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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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		<title>Emotionale Intelligenz bei Kindern: Gefühle verstehen lernen</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 17:14:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Text: Martina Voigt-Schmid Wut, Freude, Angst, Traurigkeit oder Enttäuschung: Kinder erleben jeden Tag eine ganze Welt voller Gefühle. Doch Gefühle zu verstehen, zu benennen und mit ihnen umzugehen, müssen Kinder erst lernen. Genau hier kommt die emotionale Intelligenz ins Spiel. Sie hilft Kindern dabei, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen, die Emotionen anderer Menschen&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/emotionale-intelligenz-gefuehle-verstehen-lernen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Emotionale Intelligenz bei Kindern: Gefühle verstehen lernen</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy and girl hugging" class="wp-image-10611" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Patty Brito / Unsplash</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Martina Voigt-Schmid</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wut, Freude, Angst, Traurigkeit oder Enttäuschung: Kinder erleben jeden Tag eine ganze Welt voller Gefühle. Doch Gefühle zu verstehen, zu benennen und mit ihnen umzugehen, müssen Kinder erst lernen. Genau hier kommt die emotionale Intelligenz ins Spiel. Sie hilft Kindern dabei, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen, die Emotionen anderer Menschen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Doch was genau bedeutet emotionale Intelligenz? Kann man sie lernen? Und wie können Eltern die emotionale Intelligenz bei Kindern fördern?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz – was ist das?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „emotionale Intelligenz“ wurde vor allem durch den amerikanischen Psychologen und Wissenschaftsjournalisten Daniel Goleman bekannt. Sein gleichnamiges Buch Emotionale Intelligenz machte das Thema einem breiten Publikum zugänglich. Wissenschaftlich geht der Begriff auf die Psychologen Peter Salovey und John D. Mayer zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, wer bewusst mit seinen eigenen Emotionen, Stimmungen und Gefühlen umgehen kann. Dazu gehört auch die Fähigkeit, die Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen und angemessen darauf einzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz spielt nicht nur im Berufsleben eine Rolle. Menschen mit hoher emotionaler Kompetenz können häufig gut auf andere eingehen, aktiv zuhören und Konflikte konstruktiv lösen. Auch Empathie, soziale Fähigkeiten und die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, gehören dazu.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz im Privatleben</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Privatleben kommen emotional kompetente Menschen häufig besser mit ihrem Partner, ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld zurecht. Sie können die Perspektive anderer Menschen einnehmen, akzeptieren ihre Mitmenschen eher so, wie sie sind, und können Konflikte konstruktiv angehen. Dadurch fällt es ihnen leichter, stabile soziale Beziehungen aufzubauen und tiefgehende Freundschaften zu pflegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz bedeutet allerdings nicht nur, gut mit anderen Menschen umzugehen. Auch Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge gehören dazu. Wer seine eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen kennt, kann besser für sich selbst sorgen und mit schwierigen Situationen umgehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg" alt="Emotionale Intelligenz – zwei Geschwister, die sich umarmen" class="wp-image-10612" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Jens Johnsson / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz kann man lernen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kann ein Kind lernen, seine Gefühle besser zu verstehen und mit ihnen umzugehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Ja – emotionale Kompetenz entwickelt sich Schritt für Schritt und wird durch Erfahrungen, Beziehungen und Vorbilder geprägt. Für Professor Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Ulm und einer der Autoren des Ratgebers Kluge Gefühle, besteht eine der wichtigsten Aufgaben der Eltern darin, ihren Kindern das richtige Vorbild und Umfeld zu bieten, damit diese „kluge Gefühle“ entwickeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spitzer beschreibt, dass ein Kleinkind zunächst stark von unmittelbaren Impulsen geleitet wird. Das bewusste Bewerten, Abwägen und die Einsicht in Notwendigkeiten müssen sich erst entwickeln. Dafür braucht ein Kind Ermunterung und vor allem die richtigen Vorbilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen den Umgang mit Gefühlen von ihren Vorbildern Wie Kinder mit Wut, Ärger und Konflikten umgehen, wird auch durch ihr Umfeld geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spitzer formuliert es sinngemäß so: Wer erlebt, dass Gewalt ein Mittel zur Konfliktlösung ist, kann dieses Verhalten übernehmen. Wer dagegen lernt, Gefühle zu kontrollieren und Konflikte mit Argumenten zu lösen, entwickelt andere Strategien. Emotionale Intelligenz ist damit auch das Ergebnis von Lernprozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der spielerischen Vermittlung von „Herzensbildung“ können Eltern, Erzieher und Lehrer deshalb möglichst früh beginnen. Ein gesundes Körperbewusstsein, ein gutes Selbstwertgefühl sowie das Wissen über die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer sind wichtige Bestandteile emotionaler Kompetenz.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg" alt="Kids Playing" class="wp-image-10614" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Marisa Howestine / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz bei Kindern fördern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern müssen ihren Kindern emotionale Intelligenz nicht wie ein Schulfach beibringen. Sie können die emotionale Entwicklung vor allem durch ihren täglichen Umgang mit dem Kind unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen dabei unter anderem,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eigene Gefühle wahrzunehmen,</li>



<li>Gefühle zu benennen,</li>



<li>die Ursachen von Gefühlen zu erkennen,</li>



<li>mit starken Emotionen umzugehen,</li>



<li>die Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen,</li>



<li>Empathie zu entwickeln,</li>



<li>Konflikte konstruktiv zu lösen und</li>



<li>Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist wichtig: Ein Kind muss seine Gefühle nicht unterdrücken. Es soll lernen, sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg" alt="Kids hopping" class="wp-image-10615" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Allan Taylor / Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gefühle verstehen lernen<strong> </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu emotionaler Kompetenz besteht darin, Gefühle überhaupt erkennen und benennen zu können. Ein kleines Kind weiß zunächst vielleicht nur: „Ich bin sauer!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zunehmender Entwicklung kann es lernen: „Ich bin wütend, weil mein Bruder mein Spielzeug genommen hat.“ Damit erkennt das Kind nicht nur das Gefühl, sondern auch dessen Auslöser. Eltern können diesen Prozess unterstützen, indem sie Gefühle im Alltag in Worte fassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du bist gerade richtig traurig.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube, du bist enttäuscht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du ärgerst dich, weil dein Spielzeug kaputtgegangen ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du freust dich sehr, dass es heute geklappt hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise entwickeln Kinder einen immer größeren Gefühlswortschatz. Sie lernen, unterschiedliche Emotionen zu unterscheiden und besser zu verstehen, was in ihnen vorgeht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Alle Gefühle sind erlaubt – aber nicht jedes Verhalten</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei starken Gefühlen ist eine wichtige Unterscheidung hilfreich: Ein Gefühl darf da sein. Das bedeutet aber nicht, dass jedes Verhalten erlaubt ist. Ein Kind darf wütend sein. Es darf traurig oder enttäuscht sein. Es darf Angst haben. Es darf aber beispielsweise nicht deshalb andere Menschen schlagen oder verletzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern können deshalb gleichzeitig Verständnis und Grenzen vermitteln: „Ich sehe, dass du sehr wütend bist. Du darfst wütend sein. Aber ich lasse nicht zu, dass du mich schlägst.“ So lernen Kinder, dass ihre Gefühle ernst genommen werden und dass sie trotzdem Verantwortung für ihr Verhalten tragen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein gutes Vorbild für emotionale Intelligenz sein</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen emotionale Kompetenz nicht nur durch Gespräche. Sie beobachten sehr genau, wie Erwachsene selbst mit ihren Gefühlen umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie reagieren Eltern, wenn etwas nicht funktioniert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gehen sie mit Stress um?</p>



<p class="wp-block-paragraph">3 Wie streiten sie miteinander?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können sie sich entschuldigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können sie sagen, dass sie traurig, wütend oder enttäuscht sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Satz wie „Ich bin gerade sehr wütend und brauche einen Moment, bevor wir darüber sprechen“ kann für ein Kind ein wertvolles Vorbild sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso wichtig ist es, eigene Fehler zuzugeben: „Ich war gerade sehr laut. Das war nicht in Ordnung. Es tut mir leid.“ Kinder erfahren dadurch, dass auch Erwachsene Gefühle haben, Fehler machen und Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen können.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy crying" class="wp-image-10616" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nathan Dumlao / Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Empathie bei Kindern fördern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur emotionalen Intelligenz gehört nicht nur das Verständnis für die eigenen Gefühle. Kinder können auch lernen, die Emotionen anderer Menschen wahrzunehmen. Empathie bedeutet, sich in die Situation eines anderen Menschen hineinzuversetzen und seine Gefühle und Bedürfnisse besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lässt sich wunderbar im Alltag üben. Wenn ein anderes Kind weint, kann man beispielsweise fragen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was glaubst du, warum ist es traurig?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder beim gemeinsamen Lesen eines Bilderbuchs:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie fühlt sich die Figur gerade?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum könnte sie sich so fühlen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was könnte ihr jetzt helfen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei muss es nicht immer eine eindeutige Antwort geben. Kinder dürfen unterschiedliche Vermutungen anstellen. So lernen sie, dass Menschen dieselbe Situation unterschiedlich erleben können.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg" alt="Women with kids on sofa" class="wp-image-10618" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Krakenimages / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit </strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die bekannte Geschichte von den drei Sieben des Sokrates lässt sich wunderbar mit emotionaler Intelligenz und einem guten sozialen Miteinander verbinden. Die Geschichte erzählt von einem Mann, der Sokrates etwas über einen Freund erzählen möchte. Bevor er zu sprechen beginnt, bittet Sokrates ihn, seine Geschichte durch drei Siebe zu prüfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das erste Sieb: Ist es wahr?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst fragt Sokrates, ob das, was der Mann erzählen möchte, tatsächlich wahr ist. Der Mann muss zugeben, dass er es lediglich von jemand anderem gehört hat. Für Kinder lässt sich daraus eine wichtige Frage ableiten: „Weiß ich wirklich, dass das stimmt – oder habe ich es nur gehört?“ Gerade im Umgang mit anderen Kindern ist diese Frage wichtig. Gerüchte und Behauptungen können schnell zu Streit und Verletzungen führen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das zweite Sieb: Ist es gut?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes geht es darum, ob das, was erzählt werden soll, etwas Gutes ist. Wenn wir über andere Menschen sprechen, können wir uns fragen: „Ist das, was ich sagen möchte, freundlich und fair?“ Diese Frage fördert Rücksichtnahme und hilft Kindern, die Wirkung ihrer Worte auf andere Menschen zu bedenken.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das dritte Sieb: Ist es notwendig?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Sieb stellt die Frage: „Ist es überhaupt notwendig, dass ich das erzähle?“ Nicht alles, was wahr ist, muss auch ausgesprochen werden. Und nicht alles, was wir gehört haben, muss weitergegeben werden. Für Kinder kann daraus eine einfache Regel entstehen: Bevor ich etwas über einen anderen Menschen erzähle, kann ich überlegen: Ist es wahr? Ist es gut? Ist es notwendig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von den drei Sieben des Sokrates wird häufig als anschauliche Lebensweisheit weitergegeben. Die von uns herangezogene Quelle weist allerdings darauf hin, dass es sich wahrscheinlich um eine didaktische Legende handelt und nicht um einen historisch belegten Dialog des Sokrates. Zugleich wird eine Verbindung zur sokratischen Maieutik und zu Gedanken aus der Apologie des Sokrates hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: Werner Stangl, Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit, arbeitsblätter news.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz spielerisch fördern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Kinder lernen besonders gut, wenn Lernen Spaß macht. Deshalb muss die Förderung emotionaler Intelligenz nicht wie Unterricht aussehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gefühle erraten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kind stellt ein Gefühl mit Gesicht und Körper dar. Die anderen müssen erraten, um welches Gefühl es sich handelt. So lernen Kinder, auf Mimik, Gestik und Körpersprache zu achten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gefühle malen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie sieht deine Freude aus?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Welche Farbe hat deine Wut?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Male einen Moment, in dem du besonders stolz warst.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Fragen regen Kinder dazu an, ihre innere Gefühlswelt kreativ auszudrücken.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Geschichten gemeinsam besprechen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Vorlesen können Eltern immer wieder innehalten und fragen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie fühlt sich die Figur gerade?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum ist sie traurig?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was würdest du jetzt machen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was könnte ihr helfen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">So lassen sich Sprache, Empathie und emotionales Verständnis miteinander verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz beginnt im Alltag</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern müssen keine komplizierten Trainingsprogramme durchführen, um die emotionale Entwicklung ihres Kindes zu fördern. Die besten Lerngelegenheiten entstehen häufig ganz nebenbei: beim Streit um ein Spielzeug, beim Abschied im Kindergarten, nach einem verlorenen Fußballspiel, wenn die beste Freundin plötzlich mit jemand anderem spielt oder wenn ein Kind voller Stolz sein selbst gemaltes Bild zeigt. All diese Situationen bieten die Möglichkeit, über Gefühle zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was fühlst du gerade?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum fühlst du dich so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hat dieses Gefühl ausgelöst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was brauchst du jetzt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie könnte es dem anderen gerade gehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Fragen helfen Kindern dabei, ihre eigene Gefühlswelt besser zu verstehen und gleichzeitig die Perspektive anderer Menschen einzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste zur emotionalen Intelligenz bei Kindern</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz entwickelt sich Schritt für Schritt. Eltern können diesen Prozess unterstützen, indem sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gefühle ernst nehmen,</li>



<li>Emotionen benennen,</li>



<li>offen über Gefühle sprechen,</li>



<li>selbst ein gutes Vorbild sind,</li>



<li>Kindern beim Umgang mit starken Gefühlen helfen,</li>



<li>Empathie und Perspektivwechsel fördern,</li>



<li>klare Grenzen für verletzendes Verhalten setzen,</li>



<li>Geschichten und Spiele nutzen und</li>



<li>im Alltag immer wieder über Gefühle sprechen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht darum, Kinder dazu zu bringen, immer ruhig und ausgeglichen zu sein. Kinder dürfen ihre Gefühle haben. Sie sollen lernen, sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Fragen zur emotionalen Intelligenz bei Kindern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&nbsp;Was ist emotionale Intelligenz bei Kindern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz bei Kindern bedeutet, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken sowie die Gefühle anderer Menschen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann man emotionale Intelligenz bei Kindern fördern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. Eltern können die emotionale Entwicklung fördern, indem sie über Gefühle sprechen, Emotionen benennen, Empathie unterstützen, selbst als Vorbild dienen und Kindern helfen, mit starken Gefühlen und Konflikten umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab welchem Alter können Kinder Gefühle verstehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die emotionale Entwicklung beginnt bereits in den ersten Lebensjahren und setzt sich während der gesamten Kindheit fort. Mit zunehmender Sprachentwicklung können Kinder Gefühle immer genauer benennen und einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie lernen Kinder, mit Wut umzugehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen den Umgang mit Wut vor allem durch Begleitung und Vorbilder. Eltern können die Wut zunächst anerkennen, gleichzeitig aber klare Grenzen für verletzendes Verhalten setzen. Wenn das Kind wieder ruhiger ist, kann gemeinsam darüber gesprochen werden, was die Wut ausgelöst hat und welche Strategien beim nächsten Mal helfen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie können Eltern Empathie bei Kindern fördern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern können Kinder dazu anregen, die Perspektive anderer Menschen einzunehmen. Fragen wie „Wie fühlt sich das andere Kind gerade?“ oder „Was könnte ihm helfen?“ unterstützen Kinder dabei, Gefühle anderer wahrzunehmen und darüber nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was haben die drei Siebe des Sokrates mit emotionaler Intelligenz zu tun?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Siebe – Wahrheit, Güte und Notwendigkeit – bieten eine einfache Möglichkeit, über den Umgang mit Worten und Informationen nachzudenken. Kinder können dadurch lernen, vor dem Weitererzählen zu überlegen, ob etwas wahr, gut und notwendig ist. Die Geschichte selbst ist allerdings nicht als historisch belegter Dialog des Sokrates gesichert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Gefühle verstehen ist eine wichtige Lebenskompetenz</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Emotionale Intelligenz ist eine Fähigkeit, die Kinder ein Leben lang begleitet. Wer lernt, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, kann auch leichter verstehen, was andere Menschen bewegt. Dafür brauchen Kinder keine perfekten Eltern. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen zuhören, ihre Gefühle ernst nehmen, Grenzen setzen und ihnen zeigen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du darfst fühlen, was du fühlst. Und gemeinsam können wir herausfinden, wie du damit umgehen kannst. Das ist vielleicht eine der wichtigsten Grundlagen, die wir unseren Kindern für ihr Leben mitgeben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen und weiterführende Literatur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Goleman, Daniel</strong>: Emotionale Intelligenz. Warum sie wichtiger ist als der IQ. – Das Werk machte das Konzept der emotionalen Intelligenz einem breiten Publikum bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spitzer, Manfred</strong> u. a.: Kluge Gefühle. – Ratgeber zur Bedeutung von Emotionen und ihrer Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stangl, Werner</strong>: Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit. arbeitsblätter news.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Spielen im Wald &#8211; die besten Ideen für Kinder</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/spielen-und-lernen-im-wald/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Oct 2024 14:26:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wellness & Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Basteln mit Kindern]]></category>
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					<description><![CDATA[Text: Antje Szillat Spielplatz Wald: Bewegung und Naturerlebnis Spielen und Lernen im Wald war für unsere Eltern &#8211; und auch noch für einige von uns eigentlich selbstverständlich. Doch im heutigen Medienzeitalter stehen bei den Kindern Gameboy, Computerspiele, Fernseher und&#160; Tablets&#160; hoch im Kurs. Spielen und Toben an der frischen Luft, ausreichende Bewegung und Naturerlebnisse kommen&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/spielen-und-lernen-im-wald/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Spielen im Wald &#8211; die besten Ideen für Kinder</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[


<figure class="wp-block-image is-resized alignnone wp-image-2952"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="414" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/girl-1746286_640.jpg" alt="girl-1746286_640" class="wp-image-2952" style="width:748px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/girl-1746286_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/girl-1746286_640-600x388.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/girl-1746286_640-300x194.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/girl-1746286_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Macht Spaß: Spielen und lernen im Wald. Foto. Pixabay</figcaption></figure>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><em>Text: Antje Szillat</em></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Spielplatz Wald: Bewegung und Naturerlebnis</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>Spielen und Lernen im Wald war für unsere Eltern &#8211; und auch noch für einige von uns eigentlich selbstverständlich. Doch im heutigen Medienzeitalter stehen bei den Kindern Gameboy, Computerspiele, Fernseher und&nbsp; Tablets&nbsp; hoch im Kurs. </strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Spielen und Toben an der frischen Luft, ausreichende Bewegung und Naturerlebnisse kommen viel zu kurz. Doch angesichts alarmierender Zahlen ist es notwendiger denn je, die Kinder wieder zu Bewegung, Spiel und Spaß in der Natur und an der frischen Luft zu animieren.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>60% der Kinder haben Haltungsschäden oder Schwächen.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>30% der Kinder leiden unter Übergewicht.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>40% der Kinder haben ein schwaches Herz-Kreislauf-System.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>30-40% der Kinder haben muskuläre Schwächen und Koordinationsstörungen bei Bewegungsabläufen &#8211; ganz besonders der Gleichgewichtssinn ist davon betroffen.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>40% der Kinder leiden unter Lern- und Wahrnehmungsschwächen.</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Vielen Kindern leiden an Bewegungsmangel</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Die Zahl der Unfälle ist steigend. Bei genauer Betrachtung ist erkennbar, dass diese Erkrankungen, Schwächen und Unfälle auf Bewegungsmangel zurückzuführen sind oder die Ursachen darin liegen, dass viele Kinder den Bewegungsanforderungen in alltäglichen Situationen nicht mehr gewachsen sind.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Da bietet sich der Wald als perfektes pädagogisches Umfeld an. Er fördert die Bewegung an der frischen Luft und entspricht damit den natürlichen Bedürfnissen der Menschen. Laufen, springen, klettern, balancieren, hüpfen und vieles mehr ist im Wald möglich.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Durch vielseitige Bewegungsmöglichkeiten wird vor allem die Muskulatur der Kinder trainiert. Übergewicht und Haltungsschäden werden vorgebeugt, sowie grob- und feinmotorische Geschicklichkeit geübt und gefördert.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Durch die körperliche Gewandtheit erlangen die Kinder mehr Selbstvertrauen- und Sicherheit, was unter anderem dazu führt, dass sie lernen ihre eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen und somit auch die Unfallgefahr gemindert wird.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Bewegung macht Kindern Spaß und Freude, steigert die Vitalität und ist ein wirksames Mittel, um Stress abzubauen. Bewegung noch dazu an der frischen Luft, steigert das körperliche und seelische Wohlbefinden, was wiederum eine wichtige Grundlage für eine gesunde geistige Entwicklung der Kinder ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/daiga-ellaby-6JyG95hQIIM-unsplash-400x600.jpg" alt="Child playing in puddles" class="wp-image-16647" style="width:712px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/daiga-ellaby-6JyG95hQIIM-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/daiga-ellaby-6JyG95hQIIM-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/daiga-ellaby-6JyG95hQIIM-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/daiga-ellaby-6JyG95hQIIM-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Daiga Ellaby / Unsplash</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<h2 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Spielen und Lernen im Wald&nbsp; </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Schulung der Sinne</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Aber nicht nur eine Vielzahl an Bewegungsmöglichkeiten bietet der Wald. Auch für die Schulung der sinnlichen Wahrnehmung findet sich hier das ideale Umfeld. Im Wald werden alle Sinne geschult und die ganzheitliche Wahrnehmung gefördert. Wie an keinem andern Ort können die Kinder das Lichtspiel in den Bäumen und Blättern, den Wind, das Atmen frischer Luft und den Geruch der Erde und einer Vielzahl von Gräsern erleben. Außerdem erfahren die Kinder im Wald Stille. Bewusst Stille und Ruhe zu erleben, verhilft zur inneren Ruhe und Ausgeglichenheit und kann &#8211; in der heutigen lauten und hektischen Zeit, ein kostbares Geschenk sein.</p>



<figure class="wp-block-image is-resized alignnone wp-image-2954 size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="424" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/people-1357850_640.jpg" alt="people-1357850_640" class="wp-image-2954" style="width:740px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/people-1357850_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/people-1357850_640-600x398.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/people-1357850_640-300x199.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/people-1357850_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Spielen und Lernen im Wald &#8211; ein Training für Körper und Sinne! Foto. Pixabay</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Unzählige Möglichkeiten</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Für das Erlebnis- und Lernumfeld Wald sprechen sicherlich auch die unzähligen Möglichkeiten des Spieles. Alles was die Kinder zum Spielen benötigen findet sich hier. Die unterschiedlichsten Naturmaterialien regen die Phantasie und Kreativität der Kinder an. Ein abgebrochener Ast wird zum Zauberstab oder Hexenbesen, oder aus Kastanien und kleinen Ästen werden die lustigsten Spielfiguren. Die Kinder können aus einer Fülle von Naturmaterialien wählen und daraus z.B. Bilder, Tierchen und Männchen oder Klanginstrumente basteln.</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Soziales Miteinander</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Auch das soziale Miteinander wird im Wald gefördert; gemeinsame Erlebnisse, Spiele und Erfahrungen stärken das Gruppengefühl (ob nun Kindergarten- oder Schulklasse, als auch der soziale Verbund einer Familie). Die Kinder erfahren durch die verschiedenen Situationen die sie im Wald erleben, dass sie sich etwas zutrauen können. Das macht sie stark, mutig und selbstbewusst, was wiederum eine wichtige Grundlage für Eigenverantwortung und Gemeinschaftsfähigkeit ist.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Und natürlich erleben und erfahren die Kinder die Natur; sie begreifen ökologische Zusammenhänge und biologische Kreisläufe und lernen die Regeln des Waldes kennen. Diese sensiblen Naturerfahrungen sind wichtig für den zukünftigen Umgang der Kinder mit ihrer Umwelt.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Die Natur und ganz besonders der Wald, tragen in vielfältiger Weise zur Förderung der kindlichen Entwicklung bei. Natur erleben und begreifen macht die Kinder stark, selbstbewusst, umsichtig und mutiger fürs Leben.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone wp-image-1889"><img loading="lazy" decoding="async" width="678" height="1024" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/climbing-1496217_1280-1-678x1024.jpg" alt="climbing-1496217_1280" class="wp-image-1889" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/climbing-1496217_1280-1-678x1024.jpg 678w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/climbing-1496217_1280-1-600x906.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/climbing-1496217_1280-1-199x300.jpg 199w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/climbing-1496217_1280-1-768x1159.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/climbing-1496217_1280-1.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Pixabay</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Spielen und Lernen im Wald &#8211; 11 lustige Spielideen</strong></h2>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><em>„Steine und Bäume, sie standen uns nahe, fast wie lebende Wesen. Und die Natur war es auch, die unsere Spiele und Träume hegte und nährte.“</em></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Aus „Das entschwundene Land“ von Astrid Lindgren</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Die lustige Waldolympiade</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Acht verschiedene Wettkämpfe stehen an! Wählt einen Spielleiter aus, haltet Zettel und Stift bereit und los geht es. Am Ende werden die einzelnen Ergebniszettel ausgewertet. Der Spieler mit dem besten Ergebnis, ist der Gewinner und bekommt eine „Waldmedaille“ verliehen.Ganz so wie bei einer „echten“ Olympiade können auch Bronze-, Silber- und Goldmedaillen überreicht werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Baumstammwerfen</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Sucht euch ein ca. ein Meter langes Holz. Zieht eine Linie und versucht es von dort aus so weit wie möglich zu werfen. Achtet dabei darauf, die Dicke und Schwere des Holzes dem Alter des Kindes anzupassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Wer findet den kürzesten Weg?</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Bestimmt ein quadratisches Spielfeld mit ca. zehn bis dreißig Bäumen. An jeden Baum wird ein Zettelchen angeheftet. Nun muss jeder Baum von den einzelnen Spielern &#8211; mit so wenig Schritten und Sprüngen wie möglich &#8211; angesteuert werden. Wem gelingt es den kürzesten Weg zu finden, wer kann am weitesten springen! Der jeweilige Spieler markiert mit einem Zeichen auf dem angehefteten Zettel, seinen Besuch an den einzelnen Bäumen. Der zuvor bestimmte Schiedsrichter konzentriert sich auf das Zählen der Schritte und überprüft anschließend ob alle Bäume angesteuert wurden. Es können auch zwei Schiedsrichter ausgewählt werden – einer zählt, einer überprüft!</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Wurfscheiben Parkour</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Mit einer Wurfscheibe (Frisbee) gilt es für den Spieler, zuvor festgelegte Gegenstände mit möglichst wenigen Versuchen zu treffen. Zuerst z.B. ein Baum, dann eine Bank, anschließend einen Baumstumpf, etc. Mit wie vielen Würfen hat es ein Spieler geschafft? Der Spielleiter notiert es!</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext">&nbsp;</h3>



<figure class="wp-block-image is-resized alignnone wp-image-2958"><img loading="lazy" decoding="async" width="640" height="426" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/nature-1283943_640.jpg" alt="nature-1283943_640" class="wp-image-2958" style="width:770px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/nature-1283943_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/nature-1283943_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/nature-1283943_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/nature-1283943_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto; Pixabay</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Tannenzapfen Zielwurf</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Jeder Spieler sucht sich zuvor drei Tannenzapfen. Ein Eimer oder Korb wird einige Meter entfernt aufgestellt. Nun gilt es so viele wie möglich Tannenzapfen in den Eimer zu werfen. Auch hier notiert der Spielleiter die Anzahl eines jeden Spielers und achtet darauf, dass die Wurflinie nicht übertreten wird.</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Baumstumpfkampf</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Zwei Spieler stehen auf zwei nahe beieinander befindlichen Baumstümpfen. Der Spielleiter gibt das Startzeichen und die Kinder versuchen sich gegenseitig von dem Baumstumpf herunterzudrücken.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Eine weitere Variante ist das Tauziehen: Hier werden zwei etwas weiter auseinander stehende Baumstümpfe ausgesucht. Die Spieler fassen an das Seil und versuchen ihren Kontrahenten vom Stumpf zuziehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Baumklettern</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Wählt einen glatten Baum aus und markiert eine (angebrachte – des Alters entsprechende) Zielhöhe. Nun versuchen die einzelnen Spieler an diesem Baum hochzuklettern und die vorgegebene Höhe, so schnell wie möglich zu erreichen. Dabei wird die Zeit gestoppt und notiert.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ibrahim-rifath-pPftEflZH-U-unsplash-600x400.jpg" alt="gefällte Bäume im Wald" class="wp-image-16649" style="width:763px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ibrahim-rifath-pPftEflZH-U-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ibrahim-rifath-pPftEflZH-U-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ibrahim-rifath-pPftEflZH-U-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/ibrahim-rifath-pPftEflZH-U-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Ibrahim Rifath</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Balanceakt</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Sucht einen langen abgeholzten Baumstamm aus. Die Spieler müssen nun über diesen Baumstamm balancieren &#8211; natürlich wieder so schnell wie möglich. Wer herunterfällt, muss wieder von vorne beginnen, den Spieler weiter.</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Robin Hood Nachricht</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Mit Pfeil und Bogen wird eine Nachricht übermittelt. Zuvor werden Start- und Zielpunkt festgelegt und markiert. Nun gilt es &#8211; mit sowenig Schüssen wie möglich &#8211; die Nachricht vom Start zum Ziel zu befördern. Die Anzahl der benötigten Schüsse wird notiert. Aber unbedingt darauf achten, dass sich niemand im Schussfeld befindet!</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Geruchsmemory</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Benötigt werden: Filmdöschen oder andere wieder verschließbare Becher, Erde, Torf, Rinde, Tannennadeln, Harz, Laub, Moos, Waldfrüchte.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>So wird gespielt:</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Verteilt in jeweils zwei Filmdöschen oder wieder verschließbare Becher, dasselbe Material. Die Dosen werden verschlossen und die Deckel mit Löchern versehen. Der Spielleiter stellt sämtliche Döschen durcheinander auf. Durch die Löcher in den Deckeln, müssen nun die Dosen mit demselben Inhalt wieder gefunden werden. Aber Achtung – es darf nur gerochen werden! Der Spielleiter sollte Sinnvollerweise, die Becher / Dosen zuvor nummerieren und sich die jeweiligen Nummernpaare notieren.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Bei diesem Spiel wird die sinnliche Wahrnehmung geschult.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="450" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/zuzanna-j-83JpAxhWRVw-unsplash-450x600.jpg" alt="Eichhörnchen" class="wp-image-16651" style="width:625px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/zuzanna-j-83JpAxhWRVw-unsplash-450x600.jpg 450w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/zuzanna-j-83JpAxhWRVw-unsplash-225x300.jpg 225w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/zuzanna-j-83JpAxhWRVw-unsplash-768x1023.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/zuzanna-j-83JpAxhWRVw-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Zuzanna / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>Das Eichhörnchen Spiel</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Spielform: Gruppenspiel</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Alter: ab Kindergartenalter</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Material: mehrere Eicheln</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>So wird gespielt:</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Jedes Kind sucht sich &#8211; eine zuvor festgelegte Anzahl &#8211; Eicheln und muss diese irgendwo in der Nähe verstecken. So wie es auch die Eichhörnchen machen! Dann finden sich die Kinder am Startplatz wieder zusammen, um anschließend auszuschwärmen und zu versuchen, ihre Eicheln wieder zu finden.Das gelingt allerdings nicht immer – aber den Eichhörnchen ergeht es genauso!</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Und aus den „nicht wieder gefundenen“ Eicheln, werden im nächsten Jahr, dann eben einige junge Eichen wachsen.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>Tipp:</strong> Tolles Spiel für die räumliche Wahrnehmung, Überblick und Aufmerksamkeit. Das Eichhörnchen Spiel macht auch im Winter richtig viel Spaß.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>Variante:</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">So wird ein Wettbewerb daraus! Jedes Kind bekommt sechs Eicheln und versteckt sie (natürlich jede Eichel an einem unterschiedlichen Platz). Auf ein Startzeichen des Spielleiters versuchen die Kinder ihre Eicheln wieder zu finden. Allerdings ist die Zeit begrenzt. Wer nach z.B. vier Minuten (Zeitvorgabe sollte dem Alter der Kinder angepasst werden) die meisten Eicheln gefunden hat, ist der Sieger.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Schulkinder optimal unterstützen – mit Schreibtischen, die mit ihnen wachsen</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/schulkinder-optimal-unterstuetzen-mit-schreibtischen-die-mit-ihnen-wachsen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jul 2019 16:29:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Schulalter & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsplatz]]></category>
		<category><![CDATA[ergonomische Schreibmöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Hausaufgaben]]></category>
		<category><![CDATA[Kindermöbel]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderzimmer]]></category>
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		<category><![CDATA[mitwachsende Möbel]]></category>
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					<description><![CDATA[Text: Ralf Amberg Wenn Kinder ins Vorschulalter kommen, denken die meisten Eltern darüber nach, ihnen im Kinderzimmer einen geeigneten Arbeitsplatz einzurichten. Malen, Zeichnen, Spielen, erste Schreibübungen und dann die täglichen Hausaufgaben – für all das ist es gut, wenn der Nachwuchs einen Schreibtisch bekommt, der genau zu seiner Größe und Sitzhöhe passt. Damit die Investition&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/schulkinder-optimal-unterstuetzen-mit-schreibtischen-die-mit-ihnen-wachsen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Schulkinder optimal unterstützen – mit Schreibtischen, die mit ihnen wachsen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_7716" aria-describedby="caption-attachment-7716" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/schulkinder-optimal-unterstuetzen-mit-schreibtischen-die-mit-ihnen-wachsen/attachment/kids-2985782_1920/" rel="attachment wp-att-7716"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7716 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/kids-2985782_1920.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/kids-2985782_1920.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/kids-2985782_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/kids-2985782_1920-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/kids-2985782_1920-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7716" class="wp-caption-text">Bild von rawpixel auf Pixabay</figcaption></figure></p>
<p>Text: Ralf Amberg</p>
<p><strong>Wenn Kinder ins Vorschulalter kommen, denken die meisten Eltern darüber nach, ihnen im Kinderzimmer einen geeigneten Arbeitsplatz einzurichten. Malen, Zeichnen, Spielen, erste Schreibübungen und dann die täglichen Hausaufgaben – für all das ist es gut, wenn der Nachwuchs einen Schreibtisch bekommt, der genau zu seiner Größe und Sitzhöhe passt. Damit die Investition in ein geeignetes Möbel aber nachhaltig ist und möglichst lange Freude und Unterstützung bietet, lohnt es sich, in einen Schreibtisch zu investieren, der mitwächst und möglichst ergonomisch ist, also dabei hilft, eine rückenfreundliche Haltung einzunehmen.</strong></p>
<h3><strong>Wir werden immer größer – und unser Tisch wächst mit!</strong></h3>
<p>Kinder wachsen schnell – das wissen alle Eltern. Schon ab dem 5. Lebensjahr kommen jährlich etwa 7 cm Körpergröße dazu. Kleidung und Schuhwerk müssen daher in regelmäßigen Abständen erneuert und größer gekauft werden, damit sie das Kind nicht einengen und stören. Auch eigens für Kinder gefertigte Möbel werden schnell zu klein – es sei denn, sie lassen sich verstellen und den wachsenden Gliedmaßen immer wieder neu anpassen.</p>
<p><figure id="attachment_7714" aria-describedby="caption-attachment-7714" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/schulkinder-optimal-unterstuetzen-mit-schreibtischen-die-mit-ihnen-wachsen/attachment/child-865116_1920/" rel="attachment wp-att-7714"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7714 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/child-865116_1920.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/child-865116_1920.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/child-865116_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/child-865116_1920-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/child-865116_1920-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7714" class="wp-caption-text">Bild von free stock photos from www.picjumbo.com auf Pixabay</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Ergonomische Schreibmöbel schonen den Rücken und helfen beim Lernen</strong></h3>
<p>Mitwachsende Möbel ermöglichen eine gesunde Haltung und bessere Konzentration beim Arbeiten. Da sie das Kind über viele Jahre hin begleiten, lohnt es sich für Eltern, beim Kauf in gute Qualität zu investieren. Hochwertige, nach ergonomischen Gesichtspunkten gefertigte Schreibmöbel helfen dabei, Rückenprobleme von Anfang an zu vermeiden und sind zudem langlebig und nachhaltig. Doch Achtung: Damit auch der beste Schreibtisch wirklich ergonomisch ist und bleibt, muss die Körpergröße des Kindes regelmäßig überprüft – und die Höhe des Tisches, sowie des passenden Stuhles in Abständen neu eingestellt werden.</p>
<p><figure id="attachment_7715" aria-describedby="caption-attachment-7715" style="width: 800px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/schulkinder-optimal-unterstuetzen-mit-schreibtischen-die-mit-ihnen-wachsen/attachment/school-1974369_1920/" rel="attachment wp-att-7715"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-7715 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/school-1974369_1920.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/school-1974369_1920.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/school-1974369_1920-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/school-1974369_1920-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/school-1974369_1920-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption id="caption-attachment-7715" class="wp-caption-text">Bild von <a href="https://pixabay.com/de/users/coyot-2009089/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1974369">Juraj Varga</a> auf <a href="https://pixabay.com/de/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1974369">Pixabay</a></figcaption></figure></p>
<h3><strong>Funktional und mit Spaßfaktor – so lieben Kinder ihren Arbeitsplatz</strong></h3>
<p>Während für Eltern Funktionalität, Nachhaltigkeit und Ergonomie ganz im Vordergrund stehen, wenn es um die Auswahl eines neuen Schreibtisches geht, ist es Kindern wichtiger, wie das neue Möbel in ihrem <a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/wohlfuehlatmosphaere-im-kinderzimmer/">eigenen Reich</a> aussieht. Um Begeisterung zu wecken und dem Nachwuchs möglichst viel Freude zu machen ist es sinnvoll, den Kindern mehrere Modelle zu zeigen und es, was Farbe und Design betrifft, auch nach seinen Wünschen zu fragen. Wer seinen Arbeitsplatz liebt, wird lieber und öfter daran sitzen – und Erfolge beim Lernen stellen sich fast von selbst ein. Damit der Schreibtisch ablenkungsfreies Lernen ermöglicht, muss er natürlich auch regelmäßig aufgeräumt werden und über sinnvolle Ablageflächen und Stauraum verfügen, etwa in Form von Rollcontainern. Um ein gutes System und Routinen zu entwickeln, brauchen Kinder die Hilfe ihrer Eltern. Doch sind diese erst mal zur Gewohnheit geworden, helfen sie ganz enorm dabei, selbstständig und erfolgreich zu arbeiten.</p>
<p><strong>Tipp: <strong>Du willst keine Massenware, sondern bist auf der Suche nach solide gemachten, erschwinglichen Möbeln? Höhenverstellbare Schreibtische, passende Stühle und viele andere Artikel für Kinder- und Jugendzimmer gibt es z. B. bei <a href="https://www.moebel-eins.de/Buero/Schreibtische/Hoehenverstellbare-Schreibtische/">Möbel Eins,</a></strong></strong> dem symphatischen Familienunternehmen mit hauseigener Werkstatt. Von Anfang an auf Kindermöbel spezialisiert stand die Idee, gesunde und hochwertige, dabei aber günstige Möbel herzustellen für Kurt und Rita Blüml im Vordergrund, als sie 1993 ihren Betrieb gründeten. Inzwischen wurde das Sortiment stark erweitert und der Möbel-Eins Onlineshop liefert zuverlässig und kostenfrei an Kunden in ganz Deutschland.. Sogar individuelle Wunsch-Möbel nach Maß können in der eigenen Schreinerei gefertigt werden.</p>
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		<title>Die Schule der Zukunft</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/schulalter-teens/die-schule-der-zukunft-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 21:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schulalter & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Blick über den Zaun]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Schulen]]></category>
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					<description><![CDATA[Demokratisches Lernen und Blicke über den Zaun Frontalunterricht, starre Notensysteme und frühe Selektion – dass unser Schulsystem viele Kinder statt zum Lernerfolg in die Sackgasse führt, wissen wir spätestens seit PISA. Doch welche Alternativen haben wir? Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Was hat sich bewährt – und was muss anders werden? KidsLife stellt&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/schulalter-teens/die-schule-der-zukunft-2/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Die Schule der Zukunft</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c471" class="csc-default">
<h2>Demokratisches Lernen und Blicke über den Zaun</h2>
<h4>Frontalunterricht, starre Notensysteme und frühe Selektion – dass unser Schulsystem viele Kinder statt zum Lernerfolg in die Sackgasse führt, wissen wir spätestens seit PISA. Doch welche Alternativen haben wir? Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Was hat sich bewährt – und was muss anders werden? KidsLife stellt visionäre Modelle und erprobte Beispiele vor.</h4>
<p class="bodytext">Lernen ist ein elementares Bedürfnis eines jeden Menschen. Mit dem ersten Atemzug beginnen wir mit Interesse und Freude die Welt zu entdecken, eignen uns voller Energie Fertigkeiten und Kenntnisse an. Wir experimentieren, staunen und fragen den Erwachsenen Löcher in den Bauch. Diese lustvolle Lernerfahrung, diese Entdeckerfreude sollte die Schule der Zukunft es bewahren und fördern. Und nicht erst die Schule. Schon im Kindergarten können die kognitiven Leistungen angeregt und spielerisch weiterentwickelt werden, denn gerade im Vorschulalter lernen Kinder besonders intensiv. Ihr Forschungsdrang muss immer wieder neue altersgerechte Impulse erhalten und darf keinesfalls oberflächlich abgespeist werden. Schon jetzt sollten Kinder unter der Anleitung von geschulten Pädagogen die Möglichkeit haben, sich selbständig Wissen anzueignen und mit allen Sinnen zu lernen. Der Übergang zur Schule gestaltet sich dementsprechend fließend.</p>
<h3>Neue Schulen für neue Zeiten</h3>
<p class="bodytext">Die Globalisierung, die Fülle an Informationen, die durch die Entwicklung neuer Technologien verfügbar sind, stellen neue Anforderungen an das individuelle Lernen – und das gesamte Bildungswesen. Die industrielle Gesellschaft mutiert zur Wissensgesellschaft. Dies verlangt von den Kindern andere Fähigkeiten als bisher. Bildung spielt in einer Wissensgesellschaft fraglos eine Schlüsselrolle: Sie hilft bei der persönlichen Orientierung, sie ermöglicht es, an der Gestaltung des öffentlichen Lebens mitzuwirken und erleichtert den Zugang zum Arbeitsmarkt. Lebenslanges Lernens lautet die Devise für die Zukunft.<br />
In der Schule kann daher nicht mehr allein die Vermittlung von Wissensinhalten im Vordergrund stehen. Vielmehr muss sie individuelle Lernstrategien vermitteln, die es den Kindern ermöglichen, sich in kurzer Zeit selbständig Wissen aneignen und sich auf dem Laufenden halten zu können. Und ganz wichtig: Kinder müssen lernen, Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden. Sonst gehen sie in der Informationsflut unter. Lernprozesse sind damit ebenso wichtig, wie das Lernen selbst.</p>
<h3>Lernen ist nicht gleich unterrichtet werden</h3>
<p class="bodytext">Marianne Gronemeyer, emeritierte Professorin der Erziehungswissenschaften, war selbst acht Jahre lang als Lehrerin tätig. Sie ist eine der profiliertesten Kritikerinnen des herkömmlichen deutschen Schulmodells. „Lernen und unterrichtet werden sind zwei ganz verschiedene Dinge“, erklärt die Pädagogin, „denn wer kann schon unter Zwang und Konkurrenzdruck lernen“. Für sie ist die Bewertung von Menschen auf einer Zahlenskala zwischen eins und sechs ein elementares Hemmnis für eine zukunftsfähige Schule. „Tausende von Talenten und Fähigkeiten fallen durch die Standardisierung von Bildung einfach unter den Tisch“.</p>
<h3>Auch die Schüler selbst wünschen sich Reformen. K.R:Ä.T.Z.Ä.</h3>
<p class="bodytext">KinderRÄchTsZÄnker),  eine engagierte Gruppe von etwa 20 jungen Leuten in Berlin, setzt sich für die Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen ein. Natürlich haben sie sich in diesem Zusammenhang auch ausführlich mit dem Thema Schule beschäftigt. Ex-Schüler und Gruppenmitglied Stefan (20), bezieht eine klare Position: „Die Schulen, die sich am besten mit unseren Vorstellungen decken, sind sogenannte ‚Demokratische Schulen’“. An solchen Schulen können die Schüler komplett entscheiden, was, wann und wie sie lernen. Es gibt keine Alterstrennung und Bewertung.</p>
<h3>„Blick über den Zaun“ – visionärer Schulverbund und Netzwerk</h3>
<p class="bodytext">Auch immer mehr Schulleiter und Lehrer sind um eine positive Vision von Schule bemüht: Im Schulverbund und Netzwerk „Blick über den Zaun“ haben sich bundesweit 54 sehr unterschiedliche Schulen in staatlicher wie in freier Trägerschaft zusammengeschlossen. Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, fand im November 2006 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar eine Fachtagung von „Blick über den Zaun“ statt. Über 100 Schuleiter/innen und Lehrer/innen aus den 54 Mitgliedsschulen verabschiedeten einstimmig die „Erklärung von Hofgeismar“ unter dem Titel „Schule ist unsere Sache – ein Appell an die Öffentlichkeit“.</p>
</div>
<div id="c472" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<h3>Blick über den Zaun fordert unter anderem:</h3>
<p class="bodytext">Die Schule soll einladend und freundlich sein. Pädagogen, Schüler, Eltern, Kommunen und außerschulische Institutionen sollen zusammen arbeiten, damit Kinder und Jugendliche sich in der Schule den ganzen Tag über wohl fühlen können. Vollwertige Verpflegung, ein Gesundheits- und Beratungsdienst, ein flexibler Tagesrhythmus, gute Ausstattung der Schule mit vielfachen Lerngelegenheiten, genügend Platz zum Lernen, Spielen und Bewegen sollen selbstverständlich sein.</p>
<p class="bodytext">Kein Kind soll beschämt werden. Niemand soll sich als Versager fühlen. Darum soll das Sitzen bleiben abgeschafft werden. Der Unterricht soll darauf ausgerichtet sein, der Individualität der Kinder gerecht zu werden. Die Schule soll daher neue Formen der Leistungsbegleitung und -bewertung entwickeln, z. B.verpflichtende Beratungsgespräche und Lernvereinbarungen.</p>
<p class="bodytext">Die Schule soll selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten können. Starre Jahrgangsklassen sollen durch flexible Lernformen und Lerngruppen ersetzt werden. Zwölf- und  Vierzehnjährige können zusammen Englisch lernen oder im Labor experimentieren. Die Unterteilung in Haupt- und Nebenfächer soll abgeschafft werden: Theater, Handwerk, Musik oder Religion soll gleichwertig mit Englisch oder Mathematik behandelt werden.</p>
</div>
<div id="c473" class="csc-default">
<p class="bodytext">Aus eigener Kraft können Schulen solch tiefgreifende Änderungen nicht durchsetzen. Blick über den Zaun  appelliert daher an Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Administration, den Medien und an die gesamten Öffentlichkeit, ihre Vision tatkräftig zu unerstützen: „Im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen müssen wir zu einem tragfähigen Konsens kommen, der der Entwicklung unserer Schulen die Richtung weist und der von dem Bewusstsein getragen ist: Schule ist unsere Sache.“</p>
<h3>Futurum – ein Modell für die Schule der Zukunft</h3>
<p class="bodytext">Ein Modellprojekt in Sachen Schule der Zukunft, dass seit Jahren gut funktioniert gibt es in Schweden: „Futurum“ heißt die Schule in der Kleinstadt Bålsta, 40 Kilometer westlich von Stockholm. Sie ist nicht nur innerhalb Schwedens zum Vorbild geworden, sondern stößt auch international auf großes Interesse In den letzten fünf Jahren wurde die Schule von 6500 Gästen aus 20 Ländern besucht. Mit ihrer innovativen Pädagogik setzt die Futurum-Schule Maßstäbe für die europäische Schulentwicklung und ganz speziell für den Ausbau der Ganztagsschulen in Deutschland.</p>
<p class="bodytext">Fachunterricht und Noten wurden abgeschafft und die klassische Raum-Zeit-Struktur des Schulalltags aufgehoben. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht der einzelne Schüler. Auf seine individuelle Entwicklung ist der Fokus gerichtet. Lernen wird in<br />
Futurum als ein aktiver und sehr persönlicher Prozess begriffen. Daher erhält jeder Schüler seinen speziellen Lehrplan, der auf  Stärken und Schwächen des Einzelnen zugeschnitten ist. Woche für Woche werden die Lerninhalte festgelegt und im persönlichen Logbuch des Schülers festgehalten.</p>
<p class="bodytext">In den Kernfächern erhalten die Schüler und Schülerinnen in kleinen altershomogenen Gruppen Unterricht. Die flexible persönliche Arbeitseinteilung sowie die altersgemischte Projektarbeit, stehen jedoch im Vordergrund. Jeder Schüler bringt sich mit seinen Fähigkeiten in das Team ein. Ob das allein in der Stillarbeit geschieht oder im Team, bleibt jedem selbst überlassen. So ist es dann kein Problem, wenn ein Schüler in Deutsch beispielsweise auf dem Niveau der 7. Klasse ist, während seine mathematischen Kenntnisse schon denen der 9. Klasse entsprechen. Dies erlaubt den Kindern und Jugendlichen auch in einem gewissen zeitlichen Rahmen die freie Entscheidung, wann sie ihren Schultag beginnen und wann sie nach Hause gehen</p>
<p class="bodytext">Ziel ist es zum einen, dass die Schüler neben dem Erwerben von Wissen, ihre sozialen Fähigkeiten in der Zusammenarbeit mit Anderen üben. Die fächerübergreifende Arbeit an verschiedenen Themenschwerpunkten schult das vernetzte Denken und öffnet den ganzheitlichen Blick für Zusammenhänge. Die Lehrkräfte stehen als Tutoren jederzeit für Fragen zur Verfügung. Fünf bis acht Lehrer betreuen jeweils 80 Schüler.</p>
<h3>Lernlandschaften statt Klassenzimmer</h3>
<p class="bodytext">Da das Gefühl des Wohlbefindens das Lernen positiv beeinflusst, ist schon die Architektur in Futurum Programm. Die farbfrohe Ausgestaltung vermittelt ein positives Lebensgefühl und Vitalität. Die alten Klassenräume sind verschwunden, multifunktionale Lernlandschaften sind an deren Stelle getreten, lichtdurchflutete Räume, durch große Glasscheiben voneinander getrennt. Die gesamte Schule ist in sechs kleinere Einheiten unterteilt. Jeweils 160 Schüler zwischen sechs und 16 Jahren, in zwei altersgemischten Gruppen unterteilt, sind in sechs verschiedenenfarbigen Pavillons untergebracht. Jedem Arbeitsteam stehen ein großer Gruppenraum und mehrere kleine Arbeitsräume zur Verfügung. Der Arbeitsplatz ist für jeden frei wählbar, Computerplätze und Labors sind ebenso vorhanden wie gemütliche Leseecken.</p>
<p class="bodytext">Innovative und zukunftsweisende Schulen gibt es auch in Deutschland.  Es sind zur Zeit noch zarte und kleine Pflänzchen, die eher im Verborgenen und vereinzelt gedeihen. In den nächsten Ausgaben von KIDSLIFE werden wir Ihnen einige dieser außergewöhnlichen Projekte vorstellen.<br />
Rosemarie Löser</p>
<p class="csc-frame-frame1"><span class="important">Infos zum Thema:<br />
</span><a class="linkExt" href="http://www.blickueberdenzaun.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blickueberdenzaun.de</a><br />
<a class="linkExt" href="http://www.freie-lernorte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.freie-lernorte.de</a></p>
<p class="csc-frame-frame1">siehe auch: <a href="https://kidslife-magazin.de/das-besondere-kind/besondere-kinder-in-normalen-schulen/">besondere-kinder-in-normalen-schulen</a></p>
<p class="csc-frame-frame1">Hier können Sie unser Ebook &#8222;Die Schule der Zukunft&#8220; bestellen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.yumpu.com/de/embed/view/pQPbnYkhKl6T0giW" width="620px" height="570px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<a title="Kidslife Bookazine " href="https://www.yumpu.com/de/document/view/26912136/kidslife-bookazine-schule-die-schule-der-zukunft-welche-schule-ist-die-richtige-fur-mein-kind-vorschau" target="_blank" rel="noopener">Kidslife Bookazine &#8222;Schule&#8220; – Die Schule der Zukunft Welche Schule ist die Richtige für mein Kind? (Vorschau)</a></p>
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