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	<title>Erziehung</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Erziehung</title>
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		<title>Ein Rezept für Familienglück – mit Zutaten, die nichts kosten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 04:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[&#160; Hast Du Dir auch schon mal gewünscht, dass deine Kinder ein bisschen anders wären? Ordentlicher, strebsamer, problemloser? Dann wird es Zeit, umzudenken. Denn Du kannst nur einen Menschen wirklich ändern: Dich selbst! Text: Martina Voigt-Schmid „Kinder sind anders“, heißt der Titel eines Buches der berühmten Pädagogin Maria Montessori. Und es stimmt: Sie sind anders&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/ein-rezept-fuer-familienglueck/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Ein Rezept für Familienglück – mit Zutaten, die nichts kosten</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_10087" aria-describedby="caption-attachment-10087" style="width: 663px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-rezept-fuer-familienglueck/attachment/james-besser-df80nbqyziu-unsplash/" rel="attachment wp-att-10087"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-10087" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/james-besser-df80NBQyziU-unsplash.jpg" alt="Rezept für familienglück" width="663" height="442" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/james-besser-df80NBQyziU-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/james-besser-df80NBQyziU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/james-besser-df80NBQyziU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/james-besser-df80NBQyziU-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 663px) 100vw, 663px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10087" class="wp-caption-text">Foto: James Besser on Unsplash</figcaption></figure>
<p><strong>Hast Du Dir auch schon mal gewünscht, dass deine Kinder ein bisschen anders wären? </strong><strong>Ordentlicher, strebsamer, problemloser? Dann wird es Zeit, umzudenken. Denn Du kannst nur einen Menschen wirklich ändern: Dich selbst!</strong></p>
<p><em>Text: Martina Voigt-Schmid</em></p>
<p>„Kinder sind anders“, heißt der Titel eines Buches der berühmten Pädagogin Maria Montessori. Und es stimmt: Sie sind anders als Erwachsene und oft auch anders als das, was wir uns mal vorgestellt haben. Familienleben könnte so einfach sein und so schön, wenn die Kinder zur Abwechslung mal das täten, was ich von ihnen erwarte &#8230;</p>
<h3><strong>Warum sind Kinder manchmal so schwierig?</strong></h3>
<p>Wenn Jana nur mal aufhören würde, dieses Theater zu machen – jeden Morgen, wenn sie sich anziehen soll, die gleiche Geschichte. Warum muss das Unterhemd zum T-Shirt passen und warum will sie bei diesem Sauwetter mit Ballerinas losmarschieren? Meine Güte, wenn das im Kindergarten schon so losgeht, was soll dann später einmal werden? Eine richtige Primadonna! Und zum Frühstücken haben wir schon wieder keine Zeit, wegen dieser Zicken.</p>
<p>Meiner Freundin Janine geht es mit ihrem Sohn Jannis auch nicht besser. Der will ausschließlich Turnschuhe tragen, obwohl er zu Hause am liebsten gemütlich auf dem Sofa sitzt und liest oder spielt. Jannis Vater Tobias hatte sich so darauf gefreut, mit seinem Sohn Fußsball spielen und angeln zu gehen, aber dazu hat Sohnemann keine Lust. Und Tobias ist davon so frustriert, dass er gar keine Lust mehr hat, mit der Familie etwas zu unternehmen.</p>
<figure id="attachment_3249" aria-describedby="caption-attachment-3249" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-3249 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-342498_640.jpg" alt="Familienglück - Vater" width="640" height="478" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-342498_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-342498_640-600x448.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-342498_640-300x224.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-3249" class="wp-caption-text">Foto. Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong>Am mangelnden Familienglück sind immer die anderen schuld?</strong></h3>
<p>Natürlich lieben wir unsere Kinder und sind (meistens) stolz auf sie. Aber es gibt auch Zeiten, in denen wir verwirrt und – geben wir’s zu – enttäuscht sind davon, dass sie vielleicht so ganz anders sind, als die Kinder unserer Träume. Und wo wir gerade dabei sind: Auch unsere Partner könnten ein bisschen anders sein. Ein bisschen ordentlicher, rücksichtsvoller, schlanker, sportlicher – was auch immer. Dabei wissen wir ja im Grunde, dass wir unsere Familienmitglieder so nehmen sollten, wie sie sind. Warum ist bedingungslose Akzeptanz und Liebe so schwierig?</p>
<p>Der Erziehungsberater Rob Parsons aus den USA sagt „ wenn wir versuchen, jemanden zu ändern, ist die Folge, dass wir die Person verpassen, die wir vor uns haben. Ohnehin ist es unmöglich, andere Menschen zu ändern. Aber wir können uns selbst ändern. Und das Faszinierende daran ist, das das, gerade in kleinen Gruppen, wie einer Familie, einen beeindruckenden Effekt haben kann. „Oft ist es so, dass, wenn man sich selbst ändert – bzw. sein Verhalten anpasst – sich die anderen auch ändern“, so Parson.</p>
<figure id="attachment_3247" aria-describedby="caption-attachment-3247" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-3247 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1412008_640.jpg" alt="Familienglück - Mutter" width="640" height="480" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1412008_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1412008_640-600x450.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1412008_640-300x225.jpg 300w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-3247" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong>Jede schlechte Eigenschaft hat ein positives Pendant</strong></h3>
<p>Versuch doch mal, die in deinen Augen schlechten Eigenschaften deines Kindes in positive umzutexten. Dann fällt das Akzeptieren viel leichter.</p>
<p>Dein Kind ist nicht störrisch – sondern willensstark. Es ist nicht chaotisch – sondern kreativ. Es ist keine „Quasselstrippe“ – sondern kommuniziert gerne. Natürlich ist es unrealistisch, seinen Familienmitgliedern die ganze Zeit Lobeshymnen zu singen Und in einer Familie muss man sich gegenseitig die Meinung sagen können. Aber Dinge, die wir nicht gerne hören, werden besser angenommen, wenn sie von einer Person kommen, der wir vertrauen und von der wir wissen, dass sie voll hinter uns steht.</p>
<figure id="attachment_5871" aria-describedby="caption-attachment-5871" style="width: 666px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5871" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/nature-3089907_960_720.jpg" alt="Familienglück - Mutter und Kind" width="666" height="444" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/nature-3089907_960_720.jpg 960w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/nature-3089907_960_720-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/nature-3089907_960_720-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/nature-3089907_960_720-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/nature-3089907_960_720-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px" /><figcaption id="caption-attachment-5871" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong>Zum Familienglück gehört auch Kritik – aber konstruktiv<br />
</strong></h3>
<p>Eines der kraftvollsten Mittel in der Erziehung ist auch eins der einfachsten: Worte. Denn Worte haben eine außerordentliche Kraft, den Geist eines Kindes zu stärken – oder zu zerstören. Ein Kind glaubt das, was es hört. Positive Worte können Hoffnung geben und Möglichkeiten eröffnen. Sage stets mehr positive als negative Dinge. Wenn dein Kind etwas Falsches tut, solltest Du ihm das sagen. Aber kritisiere dabei nur das Verhalten, nie die Person. Setzte „Ich-Botschaften“ ein. Etwa: “Ich möchte nicht, dass Du deinen Bruder an den Haaren ziehst , auch nicht, wenn er dein Bild versteckt hat.“ Anstatt. „Immer musst Du gleich zurückschlagen. Du bist eine richtige Streithexe!“.</p>
<p>„Tatsächlich sind wir konditioniert darauf, unsere Mitmenschen bei negativen Dingen zu „ertappen“ und sie dafür zu kritisieren. Aber eine viel effektivere Methode, ihr Verhalten zu verbessern ist es, sie bei etwas Gutem zu „ertappen“ und sie darin zu &#8222;ermutigen“ empfiehlt Parson.  Anstatt unsere eigenen Träume und Wünsche dem Kind aufzuzwingen, sollten wir verstehen, dass es bestimmte Eigenschaften auf diese Welt mitgebracht hat. Stärken und auch Schwächen. Unser Job ist es , achtsam zu sein und zu entdecken, wer diese Person ist, die uns anvertraut wurde. Und wie wir sie am besten auf ihrem Weg unterstützen können. Schließlich sind auch viele von uns Erwachsenen oft niedergeschlagen und deprimiert von der ständigen Kritik unserer Mitmenschen.</p>
<p>Seitdem ich mir am Abend Zeit nehme, mit meiner Tochter das Outfit für den nächsten Tag auszusuchen, ist unsere Morgenzeit entspannter geworden. Und seitdem Tobias Jannis nun jeden Tag auf dem Sofa eine Geschichte vorliest und sich mit ihm unterhält, hat der Junge Lust bekommen, das auch mal draußen zu machen. So wie in &#8222;Petterson und Findus&#8220;, seinem Lieblingsbuch.</p>
<figure id="attachment_5867" aria-describedby="caption-attachment-5867" style="width: 650px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5867" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/tongues-1031219_960_720.jpg" alt="Familienglück - Mutter, Tochter, Vespa" width="650" height="433" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/tongues-1031219_960_720.jpg 960w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/tongues-1031219_960_720-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/tongues-1031219_960_720-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/tongues-1031219_960_720-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/tongues-1031219_960_720-600x400.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 650px) 100vw, 650px" /><figcaption id="caption-attachment-5867" class="wp-caption-text">Foto. Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong>Erziehung als Tanz begreifen</strong></h3>
<p>Seien wir doch einfach etwas lockerer und entspannter. Eltern sein ist eine so fordernde Aufgabe, dass wir die schönen Seiten daran in vollen Zügen genießen sollten. Anstatt Elternschaft als ein Projekt zu betrachten, das wir alleine „stemmen“ müssen, sieh es doch einmal als Tanz – bei dem Du und ein Kind Partner seid. Mal hast Du die Führung, mal folgst Du deinem Kind und überlässt dich seinen Schritten. Während es spielerisch die Welt entdeckt, entdeckst Du sein Wesen – und gibst ihm alle Unterstützung, Ermutigung und Akzeptanz die es braucht um glücklich zu sein und sich gut zu entwickeln.</p>
<p><em> </em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Kleine Rituale mit Kindern: Ruhepole und Erziehungshelfer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2026 19:29:22 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Text: Ralf Amberg Rituale mit Kindern als Erziehungshelfer &#8211; Sie schaffen kleine Oasen der Ruhe inmitten der Alltagshektik. Sie schweißen Familien zusammen, helfen bei der Erziehung und vermitteln Kindern ein Gefühl von Sicherheit. Liebgewonnene Traditionen, vor allem aber die vielen kleinen Alltagsrituale machen das Leben leichter und bunter. Wie beginnst Du den Tag? Mit einer&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/rituale-mit-kindern/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Kleine Rituale mit Kindern: Ruhepole und Erziehungshelfer</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3514" aria-describedby="caption-attachment-3514" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3514 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/candle-1750640_640.jpg" alt="Rituale mit Kindern, candle-1750640_640" width="640" height="426" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/candle-1750640_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/candle-1750640_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/candle-1750640_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/candle-1750640_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-3514" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p>Text: Ralf Amberg</p>
<p class="bodytext"><strong>Rituale mit Kindern als Erziehungshelfer &#8211;</strong> <b>Sie schaffen kleine Oasen der Ruhe inmitten der Alltagshektik. Sie schweißen Fa</b><b>milien zusammen, helfen bei der Erziehung und vermitteln Kindern ein Gefühl von Sicherheit. Liebgewonnene Traditionen, vor allem aber die vielen kleinen Alltagsrituale machen das Leben leichter und bunter. </b></p>
<p class="bodytext">Wie beginnst Du den Tag? Mit einer Tasse Kaffee im Garten? Mit Gymnastikübungen im Bad? Und wie bringst Du abends die Kinder ins Bett? Mit einer Gute-Nacht-Geschichte? Oder mit einem Kakao und einer Runde Kuscheln? Und was sagt dein Nachwuchs, wenn das Vorlesen, oder Kuscheln einmal ausfällt?</p>
<figure id="attachment_3501" aria-describedby="caption-attachment-3501" style="width: 666px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3501" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/coffee-1508932_640.jpg" alt="Rituale mit Kindern, coffee-1508932_640" width="666" height="441" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/coffee-1508932_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/coffee-1508932_640-600x398.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/coffee-1508932_640-300x199.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/coffee-1508932_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px" /><figcaption id="caption-attachment-3501" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><strong>Solche Dinge sind der Kitt, der unser Leben zusammenhält: Kleine, immer wiederkehrende Zeremonien bilden Inseln der Ruhe in unserem oft so hektischen Leben. Sie helfen uns, in den Tag zu starten, innezuhalten, loszulassen, etwas Altes abzuschließen, etwas Neues zu beginnen.</strong></p>
<p class="bodytext">Kein Wunder, dass auch die meisten großen Rituale und Bräuche im Leben Übergänge begleiten: den Wechsel der Jahreszeiten, die Geburt, die Aufnahme in eine (Glaubens-)Gemeinschaft, die Hochzeit, den Tod. Besondere Bedeutung haben in vielen Kulturen Initiationsriten, die den Eintritt in die Welt der Erwachsenen begleiten. Ein schönes Beispiel dafür sind die „Fiestas de quince años“ in Lateinamerika. An ihrem 15. Geburtstag werden die Mädchen wie Ballköniginnen austaffiert und bei einer Riesenparty mit Familie und Freunden als junge Frauen in der Gesellschaft vorgestellt.</p>
<h2>Traditionen feiern ein Comeback</h2>
<p class="bodytext">Lange Zeit waren Rituale und Bräuche vielfach verpönt. Sie galten als alte Zöpfe, als enges Korsett überkommener Regeln, die dem Ausleben individueller Bedürfnisse entgegenstehen. Hinzu kommt: Nicht jeder verbindet mit einem Ritual die gleichen Erlebnisse und Gefühle: Während Weihnachten für den einen Plätzchenduft, leuchtende Kinderaugen und Harmonie im Kerzenlicht bedeutet,  erinnert sich der andere an Stress und Dauerstreit und möchte zumindest diese Rituale mit Kindern ein für allemal über Bord werfen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Dennoch: Rituale erleben ein Comeback. Gerade heute, wo sich in unserem Leben täglich alles ändern kann, wo wir die Welt als extrem beschleunigt erleben, von Termin zu Termin und von Veranstaltung zu Veranstaltung hetzen, sehnen wir uns nach Atempausen, nach vertrauten Traditionen.</strong></p>
<p class="bodytext">Das kann die Tasse Kaffee im stillen Garten am Morgen sein, das tägliche Abendessen im Kreis der Familie oder das gemeinsame Eiersuchen an Ostern. Solche Rituale setzen nicht nur Fixpunkte, sie stiften auch Identität und stärken das Wir-Gefühl – gerade von Kindern. Denn sie behalten lieb gewonnene Rituale im Gedächtnis – und geben sie vielleicht einmal an ihre Kinder weiter.</p>
<figure id="attachment_3506" aria-describedby="caption-attachment-3506" style="width: 605px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3506" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-1641215_640.jpg" alt="Erziehungshelfer, girl-1641215_640" width="605" height="403" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-1641215_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-1641215_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-1641215_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-1641215_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 605px) 100vw, 605px" /><figcaption id="caption-attachment-3506" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<h2>Wie Rituale mit Kindern Sicherheit geben</h2>
<p class="bodytext"><strong>Rituale strukturieren das Jahr ebenso wie unseren Tagesablauf.</strong></p>
<p class="bodytext">Wie stark unser Alltag ritualisiert ist, fällt uns womöglich nur auf, wenn die Sonntagsbrötchen plötzlich fehlen oder der halbwüchsige Sohn auf einmal keinen Gutenachtkuss mehr möchte. Doch gerade solche kleinen Rituale mit Kindern sind für Familien immens wichtig. Sie strukturieren unseren Alltag. Sie bilden Ruhepole inmitten von Hektik und Stress und vermitteln uns so Ruhe, Geborgenheit und Sicherheit. Gerade für Kinder ist das unverzichtbar. Ein Lied zum Wachwerden, ein Glas Milch nach der Schule oder eine Gutenacht-Geschichte vermitteln ihnen Nestwärme und Beständigkeit und helfen ihnen die Welt zu verstehen.</p>
<figure id="attachment_3512" aria-describedby="caption-attachment-3512" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3512 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/book-1760998_640.jpg" alt="Rituale mit Kindern, book-1760998_640" width="640" height="400" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/book-1760998_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/book-1760998_640-600x375.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/book-1760998_640-300x188.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-3512" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext">Bei lieb gewonnenen Zeremonien können Kinder übrigens ganz schön beharrlich sein – auch in den Details. Die dreijährige Amelie etwa besteht darauf, abends vor dem Schlafengehen noch eine „Pulla“ mit warmer Milch zu bekommen. Dabei muss sie unbedingt in eine Decke gewickelt die Zubereitung überwachen. Danach müssen in einer Ecke ihres Zimmers ihre Kuscheltiere versammelt werden – und zwar in einer genau festgelegten Reihenfolge, damit die kleine Prinzessin mit ihrer Milchflasche in der Mitte thronen kann. Jede Abweichung von diesem Ritual wird mit schrillem Geschrei quittiert. Klingt kompliziert, ist aber wichtig.</p>
<figure id="attachment_3503" aria-describedby="caption-attachment-3503" style="width: 646px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3503" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-1570701_640.jpg" alt="baby-1570701_640" width="646" height="430" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-1570701_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-1570701_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-1570701_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-1570701_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 646px) 100vw, 646px" /><figcaption id="caption-attachment-3503" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<h2>Rituale mit Kindern als Erziehungshelfer</h2>
<p class="bodytext">Gerade wenn die Eltern wegen ihres Berufs nicht so viel Zeit für ihre Kinder haben, geben regelmäßige, immer gleich ablaufende Rituale den Kindern Sicherheit. Alles was nach dem gleichen Schema abläuft akzeptieren Kinder leichter, weil sie wissen, was auf sie zukommt. Deshalb erleichtern Rituale auch das Einüben neuer Verhaltensweisen und helfen, Regeln zu akzeptieren.</p>
<p class="bodytext">Dank des „Pulla“-Rituals geht Amelie freiwillig ins Bett. Andere Kinder putzen ohne Theater die Zähne, wenn sie dabei ein lustiges Lied hören oder noch im Bad herumtoben dürfen. Wenn es Eltern gelingt, ungeliebte Regeln und Pflichten in spaßige Rituale zu verpacken, machen die Kinder meist bereitwillig mit.</p>
<figure id="attachment_3426" aria-describedby="caption-attachment-3426" style="width: 640px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3426 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640.jpg" alt="meal-918639_640" width="640" height="426" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption id="caption-attachment-3426" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><strong>Ein enorm wichtiges Ritual, auf das Familien nicht verzichten sollten, ist das gemeinsame Essen – wenigstens einmal am Tag.</strong></p>
<p class="bodytext"><a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/trotzki/am-tag-des-herrn/">Wenn die ganze Familie um den Esstisch versammelt ist</a>, können alle gemeinsam ihren Tag besprechen, miteinander lachen und Pläne für Aktivitäten schmieden. Oder einfach ein gutes Essen genießen. Hauptsache: regelmäßig und alle zusammen. Das ist sogar ganz elementar für die Gesundheit, hat die AOK festgestellt. In ihrer <a href="https://www.aok.de/pk/familienstudie/">Familienstudie 2010</a> kommt die Krankenkasse zu dem Ergebnis, dass Familienrituale und ein gutes Vorbild der Eltern für das Wohlbefinden und die Entwicklung von Kindern wichtiger sind als die sozialen Verhältnisse.</p>
<p class="bodytext">Rituale stärken die Familienbande und machen Kinder fit und gesund. Das bedeutet allerdings nicht, dass sie in Stein gemeißelt sein müssen. So wie sich Familien verändern, wenn die Kinder älter werden, verändern sich auch Rituale. Manche fallen klammheimlich unter den Tisch. Von anderen muss man sich verabschieden, zum Beispiel wenn die Kinder größer werden und das Haus verlassen. Doch in jeder Lebensphase kann man neue Rituale erfinden. Hauptsache, sie passen zur Familie und machen das Leben leichter.</p>
<h2></h2>
<h2>10 Rituale, die das Leben leichter machen</h2>
<figure id="attachment_3513" aria-describedby="caption-attachment-3513" style="width: 458px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3513" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hot-chocolate-1402045_640.jpg" alt="hot-chocolate-1402045_640" width="458" height="305" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hot-chocolate-1402045_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hot-chocolate-1402045_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hot-chocolate-1402045_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hot-chocolate-1402045_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption id="caption-attachment-3513" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><b>Erste Hilfe für Morgenmuffel</b></p>
<p class="bodytext">Ein lustiges Lied zum Wachwerden, ein Glas Saft oder eine Tasse Kaffee ans Bett – mit solchen kleinen Ritualen kannst Du den Morgenmuffeln in der Familie den Start erleichtern.</p>
<p class="bodytext"><b>Jedem sein Gute-Nacht-Ritual</b></p>
<p class="bodytext">Ob Klein oder Groß: Vor dem Schlafen muss die Seele noch ein bisschen baumeln – beim Vorlesen oder Kuscheln, beim Musikhören oder einem kleinen Schlummertrunk.</p>
<figure id="attachment_3511" aria-describedby="caption-attachment-3511" style="width: 456px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3511" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/teddy-1113207_640.jpg" alt="teddy-1113207_640" width="456" height="301" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/teddy-1113207_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/teddy-1113207_640-600x397.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/teddy-1113207_640-300x198.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/teddy-1113207_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 456px) 100vw, 456px" /><figcaption id="caption-attachment-3511" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><b>Kuscheln für alle</b></p>
<p class="bodytext">Irgendwann nervt es, wenn die Sprösslinge es sich zur Gewohnheit machen, jede Nacht bei Mama und Papa zu schlafen. Also ab ins eigene Bettchen (gilt natürlich nicht bei Krankheit und Albträumen). Außer zu einer Nacht im Monat. Dann wird das Elternbett zum Kuschelplatz für alle oder zum Schauplatz für gemeinsame Kissenschlachten.</p>
<p class="bodytext"><b>Familiensprechstunde</b></p>
<p class="bodytext">Sorgen und Nöte sollte man nicht beim Essen und schon gar nicht zwischen Tür und Angel besprechen. Mach ein Ritual draus: Bei der regelmäßigen Familiensprechstunde dürfen alle ihren Kummer oder ihren Ärger über ein anderes Familienmitglied rauslassen – gemeinsam wird dann nach einer Lösung gesucht. Gelobt werden darf natürlich auch.</p>
<figure id="attachment_3507" aria-describedby="caption-attachment-3507" style="width: 459px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3507" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/lego-708089_640.jpg" alt="lego-708089_640" width="459" height="305" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/lego-708089_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/lego-708089_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/lego-708089_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/lego-708089_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption id="caption-attachment-3507" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><b>Wir machen uns frei</b></p>
<p class="bodytext">Aufräumen befreit den Kopf. Am besten zwei Mal jährlich das ganze Haus entrümpeln. Beim rituellen Familien-Kehraus machen natürlich alle mit. Danach gibt’s Pizza für die ganze Familie. Und nächste Woche geht’s auf den Flohmarkt.</p>
<p class="bodytext"><b>Zeit für jedes Kind</b></p>
<p class="bodytext">Geschwister können ganz schön eifersüchtig sein. Deshalb darf jedes Kind mal Mamas oder Papas kleiner Prinz (oder Prinzessin) sein. Einen Tag im Monat bekommt es die geballte Aufmerksamkeit, und zwar ganz allein. Klar, dass es sich wünschen darf, was die Eltern mit ihm unternehmen.</p>
<figure id="attachment_3505" aria-describedby="caption-attachment-3505" style="width: 476px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3505" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640.jpg" alt="father-1633655_640" width="476" height="317" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px" /><figcaption id="caption-attachment-3505" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><b>Heute ist familienfrei</b></p>
<p class="bodytext">Gleiches Recht für alle – auch die Eltern brauchen eine Auszeit. Jeder bekommt einen Tag familienfrei und darf einfach mal tun und lassen, was ihm oder ihr Spaß macht.</p>
<p class="bodytext"><b>Eltern sein – Paar bleiben</b></p>
<p class="bodytext">Viele Eltern vergessen, dass sie eigentlich auch ein Liebespaar sein sollten. Schicke die Kids über Nacht zu Oma und Opa und lebe endlich mal wieder Zweisamkeit. Regelmäßig!</p>
<p class="bodytext"><b>Eine Stunde Familienkunde</b></p>
<p class="bodytext">Kinder wollen wissen, wo sie herkommen. Also erzähle ihnen von Ritualen, die Du als Kind geliebt hast, von der Familiengeschichte mit ihren Höhen und Tiefen. Betrachtet zusammen  alte Fotos und lasst auch mal Großeltern, Onkel und Tanten berichten – ein schönes Ritual für Familientreffen.</p>
<figure id="attachment_3497" aria-describedby="caption-attachment-3497" style="width: 488px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3497" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/birthday-947438_640.jpg" alt="birthday-947438_640" width="488" height="325" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/birthday-947438_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/birthday-947438_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/birthday-947438_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/birthday-947438_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px" /><figcaption id="caption-attachment-3497" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
<p class="bodytext"><b>Feste feiern</b></p>
<p class="bodytext">Überlegt gemeinsam, wie eure Familie Weihnachten, Geburtstag und andere Feste zusammen feiern möchte. Alle dürfen Wünsche äußern – und alle dürfen mitmachen. So freuen sich alle auf das Fest, packen gemeinsam mit an. Und vielleicht entstehen sogar neue Rituale.</p>
<h2>Zum Weiterlesen</h2>
<ul type="disc">
<li>Claudia Hartmann: <a href="http://amzn.to/2g9DOA3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Familienrituale: Mehr Spaß und Freude miteinander</a>. Nymphenburger Verlag, 12,99 Euro
<ul>
<li>Petra Kunze, Catharina Salamander: <a href="http://amzn.to/2eYTGci">Die schönsten Rituale für Kinder</a>. GU Ratgeber Kinder, 12,99 Euro</li>
</ul>
</li>
<li>Christel Langlotz, Bela Bingel: <a href="http://amzn.to/2g9zy3z">Kinder lieben Rituale: Kinder im Alltag mit Ritualen unterstützen und begleiten</a>. Ökotopia Verlag, 16,90 Euro</li>
<li>Margret Nussbaum: <a href="http://www.amazon.de/sch%C3%B6nsten-Familien-Rituale-Rituale-durchs-ganze/dp/3419532245/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1305714080&amp;sr=1-1-spell" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die schönsten Familien-Rituale. 111 Rituale durchs ganze Jahr</a>. Christophorus Verlag, 10,00 Euro</li>
<li>Claudia Pfrang: <a href="http://amzn.to/2eYV1zY">Das große Buch der Rituale: Den Tag gestalten &#8211; Das Jahr erleben &#8211; Feste feiern. Ein Familienbuch</a>. Kösel Verlag, 21,95 Euro</li>
</ul>
<p><a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">https://www.starkfuerkinder.de/familienberatung/erziehungstipps-fuer-eltern</a></p>
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		<item>
		<title>Mut zum Unperfekten: Jan-Uwe Rogge im Interview</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/</link>
					<comments>https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2023 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Jan Uw Rogge]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehungstipps]]></category>
		<category><![CDATA[Glückliche Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Humor in der Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[INterview]]></category>
		<category><![CDATA[Interview mit Jan Uwe Rogge]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Sorge dafür, dass es in Deiner Familie immer genug Grund gibt zu Lachen!&#8220; Interview: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay, J.U. Rogge Kleinkinder, die nicht aus der Trotzphase herauskommen, revoltierende Teenager, entnervte Eltern, die verzweifelt nach einer handlichen Liste mit “Erziehungstipps“ fragen – alles Fälle für Jan-Uwe Rogge. KidsLife sprach mit Deutschlands renommiertestem Erziehungsberater und Bestsellerautor über&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Mut zum Unperfekten: Jan-Uwe Rogge im Interview</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="378" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-600x378.jpg" alt="Mum whirling child around" class="wp-image-15741" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-600x378.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-300x189.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-768x484.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto:: Vivek Kumar / Unsplash</figcaption></figure>


<div class="csc-textpic-text">
<h2><strong>&#8222;Sorge dafür, dass es in Deiner Familie immer genug Grund gibt zu Lachen!&#8220;</strong></h2>
<p><em><sub><span lang="EN-GB">Interview: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay, J.U. Rogge<br /></span></sub></em></p>
<p><b>Kleinkinder, die nicht aus der Trotzphase herauskommen, revoltierende Teenager, entnervte Eltern, die verzweifelt nach einer handlichen Liste mit “Erziehungstipps“ fragen – alles Fälle für Jan-Uwe Rogge. </b></p>
<p><b>KidsLife sprach mit Deutschlands renommiertestem Erziehungsberater und Bestsellerautor über die größten Erziehungsfehler und Wege zum glücklichen Miteinander in der Familie.</b></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1769" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2.jpg" alt="Jan-Uwe Rogge" width="255" height="332" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2.jpg 607w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2-600x782.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>



<p class="bodytext"><em><b>KidsLife: Überall werden heute Elternkurse angeboten. Was halten Sie davon – müssen Eltern lernen, bessere Eltern zu sein?</b></em></p>
<p class="bodytext">Dr. J.-U. Rogge: Viele Eltern hoffen und glauben, Erziehung funktioniere wie Kochen nach Kochbuch. Sie suchen nach einem Rezept für ein Problem und gehen davon aus, mit dem richtigen Zutaten-Mix zum gewünschten Ergebnis zu kommen. So funktioniert das natürlich nicht. Elternkurse gibt es viele, nicht alle sind empfehlenswert. Wirklich gut finde ich „Starke Eltern – Starke Kinder®“, der vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelt wurde.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Dürfen Eltern Fehler machen, oder wirkt sich jeder faux-pas im Umgang mit den Kindern negativ auf ihre Entwicklung aus?</b></em></p>
<p class="bodytext">Falsche oder zu hohe Erwartungen der Eltern können sich sehr negativ auf die Entwicklung der Kinder auswirken. Viele Eltern sind viel zu kritisch ihren Kindern gegenüber, vergleichen sie zu stark mit anderen oder mit ihren eigenen Idealvorstellungen. Kindliche Entwicklung und Entwicklung überhaupt ist ein sehr individueller Prozess. Jedes Kind sollte den Raum und die Zeit haben, sich auf seine eigene, ihm gemäße Art zu entfalten.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Denken Eltern heute mehr über Erziehung nach als früher, haben die Zeiten sich geändert?</b></em></p>
<p class="bodytext">Auch früher schon hat man über Erziehung nachgedacht. Bereits 1801 verfasste der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi den ersten Elternratgeber “Wie Gertrud ihre Kinder lehrt”. Pestalozzi legte großen Wert darauf, Kinder vielseitig und harmonisch zu fördern. Schon damals vertrat er, was wir heute einen „ganzheitlichen Ansatz“ nennen. Zu dieser Zeit waren die meisten Kinder schon früh in viele häusliche Pflichten eingebunden. Heute haben sie viel mehr Zeit als früher, um wirklich Kind zu sein – mit allen positiven und negativen Folgen. Immer mehr Kinder sind überbehütet.</p>
<p class="bodytext">Sie brauchen eine ungeheure Kraft, um sich gegen ständig glotzende und sich in alles einmischende Eltern zu verteidigen.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Mal abgesehen von körperlicher Misshandlung – was sollte in der Erziehung wirklich tabu sein?</b></em></p>
<p class="bodytext">Wirklich tabu sollte es für Eltern sein, sich über das Kind zu definieren, sich über das Kind Lob und Anerkennung zu holen. Bewusst oder unbewusst erwarten viele Eltern von ihren Kindern, dass sie das erfüllen, was sich für sie selbst nicht erfüllt hat. Einen Satz, den ich allen Eltern mit auf den Weg geben möchte ist „Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen“. Viele Mütter sind in dieser Hinsicht unsolidarisch, sie beäugen und kritisieren einander. Stehen Sie zu Ihrem Kind, so wie es ist!</p>
<p class="bodytext"><em><b>Einer Ihrer Bestseller heißt: „Ohne Chaos geht es nicht“ – wie können Eltern entspannter mit dem alltäglichen Chaos umgehen?</b></em></p>
<p class="bodytext">Indem sie sich selbst nicht vergessen, sich selbst nicht vernachlässigen. Indem sie den Blick weg vom Kind – und wieder mehr auf sich selber richten. Eltern und vor allem Mütter müssen lernen, auf sich und ihre Wünsche zu achten und nicht nur gut für die Kinder, sondern auch gut für sich selber zu sorgen: „Wenn es mir gut geht, geht es auch meinen Kindern gut“.  Eltern sind nicht nur Vater und Mutter, sondern auch Partner, sie sind auch Mann und Frau. Sie sollten nicht vergessen, ihre Partner-schaft zu leben, ihrer Partnerschaft Raum zu geben, auch regelmäßig ohne die Kinder etwas Schönes gemeinsam zu unternehmen. Ein Junge sagte einmal zu mir: „Wenn Papa und Mama sich mehr angucken würden, dann würden sie mich nicht immerzu sehen.“</p>
<p class="bodytext"><em><b>Ihr wichtigster Ratschlag für ein glückliches Miteinander in der Familie?</b></em></p>
<p class="bodytext">Ratschläge gebe ich nicht, denn Ratschläge sind Schläge. Scherz beiseite: kein Ratschlag, sondern ein Gebot: Haben Sie Mut zur Unvollkommenheit – und gestehen Sie das auch Ihren Kindern zu. Alle Mitglieder einer Familie sollten sich in ihrer Unvollkommenheit annehmen. Und: Jeder ist sich selbst der Nächste. Um ein guter Altruist zu sein, muss man zuerst ein guter Egoist sein. Das verstehen Kinder sehr gut. Kinder lieben Eltern, die lachen. Sorgen Sie dafür, dass es in Ihrer Familie Grund gibt zum Lachen.</p>
<p class="bodytext"><em>Über aktuelle Veranstaltungen und Termine mit Dr. Jan-Uwe Rogge informiert seine <a href="http://www.jan-uwe-rogge.de/">Homepage.</a></em></p>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2hEPmfb">Und hier findet ihr eine Auswahl seiner Bücher.</a></p>
<p class="bodytext"><sub> </sub></p>
<p class="bodytext"><strong> </strong></p>
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		<title>Zweisprachig aufwachsende Kinder haben viele Vorteile</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jul 2017 16:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>
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		<category><![CDATA[zweisprachig aufwachsen]]></category>
		<category><![CDATA[zweisprachig aufwachsende Kinder]]></category>
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		<category><![CDATA[Zweisprachige Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Zweisprachigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[Zweisprachig aufwachsende Kinder haben effizientere Vernetzungen im Gehirn und zeigen später im Leben einen langsameren kognitiven Rückgang bei Alterung und Demenz. Zweisprachig aufwachsende Kinder genießen im späteren Leben viele Vorteile. Eltern, die aus einem anderen Land kommen, vermeiden oft, ihre Muttersprache zu Hause zu sprechen, aus Angst, ihre Kinder zu verwirren, indem sie zwei Sprachen&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/zweisprachig-aufwachsende-kinder/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Zweisprachig aufwachsende Kinder haben viele Vorteile</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<p><figure id="attachment_4569" aria-describedby="caption-attachment-4569" style="width: 652px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4569" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920-1024x598.jpg" alt="Zweisprachige Kinder " width="652" height="381" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920-1024x598.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920-600x350.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920-300x175.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920-768x449.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920-195x115.jpg 195w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/learn-2001847_1920.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 652px) 100vw, 652px" /><figcaption id="caption-attachment-4569" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure></p>
<h3><strong><span id="result_box" class="" lang="de"><span class="">Zweisprachig aufwachsende Kinder haben</span></span></strong><span id="result_box" class="" lang="de"><span class=""><strong> effizientere Vernetzungen im Gehirn</strong> </span></span></h3>
<p><strong><span id="result_box" class="" lang="de"><span class="">und zeigen später im Leben einen langsameren kognitiven Rückgang bei Alterung und Demenz.</span></span></strong></p>
<div id="gt-res-content">
<div id="gt-res-dir-ctr" class="trans-verified-button-small" dir="ltr">
<p><strong><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Immigrant parents often avoid speaking their native language at home for fear of confusing their children by presenting two languages at once.">Zweisprachig aufwachsende Kinder genießen im späteren Leben viele Vorteile. Eltern, die aus einem anderen Land kommen, vermeiden oft, ihre Muttersprache zu Hause zu sprechen, aus Angst, ihre Kinder zu verwirren, indem sie zwei Sprachen gleichzeitig präsentieren. </span><span title="That’s a shame, because learning to be bilingual actually improves children’s concentration – and that enhanced focus offers lifelong advantages. ">Das ist schade, denn zweisprachig zu sein, verbessert tatsächlich die Konzentration der Kinder &#8211; und dieser verbesserte Fokus bietet lebenslange Vorteile.</span></span></strong></p>
<p><span title="Bilingualism strengthens the attention system in the front of the brain, because constantly selecting from two available languages enhances powers of concentration.">Die Zweisprachigkeit stärkt das Aufmerksamkeitssystem in der Vorderseite des Gehirns, denn ständig  aus zwei verfügbaren Sprachen zu wählen stärkt die Konzentrationsfähigkeit. </span><span title="These powers are essential for many other important mental tasks. ">Diese Fähigkeiten sind für viele andere wichtige mentale Aufgaben unerlässlich.</span></p>
<p><span title="The crucial factor is that when bilingual people speak, both their languages are activated.">Der entscheidende Faktor ist, dass, wenn zweisprachige Menschen sprechen, beide Sprachen aktiviert sind. </span><span title="Yet they rarely make the mistake of choosing a word from the wrong language.">Dennoch machen sie selten den Fehler, ein Wort aus der falschen Sprache zu wählen. </span><span title="That’s because the front of the brain – the prefrontal cortex – focuses their attention on whichever language is required at any particular moment.">Denn die Vorderseite des Gehirns &#8211; die präfrontale Kortex &#8211; konzentriert ihre Aufmerksamkeit auf die jeweilige Sprache. </span><span title="The mental gymnastics of constantly focusing in this way – for hours every day – builds the attention system, providing vital strengths that can then be used in other cognitive tasks. ">So wird ein englisch-französischer Sprecher, der mit einer einsprachigen britischen Person spricht, nicht &#8222;chien&#8220; anstelle von &#8222;Hund&#8220; sagen.</span></p>
<p><span title="The mental gymnastics of constantly focusing in this way – for hours every day – builds the attention system, providing vital strengths that can then be used in other cognitive tasks. ">Die mentale Gymnastik, die auf diese Weise ständig fokussiert &#8211; stundenlang, jeden Tag &#8211; baut das Aufmerksamkeitssystem auf und liefert lebenswichtige Stärken, die dann in anderen kognitiven Aufgaben verwendet werden können. </span></p>
<p><figure id="attachment_4570" aria-describedby="caption-attachment-4570" style="width: 612px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4570" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920-1024x683.jpg" alt="Zweisprachige Kinder " width="612" height="408" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920-1024x683.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-286239_1920.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px" /><figcaption id="caption-attachment-4570" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure></p>
</div>
<h3 class="trans-verified-button-small" dir="ltr"><span id="result_box" class="" lang="de"><strong><span title="The mental gymnastics of constantly focusing in this way – for hours every day – builds the attention system, providing vital strengths that can then be used in other cognitive tasks. ">Bei zweisprachigen Kindern hilft die F</span></strong><span title="Filtering information, helping concentration "><strong>ilterung von Informationen der Konzentration</strong><br />
</span></span></h3>
<p class="trans-verified-button-small" dir="ltr"><span id="result_box" class="" lang="de"><strong><span title="This training for the attention system provides a great advantage.">Dieses Training für das Aufmerksamkeitssystem bietet einen großen Vorteil. </span></strong><span title="All the information that bombards us is filtered first through the front of the brain."><strong>Alle Informationen, die uns bombardieren, werden zuerst durch die Vorderseite des Gehirns gefiltert</strong>. </span></span></p>
<p class="trans-verified-button-small" dir="ltr"><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="We have to sift through information to focus on what our sensory and cognitive systems should be considering at any particular moment.">Wir müssen die Informationen durchsuchen, um uns darauf zu konzentrieren, was unsere sensorischen und kognitiven Systeme zu einem bestimmten Zeitpunkt in Betracht ziehen sollten. </span><span title="In other words, we have to selectively attend to the information that’s needed for the tasks we’re currently performing.">Mit anderen Worten, wir müssen selektiv auf die Informationen achten, die für die Aufgaben benötigt werden, die wir derzeit durchführen.</span></span></p>
</div>
<div id="gt-res-tools">
<p><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="A selective attention system is essential for everything we do.">Eine selektive Aufmerksamkeit ist für alles wichtig, was wir tun. </span><span title="For example, when you drive down a highway, it helps you spot your exit sign without being distracted by billboards.">Zum Beispiel, wenn Sie eine Autobahn fahren, hilft es dir, auf deine Ausfahrt zu achten, ohne von anderen Anzeigen abgelenkt zu werden. </span><span title="When you’re typing, it helps you focus your attention on writing even if someone is shouting in the background.">Wenn du schreibst, hilft es dir, deine Aufmerksamkeit auf das Schreiben zu lenken, auch wenn jemand im Hintergrund schreit. </span><span title="When children are studying multiplication and division, it helps them focus on the integers and on learning the various operations, rather than being distracted by something else going on in the classroom. ">Wenn Kinder Multiplikation und Division lernen, hilft es ihnen, sich auf die ganzen Zahlen zu konzentrieren und die verschiedenen Operationen zu lernen, anstatt durch etwas anderes im Klassenzimmer abgelenkt zu werden.</span></span></p>
<p><figure id="attachment_4572" aria-describedby="caption-attachment-4572" style="width: 625px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4572" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/human-763156_1920-1024x555.jpg" alt="Zweisprachige Kinder " width="625" height="339" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/human-763156_1920-1024x555.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/human-763156_1920-600x325.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/human-763156_1920-300x163.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/human-763156_1920-768x416.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/human-763156_1920.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 625px) 100vw, 625px" /><figcaption id="caption-attachment-4572" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Gute Aufmerksamkeit  – mehr Erfolg im Leben</strong></h3>
<p><strong><span title="Building the capacity to concentrate is a key part of children’s development in the first five years of life.">Der Aufbau der Konzentrationsfähigkeit ist ein wichtiger Teil der Entwicklung der Kinder in den ersten fünf Lebensjahren. </span><span title="They need the ability to focus on important elements of a problem without being distracted by irrelevant and misleading information.">Sie brauchen die Fähigkeit, sich auf wichtige Elemente eines Problems zu konzentrieren, ohne von irrelevanten und irreführenden Informationen abgelenkt zu werden. </span><span title="Indeed, the progress that children achieve in their attention capacity during these early years is a predictor of long-term academic success.">Fortschritte, die Kinder in ihrer Aufmerksamkeit in diesen frühen Jahren erreichen, sind wichtig für einen langfristigen akademischen Erfolg. </span><span title="However, children’s progress around concentration can be slow. ">Allerdings kann der Fortschritt der Kinder bei der Konzentration langsam sein.</span></strong></p>
<p><span title="In recent years, neuroscience has found that the neural pathways governing attention aren’t fully connected until later adolescence.">In den letzten Jahren hat die Neurowissenschaft festgestellt, dass die neuronalen Pfade, die die Aufmerksamkeit regeln, bis zur späteren Adoleszenz nicht vollständig verbunden sind. </span><span title="As a result, many focusing tasks can be highly challenging for children.">Infolgedessen können viele fokussierende Aufgaben für Kinder sehr anspruchsvoll sein. </span><span title="For example, if you say to 4-year olds, “Try to sit still, colour in and I’ll tell you when dinner is ready,” they often have trouble blocking out other distractions to do as requested. ">Wenn Sie zu 4-jährigen sagen: &#8222;Versuch, still zu sitzen, male weiter und ich werde dir sagen, wenn das Abendessen fertig ist&#8220;, haben diese oft Schwierigkeiten, Ablenkungen zu blockieren, um das Gewünschte zu tun.</span></p>
<blockquote><p><span title="So the importance for children of concentration – combined with their immature development – helps explain why strengthened attention systems are such an asset to bilingual speakers.">Die Bedeutung der Konzentration für die Kinder  &#8211; kombiniert mit ihrer unreifen Entwicklung &#8211; erklärt, warum verstärkte Aufmerksamkeitssysteme ein Vorteil für zweisprachig Aufwachsende sind.</span></p></blockquote>
</div>
<div><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Other factors also help build the frontal attention system.">Andere Faktoren helfen auch, das frontale Aufmerksamkeitssystem zu festigen. </span><span title="Research shows that socioeconomic status, for example, is crucial for the attention system’s healthy and rapid development: young children from better-off families typically have more well-developed attention systems and perform better on tasks that require concentration and selective attention.">Die Forschung zeigt, dass der sozioökonomische Status zum Beispiel für die gesunde und rasche Entwicklung des Aufmerksamkeitssystems entscheidend ist: Kleinkinder aus besseren Familien haben in der Regel mehr gut entwickelte Aufmerksamkeitssysteme und erweisen sich besser bei Aufgaben, die Konzentration und selektive Aufmerksamkeit erfordern. </span><span title="However, bilingualism is separate from those effects;">Allerdings ist die Zweisprachigkeit von diesen Wirkungen getrennt &#8211; </span><span title="even in poorer families, bilingualism promotes development of the frontal attention system. ">auch in ärmeren Familien fördert die Zweisprachigkeit die Entwicklung des frontalen Aufmerksamkeitssystems.</span></span></div>
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<div>
<p><figure id="attachment_4571" aria-describedby="caption-attachment-4571" style="width: 635px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4571" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920-1024x683.jpg" alt="Zweisprachige Kinder " width="635" height="424" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920-1024x683.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/children-1587968_1920.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 635px) 100vw, 635px" /><figcaption id="caption-attachment-4571" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure></p>
</div>
<h3><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Being bilingual rewires the brain "><strong>Zweisprachige Kinder profitiereb von einem &#8222;Umbau&#8220; des Gehirns</strong><br />
</span></span></h3>
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<p><strong><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Some of this advantage might be dismissed as simply accelerated progress – bilingual children excelling at a mental task which their monolingual peers will be able to achieve just as well in perhaps six months or a year.">Ein Teil dieses Vorteils könnte als einfach beschleunigter Fortschritt verstanden werden &#8211; zweisprachige Kinder, gehen mit einer geistigen Aufgabe um, wie ihre monolingualen Gleichaltrigen in etwa sechs Monaten oder einem Jahr es genauso gut erreichen können. </span><span title="However, studies show that the real advantage is more profound: bilingualism rewires the brain in ways that matter throughout life—even, we’re beginning to understand, into old age and cognitive decline. ">Allerdings zeigen Studien, dass der wirkliche Vorteil tiefer ist: Zweisprachigkeit vernetzt das Gehirn in einer Weise, die im ganzen Leben wirkt &#8211; und wir beginnen zu verstehen, sogar im Alter und während des kognitiven Niedergangs.</span></span></strong></p>
<blockquote><p><span title="Research demonstrates that even when bilinguals perform a task with the same success as their monolingual peers, their brains are functioning in a different way.">Die Forschung zeigt, dass, selbst wenn Zweisprachige eine Aufgabe mit dem gleichen Erfolg wie ihre einsprachigen Gleichaltrigen ausführen, ihre Gehirne auf eine andere Weise funktionieren. </span><span title="First, imaging shows that bilinguals’ brains require less activation to achieve the same level of performance than the brains of monolingual people.">Zuerst zeigt die Bildgebung, dass die Gehirne der Zweisprachigen weniger Aktivierung erfordern, um das gleiche Leistungsniveau zu erreichen wie das Gehirn von einsprachigen Menschen. </span><span title="In other words, bilingual brains are more efficient, needing less fuel, which frees up capacity for other tasks. ">Mit anderen Worten, zweisprachige Gehirne sind effizienter und benötigen weniger Kraftstoff, was die Kapazität für andere Aufgaben freisetzt.</span></p></blockquote>
<p><span title="Second, the normal cognitive decline that’s characteristic of most people as they age is slower in bilingual people.">Zweitens findet der normale kognitive Abfall, der für die meisten Menschen charakteristisch ist wenn sie älter werden, bei zweisprachigen Menschen langsamer statt. </span><span title="We don’t know why, but we do know, from imaging, that connections among regions of the brain are different for bilingual people.">Wir wissen nicht warum, aber wir wissen, aus der Bildgebung, dass die Verbindungen zwischen den Regionen des Gehirns für zweisprachige Menschen unterschiedlich sind. </span><span title="So it could be that when parts of the brain age, other parts step in more effectively for bilingual people and compensate when a problem is difficult.">So könnte es sein, dass wenn Teile des Gehirns altern, bei zweisprachigen Menschen andere Teile effektiver einspringen und kompensieren, wenn ein Problem schwierig ist. </span><span title="A particularly interesting research finding that supports this hypothesis concerns dementia.">Ein besonders interessanter Forschungsbericht, der diese Hypothese unterstützt, betrifft die Demenz. </span><span title="Although dementia occurs and progresses similarly for bilingual people as for their monolingual peers, among bilinguals the cognitive symptoms are typically delayed by four or five years.">Obwohl Demenz auftritt und ähnlich für zweisprachige Menschen wie für ihre einsprachigen Gleichaltrigen vorkommt, werden unter den Zweisprachigen die kognitiven Symptome typischerweise um vier oder fünf Jahre verzögert.</span></p>
</div>
<div><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="The story of bilingualism is not all a story of advantage.">Zweisprachigkeit ist nicht nur von Vorteil. </span><span title="Typically, bilingual speakers, especially children, have less command of either language than their monolingual peers have over a single language.">Typischerweise haben zweisprachige Sprecher, vor allem Kinder, weniger Beherrschung der einzelnen Sprachen als ihre einsprachigen Gleichaltrigen über deren einzige Sprache. </span><span title="On average, bilinguals have a smaller vocabulary and more difficulty retrieving words and forming sentence structures.">Im Durchschnitt haben Zweisprachige ein kleineres Vokabular und Schwierigkeiten, Wörter zu finden und Satzstrukturen zu bilden. </span><span title="It’s vital that educators understand these potential weaknesses, since norms for standardized test scores were created for monolingual, English-speaking children.">Es ist wichtig, dass die Pädagogen diese potenziellen Schwächen verstehen, da Normen für standardisierte Testergebnisse für einsprachige Kinder geschaffen wurden. </span><span title="These tests can therefore lead to mistaken diagnoses for bilingual children and should be recalibrated to accommodate this group. ">Diese Tests können daher zu falschen Diagnosen für zweisprachige Kinder führen und sollten neu kalibriert werden, um dieser Gruppe gerecht zu werden. </span></span></div>
<div></div>
<div>
<p><figure id="attachment_4568" aria-describedby="caption-attachment-4568" style="width: 662px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4568" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920-1024x683.jpg" alt="Zweisprachige Kinder " width="662" height="441" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920-1024x683.jpg 1024w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/american-1209605_1920.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 662px) 100vw, 662px" /><figcaption id="caption-attachment-4568" class="wp-caption-text">Foto: Pixabay</figcaption></figure></p>
</div>
<h3><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Message to policy makers and educators "><strong>Zweisprachige Kinder: die Botschaft an politische Entscheidungsträger und Pädagogen</strong><br />
</span></span></h3>
<div><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Finally, setting aside the attention and cognitive advantages available to bilingual children, this language issue also concerns their social and emotional well-being, which is important to every aspect of their progress."><strong>Abgesehen davon, dass die Aufmerksamkeit und die kognitiven Vorteile für zweisprachige Kinder aufgehoben werden, betrifft diese Sprachfrage auch ihr soziales und emotionales Wohlergehen, das für jeden Aspekt ihres Fortschritts wichtig ist.</strong> </span></span></div>
<div></div>
<blockquote>
<div><span id="result_box" class="" lang="de"><span title="Bilingualism is typically an enriching experience for reasons of culture and identity.">Zweisprachigkeit ist in der Regel eine bereichernde Erfahrung aus Gründen der Kultur und Identität. </span><span title="Home languages connect children to their ancestors, their grandparents and their extended families.">Home-Sprachen verbinden Kinder zu ihren Vorfahren, ihren Großeltern und ihren erweiterten Familien. </span><span title="These connections should be valued and developed, not hampered by insensitive approaches to bilingualism.">Diese Verbindungen sollten geschätzt und entwickelt werden, nicht durch unempfindliche Ansätze der Zweisprachigkeit behindert.</span></span></div>
</blockquote>
<div></div>
<div></div>
<div>Weitere Informationen zum Thema finden Eltern z. B. <a href="http://www.zweisprachigkeit.net/empfehlungen_eltern.htm">hier.</a></div>
<div id="gt-c" class="g-section"></div>
<div class="jfk-tooltip jfk-tooltip-hide"></div>
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