p id="title" class="a-size-large a-spacing-none"><span id="productTitle" class="a-size-large"><a href="http://amzn.to/2iWEhto">Das DurchschlafBuch: Die sanfte Schlafkur für dein Baby, Anna Wahlgren, 18,95 €</a><br />
</span></p>
<p class="a-size-large a-spacing-none">Weiteres zum Thema: <a href="https://kidslife-magazin.de/schwangerschaft-baby/dreimonatskoliken/">Dreimonatskoliken &#8211; Ursache für das Schreibaby</a></p>
<p><a href="http://news.doccheck.com/de/161929/infantile-kolik-das-ende-der-schreiattacken/">http://news.doccheck.com/de/161929/infantile-kolik-das-ende-der-schreiattacken/</a></p>
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