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	<title>Geschwister</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Geschwister</title>
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		<title>Beim zweiten Kind wird alles anders</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Dec 2025 10:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Text: Ralf Amberg Nach der Geburt eines zweiten oder dritten Kindes ist für Eltern und Geschwister nichts mehr so, wie es vorher war. Es braucht dann eine Weile, bis das neu aufgestellte Team seinen Alltagsrhythmus wiederfindet – und jeder seinen ureigenen Platz in der Familie. Doch wie lange dauert es, bis sich die Lage entspannt?&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/beim-zweiten-kind-wird-alles-anders/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Beim zweiten Kind wird alles anders</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-4924" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/boys-286151__340-300x185.jpg" alt="" width="529" height="326" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/boys-286151__340-300x185.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/boys-286151__340-416x256.jpg 416w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/boys-286151__340.jpg 552w" sizes="(max-width: 529px) 100vw, 529px" /></h2>
<p>Text: Ralf Amberg</p>
<p><strong>Nach der Geburt eines zweiten oder dritten Kindes ist für Eltern und Geschwister nichts mehr so, wie es vorher war. Es braucht dann eine Weile, bis das neu aufgestellte Team seinen Alltagsrhythmus wiederfindet – und jeder seinen ureigenen Platz in der Familie. Doch wie lange dauert es, bis sich die Lage entspannt? Und was lässt Eltern auch in schwierigen Zeiten nicht verzweifeln? </strong></p>
<p>Die Mehrzahl der Familien hat heute mehr als ein Kind. Sind erstmal zwei oder drei Kinder da, wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie vor allem für die Frauen schwieriger. Doch auch, wenn’s eine Zeit lang finanziell eng wird, hält das die meisten Paare nicht davon ab, ein zweites oder gar drittes Kind zu planen.</p>
<h3><strong>Zwei Kinder – doppelte Arbeit?<br />
</strong></h3>
<p>Ist das zweite Kind dann da, ist vieles neu – und doch auch wieder vertraut. Der Unterschied von einem Kind zu zwei Kindern ist vor allem am Anfang groß und es dauert eine ganze Weile, bis das Familienleben zu bekannten Abläufen und neuen Ritualen gefunden hat.<br />
Die Diplom-Psychologin Helga Gürtler, Autorin des Buches „Mit dem zweiten Kind wird alles anders“ und selbst Mutter von drei Kindern, weiß aus langjähriger Arbeit mit Familien, dass zwei Kinder nicht gleich doppelt so viel Mühe machen wie eines: „Erstens wird manches zur Routine, was sie jetzt noch mit viel Aufwand betreiben. Zweitens muss einiges gar nicht so perfekt sein, wie Eltern es noch beim ersten Kind handhaben. Und drittens ist manches ein Abwasch: Wenn Eltern mit zweien auf den Spielplatz ziehen, für zwei Kinder Kleidung kaufen oder Geschichten vorlesen, ist der Aufwand kaum größer.“</p>
<p>Eltern sind beim zweiten Kind routinierter und ruhiger geworden, kennen Wehwehchen und Krisen, sind souveräner, setzen Grenzen klarer und fällen Entscheidungen leichter. Da bedeutet ein zweites Kind auf Dauer keine große Umstellung mehr. Außerdem erlebt das zweite Kind Erziehung schon durch das, was Eltern und älteres Geschwisterkind vorleben. Eine Einordnung fällt ihm leichter, und die Gefahr ist nicht mehr so groß, dass es wie viele Erstgeborene in Watte gepackt wird.</p>
<h3><strong>Dramen der Eifersucht</strong></h3>
<p>Mit der Ankunft des zweiten Baby ändert sich aber nicht nur vieles für die Eltern, sondern vor allem für das Erstgeborene. Eltern brauchen oft viel Einfühlungsvermögen und Einfallsreichtum, um dem Älteren klarzumachen, dass sein Platz in der Familie sich nun geändert hat – aber nicht gefährdet ist. Etwa die Hälfte aller Kinder reagiert auf den Nachwuchs mit Verhaltensänderungen wie Trotz, Rückzug oder Anklammern an die Eltern. Den idealen Altersabstand zwischen den Geschwistern gibt es dabei nicht, denn jede Situation hat ihre Vor- und Nachteile.</p>
<p>„Jedes Kind, das ein Geschwister bekommt, steigt auf vom meist etwas ängstlich umsorgten Erstling zum Großen, von dem man erwartet, dass es vernünftig ist, rücksichtsvoll oder Verantwortung übernimmt. Die Eltern sollten dabei aber bedenken, dass auch ihr Großes noch ‚klein’ ist. Wer zum Beispiel von einem Älteren verlangt, das Kleinere niemals zu schlagen, der ignoriert, wie gemein und berechnend jüngere Geschwister sein können“, betont Helga Gürtler.<br />
Eigentlich fand die 38-jährige Rechtsanwältin Rosa B. ihren zweijährigen Sohn anstrengend genug, als sie wieder schwanger wurde. Anstatt dann mit Jubel auf den kleinen Bruder Christian zu reagieren, quengelte und schrie er beim ersten Besuch im Krankenhaus nur herum. Zu Hause piesackte er den kleinen Bruder, zwickte ihn oder nahm ihm die Schlafdecke weg. Rosas Fazit nach dem für sie schlimmen ersten Jahr:  „Hilfe suchen, für Entlastung sorgen und dem älteren Kind Vertrauen schenken, dass es über kurz oder lang mit der Situation klar kommt.“</p>
<figure id="attachment_4925" aria-describedby="caption-attachment-4925" style="width: 603px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-4925 " src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/kids-2128810__340-300x209.jpg" alt="" width="603" height="420" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/kids-2128810__340-300x209.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/kids-2128810__340-416x290.jpg 416w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/kids-2128810__340.jpg 488w" sizes="(max-width: 603px) 100vw, 603px" /><figcaption id="caption-attachment-4925" class="wp-caption-text">pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong>Drei – ist keiner zuviel!</strong></h3>
<p>Noch einmal ganz anders fühlt es sich für Eltern und Nachwuchs an, wenn ein drittes Kind dazukommt. Die „Nesthäkchen“ füllen oft und gerne die extremen Rollen in der Familienkonstellation aus, denn die Kleinsten in der Familie haben sehr schnell heraus, wie man sich bei Geschwistern und Eltern am besten Gehör verschafft. Sei es durch lautstarke Hilferufe in Richtung Eltern oder mit ständigem Druck auf die Tränendrüse. „Erst jetzt sind wir komplett!“, sagt Diana W., 42, Lehrerin mit drei Kindern, voller Stolz. „Meinen Sohn Torben habe ich bekommen, weil wir unbedingt ein drittes Kind wollten, obwohl unsere Umgebung der Meinung war, dass zwei Kinder viel praktischer sind als drei.“ Natürlich sei mit dem dritten Kind vieles schwieriger geworden. Die ersten Jahre haben – bei einem geringen Altersabstand von etwa zwei Jahren – sehr viel Kraft gekostet. „Wir brauchten ein anderes Auto, ein zusätzliches Kinderzimmer und ich habe mich erstmal von einer schnellen Rückkehr ins Berufsleben verabschiedet.“ Trotzdem wäre ihre Familie und ihr Glück ohne Torben nicht vollständig. „Wenn wir früher alle beim Essen saßen, hatten wir oft das Gefühl, als würde noch jemand in der Runde fehlen“, sagt die dreifache Mutter-</p>
<p>Bei allen Unterschieden in den Familien stellen sich doch alle Eltern mit mehreren Kindern immer wieder die Frage, ob sie wirklich alle gleich lieb haben. Doch auch wenn sie sich dessen sicher sind, heißt das noch nicht, dass ihre Kinder immer gleich behandelt werden müssen. „Das geht auch gar nicht. Schon das unterschiedliche Alter zwingt zur Ungleichbehandlung. Aber akzeptiert nicht mit der Zeit jedes Kind die Bevorzugung von Bruder oder Schwester, sobald es begreift, dass es selbst vielleicht schon morgen mit einer Sonderbehandlung dran ist?“, so die Psychologin Helga Gürtler.</p>
<h3><strong>Tipps für Eltern, die das zweite oder dritte Kind erwarten</strong></h3>
<p><strong>Vor der Geburt</strong></p>
<ul>
<li>Nehmen Sie sich für die Zeit nach der Geburt nicht zu viel vor: Gerade in den ersten Wochen und Monaten haben Sie genug mit der Umstellung von Drei- auf Vier- oder Vier- auf Fünf-Personenhaushalt zu tun</li>
<li>Klären Sie das oder die Geschwister darüber auf, das Sie ein Baby erwarten. Zeigen Sie ihm oder ihnen die eigenen Ultraschall- oder Baby-Fotos. Das vermittelt das Gefühl und Wissen, die Zeit selbst durchlebt zu haben</li>
<li>Preisen Sie gegenüber dem älteren Kind das Baby auf keinen Fall als künftigen Spielkameraden an. Sonst fühlt es sich nach der Geburt irritiert oder gar belogen</li>
</ul>
<p><strong>Nach der Geburt</strong></p>
<ul>
<li>Lassen Sie Gefühle von Wut und Aggression Ihres Kindes für das Baby zu und sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber. Nur so fühlt es sich verstanden und ernst genommen</li>
<li>Will Ihr älteres Kind plötzlich wieder ein Fläschchen haben oder Windeln tragen, lassen Sie das zu, loben es aber zugleich für seine Stärken und dafür, dass es ja schon viel mehr kann als das Baby</li>
<li>Gewähren Sie dem Erstgeborenen einmal pro Woche eine „Verwöhnstunde“: Lassen Sie zu einem festen Termin das Baby von jemand anderem versorgen und seien Sie ungestört und ungeteilt ganz für das große Kind da.</li>
</ul>
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		<title>Geschwister – so wichtig sind sie fürs Leben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 19:00:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kleinkind & KiTa]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
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					<description><![CDATA[Was sich liebt, das neckt sich … „Blöde Zicke“, „Nervensäge“ – geliebter Bruder, liebste Schwester. Geschwistern kann man nicht entkommen. Sie sind Sparring-Partner und Verbündete im Soziallabor Familie. Alles über eine Beziehung, die fit macht fürs Leben. Text: Heike Byn, Fotos: Pixabay Hänsel und Gretel. Brüderchen und Schwesterchen. Schneeweißchen und Rosenrot. In den Märchen der&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/kleinkind-kita/was-sich-liebt-das-neckt-sich/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Geschwister – so wichtig sind sie fürs Leben</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c1772" class="csc-default">
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below">
<h2 class="bodytext"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-3655" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-300x200.jpg" alt="Geschwister, brothers-457237_640" width="479" height="319" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457237_640.jpg 640w" sizes="(max-width: 479px) 100vw, 479px" /></h2>
<h2 class="csc-textpic-text"><em><strong>Was sich liebt, das neckt sich …</strong></em></h2>
</div>
</div>
<div id="c1773" class="csc-default">
<p class="bodytext"><b> „Blöde Zicke“, „Nervensäge“ – geliebter Bruder, liebste Schwester. Geschwistern kann man nicht entkommen. Sie sind Sparring-Partner und Verbündete im Soziallabor Familie. Alles über eine Beziehung, die fit macht fürs Leben. </b></p>
<p class="bodytext"><em>Text: Heike Byn, Fotos: Pixabay</em></p>
<p class="bodytext">Hänsel und Gretel. Brüderchen und Schwesterchen. Schneeweißchen und Rosenrot. In den Märchen der Gebrüder Grimm sind Geschwister starke Teams, die Hand in Hand Hexen, Stiefmüttern und Riesen trotzen. Die Realität im Kinderzimmer sieht meist viel weniger märchenhaft aus: Da werden Spielzeuge verschleppt, Zimmertüren geknallt, an Haaren gerissen und Beine gestellt. Und über allem liegt ein Klangteppich aus Gebrüll und Geheule.</p>
<p class="bodytext"><strong><em>A</em>ndererseits: Geschwister lernen in der Kindheit so intensiv wie später nie mehr im Leben, sich zu streiten und wieder zu vertragen. </strong></p>
<p class="bodytext">Da sie nicht voneinander loskommen, müssen sie Kompromisse suchen. Schon im Kindergarten haben es Geschwister-Kinder leichter, aber auch später &#8211; in der Liebe, bei Freundschaften oder im Beruf. Kinder, die mit einem Bruder oder einer Schwester aufwachsen, bekommen in der Schule sogar oft die besten Noten.</p>
<p class="bodytext"><strong>Geschwister geben einander Stärke. Sie trösten und beschützen sich gegenseitig und schmieden Allianzen gegen ihre Eltern.</strong></p>
<p class="bodytext">Vor allem wenn die Eltern sehr streng oder übermäßig behütend sind, können Schwester oder Bruder die Härte oder Über-Fürsorge abmildern. Ein echtes Vertrauensverhältnis zwischen Geschwistern wächst aber nur, wenn Eltern sich im Alltag und beim Streiten nur so wenig wie nötig einmischen. Und die natürliche Rivalität nicht noch verstärken, indem sie die Kinder ständig miteinander vergleichen, eines bevorzugen oder benachteiligen oder von einem deutlich mehr verlangen als vom anderen.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3650" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640-300x225.jpg" alt="Geschwister, children-509903_640" width="452" height="339" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640-600x450.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/children-509903_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 452px) 100vw, 452px" /></p>
<h1>Geschwisterzoff macht fit fürs Leben</h1>
<p class="bodytext"><strong>„Beim Streiten und Vertragen üben Kinder wichtige soziale Fähigkeiten, die sie im späteren Leben brauchen“</strong>,</p>
<p class="bodytext">erklärt Hartmut Kasten, Entwicklungspsychologe an der Universität München. Denn anders als Partner oder Freunde kann man sich Brüder oder Schwestern nicht aussuchen und lernt jeden Tag neu, Konflikte mit ihnen auszutragen. Ein ebenso intensiver wie lautstarker Prozess: Drei- bis Siebenjährige streiten drei- bis fünf Mal pro Stunde, so eine Studie der University of Illinois. Zwei- bis vierjährige Geschwister geraten sogar alle zehn Minuten aneinander. Da brauchen die Eltern ein dickes Fell: „Sie sollten sich aber, außer wenn es wirklich gefährlich oder handgreiflich wird, möglichst heraushalten und nicht Partei ergreifen“, rät Psychologe Kasten.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3654" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-300x200.jpg" alt="brothers-457234_640" width="485" height="323" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px" /></p>
<h1>Wie stark prägen uns Geschwister?</h1>
<p class="bodytext"><strong>Die Geschwisterbeziehung ist die längste Beziehung unseres Lebens und prägt unser Wesen stärker als vieles andere. Freunde, Partner, sogar die Berufswahl, kann durch Brüder oder Schwestern beeinflusst sein.</strong></p>
<p class="bodytext">Eltern sterben, Partner kommen und gehen. Geschwister bleiben. Irgendeine Beziehung hat man immer zu ihnen. Auch wenn der Kontakt abgebrochen ist – sie sind selbst in der Abwesenheit noch präsent.</p>
<p class="bodytext"><strong>Das Ringen um Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe der Eltern prägt auch die Persönlichkeit. Vieles hängt dabei vom Rahmen ab, den die Eltern setzen</strong>.</p>
<p class="bodytext">So sind Geschwister, von denen jedes eine sichere Bindung an die Mutter hat, untereinander anhänglicher. Dass es Mama und Papa selten gelingt, Zeit und Aufmerksamkeit auf alle Kinder völlig gleich zu verteilen, weiß auch Psychologe Kasten: „Das ist normal. Aber sie sollten versuchen, gerecht zu sein. Es darf nicht immer einer zu kurz kommen!“ Die meisten Eltern haben dennoch – vielleicht sogar unbewusst – ein Lieblingskind. Weit über die Hälfte der Mütter und Väter bevorzugen ein Kind, meist das älteste. Hartmut Kasten warnt Eltern auch davor, Geschwister miteinander zu vergleichen: „Das schürt nur Eifersucht.“ Schulnoten, sportliche Erfolge oder Kreativität sollten nicht in Bezug zu den Bestleistungen der Geschwister, sondern immer nur zur eigenen Leistung gesetzt werden. Es ist unsinnig, wenn Eltern dem Nachwuchs Stempel aufdrücken wie „unser Witzbold“ oder „unser Sensibelchen“ und sie damit in enge Schubladen zwängen.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3651" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-300x200.jpg" alt="kids-250844_640" width="482" height="321" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/kids-250844_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /></p>
<h1>Verstehen ohne viele Worte</h1>
<p class="bodytext"><strong>Die besondere Beziehung zwischen Geschwistern entsteht langsam. Geschwisterliebe kann man nicht voraussetzen, sie entwickelt sich mit der Zeit.</strong></p>
<p class="bodytext">Eltern können das unterstützen und fördern. So kann das Erstgeborene kleine Hilfsdienste fürs neue Baby übernehmen: Windeln anreichen, Flasche geben, eincremen. So festigt man die Geschwisterbindung und stärkt das Selbstwertgefühl des älteren Kindes. Bereits wenn das jüngere Kind etwa 3 Jahre alt ist, ist die Geschwisterbindung schon recht stark und von den Eltern losgelöst. Nach einer Weile entsteht das Gefühl, dass man sich auf seine Geschwister verlassen kann, sie einem helfen. Geschwister bringen sich sogar untereinander Lesen, Rechnen oder Radfahren bei.</p>
<p class="bodytext"><strong>Die gemeinsame Erziehung, dieselbe Familie und das familiäre Umfeld sorgen dafür, dass sich Geschwister ähnlich werden und erklärt, warum sie sich oft sehr nahe stehen.</strong></p>
<p class="bodytext">Da sie in vielen Situationen über gleiche Anschauungen verfügen und eine ähnliche seelische Entwicklung durchlaufen haben, verstehen sie sich auch ohne Worte. Die Wertvorstellungen eines Bruders oder einer Schwester können ebenso wie die der Eltern bei der Entstehung von Moral-Vorstellungen und Weltanschauungen beteiligt sein. Während die Konflikte mit den Jahren weniger werden, bleibt die Vertrautheit, die Geschwister während Kindheit und Jugend erworben haben.</p>
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-3652" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-300x201.jpg" alt="twins-757404_640" width="499" height="334" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-300x201.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640-84x55.jpg 84w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/twins-757404_640.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 499px) 100vw, 499px" /></p>
<h1>So ähnlich, und doch so verschieden</h1>
<p class="bodytext"><strong>Doch bei allen Parallelen sind Geschwister immer noch einmalige Wesen, deren Unterschiedlichkeit durch die besonderen Geschwister-Konstellationen und das Geschlecht zutage treten</strong>.</p>
<p class="bodytext">Kinderpsychologen sind sich darin einig, dass die Mittelkinder – also weder die Erstgeborenen, noch die Nesthäkchen – überdurchschnittlich oft Probleme bereiten. Diese „Sandwichkinder“ gelten als aggressiv, in sozialen Kontakten eigenwillig, weil sie nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen wie die Erstgeborenen. Ihnen schenkt man aber auch deshalb nicht so viel Beachtung, weil es noch ein kleineres Kind gibt, das Nesthäkchen.</p>
<p class="bodytext"><strong>Unter Schwestern ist die Nähe größer, denn sie verbringen viel Zeit miteinander und fühlen sich einander ähnlich. Am stabilsten ist die Kombination aus älterem Bruder und kleinerer Schwester.</strong></p>
<p class="bodytext">„Der ältere Bruder ist bestimmend, nimmt die Schwester aber auch in Schutz.“ Eine reine Bruderschaft zeigt in der Regel eher typisch männliches Verhalten, ist durchsetzungsfähig und draufgängerisch. Es wird gerauft, getobt und gekickt.</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Doch wie sehen denn Geschwister ihre Geschwister?</strong> <a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/beste-freunde-oder-schlimmste-rivalen-wie-stehen-kinder-zu-ihren-geschwistern/">Hier eine kleine Auswahl</a></p>
<p>Und Bücher zum Thema:</p>
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<p>&nbsp;</p>
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