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	<title>Erfahrungsbericht</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Erfahrungsbericht</title>
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		<title>Gärtnern mit Kindern –  ein  Erfahrungsbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Jul 2025 10:48:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Gärtnern mit Kindern war schon immer dein Traum? Katja Adam aus Berlin erzählt uns, wie sie und ihr Sohn Mitja (6) ihre „grünen Daumen“ entdeckten und wie es sich anfühlt, die ersten eigenen Radieschen zu ernten. TEXT: Katja Adam Die Idee mit meinem Kind zusammen zu gärtnern, entstand eigentlich schon recht früh, da war Mitja&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/gaertnern-mit-kindern/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Gärtnern mit Kindern –  ein  Erfahrungsbericht</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/gaertnern-mit-kindern/attachment/img_2215/" rel="attachment wp-att-8884"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="935" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2215.jpg" alt="Gärtnern mit Kindern, Radieschen" class="wp-image-8884" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2215.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2215-257x300.jpg 257w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2215-768x898.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2215-513x600.jpg 513w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nadja Schmid</figcaption></figure>



<p><strong>Gärtnern mit Kindern war schon immer dein Traum? Katja Adam aus Berlin erzählt uns, wie sie und ihr Sohn Mitja (6) ihre „grünen Daumen“ entdeckten und wie es sich anfühlt, die ersten eigenen Radieschen zu ernten.</strong></p>



<p>TEXT: <em>Katja Adam<br></em></p>



<p>Die Idee mit meinem Kind zusammen zu gärtnern, entstand eigentlich schon recht früh, da war Mitja ca. 3 Jahre alt. Als wir dann in ein Häuschen mit Garten umzogen, konnte ich endlich damit beginnen, sie in die Tat umsetzten. Mein Sohn, damals vier Jahre alt, wurde in alles mit einbezogen. Dennoch gab es viele Dinge, bei denen er noch nicht helfen konnte.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/gaertnern-mit-kindern/attachment/img_2338/" rel="attachment wp-att-8877"><img decoding="async" width="640" height="480" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2338.jpg" alt="Gärtnern mit Kindern - Hochbeet" class="wp-image-8877" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2338.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2338-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2338-600x450.jpg 600w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto. Nadja Schmid</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gärtnern mit Kindern – mit einem Hochbeet geht es los<br></strong></h3>



<p>Um möglichst schnelle Erfolge zu haben und alles etwas kindgerechter zu machen, war mir schnell klar: ein Hochbeet musste her. Ein lieber Freund baute uns aus sehr widerstandsfähigem Holz zwei schöne Hochbeete, an die mein Sohn auch gut ran kam. Und dann konnte es auch schon losgehen.</p>



<p>Als Erstes machte ich mich schlau, wie ein Hochbeet zu bestücken ist. Dazu findet man viele gute Beiträge und Tutorials im Internet, die alles Schritt für Schritt erklären – z. B. <a href="https://www.bing.com/videos/search?q=Hochbeet+anlegen+Tutorial+Youtube&amp;docid=608055497796815642&amp;mid=7C6B151991DB212EEA017C6B151991DB212EEA01&amp;view=detail&amp;FORM=VIRE">hier</a>. Man bekommt viele nützliche Tipps und erfährt auch, wie man typische Anfängerfehler vermeidet.</p>



<p>Bei der Beschichtung der Hochbeete half mein Sohn (jetzt 6 Jahre alt) fleißig und begeistert mit. Wir sammelten Heckenschnitt und Stöckchen für eine Schicht und leerten den Rasenmäher und nahmen das frisch abgemähte Gras für die zweite Schicht.</p>



<p>Am Tag davor hatten wir einen schönen Ausflug gemacht in ein Dorf, ein paar Kilometer außerhalb Berlins, um Muttererde abzuholen. Diese fanden wir in einem Inserat von ebay-kleinanzeigen. Genauso gut kann man humusreiche Erde aber auch im nahegelegenen Garten-Center kaufen.</p>



<p>Am Rand Berlins sind viele Reiterhöfe gelegen, wo wir uns mit Pferdemist eindecken konnten, der unter Erdbeeren wahre Wunder vollbringt gut in die Erde eingemischt.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/gaertnern-mit-kindern/attachment/img_2404/" rel="attachment wp-att-8878"><img decoding="async" width="359" height="474" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2404.png" alt="Junge auf Heuhaufen" class="wp-image-8878" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2404.png 359w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2404-227x300.png 227w" sizes="(max-width: 359px) 100vw, 359px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nadja Schmid</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Erste Erfahrungen beim Säen und Pflanzen</strong></h3>



<p>Als Erstes säten wir mal leichte Sachen wie Radieschen, Schnittlauch, Petersilie und verschiedene Salatsorten aus. Es gibt auch Saatbänder, die die Kinder in die Erde einlegen können. Bei kleinen Kindern ist das gar nicht schlecht, da diese die Abstände mit den winzigen Samenkörnchen vielleicht noch nicht hinbekommen. Wir hatten beides, Saatbänder und lose Samen.</p>



<p>Im April kauften wir dann kleine Kohlrabi-, Tomaten- und Erdbeerpflanzen. Er hatte mit seinen 6 Jahren eine klare Vorstellung, wie ein gesundes Pflänzchen auszusehen hat, suchte sehr gewissenhaft die Pflanzen aus und half ganz toll dabei, sie in die Erde zu setzen. Mein Sohn arbeitet einfach sehr gern mit den Händen. Aber natürlich gibt es viele Angebote im Internet für Arbeitsgeräte und Handschuhe für Kinder.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/gaertnern-mit-kindern/attachment/img_2368/" rel="attachment wp-att-8879"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2368.jpg" alt="Gärtnern mit Kindern - Junge und Hochbeete" class="wp-image-8879" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2368.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2368-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2368-768x576.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2368-600x450.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nadja Schmid</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mit den Pflanzen wächst auch die Begeisterung</strong></h3>



<p>An jedem Morgen lief er nun gleich als erstes zum Hochbeet um nachzusehen und kam aufgeregt zurück. Er berichtete von den kleinen Veränderungen dort wie von einem spannenden Film. Morgens und abends hat er gegossen. Die Motivation bestand darin, bald in einen frischen, „selbstgemachten“ Kohlrabi beißen zu können. Radieschen konnten wir schon sehr schnell ernten. Ich hatte einen hübschen Korb besorgt, in dem mein Sohn seine Ernte stolz ins Haus tragen konnte.</p>



<p>Mitja bestand darauf, eine ganz eigene Pflanze zu haben. So säten wir eine Paprikapflanze aus (im März noch im Haus &#8211; im Mai dann nach draußen gepflanzt). Als eine winzige, grüne Paprika auszumachen war, war die Freude riesig. Als sie dann groß und knallrot war, erntete Mitja die Paprika und biss filmreif hinein.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/gaertnern-mit-kindern/attachment/img_1850/" rel="attachment wp-att-8883"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="798" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850.jpg" alt="Kleiner Apfelbaum aus Kernen" class="wp-image-8883" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850-150x150.jpg 150w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850-300x300.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850-768x766.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850-600x600.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850-50x50.jpg 50w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_1850-100x100.jpg 100w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nadja Schmid</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wie aus Kernen kleine Bäume entstehen</strong></h3>



<p>Dieses Jahr haben wir uns dann mal an ein paar Kerne getraut. Wir hatten so leckere Äpfel und Mitja legte die Kerne auf den Tisch und verkündete, er werde daraus die entsprechenden Apfelbäume machen.</p>



<p>Mitja wollte sehen, ob da wirklich Apfelbäume „rauskommen“. Ich merkte, ich muss ihm erst noch erklären, dass ein Apfelbaum seine Zeit braucht, bis er das ist, was bei uns im Garten steht und dass wir frühestens in zwei Jahren damit rechnen könnten, etwas zu ernten.</p>



<p>Wir legten fünf Apfelkerne von verschiedenen Sorten in feuchte Küchentücher und dann in ein luftdichtes Gefäß. Nach 14 Tagen waren drei von den Kernen wunderbar gekeimt. Mitja freute sich sehr, als er sah, dass das geklappt hatte.</p>



<p>Wir nahmen uns ein Tontöpfchen und füllten es mit Anzuchterde, die es in jedem Garten-Center zu kaufen gibt. Dort legten wir den gekeimten Apfelkern vorsichtig hinein und bedeckten ihn mit nur wenig Erde. Mein Sohn besprühte die Erde dann mit Wasser. Nun hieß es warten – warten und gießen. Nach etwa 12 – 15 Tagen sahen wir das erste zarte Blatt. Wieder riesige Freude – es hatte also geklappt! Mittlerweile haben wir drei Apfelbäumchen in verschiedenen Entwicklungsstufen.</p>



<p>Ich hatte mich mittlerweile etwas informiert und wusste nun, dass die Apfelkerne nicht unbedingt die Erbinformation des Apfels in sich tragen und die Bäumchen eventuell nie Früchte tragen würden. Aber das ist uns egal. Es geht um den Spaß bei der Sache und darum zu erleben, dass etwas entsteht und eben auch vergeht. Ähnlich machten wir es später auch mit den Kernen von Zitrone, Melone, Avocado und vielen, vielen Blumensamen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/gaertnern-mit-kindern/attachment/img_2365/" rel="attachment wp-att-8881"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="480" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2365.jpg" alt="Grüne Äpfel am Baum" class="wp-image-8881" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2365.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2365-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/IMG_2365-600x450.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nadja Schmid</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mein Freund, der Baum</strong></h3>



<p>Auch wenn Kinder viel und gerne im Garten helfen: der Löwenanteil der Arbeit bei allen Pflanzenexperimenten liegt bei uns, den Eltern. Mein Fazit: Wer seine Kinder fürs Gärtnern begeistern möchte, sollte daher auch selbst Spaß daran haben. Ich finde jedenfalls, dass es sich rundum lohnt, denn Naturverbundenheit kann man nirgendwo besser erleben.</p>



<p>Da wir bereits einen großen Apfelbaum im Garten haben und der auch schon kleine, grüne Äpfel trägt, sagte mein Sohn vor ein paar Tagen zu seinen Freunden: “Knallt den Ball nicht gegen den Apfelbaum. Das ist nämlich gar nicht so einfach mit dem Obst.“</p>



<p>Weitere Tipps zum Gärtnern mit Kindern findest Du auch <a href="https://kidslife-magazin.de/wp-admin/post.php?post=8810&amp;action=edit">hier.</a></p>



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		<title>Durch die Coronakrise mit Kind &#8211; Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/coronakrise-mit-kind-erfahrungsbericht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Aug 2020 08:07:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Spielplatzverbot]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Social-Distancing&#8220; oder das Erlebnis der Coronakrise mit Kind – die Erfahrungen einer Mutter aus Berlin Social Distancing ist ein Ausdruck, der uns bisher fremd war, ebenso wie Corona oder COVID-19. Keiner konnte ahnen, wie die Angst vor dem Virus unser Land und unser Leben verändern würde. Unter den Menschen, die am stärksten von den Social-Distancing&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/coronakrise-mit-kind-erfahrungsbericht/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Durch die Coronakrise mit Kind &#8211; Erfahrungsbericht</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_8954" aria-describedby="caption-attachment-8954" style="width: 659px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/social-distancing-mit-kind-erfahrungsbericht/attachment/mitja_spielplatz/" rel="attachment wp-att-8954"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8954" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/Mitja_Spielplatz.jpg" alt="Social Distancing – kleiner Junge alleine am Spielplatz" width="659" height="431" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/Mitja_Spielplatz.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/Mitja_Spielplatz-300x196.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/Mitja_Spielplatz-768x502.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/Mitja_Spielplatz-600x392.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/06/Mitja_Spielplatz-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 659px) 100vw, 659px" /></a><figcaption id="caption-attachment-8954" class="wp-caption-text">Foto: Nadja Schmid</figcaption></figure></p>
<h2><strong>&#8222;Social-Distancing&#8220; oder das Erlebnis der Coronakrise mit Kind – die Erfahrungen einer Mutter aus Berlin</strong></h2>
<p>Social Distancing ist ein Ausdruck, der uns bisher fremd war, ebenso wie Corona oder COVID-19. Keiner konnte ahnen, wie die Angst vor dem Virus unser Land und unser Leben verändern würde. Unter den Menschen, die am stärksten von den Social-Distancing Massnahmen betroffen waren und sind, sind Eltern mit Kindern. Die alleinerziehende Mutter Ktja Adam aus Berlin berichtet uns, wie es ihr und ihrem Sohn Mitja, 6, in den letzten Wochen und Monaten ergangen ist.</p>
<p>Text: Katja Adam</p>
<h3><strong>Die erste Ahnung – da ist jetzt echt was anders</strong></h3>
<p>Als uns die ersten Nachrichten der neuen Krankheit erreichten, hatten wir eigentlich keine Angst. Das war ja in China. Geht’s noch weiter weg? Dann kam Corona zu uns. Unser erster Schutzreflex war erstmal alles so wie immer machen und die Medien im Auge behalten. Ich muss sagen, die Zahlen der Erkrankten und Toten haben uns überhaupt nicht beunruhigt. Ich erwischte mich aber schon recht früh dabei, wie ich beim Einkaufen besonders auf vitaminreiche Lebensmittel achtete. Jedoch kamen da noch keinerlei Furcht oder Bedenken auf.</p>
<h3><strong>Die Gewissheit – es ist verdammt anders</strong></h3>
<p>Dann schlossen aber die Kindergärten und Schulen. Wir wurden in die logistische Hölle geschossen. Wer, wann, wie, wo? Das Kind sollte 24 Stunden an 7 Tagen die Woche zuhause sein. Das geht doch gar nicht. Oder doch?</p>
<p>Die erste Zeit war schlimm. Man kam sich eingesperrt, ja isoliert vor. Ein Spaziergang am Stadtrand erschien wie ein schöner Traum. Ostern wurde alles abgesagt. Wir suchten trotzdem Ostereier und backten Osterplätzchen und dekorierten was das Zeug hält. Aber an Ostern selbst, war das Wegbleiben von Familie schon schmerzhaft und man musste sich als Mutter öfter ermahnen, weiter zuversichtlich und positiv vor dem Kind zu wirken. Aber es gab durchaus auch Momente, in denen wir am Abendbrottisch jeder mal erzählten, was wir am Tag für negative bzw. ungewohnte Situationen erlebt hatten.</p>
<p>Ging ich anfangs noch „mutig“ ohne Mundschutz einkaufen, war es etwas später absolut verboten – man kam nicht mehr in den Supermarkt ohne Mundschutz und ohne Einkaufswagen. Manchmal habe ich den Mundschutz zuhause vergessen, was mich zeitlich schon mal an den Rand des Nervenzusammenbruchs brachte.</p>
<h3><strong>Social Distancing – allein und doch gemeinsam<br />
</strong></h3>
<p>Die erste positive Entdeckung, die ich machte, war wie die Leute beim Auseinanderrücken zusammenrückten. Ich bekam Sms Nachrichten von Nachbarn, die wir eigentlich immer nur mit einem müden Winken bedachten, dass sie meinen Sohn an diesem Vormittag und an jenem Nachmittag betreuen würden, wenn es nötig sei. Natürlich nahm ich das an und organisierte ebenfalls Tage, an denen bis zu 4 Kinder bei uns zuhause waren. Natürlich durfte das keiner weiter wissen und man wurde quasi Verbündete in der Not. Eine weitere schöne Erfahrung machte ich beim Einkaufen. Als alles knapp war, liess mir ein älterer Herr den letzten Kohlrabi. Wir hatten zeitgleich die Hand danach ausgestreckt. Er sah auf meinen kleinen Sohn und sagte sehr nett: “Nehmen Sie ihn.“</p>
<h3><strong>Spielen verboten, streng verboten!<br />
</strong></h3>
<p>Am härtesten aber traf meinen Sohn das Spielplatzverbot. Eines Abends, als wir noch mal schnell los mussten, um Milch zu kaufen, wurde ich leichtsinnig. Man spürte plötzlich eine Mischung aus Wut, Trotz und Eigensinn. Ich ließ meinen Sohn unter der Absperrung eines ruhig und einsam gelegenen Spielplatzes, der auch jenseits von Coronazeiten sehr überschaubar besucht war. Mein Sohn sah mich etwas verunsichert an, aber ich sagte noch mal:“ Los, geh rutschen schnell – wir sind doch ganz allein hier.“ Als mein Kind die Rutsche erklommen hatte, sagte es plötzlich:“ Mama, da kommt ein Polizist.“ Kurz nachdem stand er auch schon vor mir und verlangte meine Personalien und belehrte mich streng und sagte uns, dass ich mit 500 Euro Strafe rechnen müsste. Dieser Schreck saß mir erstmal in den Knochen. Ich rief bei unserem Polizeiabschnitt an und suchte das Gespräch. Ein sehr netter Beamter hörte mir aufmerksam zu und verstand auch meine Situation mit Kind und Corona und auch, dass an dem Abend der Spielplatz komplett leer war und mein Sohn das einzige Kind dort war. Er konnte mir aber leider auch nicht helfen bezüglich der Anzeige. Aufgrund dessen haben wir eigentlich bis noch vor einigen Tagen Angst vor der Post gehabt und dem unguten Brief von der Polizei. Dieser blieb aber bisher aus und wir hoffen, dass der Beamte es bei der recht barschen Belehrung belassen hatte.</p>
<h3><strong>Wir und die anderen – Annäherung auf Distanz<br />
</strong></h3>
<p>Heute war das Abschlussfest meines Sohnes von seiner Kita. Die Erzieher und Erzieherinnen haben sich wirklich viel Gedanken gemacht, wie sie die Auflagen und das Fest in Einklang bringen können. Sie hatten sich selbst übertroffen. Wir Eltern haben uns danach noch mit 1,50 m Abstand unterhalten und fanden Alle: Es war ein schönes Fest. Trotzdem.</p>
<p>Schön wäre es, wenn das Bewusstsein der Leute völlig uneigennützig etwas für Andere zu tun, anhalten würde. Ausserdem fiel mir auf, dass die „Flohtische“, wie wir sie nannten, stark zunahmen. Es standen vor vielen Häusern kleine Tische mit aussortierten, aber noch schönen Sachen zum Mitnehmen. Wer wollte, hat einen Euro in den Briefkasten geworfen für die Familie, die den Tisch aufgestellt hatte. Auf diese Weise brachten sich die Leute in unserer Gegend durch die schwierige Zeit. Diesen Spirit wünschte ich mir auch nach Corona weiterhin.</p>
<h3><strong>Persönliche Gedanken zur Corona-Krise<br />
</strong></h3>
<p>Meine persönlichen Gedanken sind, dass wir vor Corona so ein bisschen vergessen haben, dass wir in einer total technischen Welt trotzdem biologische Lebewesen sind, die der Natur ausgeliefert sind und, bei aller Technik, der Natur auch ausgeliefert bleiben.</p>
<p>Ob es nun das Virus ist oder die Auswirkungen des Klimawandels sind, ob es die gesamten Veränderungen unserer Biosphäre sind, die wir durch den Raubbau unseres Wirtschaftssystems immer weiter vorantreiben. Deshalb haben für mich auch Themen wie Klimawandel und Corona eine große Gemeinsamkeit, nämlich das Ausgeliefertsein an die Natur, dem wir uns in einer immer technischeren Welt nicht mehr bewusst sind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kinder leiden unter den Social-Distancing Massnahmen besonders stark. Lies <a href="https://web.de/magazine/ratgeber/kind-familie/kinder-verlierer-coronakrise-psychosoziale-schaeden-drohen-34648468">hier</a>, warum das so it.</p>
<p>Wie Du Dich und Dein Kind auf natürliche Art stark machst gegen Viren und Bakterien, erfährst Du <a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/10-naehrstoffe-fuer-immunsystem/">hier.</a></p>
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		<title>Mein Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Erfahrungsbericht</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/bedingungsloses-grundeinkommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2020 10:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
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					<description><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Verein verlost finanzielle Grundsicherung für 1 Jahr Das Konzept Bedingungsloses Grundeinkommen beinhaltet, dass jeder Mensch jeden Monat vom Staat einen festen Betrag bekommt, der existenzsichernd sein sollte. Egal wie alt er ist, einfach so, ohne, dass er dafür eine Leistung erbringen muss ­– und ohne befürchten zu müssen, dass diese Zuwendung&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bedingungsloses-grundeinkommen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Mein Bedingungsloses Grundeinkommen – ein Erfahrungsbericht</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9013" aria-describedby="caption-attachment-9013" style="width: 675px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bedingungsloses-grundeinkommen/attachment/michael-bohmeyer/" rel="attachment wp-att-9013"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9013" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael_Bohmeyer_Mein_Grundeinkommen_Fotograf_Fabian_Melber_1.jpg" alt="Mein Bedingungsloses Grundeinkommen, Aufmacher" width="675" height="450" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael_Bohmeyer_Mein_Grundeinkommen_Fotograf_Fabian_Melber_1.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael_Bohmeyer_Mein_Grundeinkommen_Fotograf_Fabian_Melber_1-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael_Bohmeyer_Mein_Grundeinkommen_Fotograf_Fabian_Melber_1-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael_Bohmeyer_Mein_Grundeinkommen_Fotograf_Fabian_Melber_1-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Michael_Bohmeyer_Mein_Grundeinkommen_Fotograf_Fabian_Melber_1-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 675px) 100vw, 675px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9013" class="wp-caption-text">Portrait Michael Bohmeyer, Gründer Mein Grundeinkommen</figcaption></figure></p>
<h2><strong>Bedingungsloses Grundeinkommen – ein </strong><strong>Verein verlost finanzielle Grundsicherung für 1 Jahr</strong></h2>
<p>Das Konzept Bedingungsloses Grundeinkommen beinhaltet, dass jeder Mensch jeden Monat vom Staat einen festen Betrag bekommt, der existenzsichernd sein sollte. Egal wie alt er ist, einfach so, ohne, dass er dafür eine Leistung erbringen muss ­– und ohne befürchten zu müssen, dass diese Zuwendung gestrichen wird.</p>
<p>In Deutschland wird die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert und hat prominente Fürsprecher, z. B. den Unternehmer Götz Werner (dm-drogerie markt), den Ökonomen Thomas Straubhaar oder den Philosophen Richard David Precht, stößt jedoch auch auf viele Zweifel und Bedenken. Kann es gut gehen? Ist es finanzierbar? Geht dann noch jemand arbeiten? Ist es gerecht?</p>
<p>Michael Bohmeyer, Initiator des Vereins <a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/"><strong>Mein Grundeinkommen</strong></a> war neugierig darauf, was Menschen mit einem Grundeinkommen in der Praxis machen würden, wie es ihr Leben verändern könnte und ob verborgenes Potenzial freigesetzt würde. Er selbst verfügte aus unternehmerischer Tätigkeit über ein passives Einkommen, das er als äußerst wohltuend empfand. So wurde <strong>Mein Grundeinkommen</strong> ins Leben gerufen.</p>
<h3><strong>Ausprobieren statt theoretisieren</strong></h3>
<p>Der Verein <a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/"><strong>Mein Grundeinkommen</strong></a> theoretisiert nicht nur, sondern probiert aus, was das Bedingungslose Grundeinkommen mit den Menschen macht, die es in der Praxis ein Jahr lang erhalten. Seit dem Start mit Hilfe einer erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne in 2014 wurden bereits viele Erfahrungen von GewinnerInnen gesammelt und ausgewertet.</p>
<p>Als Eltern denken wir viel über die Zukunft nach, in der unsere Kinder leben werden und interessieren uns sehr für positive Ansätze für die Welt von morgen. Auch wir möchten gerne wissen, was das Bedingungslose Grundeinkommen für Menschen bewirkt und haben uns mit einer Gewinner-Familie über ihre Erfahrungen unterhalten.</p>
<p><figure id="attachment_9027" aria-describedby="caption-attachment-9027" style="width: 528px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bedingungsloses-grundeinkommen/attachment/martin-am-wasser/" rel="attachment wp-att-9027"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9027" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Wasser.jpeg" alt="Bedingungsloses Grundeinkommen - Martin mit seinen Kinder" width="528" height="704" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Wasser.jpeg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Wasser-225x300.jpeg 225w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Wasser-768x1024.jpeg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Wasser-450x600.jpeg 450w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9027" class="wp-caption-text">Martin mit seinen Kindern &#8211; am Wasser. Foto: Martin</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Bedingungsloses Grundeinkommen – Interview mit  Gewinner Martin Lanz aus Bremen</strong></h3>
<p><strong>Bitte erzähle uns ein bisschen von Euch. </strong></p>
<p>Mein Name ist Martin* und ich bin der Papa von Ida* (5), dem Gewinnerkind, und von Jonas* (8). Von der Mutter der Kinder lebe ich getrennt und die Kids wechseln wöchentlich zwischen den Haushalten. Wir wohnen in Bremen in einer netten kleinen Mietwohnung.</p>
<p>Ich bin Bildhauer von Beruf, arbeite jedoch seit drei Jahren als Kunstlehrer an einer Oberschule. Ich war 10 Jahre als Künstler selbstständig. Mit der Geburt der Kinder wurde es allerdings immer schwieriger, genügend und regelmäßiges Einkommen zu erwirtschaften. Das hing mit den gestiegenen Kosten zusammen aber auch damit, dass Kinder Zeit brauchen und ich sie ihnen auch geben wollte. Beides hat zu einer finanziellen Abwärtsspirale geführt, die ich irgendwann nicht mehr verantworten konnte und mich beruflich umorientieren musste.</p>
<p><strong>In welcher Situation hast Du dich /habt Ihr Euch befunden, bevor Du ein Bedingungsloses Grundeinkommen gewonnen hast?</strong></p>
<p>Als ich mich vor Jahren bei Mein Grundeinkommen registriert habe, war das in einer Zeit, in der ich noch monatlich bangen musste, genügend Geld für die laufenden Kosten erwirtschaften zu können. Das war sehr belastend. Das Konto war dauerhaft überzogen. Und ich weiß noch, wie sehr es mich bedrückt hat, meinem Sohn monatelang kein dringend anstehendes Fahrrad kaufen zu können. Nicht mal ein gebrauchtes. Durch den Einstieg ins Lehramt hat sich über die letzten Jahre unsere finanzielle Situation stabilisiert. Meine Bildhauerei ist dabei leider zum Erliegen gekommen. Somit reicht es mal mehr und mal weniger knapp für das Nötigste. Zum Sparen reicht es nicht, aber meine Familie ist abgesichert.</p>
<p><strong>Wie fühlt es sich an, das zusätzliche Geld von Mein Grundeinkommen monatlich zu erhalten und wofür setzt Du/setzt Ihr es ein?</strong></p>
<p>Als ich erfahren habe, dass meine Tochter ein Bedingungsloses Grundeinkommen gewonnen hat, war ich sprichwörtlich fassungslos. Ich konnte es nicht glauben und kann es immer noch kaum. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, wie ich das Einkommen nutzen möchte, damit es wirklich bei den Kindern ankommt.</p>
<p>Wie gehe ich verantwortungsvoll mit dem Geld um? Wie teile ich es auf? Was sage ich den Kindern? Sage ich, dass Ida gewonnen hat? Oder sage ich, dass die Kids gemeinsam gewonnen haben? Sage ich überhaupt etwas? Es ist zwar meine Tochter, die gewonnen hat, jedoch ist es für mich selbstverständlich, dass ich es zwischen meinen beiden Kindern gleichmäßig aufteile.</p>
<p><figure id="attachment_9029" aria-describedby="caption-attachment-9029" style="width: 527px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bedingungsloses-grundeinkommen/attachment/martin-paddeln/" rel="attachment wp-att-9029"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9029" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-paddeln.jpeg" alt="Kinder im Kanu" width="527" height="395" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-paddeln.jpeg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-paddeln-300x225.jpeg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-paddeln-768x576.jpeg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-paddeln-600x450.jpeg 600w" sizes="auto, (max-width: 527px) 100vw, 527px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9029" class="wp-caption-text">Martins Kinder im Kanu, Foto: Martin</figcaption></figure></p>
<p>Für mich persönlich bietet es die einmalige Gelegenheit, für die Zukunft meiner Kinder zu sorgen. Ich spare es für sie an und werde es Ihnen geben, wenn sie älter sind. Sie haben demnach erst zeitversetzt etwas davon. Vielleicht entspricht meine Entscheidung nicht ganz der Idee des Grundeinkommens.</p>
<p>Meine Idee ist jedoch, dass sie das Geld später individuell, eigenverantwortlich und ihren Wünschen und Bedürfnissen entsprechend verwenden können. Momentan würde ich es so einsetzen, wie ich als Papa denke, dass es gut für sie ist. Sicherlich würde es unser Leben erleichtern. Aber meine Vorstellung oder Wunsch ist es, dass das Grundeinkommen einen größeren Mehrwert für sie und ihre Entwicklung hat, wenn sie später selbständig Zugriff darauf haben.</p>
<p>Sie werden die Möglichkeit haben, sich Zeit zu nehmen, die für ihre Entwicklung wichtig sein kann. Sie können eine Bildungsreise unternehmen oder sich eine kostspielige Ausbildung finanzieren. Im besten Fall schenkt ihnen das Grundeinkommen die Möglichkeit sich selbst zu verwirklichen und ihrem Traum nachzugehen.</p>
<p><figure id="attachment_9028" aria-describedby="caption-attachment-9028" style="width: 546px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bedingungsloses-grundeinkommen/attachment/martin-am-strandjpeg/" rel="attachment wp-att-9028"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9028" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Strandjpeg.jpeg" alt="Bedingungsloses Grundeinkommen - Vater mit Kindern am Strand" width="546" height="728" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Strandjpeg.jpeg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Strandjpeg-225x300.jpeg 225w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/07/Martin-am-Strandjpeg-450x600.jpeg 450w" sizes="auto, (max-width: 546px) 100vw, 546px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9028" class="wp-caption-text">Martin mit seinen Kindern am Strand. Foto: Martin</figcaption></figure></p>
<p><strong>Hast Du das Gefühl, dass sich das Grundeinkommen auf Dein/Euer Leben, das Lebensgefühl und die Motivation positiv auswirkt?</strong></p>
<p><strong> </strong>Es ist ein monatlich wiederkehrender Glücksschub. Es puscht und gibt mir das Gefühl es geschafft und mein Leben im Griff zu haben. Meine Kinder versorgt zu wissen, nimmt mir Druck von den Schultern.</p>
<p><strong>Gibt es etwas, das Du nun tun oder haben kannst, was Du Dir immer schon gewünscht hast?</strong></p>
<p>Ohne ein Bedingungsloses  Grundeinkommen wäre es mir nicht möglich, für die Kinder etwas anzusparen. Nun werde ich ihnen etwas auf den Weg mitgeben können und ihnen damit im besten Fall Freiraum schenken.</p>
<p><strong>Findest Du, dass ein Bedingungsloses Grundeinkommen eine gute Idee für alle Menschen wäre, egal, wie viel sie verdienen und glaubst Du, dass sich unsere Gesellschaft insgesamt dadurch positiv entwickeln würde?</strong></p>
<p>Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sich nicht positiv auswirken könnte. Ein Aspekt ist, dass Mangel und Sorge belasten und sich negativ auf die Gesellschaft auswirken. Sie erzeugen Angst, Neid, Rassismus, Vorurteile, Kriminalität, etc. Ein anderer kultureller Aspekt ist, dass das Grundeinkommen sich wie Dünger auf das kulturelle Schaffen auswirken würde. So gut wie keiner meiner Weggefährten*innen aus dem Kunststudium konnten dauerhaft von der Kreativität leben. Meine Beobachtung und Erfahrung sind, dass irgendwann alle aufgeben. Das ist ein gewaltiger Verschleiß und Verlust der Kunst- und Kulturschaffenden und eine Verschwendung an kreativen Ressourcen. Kaum auszumalen, wie die kulturelle Landschaft erblühen würde, wenn wirtschaftliche Zwänge sie nicht mehr hemmen würden, zu wachsen.</p>
<p>Wenn Du gerne mehr über <strong>Mein Grundeinkommen</strong> erfahren und vielleicht auch als Spender aktiv werden möchtest, bekommst Du <a href="https://www.mein-grundeinkommen.de/">hier</a> weitere Informationen.</p>
<p><em>* Namen von der Redaktion geändert</em></p>
<p><strong>Text:</strong> Martina Voigt-Schmid/KidsLife Redaktion</p>
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