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	<title>Kindergarten</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Kindergarten</title>
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		<title>ADHS Kinder  – Herausforderung und Möglichkeiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:46:00 +0000</pubDate>
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<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/fernanda-greppe-7uoi1ozaszs-unsplash/" rel="attachment wp-att-9972"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="800" height="534" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash.jpg" alt="ADHS–Kind_und_Mutter" class="wp-image-9972" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-768x513.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Fernanda Greppe / Unsplash</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>ADHS</strong> &#8211; Leben mit einem wilden Tausendsassa</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Persönliche Erfahrungen einer Familie aus Bremen und wertvolle Informationen für betroffene Eltern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Ralf Amberg</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>ADHS ist eine häufige Diagnose bei Kindern, was können Eltern tun? Ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann eine Familie enorm belasten. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, klare Regeln und Strukturen und ein Netzwerk, das Eltern, Schule und soziales Umfeld mit einbezieht, können den Betroffenen das Leben leichter machen.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Diese Erfahrung hat jedenfalls Familie Kordes aus Bremen gemacht, die ihren wilden Tausendsassa Leon über alles liebt. Kurz vor sechs Uhr morgens bei Familie Kordes. Alle liegen noch in tiefem Schlummer, nur Leon nicht. Der Siebenjährige ist schon lange wach. Er ist bereits halb angezogen, hat schon einen Teil seiner Autorennstrecke aufgebaut, gleichzeitig vergeblich nach seinen verlorenen Murmeln gesucht und während noch ein Hörbuch läuft, fällt ihm ein, dass er jetzt auch mal die anderen Familienmitglieder wecken könnte&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/neonbrand-ttlspdnejgm-unsplash/" rel="attachment wp-att-9974"><img decoding="async" width="800" height="533" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash.jpg" alt="ADHS_Junge_Pfütze" class="wp-image-9974" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: neonbrand (Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein „Zappelphilipp“, der alles auf einmal machen will</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Später, beim Frühstück fällt es Leon sichtlich schwer, ruhig auf seinem Stuhl sitzen zu bleiben, denn er hat tausend wichtige Dinge im Kopf, die er jetzt erledigen muss und Hunger hat er auch nicht wirklich. Seine Mutter Monika fordert ihn öfter auf sitzen zu bleiben und erst mal zu frühstücken. Die Ermahnungen der Eltern sind seine beiden Geschwister schon gewohnt und auch, dass sich das Familienleben oft um ihren Bruder Leon dreht, der fast ständig in Bewegung ist und lauter neue Ideen hat, die er direkt umsetzten möchte. Als es Zeit wird zur Schule zu gehen, hat Leon sich immer noch nicht fertig angezogen. Außerdem macht es ihm sowieso viel mehr Spaß, vom Hochbett auf die weiche Matte am Boden zu springen als den langen Vormittag im Klassenzimmer zu verbringen. Ganz normaler Alltag für eine Familie mit einem Kind, das unter ADHS, besser bekannt als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, leidet.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">„Bevor Leon in die Schule kam, war alles etwas einfacher“, berichtet Monika Kordes. „Seine Erzieherinnen baten uns zwar regelmäßig zu Gesprächen, da Leons Lebhaftigkeit oft Unruhe in die ganze Gruppe brachte und es ihm schwer fiel, sich an Regeln zu halten. Gleichzeitig hatte er aber auch die Möglichkeit sich auf dem Spielplatz oder im Bewegungsraum auszutoben. Und seine originellen Ideen, wie z.B. den Bau einer Lego &#8211; Hängebrücke, die er an einem Deckenhaken befestigte, fanden Anerkennung. In der Schule entstehen deutlich mehr Schwierigkeiten, da von den Kindern nun vermehrt erwartet wird, dass sie sitzen, zuhören und konzentriert arbeiten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ADHS Kinder – gezielte Förderung in der integrativen Schule</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Vor der Einschulung hatten Leons Eltern viele Bedenken. Ihnen war klar, dass die Wahl einer geeigneten Schule in diesem Fall entscheidend für seine weitere „Lernlaufbahn“ sein könnte. „Wir haben im Vorfeld viele Informationen gesammelt und uns für eine Grundschule im selben Ort entschieden, die auch integrativ arbeitet. Deshalb haben die Klassen hier weniger Schüler und es stehen Förderlehrer zur Verfügung, deren Ausbildung auch unserem Sohn zu Gute kommt. Durch den Einsatz von Wochenplan- und Projektarbeit sind die Kinder viel mehr in Bewegung als beim „Frontalunterricht“. Außerdem stehen Förderprogramme für lese-und rechtschreibschwache Schüler zu Verfügung“, sagt Leons Vater. „Trotzdem ist es nicht einfach. Leon braucht klare Regeln und Strukturen, die konsequent umgesetzt werden müssen. Glücklicherweise sind seine Lehrer bereit, sich mit uns zusammen zu setzen, wenn größere Probleme auftreten, um gemeinsame Absprachen zu treffen.“</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Im Unterricht kann Leon nicht sehr lange auf seinem Stuhl sitzen bleiben. Er sucht jede Möglichkeit aufzustehen oder sich irgendwie zu bewegen. Jedes kleine Ereignis oder Geräusch lenkt ihn ab, deshalb hat er mehr Probleme als andere Kinder, dem Lernstoff zu folgen. Aus diesem Grund lässt ihn seine Lehrerin ganz vorne sitzen, mit nur einem Tischnachbarn. Leon ist eigentlich ein intelligenter Junge, vor allem der Umgang mit Zahlen liegt ihm. Aber beim Lernen der Buchstaben braucht er deutlich mehr Zeit als andere Kinder aus seiner Klasse und die ersten Leseschritte fallen ihm sichtlich schwer, da seine Konzentration immer wieder nachlässt. Seine liebsten Fächer sind Sport und Musik und spätestens in den Pausen auf dem Schulhof dreht er richtig auf, was manchmal auch im Streit mit anderen enden kann&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/johnny-cohen-sxzuj6npvgu-unsplash/" rel="attachment wp-att-9975"><img decoding="async" width="800" height="528" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash.jpg" alt="Junge_Spiegelung" class="wp-image-9975" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-300x198.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-600x396.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-768x507.jpg 768w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Johnny Cohen/Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ADHS ist eine Herausforderung für die ganze Familie</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">„Obwohl Leon uns oft an unsere Grenzen bringt würden wir ihn mit keinem Kind der Welt tauschen wollen, denn bei allen Schwierigkeiten ist er doch ein wahrer Sonnenschein“, betonen die Eltern. „Unser Familienleben ist allerdings sehr anstrengend, da sich vieles zwangsläufig nach den Bedürfnissen von Leon ausrichtet. Seine Geschwister beschweren sich manchmal, das sie zu kurz kommen, oder beginnen, manche Verhaltensweisen von Leon zu übernehmen, das ist für den Alltag sehr belastend und die Sehnsucht nach ein paar ruhigen Minuten ist ein Dauergast in meinem Leben&#8230;“, erklärt Monika Kordes. „Für uns war es sehr wichtig, Hilfe und Unterstützung von Fachleuten zu bekommen, bevor der stressige Alltag den Zusammenhalt der Familie ernsthaft gefährden konnte,“, fügt sie hinzu.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Doch auch außerhalb der Familie sind Schwierigkeiten mit einem ADHS Kind vorprogrammiert. Kinder wie Leon fallen in der Öffentlichkeit auf, verhalten sich impulsiv und haben daher häufig Probleme sich in sozialen Gruppen zu integrieren.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Familie Kordes hat auf diese Herausforderung frühzeitig reagiert. Der Besuch bei einem Psychologen, der auf das Krankheitsbild ADHS spezialisiert ist, half ihnen zu verstehen, dass nicht etwa Dickköpfigkeit oder Mutwilligkeit hinter vielen Verhaltensweisen ihres Sohnes stehen. Gleichzeitig wurde ihnen auch bewusst, dass sie diese Situation auf ihrem ganzen Erziehungsweg begleiten wird. Auf der Suche nach passenden Therapiemaßnahmen wurde schnell deutlich, das nicht nur mit Leon alleine gearbeitet werden muss. Vielmehr sollte, soweit möglich, sein soziales Umfeld mit einbezogen werden. Ein wichtiges Fundament bildet die Beratung und Unterstützung der Eltern, Erzieherinnen oder Lehrer in pädagogischen und erzieherischen Fragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umfassende Unterstützung durch das Erziehungsnetzwerk</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Leon selbst wird verhaltenstherapeutisch betreut, besucht einmal wöchentlich eine Psychomotorikgruppe und spielt regelmäßig mit Begeisterung Fußball im Verein.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">„Wir haben gelernt, das wir unseren Alltag mehr strukturieren und unseren Erziehungsstil teilweise ändern müssen. Beispielsweise ruhig aber standhaft darauf zu bestehen, dass Aufgaben, die wir den Kindern übertragen auch ausgeführt werden oder den Medienkonsum zu beschränken, so dass Leon die Chance bekommt, sich besser zu sortieren und somit auch zu konzentrieren“, berichtet sein Vater Wolfgang. “Mit seiner Lebhaftigkeit und seinen sprudelnden Ideen sorgt Leon immer wieder dafür, dass es nie langweilig wird. Da wir es bis jetzt geschafft haben eine Art Erziehungsnetzwerk aus Schule, Therapie und Familie zu bilden, konnten wir bisher auf die Gabe von Medikamenten verzichten. Wir haben lange darüber nachgedacht und waren uns einig, dass wir, solange die Situation nicht noch schwieriger wird, andere Alternativen bevorzugen “</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Die Besonderheiten und Schwierigkeiten von Kindern mit ADHS werden diese und deren Familien ein Leben lang begleiten. Wenn die Betroffenen jedoch, so wie Familie Kordes, frühzeitig therapeutische und pädagogische Anleitung erhalten, besteht für das Kind die Möglichkeit, mit zunehmendem Alter über Selbstreflexion und gelernten Verhaltensstrategien die eigene Impulsivität besser in den Griff zu bekommen. Wenn es gelingt, gesteigerten Antrieb und Aktivität in konstruktive Bahnen zu lenken, können diese Eigenschaften später vielleicht auch eine Chance sein.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/bady-abbas-6ftrvxtsiic-unsplash/" rel="attachment wp-att-9973"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash.jpg" alt="ADHS_Kind" class="wp-image-9973" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto. Bady Abbas /Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><b>Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS)</b></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Laut Definition der Bundesärztekammer ist ADHS eine Störung der Aufmerksamkeit, verbunden mit einem Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen sowie der Tendenz, Tätigkeiten zu wechseln, bevor sie zu Ende gebracht wurden. Weitere Kennzeichen sind ein unruhiges Verhalten, insbesondere Unfähigkeit, still sitzen zu können, und eine ausgeprägte Impulsivität, die häufig mit abrupten motorischen und/oder verbalen Aktionen einhergeht, die nicht in den sozialen Kontext passen. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, welches eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zwischen den einzelnen Hirnabschnitten bewirkt. Es gibt bislang noch kein medizinisches Testverfahren auf dem Gesundheitsmarkt, mit dem man ADHS gesichert nachweisen kann.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Unterschieden werden zwei Varianten der Aufmerksamkeitsstörung:</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Typ 1: der vorwiegend hyperaktiv-impulsive Typ (ADHS)</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Typ 2: der unaufmerksame, träumerisch-abwesende Typ (ADS)</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seltener können auch Mischformen auftreten.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><b>Wann liegt eine ADHS-Störung vor?</b></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Man spricht von ADHS, wenn Hyperaktivität (bei Typ 1), Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörungen über einen längeren Zeitraum hinweg (mindestens 6 Monate) in mehreren Bereichen, wie Schule, Familie und Freizeit gleichzeitig auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Behandlung von ADHS</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>Bei der berechtigt kontrovers diskutierten medikamentösen Therapie mit Stimulanzien (Wirkstoff Methylphenidat) oder Anti-Depressiva kann im Nachhinein festgestellt werden, ob ein ADHS-Syndrom vorliegt, wenn diese eine Veränderung des (Aufmerksamkeits-)Verhaltens nach sich ziehen. Diese Medikamente bewirken keine „Heilung“, sondern können die Symptomatik auf verschiedenen Ebenen lindern und, insbesondere bei schweren Fällen, eine Grundlage für weitere therapeutische Maßnahmen bilden. Es existieren allerdings noch keine Langzeitstudien über die auftretenden Nebenwirkungen.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Es gibt viele ADHS-<b> ähnliche </b>Symptome<b> </b>bei Kindern, die andere Ursachen haben können, z.B. im sozio-emotionalen (Umfeld-)Bereich begründet sind, auf Nahrungsmittelallergien beruhen, usw. In diesen Fällen wäre eine medikamentöse Behandlung (wie oben beschrieben) wirkungslos. Aus diesem Grund ist eine vorherige genaue Diagnostik von verschiedenen Fachleuten (Ärzten, Psychologen, Pädagogen, Wahrnehmungstherapeuten) und eine Umfeldanalyse (Familie, Kindergarten, Schule&#8230;) erforderlich. Therapie bei ADHS sollte multimodal angelegt sein, also von Fachleuten verschiedener Richtungen begleitet werden. Aus einem Pool von unterschiedlichen therapeutischen Angeboten sollte ein individuelles „Paket“ zusammengestellt werden. Dazu zählen medizinische Betreuung, Psychotherapie, pädagogische Unterstützung, spezielle Lern- und&nbsp; Förderkonzepte, Ergotherapie bei ADHS und ganz wichtig: Einbindung des Umfelds, sowie Elternfortbildungen, -begleitung der Betroffenen.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Links zu diesem Thema im Internet</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><a class="linkExt" href="http://www.adhs-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.adhs-deutschland.de</a></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><a class="linkExt" href="http://www.adhs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.adhs.de</a></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><a class="linkExt" href="http://www.dr-gumpert.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dr-gumpert.de</a></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Bücher zum Thema:</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph" id="title"><a href="http://amzn.to/2kmHzZv"><span id="productTitle" class="a-size-large">&#8222;Komm, das schaffst Du!&#8220; Aufmerksamkeitsprobleme und ADHS: Ergotherpeutische Alltagshilfen für mehr / Konzentration / Selbstständigkeit / Selbstvertrauen</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">von <span class="author notFaded" data-width=""> <span class="a-declarative" data-action="a-popover" data-a-popover="{&quot;closeButtonLabel&quot;:&quot;Autor-Dialog Popover schließen&quot;,&quot;name&quot;:&quot;contributor-info-B0045AKHPE&quot;,&quot;position&quot;:&quot;triggerBottom&quot;,&quot;popoverLabel&quot;:&quot;Autor-Dialog Popover&quot;,&quot;allowLinkDefault&quot;:&quot;true&quot;}"> Britta Winter,&nbsp; </span></span></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">TRIAS, 14,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph" id="title"><a href="http://amzn.to/2l4h5ZI"><span id="productTitle" class="a-size-large">Ich dreh gleich durch!: Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">von <span class="author notFaded" data-width=""> Anna Maria Sanders,</span></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">GV, 18,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph" id="title"><a href="http://amzn.to/2kmMpFY"><span id="productTitle" class="a-size-large">ADS &#8211; So stärken Sie Ihr Kind: Was Eltern wissen müssen und wie sie helfen können</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">von Uta Reimann-Höhn,</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">Herder, 9,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
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		<title>Tipps für einen Tag mit dem Kindergarten-Fotografen</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/kindergarten-fotograf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2025 15:41:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit Freude und einem Lächeln: So wird der Tag mit dem Kindergarten-Fotografen zum Kinderspiel! Ein Fotograf kommt in den Kindergarten. Dieser Tag wird für die Kinder zum aufregenden Ereignis! Aber auch für die Eltern ist der Fototermin etwas Besonderes, schließlich werden hier wertvolle Erinnerungen geschaffen. Die Bilder begleiten die gesamte Familie oftmals ein Leben lang.&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/kindergarten-fotograf/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Tipps für einen Tag mit dem Kindergarten-Fotografen</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/conner-baker-7FC-84Ap_IU-unsplash-600x400.jpg" alt="Gruppe Kinder in Kostümen" class="wp-image-17188" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/conner-baker-7FC-84Ap_IU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/conner-baker-7FC-84Ap_IU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/conner-baker-7FC-84Ap_IU-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/conner-baker-7FC-84Ap_IU-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">foto: Conner Baker / Unsplash</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Mit Freude und einem Lächeln: So wird der Tag mit dem Kindergarten-Fotografen zum Kinderspiel!</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ein Fotograf kommt in den Kindergarten. Dieser Tag wird für die Kinder zum aufregenden Ereignis! Aber auch für die Eltern ist der Fototermin etwas Besonderes, schließlich werden hier wertvolle Erinnerungen geschaffen. Die Bilder begleiten die gesamte Familie oftmals ein Leben lang. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Am besten ist es, wenn der gesamte Tag des Fototermins möglichst entspannt abläuft, damit am Ende schöne und vor allem natürliche Fotos entstehen. Wie man sein Kind optimal auf den Fototermin im Kindergarten vorbereitet – ohne Stress und Tränen, dafür aber mit viel Freude, erläutern wir in diesem Beitrag.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Ein entspannter Fototag mit viel Freude</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Fototermin im Kindergarten ist es am wichtigsten, dass sich die Kinder wohlfühlen. Ein professioneller Kindergarten-Fotograf wie <a href="https://www.kizpix.de/">Kizpix</a> sorgt dafür, dass möglichst authentische und schöne Fotos von den Kleinen entstehen. Die Experten kennen sich aus und wissen, worauf es im Umgang mit den Kids und den Erziehern vor Ort ankommt. Sie kreieren eine Atmosphäre, in der sich alle wohlfühlen, ganz gleich, ob das Kind schüchtern oder selbstbewusst vor der Kamera agiert.<br>Aber auch die Eltern können bereits im Vorfeld viel zur Entspannung und Vorfreude beitragen. Schon mit ein paar kleinen Tricks kann man dafür sorgen, dass die Kinder dem Fototermin entgegenfiebern und mit einem Lächeln vor der Linse stehen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/smart-prf4NsEctEA-unsplash-600x400.jpg" alt="Fotograf" class="wp-image-17191" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/smart-prf4NsEctEA-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/smart-prf4NsEctEA-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/smart-prf4NsEctEA-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/smart-prf4NsEctEA-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Smart / Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Die richtige Vorbereitung: „Ready“ für den Fototag</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Eine gute Vorbereitung vor dem Fototermin entspannt die Kinder, was der Schlüssel zu möglichst natürlich wirkenden Kindergartenfotos ist. Dabei geht es vor allem darum, den Kleinen Vertrauen und Sicherheit mit auf den Weg zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>• Frühzeitig über den Fototermin sprechen:</strong> Kinder gewöhnen sich recht schnell an Routinen. Neue Situationen können sie hingegen verunsichern. Ein guter Ratschlag ist also, den Kindern frühzeitig zu erzählen und sie ggf. daran zu erinnern, dass ein Fotograf in den Kindergarten kommt. Am besten erklärt man in einfachen Worten, dass es dabei um schöne Erinnerungsfotos geht und dass auch viele andere Kinder fotografiert werden.  Und, dass die Spielkameraden bestimmt auch aufgeregt sind. </p>



<p class="wp-block-paragraph">•<strong> Gemeinsam üben: </strong>Um das eigene Kind auf den Fototermin vorzubereiten, kann es helfen, selbst ein paar Fotos vom Kind zu machen, damit es die Situation bereits vorab nachempfinden kann. Dieses Üben bereitet das Kind spielerisch auf die Situation vor und hilft dabei, mögliche Vorbehalte oder Ängste abzubauen. Am besten ist es, dass auch die Kinder in die Rolle des Fotografen schlüpfen und die Eltern vor der Kamera stehen. So kann man spaßig verschiedene Gesichtsausdrücke und Posen ausprobieren, die sich das Kind abschauen kann. So wird deutlich, dass Fotografieren Spaß macht. Zudem können die Kinder auf diese Weise den Ablauf kennenlernen und werden sich vor der Kamera wohler fühlen. </p>



<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Vorbehalte und Ängste ernst nehmen:</strong> Es gibt viele Kinder, die von Natur aus schüchtern sind oder Angst vor fremden Menschen haben. Es ist wichtig, diese Gefühle ernst zu nehmen. Es kann helfen, dem Kind zu erklären, dass der Fotograf nur schöne Erinnerungsfotos machen möchte und dass es normal ist, aufgeregt zu sein. Um die Nervosität zu lindern, kann es helfen, dem Kind einen Glücksbringer mitzugeben. Auch das Vorlesen und Erzählen einer Mutmach-Geschichte kann helfen und das Kind selbstsicherer machen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/vitolda-klein-P8AqoX4oSxU-unsplash-600x400.jpg" alt="3 Kinder" class="wp-image-17190" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/vitolda-klein-P8AqoX4oSxU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/vitolda-klein-P8AqoX4oSxU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/vitolda-klein-P8AqoX4oSxU-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/vitolda-klein-P8AqoX4oSxU-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Vitolda Klein 7 Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Der Morgen des Fototages: Was Eltern beachten sollten</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Der große Tag ist da: Es geht in den Kindergarten zum Fototag! Nun kommt es darauf an, so entspannt wie möglich in den Morgen zu starten. Schließlich sollen die Kinder gut gelaunt und voller Vorfreude in den Kindergarten gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>• Stressfreie Morgenroutine:</strong> Am Fototag sollte der Wecker rechtzeitig klingeln, damit man genug Zeit hat zum Frühstücken, Anziehen und Zähneputzen. Denn mögliche Hektik am Morgen kann sich schnell auf das Kind übertragen. • Die passende Kleidung wählen: Zum Wohlgefühl trägt auch die Wahl der Kleidung bei. Sie spielt eine wichtige Rolle für schöne Fotos. Auf folgende Aspekte gilt es dabei zu achten:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kindgerecht &amp; bequem: </strong>Kinder sollen sich in ihren Outfits wohlfühlen. Daher kann sich unbequeme Kleidung negativ auf die Laune auswirken. Falls das eigene Kind ein Lieblingsoutfit hat, wird es sich in diesem besonders sicher und gut fühlen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Farben &amp; Muster:</strong> Bei der Wahl von Hose, Rock oder Oberteil gilt, dass sich unifarbene oder nur dezent gemusterte Kleidungsstücke besser eignen, als grelle Farben oder wilde Mustermixe. Denn diese lenken schnell vom Gesicht ab.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Sauber &amp; gepflegt:</strong> Das Outfit sollte selbstverständlich sauber und knitterfrei ist. Falls die Kids im Kindergarten vor dem Fototermin noch herumtoben, empfiehlt es sich noch ein zusätzliches Shirt zum Wechseln mitzugeben.</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>• Frisur &amp; Accessoires:</strong> Bei der Frisur und der Wahl der Accessoires ist weniger oft mehr. Einfache Frisuren sehen nicht nur natürlicher aus, sie halten auch länger. Mit Haarreifen oder kleinen Spangen kann man niedliche Akzente setzen. Bei Jungen reicht oft nur kämmen und ein wenig Wasser zum Bändigen abstehender Haare. Ein denkbares Accessoire könnte ein Halstuch sein.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="401" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/jeremy-mcknight-MjggScWrwug-unsplash1-600x401.jpg" alt="Little boy with hat" class="wp-image-17189" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/jeremy-mcknight-MjggScWrwug-unsplash1-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/jeremy-mcknight-MjggScWrwug-unsplash1-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/jeremy-mcknight-MjggScWrwug-unsplash1-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/03/jeremy-mcknight-MjggScWrwug-unsplash1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Jeremy-mcknight / Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Natürliche Kinderfotos: Kein Stress vor der Linse</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nicht jedes Kind lächelt auf Kommando, was völlig in Ordnung ist! Die besten Fotos entstehen ohnehin dann, wenn Kinder sich nicht verstellen müssen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>• Ein erzwungenes Lächeln wirkt schnell unnatürlich, gestellt und steif.</strong> <strong>Viel besser ist es daher, wenn die Kinder sich frei vor der Kamera bewegen können.</strong> Ein erfahrener Kindergartenfotograf wird die Kids spielerisch animieren. Authentische und schöne Bilder entstehen am einfachsten in solchen Momenten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> <strong>• In den meisten Fällen hilft es, wenn die Kinder den Kindergarten-Fotografen vorher kurz beobachten können und merken, dass dieser freundlich und zugewandt ist.</strong> Zudem nehmen sich viele Fotografen vor dem Fotografieren kurz Zeit für eine kleine Begrüßung und ein kurzes auflockerndes Gespräch. Für besonders schüchterne Kinder kann es hilfreich sein, dass sie zuerst der besten Freundin oder dem engsten Kindergartenfreund beim Fotografieren zuschauen.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Extra-Tipps für natürliche Fotos</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Für einige Kinder kann es sehr entspannend sein, wenn sie leise ihr Lieblingslied summen, während der Fotograf die Aufnahmen macht. Wenn die Kids an lustige Geschichten denken oder der Fotograf einen Witz erzählt, entstehen zudem sehr natürliche und fröhliche Gesichtsausdrücke. Als Glücksbringer und Mutmacher reicht oftmals schon ein Kuscheltier in der Nähe, um den Kindern ein Gefühl der Sicherheit zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Übrigens:</strong> Um Kinderfotos stilvoll zu sammeln und aufzubewahren haben wir <a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/kinderfotos-stilvoll-sammeln-und-aufbewahren/">hier </a>ein paar Tipps für Euch. Tipps und Tricks für ein gelungenes Fotobuch gibt es <a href="https://kidslife-magazin.de/kleinkind-kita/tipps-und-tricks-fuer-ein-gelungenes-fotobuch-fuer-kinder/">hier</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Emotionale Intelligenz: Gefühle verstehen lernen</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/emotionale-intelligenz-gefuehle-verstehen-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2021 10:48:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Begriff  &#8222;Emotionale Intelligenz&#8220; wurde von dem amerikanischen Psychologe Daniel Goleman mit seinem gleichnamigen Buch geprägt. Eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, wer bewusst mit seinen Emotionen, Stimmungen und Affekten umgeht. So wundert es nicht, dass Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz beruflich oft sehr erfolgreich sind, da sie gut auf andere Menschen eingehen können und über&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/emotionale-intelligenz-gefuehle-verstehen-lernen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Emotionale Intelligenz: Gefühle verstehen lernen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_10611" aria-describedby="caption-attachment-10611" style="width: 421px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10611" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy and girl hugging" width="421" height="632" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10611" class="wp-caption-text">Foto: Patty Brito / Unsplash</figcaption></figure></p>
<p>Der Begriff  &#8222;Emotionale Intelligenz&#8220; wurde von dem amerikanischen Psychologe Daniel Goleman mit seinem gleichnamigen Buch geprägt. Eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, wer bewusst mit seinen Emotionen, Stimmungen und Affekten umgeht. So wundert es nicht, dass Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz beruflich oft sehr erfolgreich sind, da sie gut auf andere Menschen eingehen können und über Führungsqualitäten verfügen.</p>
<p>Im Privatleben kommen emotional kluge Menschen gut mit ihrem Partner aus, verfügen über ein sehr stabiles soziales Netz und meistern Konflikte konstruktiv. Sie können aktiv zuhören und akzeptieren ihre Mitmenschen so, wie sie sind. Damit sind sie meistens beliebt und pflegen tief gehende Beziehungen und Freundschaften. Sie sorgen aber auch gut für sich selbst und sind deshalb meist zufrieden und ausgeglichen.</p>
<p><figure id="attachment_10612" aria-describedby="caption-attachment-10612" style="width: 434px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10612" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg" alt="Girl and baby playing" width="434" height="289" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 434px) 100vw, 434px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10612" class="wp-caption-text">Foto: Jens Johnsson / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Emotionale Intelligenz kann man lernen</strong></h3>
<p>Für Professor Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Ulm und einer der Autoren des Ratgebers „Kluge Gefühle“ besteht eine der wichtigsten Aufgaben der Eltern darin, ihren Kindern das richtige Vorbild und Umfeld zu bieten, damit diese „kluge Gefühle“ entwickeln können: „Ein Kleinkind agiert zunächst rein reflexartig. Es sieht etwas und will es haben, ohne dass der Verstand kontrolliert, ob es schadet oder nutzt, gut oder schlecht ist&#8220;, so der renommierte Hirnforscher. „Das Bewerten, Abwägen und die Einsicht in Sachzwänge und Notwendigkeiten sind Prozesse, die erst erlernt werden müssen. Und dabei braucht das Kind Ermunterung durch die richtigen Vorbilder.</p>
<p>Wer lernt, dass Gewalt ein Mittel zur Konfliktlösung ist, wird seinen Ärger und seine Wut auch ausleben“, ist Spitzer überzeugt. „Wer aber gelernt hat, seine Gefühle im Zaum zu halten und Konflikte durch Argumente zu lösen, wird dies später auch tun. Emotionale Intelligenz ist damit vor allem das Ergebnis von Lernprozessen. Mit der spielerischen Vermittlung von Herzensbildung sollten Eltern, Erzieher und Lehrer so früh wie möglich beginnen. Ein gesundes Körperbewusstsein, Selbstwertgefühl, das Wissen über eigene Gefühle und die der anderen – das sind wichtige Lerninhalte, die auch im Kindergarten und in der Schule vermittelt werden sollten.</p>
<p><figure id="attachment_10614" aria-describedby="caption-attachment-10614" style="width: 448px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10614" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg" alt="Kids Playing" width="448" height="298" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10614" class="wp-caption-text">Foto: Marisa Howestine / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h2><strong>Die 5 Säulen der emotionalen Intellegenz</strong></h2>
<p>Nach Daniel Goleman ist emotionale Intelligenz eine übergeordnete Fähigkeit, von der es abhängt, wie gut Menschen ihre sonstigen Fähigkeiten – ihren Verstand und ihre Talente – zu nutzen verstehen. Emotionale Intelligenz setzt sich nach Goleman aus fünf emotionalen und sozialen Fähigkeiten zusammen:</p>
<p><strong>Selbstbewusstheit</strong> als die Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen sowie ihre Wirkung auf andere einzuschätzen</p>
<p><strong>Selbstmotivation</strong> – die Fähigkeit, sich selbst anfeuern zu können, sich für die Arbeit oder ein Hobby einzusetzen und unabhängig von finanziellen Anreizen Mühe und Energie zu investieren</p>
<p><strong>Selbststeuerung</strong>, also planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen</p>
<p><strong>Soziale Kompetenz </strong>– die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, tragfähige Beziehungen und Netzwerke aufzubauen und zu pflegen</p>
<p><strong>Empathie</strong>, also Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse anderer Menschen und die Fähigkeit, angemessen auf die emotionale Befindlichkeit anderer Menschen zu reagieren</p>
<p><figure id="attachment_10615" aria-describedby="caption-attachment-10615" style="width: 427px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10615" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg" alt="Kids hopping" width="427" height="641" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10615" class="wp-caption-text">Foto: Allan Taylor / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h1>Emotionale Intelligenz: <strong>5 Tipps für Eltern</strong></h1>
<h3><strong>Rede über Gefühle</strong></h3>
<p>Was bedeutet es, wenn jemand das Gesicht verzieht? Warum soll man Leuten mit denen man spricht in die Augen schauen? Erkläre Kindern, dass man nicht nur mit Worten sprechen kann, sondern auch mit der Körperhaltung, Mimik, Tonfall und Gesten. Ermutigen Sie Ihr Kind, seine Gefühle, auch die „negativen“ wie Wut oder Traurigkeit in Worte zu fassen. Allerdings können Kinder erst mit 10 Jahren wirklich zuhören und Empathie für die Bedürfnisse und Gefühle anderer empfinden.</p>
<h3><strong>Habe keine Angst, Forderungen zu stellen<br />
</strong></h3>
<p>Ohne Anstrengungen geht es nicht im Leben. Deshalb müssen Kinder zeitig genug lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen. Fordere Kinder ruhig mal: Die Spülmaschine ausräumen, kleinere Besorgungen machen oder Unkraut jäten, sind keine Zumutungen.</p>
<h3><strong>Lobe Bemühungen</strong></h3>
<p>Bis zum Alter von sieben Jahren können Kinder nicht zwischen Bemühen und Fähigkeit unterscheiden. Sie vertrauen ihren Fähigkeiten blind. Erst danach sind sie in der Lage, realistisch einzuschätzen, was sie können und was nicht. Die Erkenntnis, dass Anstrengung Fähigkeit ausgleichen kann, ist für ein Kind ein entscheidender Schritt. Deswegen ist es wichtig, ab Schuleintritt ihr Bemühen und ihre Anstrengung mehr zu belohnen als ihre Leistungen. So lernen Kinder, dass sich Einsatz in jedem Fall lohnt.</p>
<p><figure id="attachment_10616" aria-describedby="caption-attachment-10616" style="width: 432px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10616" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy crying" width="432" height="648" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10616" class="wp-caption-text">Foto: Nathan Dumlao / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Lebe vor, wie man Emotionen kontrolliert</strong></h3>
<p>Nicht alle Gefühle kann man ungebremst äußern. Kindern fällt es besonders schwer, Gefühle wie Wut und Aggressionen zu beherrschen, wenn ihnen ein Wunsch verweigert wird. Das lässt sich schon bei Jüngeren Kindern trainieren, indem Du zum Beispiel dem Bedürfnis nach Süßigkeiten nicht sofort nachgeben.</p>
<h3><strong>Sei ein gutes Vorbild</strong></h3>
<p>Auch Du kurz vorm Durchdrehen bist– behalte Deine Emotionen unter Kontrolle und bleibe gelassen. Wenn die Sicherungen doch einmal durchbrennen, erkläre Deinem Kind die Situation und wie es dazu kam. Aber überforder Dein Kind nicht damit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><figure id="attachment_10618" aria-describedby="caption-attachment-10618" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10618" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg" alt="Women with kids on sofa" width="400" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10618" class="wp-caption-text">Foto: Krakenimages / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Drei Dinge die mir an dir gefallen &#8230; </strong></h3>
<p><strong>So geht’s:</strong> Die Kinder sitzen im Stuhlkreis. Der Spielleiter erteilt dem ersten Kind das Wort. Dieses Kind hat nun die Aufgabe ein anderes auszuwählen und drei Dinge zu nennen, die ihm an diesem Kind besonders gut gefallen; das kann eine Charaktereigenschaft sein – &#8222;Ich mag es, dass du immer so fröhlich bist&#8220; – aber auch ein äußerliches Kennzeichen – zum Beispiel „Deine lustigen Sommersprossen gefallen mir besonders gut&#8220;. Wurden drei Dinge genannt, ist das Kind an der Reihe, dass zuvor mit „Komplimenten“ bedacht wurde. Es wählt ein weiteres aus und nennt drei Dinge die es an diesem mag.</p>
<p>Gespielt wird bis alle Kinder an der Reihe waren.</p>
<p><strong>Das Ziel:</strong> Komplimente tun gut. Sie stärken das Selbstwertgefühl und motivieren. Sie auszusprechen fällt Kindern und vor allen Dingen Jugendlichen, allerdings nicht immer ganz leicht. „Du Blödmann“ geht ihnen leichter über die Lippen als „Du bist nett!“ Durch dieses Spiel sollen die Kinder erleben und lernen wie schön es ist, mit netten Worten bedacht zu werden und wie gut es sich anfühlen kann, anderen etwas Freundliches zu sagen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Wenn es den Kids sehr schwer fällt, etwas Nettes zu seinem Gegenüber zu sagen, dann können sie die Komplimente auch auf einen Zettel schreiben und überreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit </strong></h3>
<p>Einst wandelte Sokrates durch die Straßen von Athen. Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“ „Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“ „Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht. „Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor.</p>
<p>„Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“ „Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“</p>
<p>„Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“ Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“ „</p>
<p>Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“ „Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann. „Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser und belaste mich nicht damit!“ (Stangl, 2021).</p>
<p>Verwendete Literatur<br />
Stangl, W. (2021). Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit – arbeitsblätter news. Werner Stangls Arbeitsblätter-News.<br />
WWW: <a href="https://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/die-drei-siebe-des-sokrates-wahrheit-gute-notwendigkeit/">https://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/die-drei-siebe-des-sokrates-wahrheit-gute-notwendigkeit/</a> (2021-04-12).</p>
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