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	<title>Erziehungstipps</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Erziehungstipps</title>
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		<title>Kinder sind Gäste: die 10 besten Erziehungstipps</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Feb 2026 08:17:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[   Jedes Kind ist von Anfang an ganz eigen und einzigartig – wie übrigens auch alle Eltern, aber es gibt einige Grundsätze, die allen das Leben erleichtern. Unsere Top 10 Erziehungstipps Text: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay 1. Stell Dir vor, Kinder sind Gäste. Der Satz &#8222;Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen&#8220; wird der&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/die-top-10-erziehungstipps/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Kinder sind Gäste: die 10 besten Erziehungstipps</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c1581" class="csc-default">
<div class="csc-header csc-header-n1">   <img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-3424" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1245764_640.jpg" alt="mother-1245764_640" width="479" height="319" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1245764_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1245764_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1245764_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-1245764_640-84x55.jpg 84w" sizes="(max-width: 479px) 100vw, 479px" /></div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-above">
<p class="csc-textpic-text"><strong>Jedes Kind ist von Anfang an ganz eigen und einzigartig – wie übrigens auch alle Eltern, aber es gibt einige Grundsätze, die allen das Leben erleichtern.</strong><b><br />
</b></p>
<h2 class="bodytext"><strong>Unsere Top 10 Erziehungstipps<br />
</strong></h2>
<p class="csc-textpic-text"><em>Text: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay</em></p>
<h3 class="csc-textpic-text"><strong>1. Stell Dir vor, Kinder sind Gäste.</strong></h3>
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Der Satz &#8222;Kinder sind Gäste, die nach dem Weg fragen&#8220; wird der italienischen Ärztin, Pädagogin und Philosophin Maria Montessori zugeschrieben und klingt wunderschön. Noch schöner aber ist er als hilfreiches Erziehungsmotto. Es ist ein sehr respektvoller Ansatz, liebevoll und hilfreich für Eltern und Kinder und es lohnt sich, öfter daran zu denken.</p>
<p class="bodytext">Folge dabei einfach dem Grundsatz, den Gästen einen guten, sicheren Ort anzubieten und ihnen solange Unterstützung und liebevollen Halt zu geben, bis sie ihren Weg selbst gehen können. Andere unvoreingenommen zu akzeptieren wie sie sind, mit allen Licht- und Schattenseiten ist nicht einfach, auch wenn es sich um die eigenen Kinder handelt. Womöglich ist dein Kind ein ganz anderer Mensch als der, den Du dir  immer vorgestellt hast.</p>
<p class="bodytext"><i>&#8222;Die Aufgabe der Umgebung ist nicht, das Kind zu formen, sondern ihm zu erlauben, sich zu offenbaren.&#8220; Maria Montessori</i></p>
<p class="bodytext">Das Kind als einzigartiges Wesen so annehmen zu können, wie es ist, bedeutet eine große Erleichterung &#8211; auch wenn man sich vielleicht manches anders gewünscht hätte. Aber es ist wichtig, dass dein Kind seinem eigenen, nicht dem von dir erdachten &#8211; Lebensweg folgen kann und ihm dabei zu helfen, sich darauf möglichst gut vorzubereiten.</p>
<p class="bodytext">Diese Vorbereitung muss natürlich jeweils dem Alter und den Fähigkeiten des Kindes angepasst sein. Wenn Du dein Kind zu stark bestimmst, wird es unsicher und traut sich nicht, alleine etwas Neues auszuprobieren. Aber wenn Du es zu oft sich selbst überlässt, wird es vielleicht wichtige Grundregeln des Zusammenlebens nicht lernen, und später Probleme haben, z. B. mit den Lehrern in der Schule. Eine gute Balance ist wichtig!</p>
<p class="bodytext"><i>&#8222;Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.&#8220; Johann Wolfgang von Goethe</i></p>
<h3 class="csc-textpic-text"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3252" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-937038_640.jpg" alt="mother-937038_640" width="487" height="324" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-937038_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-937038_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-937038_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/mother-937038_640-84x55.jpg 84w" sizes="(max-width: 487px) 100vw, 487px" /></h3>
</div>
</div>
</div>
<div id="c1582" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<h3 class="bodytext"><strong>2. Pflege gute Beziehungen.</strong></h3>
<p class="bodytext">Ob es dein Partner ist oder gute Freunde, es ist sehr wichtig, dass dein Kind von dir lernt, gut mit anderen umzugehen. Damit, dass Du gute, starke Beziehungen zu deinem Partner und deinen Freunden hast, zeigst Du deinem Kind, wie es selber wertvolle und schöne Freundschaften pflegen kann.</p>
<p class="bodytext">Eins der wichtigsten Dinge in jeder guten Beziehung zu anderen Menschen ist gegenseitiger Respekt. Als Eltern solltet Ihr in der Lage sein, diesen Respekt durch Handlungen und Worte zu erwecken, ihn aber niemals von Euren Kindern fordern. Und Du solltest deine Kinder ebenfalls respektvoll behandeln, sie z. B. niemals im Beisein anderer schimpfen und &#8222;herunterputzen&#8220; und ihre Wünsche und Abneigungen ernst nehmen.</p>
<p class="bodytext"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-2835" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1245893_640.jpg" alt="child-1245893_640" width="491" height="327" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1245893_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1245893_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1245893_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1245893_640-84x55.jpg 84w" sizes="(max-width: 491px) 100vw, 491px" /></p>
</div>
<div id="c1583" class="csc-default">
<h3 class="bodytext"><strong>3. Sei ein gutes Beispiel!</strong></h3>
<p class="bodytext">Wem soll dein Kind im Leben nacheifern? Einem berühmten Fußballstar oder Talkmaster? Oder doch lieber Dir? Eltern sollten immer selbst die Nummer 1 für Ihre Kinder sein wollen und ihnen zeigen, was richtig und was falsch ist, und zwar, indem sie es nicht predigen, sondern vorleben. Zeige deinen Kindern wie Du lebst und möglichst oft das Richtige tust, auch wenn Du gestresst bist.</p>
<p class="bodytext">Einfacher gesagt als getan? Sicher, aber sich um innere Stärke und Gelassenheit zu bemühen ist etwas, das dir nicht nur als Mutter oder Vater, sondern überall im Leben weiterhilft. Nimm öfter am Tag die Rolle des Beobachters ein und schau dir zu, was du tust und sagst. Sicherlich merkst Du dann ganz von selbst, was Du lieber unterlassen oder ändern möchtest.</p>
<p class="bodytext"><i>“Ich versuche in erster Linie, meinen Kindern ein gutes Vorbild zu sein. Weniger durch Worte, als durch die Art und Weise, wie ich lebe. Ich kann nur hoffen, dass ich ihnen alle Werkzeuge in die Hand gegeben habe, um ihre eigenen Entscheidungen im Leben selbstbewusst zu treffen.&#8220; Demi Moore in &#8222;myself”</i></p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2713" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/art-423530_640.jpg" alt="art-423530_640" width="460" height="345" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/art-423530_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/art-423530_640-600x450.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/art-423530_640-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 460px) 100vw, 460px" /></p>
</div>
<div id="c1584" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below">
<div class="csc-textpic-text">
<h3 class="bodytext"><strong>4. Spiele mit &#8211; so oft wie möglich.</strong></h3>
<p class="bodytext">Kinder lernen durch Spielen. Beim Spielen kannst Du ihnen vieles beibringen und gleichzeitig viel Spaß mit ihnen haben. Auch wenn man sich als Eltern manchmal überwinden muss, sich auf ein Spiel mit den Kindern einzulassen, wo es doch so viele wichtige Dinge zu tun gibt.</p>
<p class="bodytext">Spielend lernen ist eine wundervolle Art, Kinder zu unterhalten, sie kennen zu lernen und Ihnen gleichzeitig wichtige Dinge beizubringen. Damit es gut gelingt, ist es am Besten wenn Du etwas aussuchst, das auch dir selbst nicht gerade langweilig ist. Plane ab und zu mal so eine Stunde, in der Du mit deinem Kind in seine eigene Welt eintauchst.</p>
<p class="bodytext">Das kann Drachensteigen auf einer Wiese sein, eine Runde &#8222;Kniffel&#8220; oder &#8222;Mau-Mau&#8220;, eine Modenschau mit den Barbypuppen oder &#8230; na, ist Dir schon etwas Gutes eingefallen?</p>
<p class="bodytext"><i>Erinnere Dich an Deine eigene Kindheit, denn: &#8222;Wer sich seiner eigenen Kindheit nicht mehr deutlich erinnert, ist ein schlechter Erzieher.&#8220; &#8211; Marie von Ebner-Eschenbach</i></p>
<h3 class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2661" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hug-1315545_640.jpg" alt="hug-1315545_640" width="484" height="363" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hug-1315545_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hug-1315545_640-600x450.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/hug-1315545_640-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 484px) 100vw, 484px" /></h3>
</div>
<h3 class="csc-textpic-imagewrap"><strong> 5. Liebe dein Kind bedingungslos!</strong></h3>
</div>
</div>
<div id="c1585" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below">
<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext">Kinder wachsen und lernen &#8211; und vieles lernen sie durch Erfahrung. Manchmal werden sie Dinge tun oder ausprobieren wollen, die Du nicht gut finden, und vielleicht noch nicht mal im Ansatz verstehen kannst. Aber wenn Du dein Kind immer mit bedingungsloser Liebe unterstützt, sogar und gerade dann, wenn es schwierig wird, zeigst Du ihm, dass es immer auf dich zählen kann.</p>
<p class="bodytext">Mache Ihnen klar, dass Du diese oder jene Handlung nicht gut findest und warum. Du kannst auch verlangen, dass dein Kind eine bestimmte Sache nicht wieder tun soll &#8211; zum Beispiel, wenn es sich oder anderen Menschen damit schadet; aber reagiere nicht damit, dass Du dem Kind deine Liebe entziehst. Dein Kind fühlt sich geborgen und sicher, wenn es weiß dass es jederzeit geliebt wird, auch wenn Du nicht alles tolerierst, was es tut.</p>
</div>
<div class="csc-textpic-imagewrap"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-1117" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/listening-mother-teen-girl.jpg" alt="listening-mother-teen-girl" width="497" height="280" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/listening-mother-teen-girl.jpg 620w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/listening-mother-teen-girl-600x338.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/listening-mother-teen-girl-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 497px) 100vw, 497px" /></div>
</div>
</div>
<div id="c1586" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<h3 class="bodytext"><strong>6. Achte auf positive Bestärkung.</strong></h3>
<p class="bodytext">Gebrauche niemals negative Begriffe wie dumm, blöd oder faul, wenn Du von deinem Kind redest, weder zu Hause, noch anderswo. Gib deinem Kind keinen Anlass, sich klein und nichtswürdig zu fühlen.</p>
<p class="bodytext">Spätestens wenn Kinder in die Schule gehen, werden sie noch mit genug Negativität und Aggression von andern Menschen konfrontiert. Stärke das Selbstbewusstsein durch positive Bestärkung zu Hause, so dass die schlechten Bemerkungen, die sie eventuell anderswo zu hören bekommen, wenn Du nicht dabei bist, nicht auf fruchtbaren Boden fallen.</p>
<p class="bodytext"><i>&#8222;Man kann das Wachstum eines Pflänzchens nicht beschleunigen, indem man an ihm zieht.&#8220; &#8211; Aus Japan</i></p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3426" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640.jpg" alt="meal-918639_640" width="501" height="334" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/meal-918639_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /></p>
<h3 class="bodytext"><strong> 7. Achte auf gute Mahlzeiten in guter Atmosphäre.</strong></h3>
</div>
<div id="c1587" class="csc-default">
<p class="bodytext">Gute Essgewohnheiten haben viel mit guter Gesundheit zu tun &#8211; und sie beginnen bereits sehr früh. Was man als Kind zu essen bekommt, hat großen Einfluss auf den Geschmack und die spätere Ernährung. Gib deinen Kindern einen guten Start ins Leben mit gesundem, vollwertigem und abwechslungsreichem Essen. Kinder, die von Anfang an gut ernährt werden, behalten die guten Ernährungsgewohnheiten meist ihr Leben lang bei.</p>
<p class="bodytext">Es ist viel einfacher, Kinder dazu zu bewegen, gesunde Sachen zu mögen, wenn sie von Anfang an nichts anderes kennen gelernt haben. Und auch die Atmosphäre beim Essen ist wichtig. In entspannter Umgebung zusammen genießen, erzählen, Neues austauschen ist einfach schön. Mittags sorgt es für eine erholsame Pause und abends für einen angenehmen Tagesausklang. Achte mal mal darauf: viele gute Dinge, die Familien zusammen erleben, haben mit Essen zu tun!</p>
<p class="bodytext"><i>&#8222;Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.&#8220; Jean Baptiste Molière (französischer Dichter)</i></p>
</div>
<div id="c1588" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<h3 class="bodytext"><strong>8. Rede mit Kindern, aber rede nicht auf sie ein.</strong></h3>
<p class="bodytext">Manchmal mag es einfacher sein, deinem Kind einfach vorzuschreiben, was es tun und wie es sich verhalten soll. Aber, wenn Du dir öfters die Zeit nimmst, mit deinen Kindern über deine Erwartungen zu sprechen und auch über deren Erwartungen an dich, etablierst Du eine gute Kommunikation. Diese Kommunikation wächst mit den Jahren &#8211; und deine Kinder werden mit ihren Gedanken und Problemen gerne zu dir kommen, wenn Sie Hilfe brauchen.</p>
<p class="bodytext">Wenn Du aber  zu häufig auf deine Kinder einredest und Ihnen befiehlst, dann ist es eher unwahrscheinlich, dass Du zu ihrer Vertrauensperson wirst. Niemand möchte gerne dauernd mit Missbilligung und Kritik konfrontiert werden.</p>
<p class="bodytext"><i>Als Kinder lernen wir sprechen, als Erwachsene sollten wir lernen zuzuhören.</i></p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3422" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1073638_640.jpg" alt="child-1073638_640" width="499" height="332" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1073638_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1073638_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1073638_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/child-1073638_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /></p>
</div>
<div id="c1589" class="csc-default">
<h3 class="bodytext"><strong>9. Fernsehen, digitale Medien und schlechtes Spielzeug meiden.</strong><b><br />
</b></h3>
<p class="bodytext">So einfach und verlockend es auch erscheinen mag wenn Du müde oder gestresst bist, einfach Fernseher , Computer oder Tablet einzuschalten, und dein Kind sehen zu lassen, was immer es sehen möchte &#8211; es ist dennoch keine gute Idee. Eine aktuelle Studie aus Neuseeland belegt was lange vermutet wurde: ein hoher Konsum von TV und digitalen Medien führt zu Aufmerksamkeitsstörungen ,die zunehmen, je mehr Stunden ein Kind im Alter zwischen fünf und elf Jahren vor der &#8222;Flimmerkiste&#8220; verbringt.</p>
<p class="bodytext">Darüberhinaus stellen Kinder für die Werbung bereits eine eigene Konsumentengruppe dar, und die bunten Spots sind genau darauf ausgerichtet, in den Youngstern Wünsche zu erwecken &#8211; vielleicht auf genau die Dinge, die sie besser nicht haben sollten. Wenn es gelingt, Fernsehen, Computerspiele und schlechtes Spielzeug wo es geht zu vermeiden, dann hast Du schon viel dazu getan, damit deine Kinder auf gesündere und sicherere Art groß werden können.</p>
<p class="bodytext"><i>Wer zuviel fernsieht, verliert den Weitblick.</i></p>
<p class="bodytext"> <img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3428" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/read-1710011_640.jpg" alt="read-1710011_640" width="502" height="282" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/read-1710011_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/read-1710011_640-600x338.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/read-1710011_640-300x169.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" /></p>
</div>
<div id="c1590" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<h3 class="bodytext"><strong>10. Lies immer eine Gute-Nacht-Geschichte vor.</strong></h3>
<p class="bodytext">Vorlesen ist eine besonders schöne und wertvolle Art, Kindern ungeteilte Aufmerksamkeit zu geben, mit ihnen am Sofa oder Bett zu kuscheln und gleichzeitig gemeinsam spannende Abenteuer zu erleben. So endet jeder Tag auf eine friedliche und behütete Art und Weise, die deinem Kind dabei hilft, gut einzuschlafen &#8211; und dir den Luxus erlaubt, nach einem anstrengenden Tag dein Kind ein Weilchen ganz entspannt für dich zu haben.</p>
<p class="bodytext">Darüber hinaus fördert das Vorlesen Gedächtnis, Wortschatz und Vorstellungsvermögen und regt dazu an, über viele Dinge nachzudenken. Wichtig ist, dass es zu eine Art Ritual wird, das täglich stattfindet, auch wenn es nur 20 Minuten sind. Mache Vorschläge zum Lesestoff, aber wenn dein Kind alt genug ist, lasse  es das Buch ruhig selbst auswählen. Die Kinder mögen es, wenn sie spüren, dass man Ihnen etwas zutraut, dass ihre Persönlichkeit und ihre Wünsche respektiert werden. So kann man sie zu selbstbewussten Lesern erziehen, die immer neue Entdeckungen in der Welt der Bücher machen.</p>
</div>
<div id="c1669" class="csc-default">
<div class="csc-header csc-header-n11">
<h3></h3>
<h3><strong>Ergänzende Artikel zum Thema:</strong></h3>
<p><a href="_wp_link_placeholder" data-wplink-edit="true">https://www.starkfuerkinder.de/familienberatung/erziehungstipps-fuer-eltern</a></p>
</div>
<p class="bodytext"><a href="http://www.erziehung.net/" target="_blank" rel="noopener">www.erziehung.net</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://kidslife-magazin.de/buchtipps/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/">https://kidslife-magazin.de/buchtipps/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/</a></p>
<p class="bodytext"><a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/elternkurse-fuer-alle/">https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/elternkurse-fuer-alle/</a></p>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mut zum Unperfekten: Jan-Uwe Rogge im Interview</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/</link>
					<comments>https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2023 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Jan Uw Rogge]]></category>
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		<category><![CDATA[Glückliche Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Humor in der Erziehung]]></category>
		<category><![CDATA[INterview]]></category>
		<category><![CDATA[Interview mit Jan Uwe Rogge]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps für Eltern]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://kidslife-magazin.de/?p=1327</guid>

					<description><![CDATA[&#8222;Sorge dafür, dass es in Deiner Familie immer genug Grund gibt zu Lachen!&#8220; Interview: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay, J.U. Rogge Kleinkinder, die nicht aus der Trotzphase herauskommen, revoltierende Teenager, entnervte Eltern, die verzweifelt nach einer handlichen Liste mit “Erziehungstipps“ fragen – alles Fälle für Jan-Uwe Rogge. KidsLife sprach mit Deutschlands renommiertestem Erziehungsberater und Bestsellerautor über&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Mut zum Unperfekten: Jan-Uwe Rogge im Interview</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="378" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-600x378.jpg" alt="Mum whirling child around" class="wp-image-15741" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-600x378.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-300x189.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-768x484.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto:: Vivek Kumar / Unsplash</figcaption></figure>


<div class="csc-textpic-text">
<h2><strong>&#8222;Sorge dafür, dass es in Deiner Familie immer genug Grund gibt zu Lachen!&#8220;</strong></h2>
<p><em><sub><span lang="EN-GB">Interview: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay, J.U. Rogge<br /></span></sub></em></p>
<p><b>Kleinkinder, die nicht aus der Trotzphase herauskommen, revoltierende Teenager, entnervte Eltern, die verzweifelt nach einer handlichen Liste mit “Erziehungstipps“ fragen – alles Fälle für Jan-Uwe Rogge. </b></p>
<p><b>KidsLife sprach mit Deutschlands renommiertestem Erziehungsberater und Bestsellerautor über die größten Erziehungsfehler und Wege zum glücklichen Miteinander in der Familie.</b></p>


<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1769" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2.jpg" alt="Jan-Uwe Rogge" width="255" height="332" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2.jpg 607w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2-600x782.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2-230x300.jpg 230w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>



<p class="bodytext"><em><b>KidsLife: Überall werden heute Elternkurse angeboten. Was halten Sie davon – müssen Eltern lernen, bessere Eltern zu sein?</b></em></p>
<p class="bodytext">Dr. J.-U. Rogge: Viele Eltern hoffen und glauben, Erziehung funktioniere wie Kochen nach Kochbuch. Sie suchen nach einem Rezept für ein Problem und gehen davon aus, mit dem richtigen Zutaten-Mix zum gewünschten Ergebnis zu kommen. So funktioniert das natürlich nicht. Elternkurse gibt es viele, nicht alle sind empfehlenswert. Wirklich gut finde ich „Starke Eltern – Starke Kinder®“, der vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelt wurde.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Dürfen Eltern Fehler machen, oder wirkt sich jeder faux-pas im Umgang mit den Kindern negativ auf ihre Entwicklung aus?</b></em></p>
<p class="bodytext">Falsche oder zu hohe Erwartungen der Eltern können sich sehr negativ auf die Entwicklung der Kinder auswirken. Viele Eltern sind viel zu kritisch ihren Kindern gegenüber, vergleichen sie zu stark mit anderen oder mit ihren eigenen Idealvorstellungen. Kindliche Entwicklung und Entwicklung überhaupt ist ein sehr individueller Prozess. Jedes Kind sollte den Raum und die Zeit haben, sich auf seine eigene, ihm gemäße Art zu entfalten.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Denken Eltern heute mehr über Erziehung nach als früher, haben die Zeiten sich geändert?</b></em></p>
<p class="bodytext">Auch früher schon hat man über Erziehung nachgedacht. Bereits 1801 verfasste der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi den ersten Elternratgeber “Wie Gertrud ihre Kinder lehrt”. Pestalozzi legte großen Wert darauf, Kinder vielseitig und harmonisch zu fördern. Schon damals vertrat er, was wir heute einen „ganzheitlichen Ansatz“ nennen. Zu dieser Zeit waren die meisten Kinder schon früh in viele häusliche Pflichten eingebunden. Heute haben sie viel mehr Zeit als früher, um wirklich Kind zu sein – mit allen positiven und negativen Folgen. Immer mehr Kinder sind überbehütet.</p>
<p class="bodytext">Sie brauchen eine ungeheure Kraft, um sich gegen ständig glotzende und sich in alles einmischende Eltern zu verteidigen.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Mal abgesehen von körperlicher Misshandlung – was sollte in der Erziehung wirklich tabu sein?</b></em></p>
<p class="bodytext">Wirklich tabu sollte es für Eltern sein, sich über das Kind zu definieren, sich über das Kind Lob und Anerkennung zu holen. Bewusst oder unbewusst erwarten viele Eltern von ihren Kindern, dass sie das erfüllen, was sich für sie selbst nicht erfüllt hat. Einen Satz, den ich allen Eltern mit auf den Weg geben möchte ist „Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen“. Viele Mütter sind in dieser Hinsicht unsolidarisch, sie beäugen und kritisieren einander. Stehen Sie zu Ihrem Kind, so wie es ist!</p>
<p class="bodytext"><em><b>Einer Ihrer Bestseller heißt: „Ohne Chaos geht es nicht“ – wie können Eltern entspannter mit dem alltäglichen Chaos umgehen?</b></em></p>
<p class="bodytext">Indem sie sich selbst nicht vergessen, sich selbst nicht vernachlässigen. Indem sie den Blick weg vom Kind – und wieder mehr auf sich selber richten. Eltern und vor allem Mütter müssen lernen, auf sich und ihre Wünsche zu achten und nicht nur gut für die Kinder, sondern auch gut für sich selber zu sorgen: „Wenn es mir gut geht, geht es auch meinen Kindern gut“.  Eltern sind nicht nur Vater und Mutter, sondern auch Partner, sie sind auch Mann und Frau. Sie sollten nicht vergessen, ihre Partner-schaft zu leben, ihrer Partnerschaft Raum zu geben, auch regelmäßig ohne die Kinder etwas Schönes gemeinsam zu unternehmen. Ein Junge sagte einmal zu mir: „Wenn Papa und Mama sich mehr angucken würden, dann würden sie mich nicht immerzu sehen.“</p>
<p class="bodytext"><em><b>Ihr wichtigster Ratschlag für ein glückliches Miteinander in der Familie?</b></em></p>
<p class="bodytext">Ratschläge gebe ich nicht, denn Ratschläge sind Schläge. Scherz beiseite: kein Ratschlag, sondern ein Gebot: Haben Sie Mut zur Unvollkommenheit – und gestehen Sie das auch Ihren Kindern zu. Alle Mitglieder einer Familie sollten sich in ihrer Unvollkommenheit annehmen. Und: Jeder ist sich selbst der Nächste. Um ein guter Altruist zu sein, muss man zuerst ein guter Egoist sein. Das verstehen Kinder sehr gut. Kinder lieben Eltern, die lachen. Sorgen Sie dafür, dass es in Ihrer Familie Grund gibt zum Lachen.</p>
<p class="bodytext"><em>Über aktuelle Veranstaltungen und Termine mit Dr. Jan-Uwe Rogge informiert seine <a href="http://www.jan-uwe-rogge.de/">Homepage.</a></em></p>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2hEPmfb">Und hier findet ihr eine Auswahl seiner Bücher.</a></p>
<p class="bodytext"><sub> </sub></p>
<p class="bodytext"><strong> </strong></p>
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