<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Pubertät</title>
	<atom:link href="https://kidslife-magazin.de/tag/pubertaet/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://kidslife-magazin.de</link>
	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
	<lastBuildDate>Thu, 27 Oct 2022 13:55:00 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>

<image>
	<url>https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2025/10/favicon.png</url>
	<title>Pubertät</title>
	<link>https://kidslife-magazin.de</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die neuen Großeltern – endlich Zeit für Kinder!</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/die-neuen-grosseltern-endlich-zeit-fuer-kinder/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2022 09:11:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Alltagshilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[etreuungsstunden]]></category>
		<category><![CDATA[Familien]]></category>
		<category><![CDATA[Großeltern]]></category>
		<category><![CDATA[Großeltern und Enkel]]></category>
		<category><![CDATA[harmonischen Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbetreuer]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenserfahrung]]></category>
		<category><![CDATA[Mama und Papa.]]></category>
		<category><![CDATA[Oma]]></category>
		<category><![CDATA[Oma und Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Opa]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[Teenager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://kidslife-magazin.de/?p=12742</guid>

					<description><![CDATA[Text: Heike Byn/ Martina Voigt-Schmid Großeltern sind beste Freunde, Ruhepole in der Familie, liebevolle Kinderbetreuung und Rettungsanker, wenn Eltern und Kinder sich streiten. Klar, dass so viel Nähe auch Stoff für Reibung und Differenzen bietet. Dann helfen nur Offenheit und klare Grenzen. Laut Umfrage des Bundesfamilienministeriums lebt ca. die Hälfte der Großeltern in der Nähe&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/die-neuen-grosseltern-endlich-zeit-fuer-kinder/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Die neuen Großeltern – endlich Zeit für Kinder!</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_12747" aria-describedby="caption-attachment-12747" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/nikoline-arns-rWFpxykk3QM-unsplash.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-12747" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/nikoline-arns-rWFpxykk3QM-unsplash-600x400.jpg" alt="Großerltern - im Garten mit den Enkeln" width="600" height="400" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/nikoline-arns-rWFpxykk3QM-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/nikoline-arns-rWFpxykk3QM-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/nikoline-arns-rWFpxykk3QM-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/nikoline-arns-rWFpxykk3QM-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12747" class="wp-caption-text">Foto: Nikoline Arns / Unsplash</figcaption></figure>
<p><em>Text: Heike Byn/ Martina Voigt-Schmid<br />
</em></p>
<p><strong>Großeltern sind beste Freunde, Ruhepole in der Familie, liebevolle Kinderbetreuung und Rettungsanker, wenn Eltern und Kinder sich streiten. Klar, dass so viel Nähe auch Stoff für Reibung und Differenzen bietet. Dann helfen nur Offenheit und klare Grenzen.</strong></p>
<p>Laut Umfrage des Bundesfamilienministeriums lebt ca. die Hälfte der Großeltern in der Nähe ihrer Enkel und rund 20 Prozent sogar im selben Haus. Großeltern sind unersetzlich. Nicht nur, weil sie zu einer harmonischen Entwicklung von Kindern beitragen, sondern auch, als zuverlässige Kinderbetreuer: Über die Hälfte der berufstätigen Mütter greift auf die ihre Hilfe zurück. Nur zehn Prozent geben ihr Kind in eine Krippe, etwas mehr zu einer Tagesmutter. Deutschlands Großeltern leisten damit mehr als zwei Milliarden Betreuungsstunden pro Jahr! Viele von ihnen stehen nicht mehr im Berufsleben, sind aber immer noch sehr fit und aktiv. Deshalb können sie ihren Enkeln etwas Unbezahlbares bieten: Zeit und Muße.</p>
<figure id="attachment_12749" aria-describedby="caption-attachment-12749" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/hillaryperalta-dtgSAJVSqv8-unsplash.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12749" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/hillaryperalta-dtgSAJVSqv8-unsplash-400x600.jpg" alt="Grandma with Teen" width="400" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/hillaryperalta-dtgSAJVSqv8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/hillaryperalta-dtgSAJVSqv8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/hillaryperalta-dtgSAJVSqv8-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/hillaryperalta-dtgSAJVSqv8-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12749" class="wp-caption-text">Foto: Hillary Peralta / Unsplash</figcaption></figure>
<h3><strong>Großeltern und Enkel – geben und nehmen</strong></h3>
<p>Dass auch Großeltern vom Austausch mit ihren Enkeln sehr viel profitieren, hat die großee Mehrheit von Interviewpartnern einer Umfrage des Deutschen Zentrum für Altersfragen bejaht. Enkel geben dem Leben der Großeltern einen weiteren Sinn, lassen sie am Weltgeschehen teilhaben und bringen ihnen Jugendsprache und neue Technologien näher.</p>
<p>Wenn die Enkel in die Pubertät kommen, verstehen sich die Teenager mit den Großeltern sogar oft besser als mit den Eltern. Denn Oma und Opa hören ihnen geduldig mit Offenheit zu und lassen sie ihre Meinung gelten. Mit ihrer Lebenserfahrung und ohne die Last der erzieherischen Hauptverantwortung können sie mit den Problemen Jugendlicher gelassener umgehen als die Eltern. Deshalb sind Großeltern gerade für Teens die besten Verbündeten und können zwischen den eigenen Kindern und den Enkelkindern vermitteln, wenn es Streit gibt. Sie sind sozusagen der ruhige Pol der Familie</p>
<figure id="attachment_12748" aria-describedby="caption-attachment-12748" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/peter-dlhy-Vu0ve7d1lTY-unsplash.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-12748" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/peter-dlhy-Vu0ve7d1lTY-unsplash-600x400.jpg" alt="Großvater mit kleinkiund" width="600" height="400" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/peter-dlhy-Vu0ve7d1lTY-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/peter-dlhy-Vu0ve7d1lTY-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/peter-dlhy-Vu0ve7d1lTY-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/peter-dlhy-Vu0ve7d1lTY-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12748" class="wp-caption-text">Foto: Peter Dlhy / Unsplash</figcaption></figure>
<h3><strong>Wie wichtig sind die Großeltern für eine Familie?</strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>3 Fragen an Dr. Juliane Arnold, Leiterin der evangelischen Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Köln.</strong></p>
<p><strong>Was ist so schön am Großeltern-Sein?<br />
</strong>Großeltern sind froh darüber, dass sie keine Verantwortung mehr für die Erziehung tragen müssen. Gelassen und reich an Lebenserfahrung beobachten sie die Entwicklung der Enkel aus der zweiten Reihe. Sie genießen das Zusammensein mit den Kindern und können schöne Dinge mit ihnen erleben. Großeltern sehen Enkel als Bereicherung für ihr Leben. Sie halten jung und sorgen dafür, dass Oma und Opa den Anschluss an aktuelle Trends nicht verlieren.</p>
<p><strong>Wie sieht heute die Rolle von Großeltern in den Familien aus?<br />
</strong>Großeltern sind nicht mehr auf eine bestimmte Rolle festgelegt: Die meisten lieben es, ihre Enkel zu verwöhnen und genießen es, weniger streng zu sein als Mama und Papa. Dabei merken die Enkel sehr schnell, was bei Oma und Opa anders läuft und passen sich den jeweiligen Regeln an. Viele Großeltern sehen ihre Aufgabe in der Alltagshilfe: einen Teil der Kinderbetreuung übernehmen, handwerkliche Aufgaben erledigen – und nicht zuletzt auch das Budget der Kinder durch Zuschüsse unterstützen.</p>
<figure id="attachment_12751" aria-describedby="caption-attachment-12751" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/christian-bowen-TOKVE7PNwAc-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12751" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/christian-bowen-TOKVE7PNwAc-unsplash-400x600.jpg" alt="Grandma baking" width="400" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/christian-bowen-TOKVE7PNwAc-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/christian-bowen-TOKVE7PNwAc-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/christian-bowen-TOKVE7PNwAc-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/christian-bowen-TOKVE7PNwAc-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12751" class="wp-caption-text">Foto: Christian Bowen / Unsplash</figcaption></figure>
<p>Es gibt auch Großeltern, die müssen sich ganz anderen Herausforderungen stellen, wenn sie sich plötzlich in einer neu zusammen gewürfelten Patchwork-Familie wiederfinden und eine Beziehung zu den neu hinzukommenden Enkelkindern aufbauen wollen. Aus anderen werden Ersatzgroßeltern, weil sie als Leih-Oma oder -Opa die Aufgaben von leiblichen Großeltern übernehmen, die entweder schon gestorben sind oder weit entfernt wohnen.</p>
<p><strong>Was kann schief laufen in der Beziehung zwischen den Generationen?<br />
</strong>Konflikte treten zum Beispiel dann auf, wenn Großeltern nur für und durch ihre Enkelkinder leben, wenn sie sich selbstlos aufopfern und ihr Leben nicht mehr mit eigenen Inhalten füllen. Dann mischen sie sich zu sehr in die Erziehung ein, wissen oft alles besser wissen und signalisieren damit, dass sie den Eltern nichts zutrauen.</p>
<p>Es gibt aber auch Großeltern, die sich mehr Arbeit aufhalsen, als ihnen gut tut. Erschöpfung und Unzufriedenheit sind die Folgen. Dabei können Eltern ja nicht ahnen, wo die Grenzen von Oma und Opa liegen. Die müssen schon selbst Bescheid geben, wenn ihnen etwas zuviel wird. Schließlich soll das Zusammensein mit den Enkeln ja Spaß machen und nicht in Stress ausarten.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pubertät</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/pubertaet/</link>
					<comments>https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/pubertaet/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2016 20:54:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Pubertät]]></category>
		<category><![CDATA[pubertieren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://kidslife-magazin.de/?p=1323</guid>

					<description><![CDATA[Ich bin dann mal weg Freiheiten einräumen und Grenzen setzen – wenn die Kinder in die Pubertät kommen, beginnt für Eltern eine schwierige Zeit Wie lange darf die Tochter abends ausgehen? Wie viel Freiheit und wie viel Kontrolle sind richtig? Jugendlicher Freiheitsdrang stellt Eltern vor viele Fragen. KidsLife fragte den renommierten Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/pubertaet/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Pubertät</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c1792" class="csc-default">
<div class="csc-header csc-header-n1">
<h1 class="csc-firstHeader">Ich bin dann mal weg</h1>
</div>
<div class="csc-textpic csc-textpic-center csc-textpic-below">
<div class="csc-textpic-text">
<h2>Freiheiten einräumen und Grenzen setzen – wenn die Kinder in die Pubertät kommen, beginnt für Eltern eine schwierige Zeit</h2>
<p class="bodytext"><b>Wie lange darf die Tochter abends ausgehen? Wie viel Freiheit und wie viel Kontrolle sind richtig? Jugendlicher Freiheitsdrang stellt Eltern vor viele Fragen. KidsLife fragte den renommierten Familien- und Kommunikationsberater Jan-Uwe Rogge, wie Eltern den Spagat zwischen Begleitung und Loslassen bewältigen können. </b></p>
<p class="bodytext"><b>„Ich bin dann mal weg &#8230; und sage dir ganz bestimmt nicht wohin!“</b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><b>Wie schaffen Eltern den Spagat zwischen „sich Sorgen machen“ und dem flügge werdenden Nachwuchs „gehen lassen und vertrauen zu schenken“?</b></p>
<p class="bodytext">Zunächst einmal muss man zwischen zwei Arten von Pubertierenden unterscheiden. Die einen, die durchaus sagen, wohin sie gehen und wann sie zurückkommen und natürlich die anderen, die das zunächst einmal, aus welchen Gründen auch immer, nicht machen. Ich glaube man muss sehr aufpassen, die Pubertierenden nicht alle über einen Kamm zu scheren &#8211; dazu stellt sich Pubertät doch zu unterschiedlich dar.</p>
<p class="bodytext">Was das Weggehen betrifft, so muss man sicherlich auch unterscheiden, zwischen Pubertierenden in einer Großstadt oder Pubertierende die beispielsweise auf dem Land leben. Ich glaube, das sind auch zwei sehr unterschiedliche Situationen, auf die Eltern sich einzulassen zu haben.</p>
<p class="bodytext">Wenn der Pubertierende in einem überschaubaren Raum weggehen und ich ihn diesen Raum aufgrund meiner Erfahrung beobachten kann, muss und kann ich einfach anders reagieren, als wenn die Kinder sich in einer Großstadt aufhalten und durchaus auch diesem „Jungle“ der Großstadtgefahren ausgesetzt sind. Man kann da einfach nicht sagen „mach es so oder so“, es kommt auf sehr viele Faktoren an. Ein letzter Faktor ist schlichtweg auch, wenn ich einen 14-Jährigen habe, kann ich diesen 14-Jährigen nicht mit anderen 14-Jährigen vergleichen. Es gibt 14-Jährige die sind sehr temperamentvoll, sehr eigenständig, sehr autonom, sehr selbstbewusst und mit denen muss ich völlig anders umgehen, als möglicherweise demjenigen, der eher introvertiert ist – zurückgenommen ist, der nicht so selbstständig und autonom ist.</p>
</div>
<div class="csc-textpic-imagewrap">
<div class="csc-textpic-center-outer">
<div class="csc-textpic-center-inner">
<div class="csc-textpic-image csc-textpic-last">
<figure id="attachment_2553" aria-describedby="caption-attachment-2553" style="width: 480px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-2553" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-784704_640.jpg" alt="Pubertät" width="480" height="640" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-784704_640.jpg 480w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-784704_640-416x555.jpg 416w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/girl-784704_640-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption id="caption-attachment-2553" class="wp-caption-text">Foto: pixabay</figcaption></figure>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="c1793" class="csc-default">
<p class="bodytext"><b>Was können sie Eltern raten, die vor Sorge um ihren Nachwuchs weder ein noch aus wissen, aber nicht in der Lage sind, ein Gespräch mit ihrem Kind zu führen?</b></p>
<p class="bodytext">Das ist kein Problem. Es gibt einfach Eltern die das nicht können. Dann finde ich es aber wichtig, dass es eine andere erwachsene Bezugsperson gibt, die dies übernimmt. Zur Pubertät gehört auch immer, dass man gemeinsam mit dem Kind darüber nachdenkt, wer in kritischen Phasen – in kritischen Fragen Ansprechpartner sein kann. Das kann Oma oder Opa sein, genauso wie die Patentante oder der Patenonkel sein. Wenn Eltern nicht in der Lage sind ein Gespräch mit ihrem Kind, aus welchen Gründen auch immer, zu führen, dann ist es ein Zeichen von Souveränität, diese Aufgabe auch abgeben zu können.</p>
<p class="bodytext"><b>Oftmals arten Abnabelprozesse in reine Kraftakte aus &#8211; Beleidigungen und Beschimpfungen treten häufig als Begleiterscheinung auf. Sollte man als Eltern nachsichtig sein und sich „alles“ gefallen lassen, oder wo sind die Grenzen?</b></p>
<p class="bodytext">Auseinandersetzungen gehören dazu &#8211; auch heftige Auseinandersetzungen gehören dazu. Und wenn diese Auseinandersetzungen sehr heftig sind, dann gilt es auch, wenn es von meiner Seite aus kommt – also von Seiten des Erwachsenen – sich zu entschuldigen. Ich warne davor, immer alles auf die Pubertierenden abzuschieben – sie ständig an den Pranger zu stellen.</p>
<p class="bodytext">Es sind ja genauso auch die Eltern, die sich häufig in ihrer Wortwahl und in ihren Strafen einer gewissen Maßlosigkeit hingeben. Umgekehrt gilt natürlich auch, den Pubertierenden gegenüber klare Grenzen zu formulieren. Ich würde das aber nicht im Augenblick der Auseinandersetzung machen, sondern dann, wenn sich die Situation beruhigt hat, noch einmal ganz klar meine Position als Vater oder als Mutter verdeutlichen. Das fällt dann natürlich wesentlich leichter, wenn ich selber den Kindern vorgelebt habe, dass man auch in der Lage ist sich zu entschuldigen.</p>
</div>
<div id="c1794" class="csc-default">
<div class="csc-header csc-header-n3">
<h1>Immer locker bleiben – 7 Tipps für Eltern</h1>
</div>
<p class="bodytext">Der Drang, Grenzen zu überschreiten und ohne Kontrolle durch die Eltern die Welt zu entdecken, gehört zum Erwachsenwerden dazu. Er ist sogar notwendig. Denn nur so können junge Menschen die Sicherheit entwickeln, die Sie benötigen, um sich im Leben zu behaupten.</p>
<p class="bodytext">Sagen Sie Ihrem Kind, dass Sie sich Sorgen um es machen, wenn es spät in der Nacht noch unterwegs ist. Aber seien Sie sich auch darüber im Klaren, dass das Ihre Angst ist. Und dass Ihr Kind Ihre Ängste nicht zu seinen machen muss.</p>
<p class="bodytext">Versuchen Sie aber erst gar nicht, bei Ihrem Kind mit Ihrer Angst Schuldgefühle zu erzeugen. Es wird deswegen ohnehin keine Rücksicht auf Sie nehmen.</p>
<p class="bodytext">Die Kunst für Sie als Eltern besteht darin, einerseits Ihrem Kind einen Vertrauensvorschuss zu geben, um seine Eigenverantwortung zu stärken und so wenig Kontrolle wie möglich auszuüben.</p>
<p class="bodytext">Geben Sie Ihrem Kind daher zu verstehen, dass Sie ihm vertrauen. Aber machen Sie ihm klar, dass das auf Gegenseitigkeit beruht. Vereinbaren Sie deshalb großzügige Zeiten, wann es spätestens zu Hause sein soll. Wenn es doch später werden sollte – wozu gibt es Handys?</p>
<p class="bodytext">Stellen Sie vernünftige Regeln auf und seien Sie flexibel bei der Einhaltung.</p>
<p class="bodytext">Geben Sie beim Konflikt um Freiheiten ruhig auch mal nach und gönnen Sie Ihrem Kind das Gefühl, Sie „besiegt“ zu haben.</p>
</div>
<p class="bodytext">
<p class="bodytext">Mehr zum Thema: <a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/hungern-fuer-die-bikinifigur/">https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/hungern-fuer-die-bikinifigur/</a></p>
<div id="c1794" class="csc-default">
<h2>Buchtipps:</h2>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2kbltJg">Jan-Uwe Rogge: <b>Pubertät. Loslassen und Haltgeben. </b></a></p>
<p class="bodytext">Rowohlt Taschenbuch, 8,95 Euro</p>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2kuk10J">Barbara Sichtermann: <b>Pubertät</b><b> </b></a></p>
<p class="bodytext">Beltz Taschbuch, 17,90 Euro</p>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2bU6T3T">Ulla Atzert: <b>Homo pubertensis. Tipps zum störungsfreien Umgang mit Heranwachsenden </b></a></p>
<p class="bodytext">Fischer Taschenbuch, 7,95 Euro</p>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2bU7faR">Peer Wünschner: <b>Grenzerfahrung Pubertät. Neues Überlebenstraining für Eltern </b></a></p>
<p class="bodytext">Eichborn Taschenbuch, 13,95 Euro</p>
</div>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/pubertaet/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
