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	<title>Schule</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Schule</title>
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		<title>&#8222;Bye Bye Schulsstress&#8220; das neue Buch von Lisa Reinheimer</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 08:09:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kennst Du sie auch, diese Angst, dass dein Kind in der Schule nicht mit kommt? Dass es den Sprung in eine neue Klasse oder in die weiterführende Schule deiner Wahl nicht schaffen könnte? Wenn wir Eltern über Schule sprechen, schwingt oft viel mehr mit als Stundenpläne und Hausaufgaben: eigene Erinnerungen, alte Verletzungen, Leistungsdruck – manchmal&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bye-bye-schulsstress-das-neue-buch-von-lisa-reinheimer/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">&#8222;Bye Bye Schulsstress&#8220; das neue Buch von Lisa Reinheimer</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="450" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld126-1-600x450.jpg" alt="Lisa Reinheimer mit Buch" class="wp-image-17882" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld126-1-600x450.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld126-1-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld126-1-768x576.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld126-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Kennst Du sie auch, diese Angst, dass dein Kind in der Schule nicht mit kommt? Dass es den Sprung in eine neue Klasse oder in die weiterführende Schule deiner Wahl nicht schaffen könnte? </p>



<p class="wp-block-paragraph">Wenn wir Eltern über Schule sprechen, schwingt oft viel mehr mit als Stundenpläne und Hausaufgaben: eigene Erinnerungen, alte Verletzungen, Leistungsdruck – manchmal auch Ohnmacht. Genau hier setzt das neue Buch von Lisa Reinheimer an, das bald erscheint: „Bye Bye Schulstress“. Es ist ein Buch, das Eltern nicht belehrt, sondern begleitet – mit einer warmen, ermutigenden Haltung und dem klaren Ziel, Schule für Familien leichter und liebevoller zu machen. Deshalb ist das Buch ein Top-Tipp für Euch.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-600x400.jpg" alt="Klassenheld_Gruppenbild" class="wp-image-17837" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Wir dürfen Schule neu betrachten</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bye Bye Schulstress“ lädt dazu ein, Schule neu zu betrachten: nicht als tägliches Drama, sondern als gemeinsame Geschichte, an die man sich später gerne erinnert. Eine Schulzeit, in der Beziehung wichtiger ist als Perfektion und in der Kinder sich sicher fühlen dürfen, so wie sie sind. Reinheimer verschweigt dabei nicht, dass Schule herausfordernd sein kann. Doch sie zeigt Wege auf, wie Eltern sich selbst und ihre Kinder stärken können, statt sich im Kampf um Noten und Leistungen zu verlieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein zentrales Thema des Buches sind die Glaubenssätze, die wir Erwachsenen über Schule in uns tragen. Viele davon stammen aus unserer eigenen Schulzeit und wirken unbewusst in die Begleitung unserer Kinder hinein. Aussagen wie „Ohne Druck geht es nicht“ oder „Ich war auch kein guter Schüler“ prägen oft unser Handeln. Reinheimer ermutigt Eltern, ihr inneres Schulkind kennenzulernen und alte Erfahrungen bewusst zu reflektieren – ein wichtiger Schritt, um den eigenen Kindern offen und unterstützend begegnen zu können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="600" height="486" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Projekt2-Layout-1-600x486.jpg" alt="Bye Bye Schulstress Aufmacher mit LIsa Reinheimer" class="wp-image-17825" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Projekt2-Layout-1-600x486.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Projekt2-Layout-1-300x243.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Projekt2-Layout-1-768x622.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Projekt2-Layout-1.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Tipps und Tools  für Kinder und Eltern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders lebendig wird das Buch durch das Pippi-Langstrumpf-Prinzip. Es steht für Mut, Kreativität und die Erlaubnis, Dinge anders zu denken. Kinder lernen nicht besser, wenn sie sich ständig vergleichen oder unter Druck stehen, sondern wenn sie sich stark, gesehen und ernst genommen fühlen. Diese Haltung zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und macht Mut, Schule mit mehr Leichtigkeit zu begegnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Frage, wie lebenslange Lernfreude entstehen kann. Reinheimer macht deutlich: Lernfreude lässt sich nicht erzwingen. Sie wächst dort, wo Kinder neugierig sein dürfen, Fehler machen können und erleben, dass Lernen Sinn macht. Eltern finden im Buch viele Impulse, wie sie diese Freude im Alltag stärken können – ohne dauernd zu motivieren, zu kontrollieren oder zu mahnen.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="486" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Aufmacher2_Layout-1-600x486.jpg" alt="Klassenheld_Doppelbild1" class="wp-image-17838" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Aufmacher2_Layout-1-600x486.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Aufmacher2_Layout-1-300x243.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Aufmacher2_Layout-1-768x622.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Aufmacher2_Layout-1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Sehr praxisnah wird es bei den Themen selbstständiges Lernen und Konzentration. Statt starrer Lösungen bietet „Bye Bye Schulstress“ alltagstaugliche Tools, die sich an unterschiedliche Kinder und Familiensituationen anpassen lassen. Es geht um hilfreiche Strukturen, echte Pausen und ein realistisches Verständnis von Konzentration – fernab von Perfektionsansprüchen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Buch unterstützt Eltern auch durch eine übersichtliche Gliederung, praktische Übungen, die wirklich Spaß machen und spannende Aha-Momente garantieren und zu guter Letzt auch durch &#8222;11 Gamechanger für lebenslange Lernfreude&#8220;, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen. </p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_Schulglueck69-600x401.jpg" alt="Lisa Reinheimer_High Five" class="wp-image-17835"/><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie </figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Gelebte Erfahrung auf jeder Seite</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grundlage des Buches bildet Lisas Klassenheld-Mentoring auf der Elternplattform&nbsp;<a href="http://klassenheld.de/">klassenheld.de</a>&nbsp;, in dem sie Kinder seit vielen Jahren dabei begleitet, Selbstvertrauen, Lernkompetenz und emotionale Stärke zu entwickeln. Diese Erfahrung ist auf jeder Seite spürbar.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Bye Bye Schulstress“ ist ein Buch, das Eltern entlastet und stärkt. Es erinnert daran, dass Schule kein Wettbewerb sein muss, sondern ein gemeinsamer Weg – getragen von Beziehung, Vertrauen und der Zuversicht, dass Lernen auch leicht sein darf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seid Ihr neugierig geworden? <a href="https://kidslife-magazin.de/wp-admin/post.php?post=17818&amp;action=edit">Hier könnt Ihr mit etwas Glück dieses tolle Buch gewinnen</a>.</p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="382" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Bye-Bye-Schulstress_Cover-382x600.jpg" alt="Bye bye Schulstress Cover" class="wp-image-17821" style="width:223px;height:auto" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Bye-Bye-Schulstress_Cover-382x600.jpg 382w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Bye-Bye-Schulstress_Cover-191x300.jpg 191w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/Bye-Bye-Schulstress_Cover.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Lisa Reinheimer, „Bye bye Schulstress“ (Beltz), 217 Seiten</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieses Buch ist erhältlich als:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hardcover, 20 Euro, ISBN 978-3-407-86764-3 Print</p>



<p class="wp-block-paragraph">oder als E-Book, 18,99 Euro, ISBN 978-3-407-86779-7 EPUB</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Emotionale Intelligenz bei Kindern: Gefühle verstehen lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 17:14:30 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Text: Martina Voigt-Schmid Wut, Freude, Angst, Traurigkeit oder Enttäuschung: Kinder erleben jeden Tag eine ganze Welt voller Gefühle. Doch Gefühle zu verstehen, zu benennen und mit ihnen umzugehen, müssen Kinder erst lernen. Genau hier kommt die emotionale Intelligenz ins Spiel. Sie hilft Kindern dabei, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen, die Emotionen anderer Menschen&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/emotionale-intelligenz-gefuehle-verstehen-lernen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Emotionale Intelligenz bei Kindern: Gefühle verstehen lernen</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy and girl hugging" class="wp-image-10611" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Patty Brito / Unsplash</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Martina Voigt-Schmid</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wut, Freude, Angst, Traurigkeit oder Enttäuschung: Kinder erleben jeden Tag eine ganze Welt voller Gefühle. Doch Gefühle zu verstehen, zu benennen und mit ihnen umzugehen, müssen Kinder erst lernen. Genau hier kommt die emotionale Intelligenz ins Spiel. Sie hilft Kindern dabei, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und zu verstehen, die Emotionen anderer Menschen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Doch was genau bedeutet emotionale Intelligenz? Kann man sie lernen? Und wie können Eltern die emotionale Intelligenz bei Kindern fördern?</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz – was ist das?</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Der Begriff „emotionale Intelligenz“ wurde vor allem durch den amerikanischen Psychologen und Wissenschaftsjournalisten Daniel Goleman bekannt. Sein gleichnamiges Buch Emotionale Intelligenz machte das Thema einem breiten Publikum zugänglich. Wissenschaftlich geht der Begriff auf die Psychologen Peter Salovey und John D. Mayer zurück.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, wer bewusst mit seinen eigenen Emotionen, Stimmungen und Gefühlen umgehen kann. Dazu gehört auch die Fähigkeit, die Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen und angemessen darauf einzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz spielt nicht nur im Berufsleben eine Rolle. Menschen mit hoher emotionaler Kompetenz können häufig gut auf andere eingehen, aktiv zuhören und Konflikte konstruktiv lösen. Auch Empathie, soziale Fähigkeiten und die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen und zu pflegen, gehören dazu.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz im Privatleben</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Im Privatleben kommen emotional kompetente Menschen häufig besser mit ihrem Partner, ihrer Familie und ihrem sozialen Umfeld zurecht. Sie können die Perspektive anderer Menschen einnehmen, akzeptieren ihre Mitmenschen eher so, wie sie sind, und können Konflikte konstruktiv angehen. Dadurch fällt es ihnen leichter, stabile soziale Beziehungen aufzubauen und tiefgehende Freundschaften zu pflegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz bedeutet allerdings nicht nur, gut mit anderen Menschen umzugehen. Auch Selbstwahrnehmung und Selbstfürsorge gehören dazu. Wer seine eigenen Gefühle, Bedürfnisse und Grenzen kennt, kann besser für sich selbst sorgen und mit schwierigen Situationen umgehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg" alt="Emotionale Intelligenz – zwei Geschwister, die sich umarmen" class="wp-image-10612" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Jens Johnsson / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz kann man lernen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kann ein Kind lernen, seine Gefühle besser zu verstehen und mit ihnen umzugehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Ja – emotionale Kompetenz entwickelt sich Schritt für Schritt und wird durch Erfahrungen, Beziehungen und Vorbilder geprägt. Für Professor Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Ulm und einer der Autoren des Ratgebers Kluge Gefühle, besteht eine der wichtigsten Aufgaben der Eltern darin, ihren Kindern das richtige Vorbild und Umfeld zu bieten, damit diese „kluge Gefühle“ entwickeln können.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spitzer beschreibt, dass ein Kleinkind zunächst stark von unmittelbaren Impulsen geleitet wird. Das bewusste Bewerten, Abwägen und die Einsicht in Notwendigkeiten müssen sich erst entwickeln. Dafür braucht ein Kind Ermunterung und vor allem die richtigen Vorbilder.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen den Umgang mit Gefühlen von ihren Vorbildern Wie Kinder mit Wut, Ärger und Konflikten umgehen, wird auch durch ihr Umfeld geprägt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Spitzer formuliert es sinngemäß so: Wer erlebt, dass Gewalt ein Mittel zur Konfliktlösung ist, kann dieses Verhalten übernehmen. Wer dagegen lernt, Gefühle zu kontrollieren und Konflikte mit Argumenten zu lösen, entwickelt andere Strategien. Emotionale Intelligenz ist damit auch das Ergebnis von Lernprozessen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit der spielerischen Vermittlung von „Herzensbildung“ können Eltern, Erzieher und Lehrer deshalb möglichst früh beginnen. Ein gesundes Körperbewusstsein, ein gutes Selbstwertgefühl sowie das Wissen über die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer sind wichtige Bestandteile emotionaler Kompetenz.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg" alt="Kids Playing" class="wp-image-10614" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Marisa Howestine / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz bei Kindern fördern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern müssen ihren Kindern emotionale Intelligenz nicht wie ein Schulfach beibringen. Sie können die emotionale Entwicklung vor allem durch ihren täglichen Umgang mit dem Kind unterstützen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen dabei unter anderem,</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>eigene Gefühle wahrzunehmen,</li>



<li>Gefühle zu benennen,</li>



<li>die Ursachen von Gefühlen zu erkennen,</li>



<li>mit starken Emotionen umzugehen,</li>



<li>die Gefühle anderer Menschen wahrzunehmen,</li>



<li>Empathie zu entwickeln,</li>



<li>Konflikte konstruktiv zu lösen und</li>



<li>Verantwortung für das eigene Verhalten zu übernehmen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei ist wichtig: Ein Kind muss seine Gefühle nicht unterdrücken. Es soll lernen, sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg" alt="Kids hopping" class="wp-image-10615" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Allan Taylor / Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Gefühle verstehen lernen<strong> </strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu emotionaler Kompetenz besteht darin, Gefühle überhaupt erkennen und benennen zu können. Ein kleines Kind weiß zunächst vielleicht nur: „Ich bin sauer!“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit zunehmender Entwicklung kann es lernen: „Ich bin wütend, weil mein Bruder mein Spielzeug genommen hat.“ Damit erkennt das Kind nicht nur das Gefühl, sondern auch dessen Auslöser. Eltern können diesen Prozess unterstützen, indem sie Gefühle im Alltag in Worte fassen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du bist gerade richtig traurig.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich glaube, du bist enttäuscht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du ärgerst dich, weil dein Spielzeug kaputtgegangen ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Du freust dich sehr, dass es heute geklappt hat.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf diese Weise entwickeln Kinder einen immer größeren Gefühlswortschatz. Sie lernen, unterschiedliche Emotionen zu unterscheiden und besser zu verstehen, was in ihnen vorgeht.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Alle Gefühle sind erlaubt – aber nicht jedes Verhalten</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade bei starken Gefühlen ist eine wichtige Unterscheidung hilfreich: Ein Gefühl darf da sein. Das bedeutet aber nicht, dass jedes Verhalten erlaubt ist. Ein Kind darf wütend sein. Es darf traurig oder enttäuscht sein. Es darf Angst haben. Es darf aber beispielsweise nicht deshalb andere Menschen schlagen oder verletzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern können deshalb gleichzeitig Verständnis und Grenzen vermitteln: „Ich sehe, dass du sehr wütend bist. Du darfst wütend sein. Aber ich lasse nicht zu, dass du mich schlägst.“ So lernen Kinder, dass ihre Gefühle ernst genommen werden und dass sie trotzdem Verantwortung für ihr Verhalten tragen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Ein gutes Vorbild für emotionale Intelligenz sein</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen emotionale Kompetenz nicht nur durch Gespräche. Sie beobachten sehr genau, wie Erwachsene selbst mit ihren Gefühlen umgehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie reagieren Eltern, wenn etwas nicht funktioniert?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie gehen sie mit Stress um?</p>



<p class="wp-block-paragraph">3 Wie streiten sie miteinander?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können sie sich entschuldigen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Können sie sagen, dass sie traurig, wütend oder enttäuscht sind?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Satz wie „Ich bin gerade sehr wütend und brauche einen Moment, bevor wir darüber sprechen“ kann für ein Kind ein wertvolles Vorbild sein.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ebenso wichtig ist es, eigene Fehler zuzugeben: „Ich war gerade sehr laut. Das war nicht in Ordnung. Es tut mir leid.“ Kinder erfahren dadurch, dass auch Erwachsene Gefühle haben, Fehler machen und Verantwortung für ihr Verhalten übernehmen können.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy crying" class="wp-image-10616" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Nathan Dumlao / Unsplash</figcaption></figure>



<h2 class="wp-block-heading">Empathie bei Kindern fördern</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Zur emotionalen Intelligenz gehört nicht nur das Verständnis für die eigenen Gefühle. Kinder können auch lernen, die Emotionen anderer Menschen wahrzunehmen. Empathie bedeutet, sich in die Situation eines anderen Menschen hineinzuversetzen und seine Gefühle und Bedürfnisse besser zu verstehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lässt sich wunderbar im Alltag üben. Wenn ein anderes Kind weint, kann man beispielsweise fragen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was glaubst du, warum ist es traurig?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Oder beim gemeinsamen Lesen eines Bilderbuchs:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie fühlt sich die Figur gerade?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum könnte sie sich so fühlen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was könnte ihr jetzt helfen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei muss es nicht immer eine eindeutige Antwort geben. Kinder dürfen unterschiedliche Vermutungen anstellen. So lernen sie, dass Menschen dieselbe Situation unterschiedlich erleben können.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg" alt="Women with kids on sofa" class="wp-image-10618" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Krakenimages / Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit </strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die bekannte Geschichte von den drei Sieben des Sokrates lässt sich wunderbar mit emotionaler Intelligenz und einem guten sozialen Miteinander verbinden. Die Geschichte erzählt von einem Mann, der Sokrates etwas über einen Freund erzählen möchte. Bevor er zu sprechen beginnt, bittet Sokrates ihn, seine Geschichte durch drei Siebe zu prüfen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das erste Sieb: Ist es wahr?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Zunächst fragt Sokrates, ob das, was der Mann erzählen möchte, tatsächlich wahr ist. Der Mann muss zugeben, dass er es lediglich von jemand anderem gehört hat. Für Kinder lässt sich daraus eine wichtige Frage ableiten: „Weiß ich wirklich, dass das stimmt – oder habe ich es nur gehört?“ Gerade im Umgang mit anderen Kindern ist diese Frage wichtig. Gerüchte und Behauptungen können schnell zu Streit und Verletzungen führen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das zweite Sieb: Ist es gut?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Als Nächstes geht es darum, ob das, was erzählt werden soll, etwas Gutes ist. Wenn wir über andere Menschen sprechen, können wir uns fragen: „Ist das, was ich sagen möchte, freundlich und fair?“ Diese Frage fördert Rücksichtnahme und hilft Kindern, die Wirkung ihrer Worte auf andere Menschen zu bedenken.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das dritte Sieb: Ist es notwendig?</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Das dritte Sieb stellt die Frage: „Ist es überhaupt notwendig, dass ich das erzähle?“ Nicht alles, was wahr ist, muss auch ausgesprochen werden. Und nicht alles, was wir gehört haben, muss weitergegeben werden. Für Kinder kann daraus eine einfache Regel entstehen: Bevor ich etwas über einen anderen Menschen erzähle, kann ich überlegen: Ist es wahr? Ist es gut? Ist es notwendig?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Geschichte von den drei Sieben des Sokrates wird häufig als anschauliche Lebensweisheit weitergegeben. Die von uns herangezogene Quelle weist allerdings darauf hin, dass es sich wahrscheinlich um eine didaktische Legende handelt und nicht um einen historisch belegten Dialog des Sokrates. Zugleich wird eine Verbindung zur sokratischen Maieutik und zu Gedanken aus der Apologie des Sokrates hergestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Quelle: Werner Stangl, Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit, arbeitsblätter news.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz spielerisch fördern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Kinder lernen besonders gut, wenn Lernen Spaß macht. Deshalb muss die Förderung emotionaler Intelligenz nicht wie Unterricht aussehen.</p>



<h4 class="wp-block-heading">Gefühle erraten</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Kind stellt ein Gefühl mit Gesicht und Körper dar. Die anderen müssen erraten, um welches Gefühl es sich handelt. So lernen Kinder, auf Mimik, Gestik und Körpersprache zu achten.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Gefühle malen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie sieht deine Freude aus?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Welche Farbe hat deine Wut?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Male einen Moment, in dem du besonders stolz warst.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Fragen regen Kinder dazu an, ihre innere Gefühlswelt kreativ auszudrücken.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Geschichten gemeinsam besprechen</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Beim Vorlesen können Eltern immer wieder innehalten und fragen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Wie fühlt sich die Figur gerade?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Warum ist sie traurig?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was würdest du jetzt machen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Was könnte ihr helfen?“</p>



<p class="wp-block-paragraph">So lassen sich Sprache, Empathie und emotionales Verständnis miteinander verbinden.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Emotionale Intelligenz beginnt im Alltag</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern müssen keine komplizierten Trainingsprogramme durchführen, um die emotionale Entwicklung ihres Kindes zu fördern. Die besten Lerngelegenheiten entstehen häufig ganz nebenbei: beim Streit um ein Spielzeug, beim Abschied im Kindergarten, nach einem verlorenen Fußballspiel, wenn die beste Freundin plötzlich mit jemand anderem spielt oder wenn ein Kind voller Stolz sein selbst gemaltes Bild zeigt. All diese Situationen bieten die Möglichkeit, über Gefühle zu sprechen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was fühlst du gerade?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Warum fühlst du dich so?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was hat dieses Gefühl ausgelöst?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was brauchst du jetzt?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wie könnte es dem anderen gerade gehen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Solche Fragen helfen Kindern dabei, ihre eigene Gefühlswelt besser zu verstehen und gleichzeitig die Perspektive anderer Menschen einzunehmen.</p>



<h4 class="wp-block-heading"><strong>Das Wichtigste zur emotionalen Intelligenz bei Kindern</strong></h4>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz entwickelt sich Schritt für Schritt. Eltern können diesen Prozess unterstützen, indem sie:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Gefühle ernst nehmen,</li>



<li>Emotionen benennen,</li>



<li>offen über Gefühle sprechen,</li>



<li>selbst ein gutes Vorbild sind,</li>



<li>Kindern beim Umgang mit starken Gefühlen helfen,</li>



<li>Empathie und Perspektivwechsel fördern,</li>



<li>klare Grenzen für verletzendes Verhalten setzen,</li>



<li>Geschichten und Spiele nutzen und</li>



<li>im Alltag immer wieder über Gefühle sprechen.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Dabei geht es nicht darum, Kinder dazu zu bringen, immer ruhig und ausgeglichen zu sein. Kinder dürfen ihre Gefühle haben. Sie sollen lernen, sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Häufige Fragen zur emotionalen Intelligenz bei Kindern</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>&nbsp;Was ist emotionale Intelligenz bei Kindern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Emotionale Intelligenz bei Kindern bedeutet, eigene Gefühle wahrzunehmen, zu verstehen und auszudrücken sowie die Gefühle anderer Menschen zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kann man emotionale Intelligenz bei Kindern fördern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja. Eltern können die emotionale Entwicklung fördern, indem sie über Gefühle sprechen, Emotionen benennen, Empathie unterstützen, selbst als Vorbild dienen und Kindern helfen, mit starken Gefühlen und Konflikten umzugehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ab welchem Alter können Kinder Gefühle verstehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die emotionale Entwicklung beginnt bereits in den ersten Lebensjahren und setzt sich während der gesamten Kindheit fort. Mit zunehmender Sprachentwicklung können Kinder Gefühle immer genauer benennen und einordnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie lernen Kinder, mit Wut umzugehen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder lernen den Umgang mit Wut vor allem durch Begleitung und Vorbilder. Eltern können die Wut zunächst anerkennen, gleichzeitig aber klare Grenzen für verletzendes Verhalten setzen. Wenn das Kind wieder ruhiger ist, kann gemeinsam darüber gesprochen werden, was die Wut ausgelöst hat und welche Strategien beim nächsten Mal helfen können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie können Eltern Empathie bei Kindern fördern?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Eltern können Kinder dazu anregen, die Perspektive anderer Menschen einzunehmen. Fragen wie „Wie fühlt sich das andere Kind gerade?“ oder „Was könnte ihm helfen?“ unterstützen Kinder dabei, Gefühle anderer wahrzunehmen und darüber nachzudenken.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was haben die drei Siebe des Sokrates mit emotionaler Intelligenz zu tun?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die drei Siebe – Wahrheit, Güte und Notwendigkeit – bieten eine einfache Möglichkeit, über den Umgang mit Worten und Informationen nachzudenken. Kinder können dadurch lernen, vor dem Weitererzählen zu überlegen, ob etwas wahr, gut und notwendig ist. Die Geschichte selbst ist allerdings nicht als historisch belegter Dialog des Sokrates gesichert.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Fazit: Gefühle verstehen ist eine wichtige Lebenskompetenz</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;Emotionale Intelligenz ist eine Fähigkeit, die Kinder ein Leben lang begleitet. Wer lernt, die eigenen Gefühle wahrzunehmen und auszudrücken, kann auch leichter verstehen, was andere Menschen bewegt. Dafür brauchen Kinder keine perfekten Eltern. Sie brauchen Erwachsene, die ihnen zuhören, ihre Gefühle ernst nehmen, Grenzen setzen und ihnen zeigen:</p>



<p class="wp-block-paragraph">Du darfst fühlen, was du fühlst. Und gemeinsam können wir herausfinden, wie du damit umgehen kannst. Das ist vielleicht eine der wichtigsten Grundlagen, die wir unseren Kindern für ihr Leben mitgeben können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Quellen und weiterführende Literatur</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Goleman, Daniel</strong>: Emotionale Intelligenz. Warum sie wichtiger ist als der IQ. – Das Werk machte das Konzept der emotionalen Intelligenz einem breiten Publikum bekannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Spitzer, Manfred</strong> u. a.: Kluge Gefühle. – Ratgeber zur Bedeutung von Emotionen und ihrer Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stangl, Werner</strong>: Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit. arbeitsblätter news.</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bye bye Schulstress – Lisa Reinheimer im Interview</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/bye-bye-schulstress-lisa-reinheimer-im-interview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Mar 2026 10:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hand aufs Herz: Schule bedeutet in vielen Familien auch Stress – und Eltern stehen vor der herausfordernden Aufgabe, ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen. Die erfahrene Schulexpertin und Coach für Eltern und Kinder, Lisa Reinheimer, setzt sich seit vielen Jahren mit der Frage auseinander, warum Schule in den meisten Familien zum Dauerbrennpunkt wird. Dabei spielen nicht&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/bye-bye-schulstress-lisa-reinheimer-im-interview/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Bye bye Schulstress – Lisa Reinheimer im Interview</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="401" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld124-600x401.jpg" alt="Lisa Reinheimer mit Buch" class="wp-image-17877" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld124-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld124-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld124-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/02/KlaraVentzFotografie_Klassenheld124.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">Hand aufs Herz: Schule bedeutet in vielen Familien auch Stress – und Eltern stehen vor der herausfordernden Aufgabe, ihre Kinder bestmöglich zu unterstützen. Die erfahrene <a href="https://www.klassenheld.de/">Schulexpertin und Coach für Eltern und Kinder,  Lisa Reinheimer,</a> setzt sich seit vielen Jahren mit der Frage auseinander, warum Schule in den meisten Familien zum Dauerbrennpunkt wird. Dabei spielen nicht nur fehlende Motivation der Kinder, sondern auch zu hohe Erwartungen der Eltern und die dauerhafte Belastung durch ständigen Leistungsdruck eine Rolle. Lisa Reinheimer hat innovatoive Ansätze dafür entwickelt, Kindern nicht nur zu mehr Selbstbewusstsein und besseren Noten zu verhelfen, sondern auch der ganzen Familie wieder mehr Lebensfreude und eine entspanntere, produktivere Haltung zu vermitteln. Gerade ist Lisa Reinheimers erstes Bich erschienen: Bye Bye Schulstress. Wir haben uns mit ihr unterhalten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liebe Lisa, Du hast gerade dein erstes Buch veröffentlicht &#8211; Bye Bye Schulstress, das im Beltz Verlag erscheinen ist. Wir waren spontan begeistert von dem Buch. Was hat dich motiviert, dieses Buch zu schreiben?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Danke für euer Feedback! Das freut mich total!<br>In meiner Arbeit erlebe ich tagtäglich, wie viele Familien unter der Schule leiden. Schule bestimmt den Familienkalender und damit das Leben von so vielen Eltern und Kindern. Streit, Stress und Tränen wegen der Schule sind an der Tagesordnung und Familien fühlen sich ohnmächtig, wissen nicht mehr weiter.<br>Viele suchen die Lösung im System. Und ja, auch ich wäre vorne mit dabei, wenn es eine Bildungsevolution geben würde und hätte einige Ideen, wie wir das Schulsystem weiterentwickeln bzw. von Grund auf neu denken könnten, aber das hilft den Kindern, die heute hier und jetzt zur Schule gehen (und darunter leiden!), nicht weiter.<br>Deswegen habe ich ein Buch geschrieben, das sich auf das fokussiert, was wir Eltern in der Hand haben: nämlich die Art und Weise, wie wir Lernen zuhause begleiten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Du warst selbst einmal Lehrerin – was hat dich bewogen, aus der Schule auszusteigen und Coach/Autorin zu werden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich beobachtete täglich, wie Kinder am und im System scheitern und ihre einzigartigen, individuellen Persönlichkeiten brechen. Vor unmotivierten, frustrierten Teenagern zu stehen, die an alles glauben, nur nicht an sich selbst, brach mir das Herz. Ich bildete mich fort, suchte nach Strategien und Werkzeugen, wie ich sie stärken und ihnen das Lernen leichter machen kann. Und schnell wurde klar: es ist nicht die nächstbeste Lernstrategie, die den Unterschied macht, sondern unsere Haltung. Wie denken wir über Lernen, Leistung, Fehler und Schule? Und diese Haltung prägen vor allem die Eltern. Deswegen habe ich entschlossen, bei ihnen zu beginnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Glaubst Du, dass es allen Eltern und Kindern im Team gelingen kann, sich vom Schulstress zu verabschieden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ja und nein. Es wird im Laufe einer Schulzeit immer wieder zu herausfordernden Phasen kommen. Und wir Eltern können lernen, damit umzugehen: Motto: You can‘t stop the Waves from coming, but you can learn how to surf!</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-600x400.jpg" alt="Klassenheld_Gruppenbild" class="wp-image-17837" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2026/01/KlaraVentzFotografie_BusinessDuesseldorf741-Kopie.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Klara Ventz Fotografie </figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kannst Du eine besonders schöne Erfahrung mit uns teilen, bei der Arbeit mit einem Kind, das weit entfernt davon war ein Klassenheld zu sein?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Puh &#8211; das ist schwierig mich für eine zu entscheiden, da wir tagtäglich mit Familien arbeiten und sie unglaubliche Prozesse durchlaufen. Erfahrungsberichte sind auf unserer Website nachzulesen (www.klassenheld.de).&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade neulich hatten wir eine Mutter, deren großer Sohn am Wochenende stets so viele Schulaufgaben nachzuholen hatte, dass regelmäßig das ganze Wochenende draufging. Sie wünschte sich so sehr, dass sie als Familie übers Wochenende Skifahren gehen könnten, ohne dass auf der Hin- und Rückfahrt für die Schule gelernt werden muss und ohne, dass die Merkwörter in ihrem Kopf ständig die Piste runterfuhren. Sie begann Anfang Januar die Zusammenarbeit mit mir und schickte mir vorgestern (Anfang Februar) ein Foto von sich auf der Skihütte mit dem Text: „Wochenplan easy erledigt. Alle happy und spontan losgefahren. Danke für alles schon jetzt!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wie ergeht es deinen eigenen Kindern in der Schule?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Meine Tochter hat noch ein paar wenige Jahre Zeit, bis sie zur Schule geht. Aber das Leistungsdenken hat mich auch schon in Krabbelgruppen und Kita aufgesucht: Wer macht schon erste Schritte? Wer noch nicht? Wer kann schon seinen Namen schreiben, wer noch nicht?&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wünschst Du Dir am Meisten für die Schule der Zukunft?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ich wünsche mir eine Schule der Zukunft, in der jedes Kind gesehen wird und Lehrkräfte wieder Zeit für das Wesentliche haben: weniger Bürokratie, mehr Begleitung der Kinder.<br>Eine Schule, die Vielfalt als Stärke versteht, individuelles Lernen ermöglicht und digitale Werkzeuge nutzt, um Menschen zu entlasten, nicht zu überfordern oder zu ersetzen. Schule sollte ein Ort sein, an dem Kinder gerne lernen und Lehrkräfte mit Freude wirken können. Ein erster Schritt: Defizitorientierung abschaffen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was wäre ein wichtiger Tipp, den Du allen Eltern von Schulkindern mit auf den Weg geben möchtest?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Connection before correction! Bevor ihr die Hausaufgaben eurer Kinder korrigiert, jeden gemachten Fehler wegradiert und dem Kind aufzeigt, was es noch alles üben muss und wo es sich noch verbessern muss &#8211; checkt bei eurem Kind ein, geht in Verbindung. Es geht in die Schule, um zu lernen und nicht um zu können!&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Lisa, ich bedanke mich vielmals für das Interview und wünsche, dass das Buch viele Eltern erriecht und beitragende Prozesse in Gang setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In diesem Artikel bekommst Du weitere Informationen zu dem neuen Buch von Lisa Reinheimer.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>ADHS Kinder  – Herausforderung und Möglichkeiten</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2025 09:46:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[ADHS- ähnliche Symptome bei Kindern]]></category>
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		<category><![CDATA[Wann liegt eine ADHS-Störung vor?]]></category>
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					<description><![CDATA[ADHS ist eine häufige Diagnose bei Kindern, was können Eltern tun? Ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann eine Familie enorm belasten. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, klare Regeln und Strukturen und ein Netzwerk, das Eltern, Schule und soziales Umfeld mit einbezieht, können den Betroffenen das Leben leichter machen.]]></description>
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<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/fernanda-greppe-7uoi1ozaszs-unsplash/" rel="attachment wp-att-9972"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="534" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash.jpg" alt="ADHS–Kind_und_Mutter" class="wp-image-9972" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/fernanda-greppe-7UOI1OZASZs-unsplash-768x513.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Fernanda Greppe / Unsplash</figcaption></figure>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><strong>ADHS</strong> &#8211; Leben mit einem wilden Tausendsassa</h3>



<h4 class="wp-block-heading">Persönliche Erfahrungen einer Familie aus Bremen und wertvolle Informationen für betroffene Eltern</h4>



<p class="wp-block-paragraph">Text: Ralf Amberg</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>ADHS ist eine häufige Diagnose bei Kindern, was können Eltern tun? Ein Kind mit Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom kann eine Familie enorm belasten. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie, klare Regeln und Strukturen und ein Netzwerk, das Eltern, Schule und soziales Umfeld mit einbezieht, können den Betroffenen das Leben leichter machen.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Diese Erfahrung hat jedenfalls Familie Kordes aus Bremen gemacht, die ihren wilden Tausendsassa Leon über alles liebt. Kurz vor sechs Uhr morgens bei Familie Kordes. Alle liegen noch in tiefem Schlummer, nur Leon nicht. Der Siebenjährige ist schon lange wach. Er ist bereits halb angezogen, hat schon einen Teil seiner Autorennstrecke aufgebaut, gleichzeitig vergeblich nach seinen verlorenen Murmeln gesucht und während noch ein Hörbuch läuft, fällt ihm ein, dass er jetzt auch mal die anderen Familienmitglieder wecken könnte&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/neonbrand-ttlspdnejgm-unsplash/" rel="attachment wp-att-9974"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash.jpg" alt="ADHS_Junge_Pfütze" class="wp-image-9974" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/neonbrand-TtlSPDneJgM-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: neonbrand (Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Ein „Zappelphilipp“, der alles auf einmal machen will</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Später, beim Frühstück fällt es Leon sichtlich schwer, ruhig auf seinem Stuhl sitzen zu bleiben, denn er hat tausend wichtige Dinge im Kopf, die er jetzt erledigen muss und Hunger hat er auch nicht wirklich. Seine Mutter Monika fordert ihn öfter auf sitzen zu bleiben und erst mal zu frühstücken. Die Ermahnungen der Eltern sind seine beiden Geschwister schon gewohnt und auch, dass sich das Familienleben oft um ihren Bruder Leon dreht, der fast ständig in Bewegung ist und lauter neue Ideen hat, die er direkt umsetzten möchte. Als es Zeit wird zur Schule zu gehen, hat Leon sich immer noch nicht fertig angezogen. Außerdem macht es ihm sowieso viel mehr Spaß, vom Hochbett auf die weiche Matte am Boden zu springen als den langen Vormittag im Klassenzimmer zu verbringen. Ganz normaler Alltag für eine Familie mit einem Kind, das unter ADHS, besser bekannt als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, leidet.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">„Bevor Leon in die Schule kam, war alles etwas einfacher“, berichtet Monika Kordes. „Seine Erzieherinnen baten uns zwar regelmäßig zu Gesprächen, da Leons Lebhaftigkeit oft Unruhe in die ganze Gruppe brachte und es ihm schwer fiel, sich an Regeln zu halten. Gleichzeitig hatte er aber auch die Möglichkeit sich auf dem Spielplatz oder im Bewegungsraum auszutoben. Und seine originellen Ideen, wie z.B. den Bau einer Lego &#8211; Hängebrücke, die er an einem Deckenhaken befestigte, fanden Anerkennung. In der Schule entstehen deutlich mehr Schwierigkeiten, da von den Kindern nun vermehrt erwartet wird, dass sie sitzen, zuhören und konzentriert arbeiten.“</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ADHS Kinder – gezielte Förderung in der integrativen Schule</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Vor der Einschulung hatten Leons Eltern viele Bedenken. Ihnen war klar, dass die Wahl einer geeigneten Schule in diesem Fall entscheidend für seine weitere „Lernlaufbahn“ sein könnte. „Wir haben im Vorfeld viele Informationen gesammelt und uns für eine Grundschule im selben Ort entschieden, die auch integrativ arbeitet. Deshalb haben die Klassen hier weniger Schüler und es stehen Förderlehrer zur Verfügung, deren Ausbildung auch unserem Sohn zu Gute kommt. Durch den Einsatz von Wochenplan- und Projektarbeit sind die Kinder viel mehr in Bewegung als beim „Frontalunterricht“. Außerdem stehen Förderprogramme für lese-und rechtschreibschwache Schüler zu Verfügung“, sagt Leons Vater. „Trotzdem ist es nicht einfach. Leon braucht klare Regeln und Strukturen, die konsequent umgesetzt werden müssen. Glücklicherweise sind seine Lehrer bereit, sich mit uns zusammen zu setzen, wenn größere Probleme auftreten, um gemeinsame Absprachen zu treffen.“</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Im Unterricht kann Leon nicht sehr lange auf seinem Stuhl sitzen bleiben. Er sucht jede Möglichkeit aufzustehen oder sich irgendwie zu bewegen. Jedes kleine Ereignis oder Geräusch lenkt ihn ab, deshalb hat er mehr Probleme als andere Kinder, dem Lernstoff zu folgen. Aus diesem Grund lässt ihn seine Lehrerin ganz vorne sitzen, mit nur einem Tischnachbarn. Leon ist eigentlich ein intelligenter Junge, vor allem der Umgang mit Zahlen liegt ihm. Aber beim Lernen der Buchstaben braucht er deutlich mehr Zeit als andere Kinder aus seiner Klasse und die ersten Leseschritte fallen ihm sichtlich schwer, da seine Konzentration immer wieder nachlässt. Seine liebsten Fächer sind Sport und Musik und spätestens in den Pausen auf dem Schulhof dreht er richtig auf, was manchmal auch im Streit mit anderen enden kann&#8230;.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/johnny-cohen-sxzuj6npvgu-unsplash/" rel="attachment wp-att-9975"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="528" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash.jpg" alt="Junge_Spiegelung" class="wp-image-9975" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-300x198.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-600x396.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/johnny-cohen-sxzuj6npVGU-unsplash-768x507.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto: Johnny Cohen/Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>ADHS ist eine Herausforderung für die ganze Familie</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">„Obwohl Leon uns oft an unsere Grenzen bringt würden wir ihn mit keinem Kind der Welt tauschen wollen, denn bei allen Schwierigkeiten ist er doch ein wahrer Sonnenschein“, betonen die Eltern. „Unser Familienleben ist allerdings sehr anstrengend, da sich vieles zwangsläufig nach den Bedürfnissen von Leon ausrichtet. Seine Geschwister beschweren sich manchmal, das sie zu kurz kommen, oder beginnen, manche Verhaltensweisen von Leon zu übernehmen, das ist für den Alltag sehr belastend und die Sehnsucht nach ein paar ruhigen Minuten ist ein Dauergast in meinem Leben&#8230;“, erklärt Monika Kordes. „Für uns war es sehr wichtig, Hilfe und Unterstützung von Fachleuten zu bekommen, bevor der stressige Alltag den Zusammenhalt der Familie ernsthaft gefährden konnte,“, fügt sie hinzu.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Doch auch außerhalb der Familie sind Schwierigkeiten mit einem ADHS Kind vorprogrammiert. Kinder wie Leon fallen in der Öffentlichkeit auf, verhalten sich impulsiv und haben daher häufig Probleme sich in sozialen Gruppen zu integrieren.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Familie Kordes hat auf diese Herausforderung frühzeitig reagiert. Der Besuch bei einem Psychologen, der auf das Krankheitsbild ADHS spezialisiert ist, half ihnen zu verstehen, dass nicht etwa Dickköpfigkeit oder Mutwilligkeit hinter vielen Verhaltensweisen ihres Sohnes stehen. Gleichzeitig wurde ihnen auch bewusst, dass sie diese Situation auf ihrem ganzen Erziehungsweg begleiten wird. Auf der Suche nach passenden Therapiemaßnahmen wurde schnell deutlich, das nicht nur mit Leon alleine gearbeitet werden muss. Vielmehr sollte, soweit möglich, sein soziales Umfeld mit einbezogen werden. Ein wichtiges Fundament bildet die Beratung und Unterstützung der Eltern, Erzieherinnen oder Lehrer in pädagogischen und erzieherischen Fragen.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Umfassende Unterstützung durch das Erziehungsnetzwerk</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Leon selbst wird verhaltenstherapeutisch betreut, besucht einmal wöchentlich eine Psychomotorikgruppe und spielt regelmäßig mit Begeisterung Fußball im Verein.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">„Wir haben gelernt, das wir unseren Alltag mehr strukturieren und unseren Erziehungsstil teilweise ändern müssen. Beispielsweise ruhig aber standhaft darauf zu bestehen, dass Aufgaben, die wir den Kindern übertragen auch ausgeführt werden oder den Medienkonsum zu beschränken, so dass Leon die Chance bekommt, sich besser zu sortieren und somit auch zu konzentrieren“, berichtet sein Vater Wolfgang. “Mit seiner Lebhaftigkeit und seinen sprudelnden Ideen sorgt Leon immer wieder dafür, dass es nie langweilig wird. Da wir es bis jetzt geschafft haben eine Art Erziehungsnetzwerk aus Schule, Therapie und Familie zu bilden, konnten wir bisher auf die Gabe von Medikamenten verzichten. Wir haben lange darüber nachgedacht und waren uns einig, dass wir, solange die Situation nicht noch schwieriger wird, andere Alternativen bevorzugen “</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Die Besonderheiten und Schwierigkeiten von Kindern mit ADHS werden diese und deren Familien ein Leben lang begleiten. Wenn die Betroffenen jedoch, so wie Familie Kordes, frühzeitig therapeutische und pädagogische Anleitung erhalten, besteht für das Kind die Möglichkeit, mit zunehmendem Alter über Selbstreflexion und gelernten Verhaltensstrategien die eigene Impulsivität besser in den Griff zu bekommen. Wenn es gelingt, gesteigerten Antrieb und Aktivität in konstruktive Bahnen zu lenken, können diese Eigenschaften später vielleicht auch eine Chance sein.</p>



<figure class="wp-block-image alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/ein-tausendsassa-der-nicht-still-sitzen-kann/attachment/bady-abbas-6ftrvxtsiic-unsplash/" rel="attachment wp-att-9973"><img loading="lazy" decoding="async" width="800" height="533" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash.jpg" alt="ADHS_Kind" class="wp-image-9973" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/bady-abbas-6FtRVxtsiIc-unsplash-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a><figcaption class="wp-element-caption">Foto. Bady Abbas /Unsplash</figcaption></figure>



<h3 class="wp-block-heading bodytext"><b>Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom (ADHS)</b></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Laut Definition der Bundesärztekammer ist ADHS eine Störung der Aufmerksamkeit, verbunden mit einem Mangel an Ausdauer bei Beschäftigungen sowie der Tendenz, Tätigkeiten zu wechseln, bevor sie zu Ende gebracht wurden. Weitere Kennzeichen sind ein unruhiges Verhalten, insbesondere Unfähigkeit, still sitzen zu können, und eine ausgeprägte Impulsivität, die häufig mit abrupten motorischen und/oder verbalen Aktionen einhergeht, die nicht in den sozialen Kontext passen. Bei diesem Krankheitsbild handelt es sich um ein Ungleichgewicht der Botenstoffe im Gehirn, welches eine fehlerhafte Informationsverarbeitung zwischen den einzelnen Hirnabschnitten bewirkt. Es gibt bislang noch kein medizinisches Testverfahren auf dem Gesundheitsmarkt, mit dem man ADHS gesichert nachweisen kann.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Unterschieden werden zwei Varianten der Aufmerksamkeitsstörung:</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Typ 1: der vorwiegend hyperaktiv-impulsive Typ (ADHS)</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Typ 2: der unaufmerksame, träumerisch-abwesende Typ (ADS)</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">&#8211;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Seltener können auch Mischformen auftreten.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><b>Wann liegt eine ADHS-Störung vor?</b></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Man spricht von ADHS, wenn Hyperaktivität (bei Typ 1), Impulsivität und Aufmerksamkeitsstörungen über einen längeren Zeitraum hinweg (mindestens 6 Monate) in mehreren Bereichen, wie Schule, Familie und Freizeit gleichzeitig auftreten.</p>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Behandlung von ADHS</strong></h3>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><strong>Bei der berechtigt kontrovers diskutierten medikamentösen Therapie mit Stimulanzien (Wirkstoff Methylphenidat) oder Anti-Depressiva kann im Nachhinein festgestellt werden, ob ein ADHS-Syndrom vorliegt, wenn diese eine Veränderung des (Aufmerksamkeits-)Verhaltens nach sich ziehen. Diese Medikamente bewirken keine „Heilung“, sondern können die Symptomatik auf verschiedenen Ebenen lindern und, insbesondere bei schweren Fällen, eine Grundlage für weitere therapeutische Maßnahmen bilden. Es existieren allerdings noch keine Langzeitstudien über die auftretenden Nebenwirkungen.</strong></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Es gibt viele ADHS-<b> ähnliche </b>Symptome<b> </b>bei Kindern, die andere Ursachen haben können, z.B. im sozio-emotionalen (Umfeld-)Bereich begründet sind, auf Nahrungsmittelallergien beruhen, usw. In diesen Fällen wäre eine medikamentöse Behandlung (wie oben beschrieben) wirkungslos. Aus diesem Grund ist eine vorherige genaue Diagnostik von verschiedenen Fachleuten (Ärzten, Psychologen, Pädagogen, Wahrnehmungstherapeuten) und eine Umfeldanalyse (Familie, Kindergarten, Schule&#8230;) erforderlich. Therapie bei ADHS sollte multimodal angelegt sein, also von Fachleuten verschiedener Richtungen begleitet werden. Aus einem Pool von unterschiedlichen therapeutischen Angeboten sollte ein individuelles „Paket“ zusammengestellt werden. Dazu zählen medizinische Betreuung, Psychotherapie, pädagogische Unterstützung, spezielle Lern- und&nbsp; Förderkonzepte, Ergotherapie bei ADHS und ganz wichtig: Einbindung des Umfelds, sowie Elternfortbildungen, -begleitung der Betroffenen.</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Links zu diesem Thema im Internet</p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><a class="linkExt" href="http://www.adhs-deutschland.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.adhs-deutschland.de</a></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><a class="linkExt" href="http://www.adhs.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.adhs.de</a></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph"><a class="linkExt" href="http://www.dr-gumpert.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.dr-gumpert.de</a></p>



<p class="bodytext wp-block-paragraph">Bücher zum Thema:</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph" id="title"><a href="http://amzn.to/2kmHzZv"><span id="productTitle" class="a-size-large">&#8222;Komm, das schaffst Du!&#8220; Aufmerksamkeitsprobleme und ADHS: Ergotherpeutische Alltagshilfen für mehr / Konzentration / Selbstständigkeit / Selbstvertrauen</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">von <span class="author notFaded" data-width=""> <span class="a-declarative" data-action="a-popover" data-a-popover="{&quot;closeButtonLabel&quot;:&quot;Autor-Dialog Popover schließen&quot;,&quot;name&quot;:&quot;contributor-info-B0045AKHPE&quot;,&quot;position&quot;:&quot;triggerBottom&quot;,&quot;popoverLabel&quot;:&quot;Autor-Dialog Popover&quot;,&quot;allowLinkDefault&quot;:&quot;true&quot;}"> Britta Winter,&nbsp; </span></span></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">TRIAS, 14,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph" id="title"><a href="http://amzn.to/2l4h5ZI"><span id="productTitle" class="a-size-large">Ich dreh gleich durch!: Tagebuch eines ADHS-Kindes und seiner genervten Leidensgenossen</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">von <span class="author notFaded" data-width=""> Anna Maria Sanders,</span></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">GV, 18,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph" id="title"><a href="http://amzn.to/2kmMpFY"><span id="productTitle" class="a-size-large">ADS &#8211; So stärken Sie Ihr Kind: Was Eltern wissen müssen und wie sie helfen können</span></a></p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">von Uta Reimann-Höhn,</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">Herder, 9,99 €</p>



<p class="a-size-large a-spacing-none wp-block-paragraph">&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Sportliche Kinder sind besser in Mathematik</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/aktuelles/sportliche-kinder-sind-besser-in-mathematik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Aug 2024 09:22:50 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Kinder bewegen sich nicht genug. Laut einer Untersuchung, die im „International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity“ veröffentlicht wurde, verbringen Kinder pro Tag 25 Minuten mehr im Sitzen als früher. Jedoch ist ausreichende Bewegung entscheidend für die körperliche wie auch geistige Gesundheit von Kindern, ebenso für ihre schulischen Leistungen und ihr soziales Verhalten. Klar&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/sportliche-kinder-sind-besser-in-mathematik/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Sportliche Kinder sind besser in Mathematik</span></a>]]></description>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="401" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_4115-1-copy-600x401.jpg" alt="vivo_back_to_school_Aufmacher" class="wp-image-16402" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_4115-1-copy-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_4115-1-copy-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_4115-1-copy-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_4115-1-copy.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kinder bewegen sich nicht genug. Laut einer Untersuchung, die im „International Journal of Behavioral Nutrition and Physical Activity“ veröffentlicht wurde, verbringen Kinder pro Tag 25 Minuten mehr im Sitzen als früher. Jedoch ist ausreichende Bewegung entscheidend für die körperliche wie auch geistige Gesundheit von Kindern, ebenso für ihre schulischen Leistungen und ihr soziales Verhalten. Klar wird auch: Wer sich ausreichend sportlich betätigt, ist in der Schule besser in Mathematik und im Lesen.<a id="_ftnref1" href="#_ftn1"><sup><strong><sup>[1]</sup></strong></sup></a> </strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Starke Füße, gesunde Kinder</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Damit es mit der Bewegung, und dadurch mit der gesunden körperlichen Entwicklung, klappt, ist die Stärkung der Fußmuskulatur besonders wichtig. Auf ihr baut der menschliche Körper auf. Kinderfüße befinden sich im ständigen Entwicklungsprozess und sind noch besonders formbar. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Noch vor Schulstart möchte Galahad Clark, Gründer des führenden Barfußschuhherstellers Vivobarefoot, über die Bedeutung von Bewegung an Schultagen sprechen. Der Experte erläutert, warum Barfußschuhe im Kindesalter späteren Krankheiten vorbeugen können, und wie Bewegung für Kinder ganz leicht in den Tagesablauf integriert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da auch wir uns wünschen, dass sich Kinder von Anfang an richtig und viel bewegen – und auf gesunden Füßen durchs Leben gehen, ist dieses Thema ein Top-Tipp für uns.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-full"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="400" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8159.jpg" alt="vivo_back_to_school_Schuhe auf Bank" class="wp-image-16401" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8159.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8159-300x200.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<div style="height:32px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Kinder bewegen sich nicht ausreichend</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Nach aktuellen Statistiken der WHO bewegen sich weltweit 80 Prozent der jungen Menschen nicht ausreichend. Die Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation raten Kindern und Jugendlichen im Alter von fünf bis siebzehn Jahren, sich täglich mindestens 60 Minuten mit moderater bis hoher Intensität zu bewegen.<a id="_ftnref2" href="#_ftn2"><sup>[2]</sup></a> Zusätzlich sollten an mindestens drei Tagen pro Woche intensive Aktivitäten durchgeführt werden, welche die Muskeln und Knochen stärken. Dieser körperliche Bewegungsplan ist mit verbesserter physischer, geistiger und kognitiver Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen verbunden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"> Hinzu kommt, dass Kinder von sieben bis sechzehn Jahren den Großteil ihrer Zeit in der Schule verbringen. Und zuhause wird im Zeitalter von Konsolen immer weniger getobt. Vivobarefoot möchte praktische Tipps und Strategien für ein bewegungsfreundliches Umfeld in Schulen und zu Hause geben: „Wir wollen Bewegung in den Schulen zu einer Priorität machen und unseren Kindern zu körperlichem, geistigem und akademischem Erfolg verhelfen,“ erklärt Galahad Clark, Gründer und CEO von Vivobarefoot.</p>



<div style="height:29px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="401" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8334-copy-600x401.jpg" alt="vivo_back_to_school_boys_on_lawn" class="wp-image-16403" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8334-copy-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8334-copy-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8334-copy-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_8334-copy.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Bewegungsmangel hat viele negative  Folgen</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Vor allem der verstärkte Einsatz von Smartphones, Tablets, Computern und Videospielen hat dazu geführt, dass Kinder immer mehr Zeit im Sitzen verbringen. „Sowohl bei Kindern als auch bei Eltern fehlt oft das Bewusstsein für die gesundheitlichen Vorteile regelmäßiger körperlicher Aktivität,“ weiß Clark. Traditionelle, aktive Freizeitbeschäftigungen wie Outdoor-Spiele werden zunehmend durch passive Aktivitäten ersetzt. Die negativen Folgen von Bewegungsmangel und Übergewicht bei Kindern sind vielfältig. Sie nehmen Einfluss auf die körperliche und mentale Entwicklung des Nachwuchses. </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Eine Auswirkung mangelnder Fitness sind Fehlhaltungen, die letztlich zu Haltungsschäden führen können, die bereits in der Kindheit auftreten,“ erklärt der Vivobarefoot-Gründer. Eine zu schwache Rückenmuskulatur als Kind könne demnach zu Muskel- und Skeletterkrankungen im Erwachsenenalter führen. „Um Menschen ein gesundes Leben zu ermöglichen, ist es wichtig, ihnen von klein auf zu zeigen, wie viel der eigene Körper bewegen kann,“ so Clark.</p>



<div style="height:22px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="480" height="600" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_7363-480x600.jpg" alt="vivo_back_to_school,_black girl in classroom 2" class="wp-image-16400" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_7363-480x600.jpg 480w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_7363-240x300.jpg 240w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_7363-768x960.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_7363.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></figure>



<div style="height:23px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Mehr Bewegung  </strong>– <strong>bessere Stimmung in der Klasse</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Eine in der Zeitschrift „Pediatrics“ veröffentlichte Meta-Analyse untersuchte die Auswirkungen von körperlicher Aktivität auf das schulische Abschneiden und das Verhalten im Klassenzimmer bei Kindern. An der Studie nahmen 10.205 Menschen im Alter von vier bis dreizehn Jahren teil. Die Ergebnisse zeigten, dass körperliche Betätigung das Verhalten im Klassenzimmer verbessert und die schulischen Leistungen steigert. Insbesondere wurden positive Effekte auf mathematische Fähigkeiten und die Lesefähigkeiten festgestellt. Die Studie fand auch heraus, dass die Teilnahme an körperlicher Aktivität die Zeit, die Kinder im Unterricht aufmerksam sind, erheblich erhöht.<a id="_ftnref3" href="#_ftn3"><sup>[3]</sup></a> </p>



<p class="wp-block-paragraph">„Kinder und Jugendliche, die sich täglich bewegen, haben mit größerer Wahrscheinlichkeit ein höheres Maß an körperlichem und geistigem Wohlbefinden, was zur Entwicklung gesunder Gewohnheiten für das ganze Leben führt,“ so Clark. Welche Bewegungen für die Kinder dabei am besten seien, hänge von den persönlichen Vorlieben ab. „Sie müssen motorisch gefördert werden. In der Schule und zu Hause sollte man zulassen, dass sie sich austoben,“ erklärt der Vivobarefoot-Gründer und fährt fort: „Wenn den Kindern bestimmte Aktivitäten Spaß machen, kann man diese ganz leicht in den Alltag einbauen.“ Eltern sollten selbst aktiv sein und Sport treiben, um ein gutes Beispiel zu geben. Gemeinsame Familienaktivitäten wie Radfahren, Wandern oder Spaziergänge können Kinder motivieren, sich mehr zu bewegen.</p>



<div style="height:30px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="600" height="401" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_3443-600x401.jpg" alt="" class="wp-image-16397" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_3443-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_3443-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_3443-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/vivo_back_to_school_3443.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></figure>



<div style="height:31px" aria-hidden="true" class="wp-block-spacer"></div>



<h3 class="wp-block-heading"><strong>Barfußschuhe fördern die Fußgesundheit</strong></h3>



<p class="wp-block-paragraph">Kinder, deren Muskeln schwach sind, verlieren öfter das Gleichgewicht und verletzen sich viel häufiger als diejenigen, die sich ständig bewegen. Die Motorik und Sensorik des gesamten Bewegungsapparates sollte also von Kindesbeinen auf gefördert werden. „Barfußschuhe tragen hier dazu bei, eine stärkere Fußmuskulatur zu entwickeln. Dies hat sich als vorteilhaft für Balance und Koordination von Kindern erwiesen,“ erläutert Clark. Kinderfüße besitzen zahlreiche Nervenenden, die durch das Gehen auf unterschiedlichen Oberflächen die sensorische Wahrnehmung anregen sollten. Das ist wesentlich für die motorische Entwicklung und das Lernen in der Kindheit. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch die bessere Durchblutung des Gehirns können die Gedächtnisleistung und der Erhalt der Nervenzellen gesteigert werden. „Zum Schulanfang setzen wir auf bestimmte Barfußschuhe für Kinder, wie den Ludo Hi und den Fulham, die sie auch außerhalb des Sportunterrichts tragen können und durch die dünne Sohle somit ihre Fußgesundheit kontinuierlich fördern,“ erklärt Clark. „Durch Unterstützung des Schuhs und die gleichzeitige maximale Freiheit der Füße können sich Kinder insgesamt viel mehr bewegen – pünktlich zum Start in das neue Schuljahr,“ so Clark abschließend.<br><style>@font-face&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{font-family:"Cambria Math";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	panose-1:2 4 5 3 5 4 6 3 2 4;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-charset:1;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-generic-font-family:roman;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-format:other;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-pitch:variable;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;}@font-face&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	panose-1:2 15 5 2 2 2 4 3 2 4;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-alt:Helvetica;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-charset:0;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-generic-font-family:roman;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-format:other;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-pitch:auto;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-font-signature:0 0 0 0 0 0;}p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-unhide:no;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-qformat:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-style-parent:"";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-top:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-right:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:8.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-left:0cm;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:107%;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-pagination:widow-orphan;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri","serif";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:Calibri;}.MsoChpDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{mso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-default-props:yes;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ansi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-size:11.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	font-family:"Calibri","serif";&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-ascii-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-fareast-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-hansi-font-family:Calibri;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	mso-bidi-font-family:Calibri;}.MsoPapDefault&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;brmso-style-type:export-only;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	margin-bottom:8.0pt;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	line-height:107%;}div.WordSection1&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;br>	{page:WordS</style></p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="#_ftnref1" id="_ftn1"><sup>[1]</sup></a> <a href="https://idw-online.de/de/news791426">https://idw-online.de/de/news791426</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="#_ftnref2" id="_ftn2"><sup>[2]</sup></a> Chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Praevention/Berichte/BMG_Bestandsaufnahme_Bewegung_Kinder_und_Jugendliche_Langversion_bf.pdf&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a id="_ftn3" href="#_ftnref3"><sup>[3]</sup></a> <a href="https://publications.aap.org/pediatrics/article-abstract/140/6/e20171498/38200/Academic-Achievement-and-Physical-Activity-A-Meta?redirectedFrom=fulltext">https://publications.aap.org/pediatrics/article-abstract/140/6/e20171498/38200/Academic-Achievement-and-Physical-Activity-A-Meta?redirectedFrom=fulltext</a>√</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Über Vivobarefoot</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.vivobarefoot.com/de/womens?msclkid=979283fc3d5e13cf2c76e54309259eea" title="">Vivobarefoot</a> ist ein Lifestyle-Gesundheitsunternehmen, das die Mission verfolgt, die Menschen wieder mit der Natur zu verbinden &#8211; von Grund auf, Fuß für Fuß, Person für Person. Vivobarefoot wurde von zwei Cousins einer traditionellen Schusterfamilie, Galahad und Asher Clark, gegründet. Die Philosophie basiert auf einfachen Barfuß-Designprinzipien: breit, dünn und flexibel, für optimale Fußgesundheit und natürliche Bewegung. Mit <a href="https://www.vivobarefoot.com/de/vivohealth">VivoHealth</a> wurde zudem eine Plattform geschaffen, die nützliches Wissen vermitteln soll und ein wachsendes Angebot an Kursen, die von Experten für natürliche Gesundheit geleitet werden, bietet. Auf der Reise als Unternehmen eine positive Bilanz für die Regeneration der Gesundheit von Mensch und Planet zu erreichen, betreibt Vivobarefoot auch <a href="https://www.revivo.com/">ReVivo.</a> Mit dem ersten Sekundärmarkt seiner Art für professionell wiederaufbereitete Schuhe soll diesen ein zweites Leben geschenkt werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Robo Wunderkind: spielend Programmieren lernen</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Sep 2022 09:30:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
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					<description><![CDATA[Die neuen Roboter-Kits von Robo Wunderkind, einem innovativen Unternehmen aus Wien, inspirieren Kinder dabei, mit Technik kreativ umzugehen. Das Besondere: Physische Spielzeug-Module werden mit Apps verknüpft, über die sich Roboter programmieren lassen. Mit den Roboter-Kits von Robo Wunderkind können Eltern und Lehrer spielend die Grundlagen für späteren Erfolg in naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule legen. Deshalb&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Robo Wunderkind: spielend Programmieren lernen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_9356" aria-describedby="caption-attachment-9356" style="width: 549px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/attachment/01_16518/" rel="attachment wp-att-9356"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9356" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_16518.jpg" alt="Robo Wunderkind Roboter Kits Aufmacher" width="549" height="366" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_16518.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_16518-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_16518-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_16518-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_16518-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 549px) 100vw, 549px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9356" class="wp-caption-text">Die Roboter-Kits von Robo Wunderkind</figcaption></figure></p>
<p><strong>Die neuen Roboter-Kits von<a href="https://robowunderkind.com/de/"> </a><a href="https://de.robowunderkind.com/">Robo Wunderkind</a>, einem innovativen Unternehmen aus Wien, inspirieren Kinder dabei, mit Technik kreativ umzugehen. Das Besondere: Physische Spielzeug-Module werden mit Apps verknüpft, über die sich Roboter programmieren lassen.</strong></p>
<p>Mit den Roboter-Kits von Robo Wunderkind können Eltern und Lehrer spielend die Grundlagen für späteren Erfolg in naturwissenschaftlichen Fächern in der Schule legen. Deshalb möchten wir sie Euch hier als Top-Tipp vorstellen.</p>
<h3><strong>Robo Wunderkind weckt spielend den Entdeckergeist<br />
</strong></h3>
<p><figure id="attachment_9357" aria-describedby="caption-attachment-9357" style="width: 555px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/attachment/01_coding_saga/" rel="attachment wp-att-9357"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-9357" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_Coding_Saga.jpg" alt="Roboter Kit von Robo Wunderkind Detail" width="555" height="371" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_Coding_Saga.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_Coding_Saga-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_Coding_Saga-600x401.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_Coding_Saga-768x513.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_Coding_Saga-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 555px) 100vw, 555px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9357" class="wp-caption-text">Die Roboter-Kits von Robo Wunderkind fördern Kinder auf vielen Ebenen.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Die Roboter-Kits bestehen aus dreidimensionalen Modulen, die Kinder zu verschiedensten Strukturen wie Leuchttürmen, Figuren oder Autos zusammensetzen können. Der Kreativität der Kinder sind dabei kaum Grenzen gesetzt, denn die Roboter-Kits sind auch mit LEGO Bausteinen und LEGO Technic-Teilen kompatibel und damit beliebig erweiterbar.</strong></p>
<p>In Kombination mit den zugehörigen Apps fördern sie mit viel Spaß räumliches Denken, Problemlösungskompetenz und kognitive Fähigkeiten.</p>
<p><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/attachment/rw3-build-pro-android/" rel="attachment wp-att-9366"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9366 alignleft" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android.png" alt="Roboter von Robo Wunderkind" width="186" height="186" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android.png 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android-300x300.png 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android-600x600.png 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android-150x150.png 150w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android-768x768.png 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android-50x50.png 50w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-build-pro-android-100x100.png 100w" sizes="auto, (max-width: 186px) 100vw, 186px" /></a>Eltern und Lehrer wissen – bei Mathe- und Naturwissenschaften scheiden sich die Geister. Während einige Kinder begeistert davon sind und mit Freude lernen, fällt anderen der Zugang schwer. Unter anderem weil ihnen das Anschauliche fehlt und die unmittelbare Verbindung zu ihrer sinnlich erfahrbaren Realität. Hier können die Roboter Kits von Robo Wunderkind eine Brücke schlagen. Denn kreatives Spielen steht hier im Vordergrund – das Technikverständnis entwickelt sich ganz nebenbei.</p>
<h3><strong>Kinder &#8211; die Programmierer und Entwickler der Zukunft</strong></h3>
<p><figure id="attachment_9361" aria-describedby="caption-attachment-9361" style="width: 579px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/attachment/01_0367/" rel="attachment wp-att-9361"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9361" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0367.jpg" alt="Kinder - die Programmierer und Entwickler der Zukunft" width="579" height="386" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0367.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0367-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0367-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0367-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0367-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 579px) 100vw, 579px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9361" class="wp-caption-text">Die Module der neuen Roboter-Kits Explorer Lite, Explorer Prime und Explorer Pro sind aus besonders robusten Materialien gefertigt und haben abgeflachte Seiten, damit Kinder mit ihren Teilen von Lego Technic noch leichter kreative Konstruktionen umsetzen können.</figcaption></figure></p>
<p><strong>Insgesamt gibt es drei Apps für Smartphones und Tablets: Robo Live, Robo Code und Robo Blockly.</strong></p>
<p><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/attachment/rw3-prime-exploded/" rel="attachment wp-att-9370"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9370 alignleft" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded.png" alt="Roboter Fahrzeug von Robo Wunderkins" width="175" height="175" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded.png 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded-300x300.png 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded-600x600.png 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded-150x150.png 150w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded-768x768.png 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded-50x50.png 50w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/rw3-prime-exploded-100x100.png 100w" sizes="auto, (max-width: 175px) 100vw, 175px" /></a>Damit können Kinder die von ihnen gebauten Roboter so programmieren, dass sie z. B. in einem bestimmten Abstand zu einem Objekt stehen bleiben oder die Lichtaufsätze so steuern, dass sie je nach Abstand zu einem Gegenstand in verschiedenen Farben leuchten. Die neue Robo Blocky App ermöglicht es Kindern sogar, sich mit nur einem Roboter-Kit von der einfachen Fernsteuerung bis hin zur komplexen, block-basierten Programmierung vorzuarbeiten. Damit finden Kinder jeden Alters Aktivitäten und Aufgaben, die ihren Interessen, Vorlieben und Kompetenzen entsprechen.</p>
<p>Robo Wunderkind ist bereits in mehr als 500 Schulen im Einsatz und kooperiert mit ausgewählten europäischen Non-Profit-Organisationen wie SSPCA, Get Your Wings, Digitale Wolven. Das Unternehmen startete außerdem die Initiative Robo Makers Marathon für den Unterricht zu Hause.</p>
<p><figure id="attachment_9358" aria-describedby="caption-attachment-9358" style="width: 576px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/aktuelles/robo-wunderkind-spielend-progarmmieren-lernen/attachment/01_0192/" rel="attachment wp-att-9358"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9358" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0192.jpg" alt="Roboter Kits von Robo Wunderkind -2 Kinder" width="576" height="384" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0192.jpg 800w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0192-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0192-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0192-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/01_0192-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px" /></a><figcaption id="caption-attachment-9358" class="wp-caption-text">Zusammen spielen und ganz nebenbei programmieren lernen.</figcaption></figure></p>
<p><strong><em>Über Robo Wunderkind</em></strong></p>
<p><em>Robo Wunderkind ist ein EdTech-Unternehmen mit Hauptsitz in Wien/Österreich und hat bereits Anwender in über 60 Ländern. Das innovative Start-Up-Unternehmen möchte Kinder inspirieren, mit Technologie kreativ umgehen zu können. Schon ab 5 Jahren können Kinder mit den Roboter-Kits von Robo Wunderkind ihre eigenen Roboter bauen und programmieren. </em><em>Das österreichische Unternehmen erarbeitet mit Experten und Lehrern Unterrichtspläne, die es erleichtern die Roboter in den Vorschul- und Schulunterricht zu integrieren und so die MINT-Fähigkeiten von Kindern zu entwickeln und auszubauen. </em></p>
<p>Weitere Informationen findest Du <a href="https://de.robowunderkind.com/">hier.</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tretroller für Kids: Spaß und Fortbewegung in einem</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/tretroller-fuer-kids-spass-und-fortbewegung-in-einem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Feb 2022 10:40:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Tretroller anstatt Elterntaxi: Tägliche Bewegung und Sport im Freien ist für Kinder enorm wichtig – denn das trainiert nicht nur Muskulatur und Koordination, sondern fördert auch Ausdauer, ein starkes Immunsystem und seelische Ausgeglichenheit. Erziehung zu einem gesunden Lebensstil funktioniert am besten mit Spaß: Immer wenn Bewegung den Kreislauf in Schwung und Kinder zum Schwitzen bringt,&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/tretroller-fuer-kids-spass-und-fortbewegung-in-einem/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Tretroller für Kids: Spaß und Fortbewegung in einem</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><figure id="attachment_12472" aria-describedby="caption-attachment-12472" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/nathan-dumlao-0UXmLP63w6g-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12472" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/nathan-dumlao-0UXmLP63w6g-unsplash-400x600.jpg" alt="Kind mit Tretroller" width="400" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/nathan-dumlao-0UXmLP63w6g-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/nathan-dumlao-0UXmLP63w6g-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/nathan-dumlao-0UXmLP63w6g-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/nathan-dumlao-0UXmLP63w6g-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12472" class="wp-caption-text">Foto: Nathan Dumlao / Unsplah</figcaption></figure></p>
<p><strong>Tretroller anstatt Elterntaxi: <a href="https://kidslife-magazin.de/leib-seele/wellness-sport/warum-der-sport-fuer-kinder-so-wichtig-ist/">Tägliche Bewegung</a> und Sport im Freien ist für Kinder enorm wichtig – denn das trainiert nicht nur Muskulatur und Koordination, sondern fördert auch Ausdauer, ein starkes Immunsystem und seelische Ausgeglichenheit.<br />
</strong></p>
<p>Erziehung zu einem gesunden Lebensstil funktioniert <a href="https://kidslife-magazin.de/leben-arbeiten/mit-nem-loeffelchen-voll-zucker/">am besten mit Spaß:</a> Immer wenn Bewegung den Kreislauf in Schwung und Kinder zum Schwitzen bringt, profitiert die Gesundheit. Gerade der Weg zu Kita oder Schule eignet sich wunderbar dazu, aktiv und vital in den Tag zu starten – sogar für kleine Sportmuffel. Rollerfahren finden die meisten Kinder viel cooler, als zu Fuß zu gehen. Mit dem Tretroller wird das Zurücklegen täglicher Strecken zum Abenteuer und darüber hinaus zu einem sanften Ganzkörperworkout. Auf Spaziergängen profitiert die ganze Familie davon, wenn Kinder fröhlich fahren, anstatt lustlos zu Fuß zu gehen.</p>
<p><figure id="attachment_12474" aria-describedby="caption-attachment-12474" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-L1o1WQY5kp0-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12474" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-L1o1WQY5kp0-unsplash-600x449.jpg" alt="Zwei Kinder mit Tretrollern" width="600" height="449" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-L1o1WQY5kp0-unsplash-600x449.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-L1o1WQY5kp0-unsplash-300x225.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-L1o1WQY5kp0-unsplash-768x575.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-L1o1WQY5kp0-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12474" class="wp-caption-text">Foto: Kelly Sikkema / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Welcher Roller in welchem Alter?</strong></h3>
<p>Hersteller geben zwar Hinweise, für welches Alter die jeweiligen Modelle am passendsten sind, doch sind motorische Entwicklung und Größe der Kinder individuell sehr verschieden. Zwei bis dreijährige Kleinkinder fühlen sich vielleicht auf einem Roller mit drei oder vier Rädern noch sicherer. Auf jeden Fall sollte der Roller den Fähigkeiten und der Größe des Kindes angemessen sein.</p>
<p>Rollermodelle für Kinder ab vier Jahren haben meist zwei Räder und schulen den Gleichgewichtssinn. Die sportlicheren Wipproller oder Stunt Scooter, mit denen Kinder die Skateparks erobern können, machen bewegungsfreudigen Kids ab ca. 7 Jahren Freude.</p>
<h3><strong>Worauf Eltern beim Kauf eines Tretrollers achten sollten:</strong></h3>
<p>Eltern sollten darauf achten, dass der Lenker des Rollers in der Höhe verstellbar ist. So kann das neue Gefährt mit dem Kind mitwachsen. Auch eine verstellbare Trittbretthöhe macht Sinn, da da sie so an Fahrgelände und Untergrund angepasst werden kann.</p>
<p>Je länger der Radstand (der Abstand zwischen vorderer und hinterer Radachse), desto besser sind die Fahreigenschaften des Rollers, jedoch wird er dadurch weniger wendig.</p>
<p>Für die Rollen gilt: je kleiner desto flexibler. Je größer, desto besser die Fahreigenschaften, besonders bei höherer Geschwindigkeit. Kugellager und Rollen sollten qualitativ hochwertig sein, damit sie mehr als eine Saison halten.</p>
<h3><strong>Unser Tipp: </strong></h3>
<p>Bei Decathlon findet Ihr ein <a href="https://www.decathlon.de/browse/c0-alle-sportarten-a-z/c1-inline-skates-scooter-skateboard/c3-scooter-kinder/_/N-vb42mn">großes Sortiment an Kinderrollern und Scootern</a> für verschiedene Bedürfnisse und Altersgruppen. Für erste Erfahrungen auf dem Tretroller eignet sich besonders der Kinder-Scooter B1 . Durch sein innovatives Lenksystem wird die Balance in der Kurve optimal unterstützt und Kinder verlieren beim Geradeausfahren und Wenden nicht ihr Gleichgewicht. Damit Scooterfahrer auch bei schlechtem Wetter gut sichtbar sind, kann eine praktische Blende im Handumdrehen am Roller befestigt werden.</p>
<p><figure id="attachment_12473" aria-describedby="caption-attachment-12473" style="width: 600px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-tRgJCEqnuSc-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12473" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-tRgJCEqnuSc-unsplash-600x399.jpg" alt="Kind mit Roller auf Gehweg" width="600" height="399" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-tRgJCEqnuSc-unsplash-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-tRgJCEqnuSc-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-tRgJCEqnuSc-unsplash-768x511.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/kelly-sikkema-tRgJCEqnuSc-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12473" class="wp-caption-text">Foto: Kelly Sikkema / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Sicherheit auf allen Wegen – auch Rollern will geübt sein<br />
</strong></h3>
<p><strong>Ab welchem Alter dürfen Kinder alleine mit dem Roller unterwegs sein?</strong><br />
Ab acht Jahren dürfen Kinder mit ihrem Tretroller oder Scooter (ohne Elektroantrieb ) alleine im Straßenverkehr fahren. Jüngere Kinder müssen beaufsichtigt werden.</p>
<p><strong>Wo darf gefahren werden?</strong><br />
Mit dem Roller dürfen Kinder auf Gehsteigen und Gehwegen, in Wohn- und Spielstraßen und in Fußgängerzonen fahren. Das Fahren auf Radwegen oder Fahrbahnen ist gefährlich und zudem nicht erlaubt.</p>
<p><strong>Sicherheit beim Fahren</strong><br />
Bodenunebenheiten, abschüssige Wege und Hindernisse am Gehweg können beim Tretrollerfahren gefährlich werden. Bevor Kinder alleine mit ihrem Roller unterwegs sind, sollten sie Abstopp- und Ausweichtechniken sowie Kurvenfahren richtig beherrschen. Da größere Rollen die Sicherheit erhöhen, sollten diese bevorzugt werden, wenn Kinder längere Strecken zurücklegen wolen.</p>
<p><strong>Auf Fußgänger Rücksicht nehmen</strong><br />
Roller fahren Kinder meist dort, wo auch Fußgänger unterweg sind. Daher sind aufmerksames Fahren und ein vernünftiges Tempo sehr wichtig. Je mehr Leute in der Nähe sind, desto langsamer muss die Geschwindigkeit sein. Im Zweifelsfall ist es angebracht, abzusteigen und den Roller ein Stück zu schieben.</p>
<p><strong><a href="https://verkehrshelden.com/artikel/kitaschule/unterrichtsimpulse">Verkehrserziehung</a> ist wichtig</strong><br />
Damit Kinder den <a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/5-tipps-fuer-einen-sicheren-schulweg/">Schulweg</a> oder andere Strecken sicher bewältigen, sollten Eltern mit ihren Kindern rechtzeitig üben und den Nachwuchs für die Gefahren des Straßenverkehrs sensibilisieren. Besonders das richtige Überqueren von Straßen, Kreuzungen und das Verhalten an anderen, potentiell gefährlichen Stellen muss mit den Kindern trainiert werden, bis sie es sicher beherrschen. Kinder auf dem Tretroller unterschätzen oft ihre Geschwindigkeit.</p>
<p><figure id="attachment_12479" aria-describedby="caption-attachment-12479" style="width: 480px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/mikita-yo-ndmWgK1pl64-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12479" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/mikita-yo-ndmWgK1pl64-unsplash-480x600.jpg" alt="2 Mädchen mit Tretrollern" width="480" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/mikita-yo-ndmWgK1pl64-unsplash-480x600.jpg 480w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/mikita-yo-ndmWgK1pl64-unsplash-240x300.jpg 240w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/mikita-yo-ndmWgK1pl64-unsplash-768x960.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2022/01/mikita-yo-ndmWgK1pl64-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></a><figcaption id="caption-attachment-12479" class="wp-caption-text">Foto: Mikita Yo / Unsplash</figcaption></figure></p>
<h3><strong>Sinnvolle Ausrüstung beim Rollerfahren</strong></h3>
<p><strong>Helme für Kinder</strong><br />
<a href="https://www.stern.de/vergleich/kinderhelm/">Helme</a> sind beim Rollerfahren gesetzlich nicht vorgeschrieben, werden aber für Kinder empfohlen. Beim Kauf auf einen guten Sitz des Helms und auf die europäische Prüfnorm-Kennzeichnung EN1078 sowie auf die CE-Kennzeichnung achten.</p>
<p><strong>Reflektierende Kleidung:</strong><br />
Bei Dunkelheit und schlechter Witterung sorgen reflektierende Materialien an Kleidung, Schultasche oder Roller, evtl.auch das Tragen von Warnwesten für Sichtbarkeit und Sicherheit der rollerfahrenden Kinder.</p>
<p><strong>Geeignete Schuhe</strong><br />
Festes Schuhwerk fördert einen sicheren Halt beim Fahren. Lose Sandalen oder Flip Flops sind ungeeignet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Download Bookazine Schule</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Aug 2016 11:03:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lesen und Medien]]></category>
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					<description><![CDATA[Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Was wird in den jeweiligen Schulen angeboten, was wird verlangt? Lohnt sich ein Wechsel? Antworten auf diese und viele andere Fragen im Zusammenhang mit der richtigen Schulwahl finden Sie im Bookazine &#8222;Schule&#8220;. Das e-paper kostet 3,99 € und kann hier bezogen werden. Eine Printausgabe erhaltenSie auf Anfrage&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/schulalter-teens/download-bookazine/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Download Bookazine Schule</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Schule ist die richtige für mein Kind? Was wird in den jeweiligen Schulen angeboten, was wird verlangt? Lohnt sich ein Wechsel? Antworten auf diese und viele andere Fragen im Zusammenhang mit der richtigen Schulwahl finden Sie im Bookazine &#8222;Schule&#8220;. Das e-paper kostet 3,99 € und kann <strong><a href="https://www.united-kiosk.de/KidsLife+Schule+-+epaper-ebinr_2110893.html">hier </a></strong>bezogen werden.</p>
<p>Eine Printausgabe erhaltenSie auf Anfrage für 4,90 € zzgl. 0,80 € Versand beim Verlag: 06131-6068404, oder <a href="mailto:as@kidslife-magazin.de">as@kidslife-magazin.de</a></p>
<h2><strong>Wir wünschen Ihnen und Ihrem Kind die richtige Schule!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-2176 size-full" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/KidsLife_Bookazine_Schule.jpg" alt="Download Bookazine Schule" width="708" height="909" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/KidsLife_Bookazine_Schule.jpg 708w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/KidsLife_Bookazine_Schule-600x770.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/KidsLife_Bookazine_Schule-234x300.jpg 234w" sizes="auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.united-kiosk.de/KidsLife+Schule+-+epaper-ebinr_2110893.html">KidsLife_Bookazine_Schule</a></p>
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		<title>Die Schule der Zukunft</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/schulalter-teens/die-schule-der-zukunft-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jun 2016 21:41:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Schulalter & Teens]]></category>
		<category><![CDATA[Blick über den Zaun]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratische Schulen]]></category>
		<category><![CDATA[Inklusion]]></category>
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					<description><![CDATA[Demokratisches Lernen und Blicke über den Zaun Frontalunterricht, starre Notensysteme und frühe Selektion – dass unser Schulsystem viele Kinder statt zum Lernerfolg in die Sackgasse führt, wissen wir spätestens seit PISA. Doch welche Alternativen haben wir? Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Was hat sich bewährt – und was muss anders werden? KidsLife stellt&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/schulalter-teens/die-schule-der-zukunft-2/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Die Schule der Zukunft</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c471" class="csc-default">
<h2>Demokratisches Lernen und Blicke über den Zaun</h2>
<h4>Frontalunterricht, starre Notensysteme und frühe Selektion – dass unser Schulsystem viele Kinder statt zum Lernerfolg in die Sackgasse führt, wissen wir spätestens seit PISA. Doch welche Alternativen haben wir? Wie soll die Schule der Zukunft aussehen? Was hat sich bewährt – und was muss anders werden? KidsLife stellt visionäre Modelle und erprobte Beispiele vor.</h4>
<p class="bodytext">Lernen ist ein elementares Bedürfnis eines jeden Menschen. Mit dem ersten Atemzug beginnen wir mit Interesse und Freude die Welt zu entdecken, eignen uns voller Energie Fertigkeiten und Kenntnisse an. Wir experimentieren, staunen und fragen den Erwachsenen Löcher in den Bauch. Diese lustvolle Lernerfahrung, diese Entdeckerfreude sollte die Schule der Zukunft es bewahren und fördern. Und nicht erst die Schule. Schon im Kindergarten können die kognitiven Leistungen angeregt und spielerisch weiterentwickelt werden, denn gerade im Vorschulalter lernen Kinder besonders intensiv. Ihr Forschungsdrang muss immer wieder neue altersgerechte Impulse erhalten und darf keinesfalls oberflächlich abgespeist werden. Schon jetzt sollten Kinder unter der Anleitung von geschulten Pädagogen die Möglichkeit haben, sich selbständig Wissen anzueignen und mit allen Sinnen zu lernen. Der Übergang zur Schule gestaltet sich dementsprechend fließend.</p>
<h3>Neue Schulen für neue Zeiten</h3>
<p class="bodytext">Die Globalisierung, die Fülle an Informationen, die durch die Entwicklung neuer Technologien verfügbar sind, stellen neue Anforderungen an das individuelle Lernen – und das gesamte Bildungswesen. Die industrielle Gesellschaft mutiert zur Wissensgesellschaft. Dies verlangt von den Kindern andere Fähigkeiten als bisher. Bildung spielt in einer Wissensgesellschaft fraglos eine Schlüsselrolle: Sie hilft bei der persönlichen Orientierung, sie ermöglicht es, an der Gestaltung des öffentlichen Lebens mitzuwirken und erleichtert den Zugang zum Arbeitsmarkt. Lebenslanges Lernens lautet die Devise für die Zukunft.<br />
In der Schule kann daher nicht mehr allein die Vermittlung von Wissensinhalten im Vordergrund stehen. Vielmehr muss sie individuelle Lernstrategien vermitteln, die es den Kindern ermöglichen, sich in kurzer Zeit selbständig Wissen aneignen und sich auf dem Laufenden halten zu können. Und ganz wichtig: Kinder müssen lernen, Wichtiges vom Unwichtigen zu unterscheiden. Sonst gehen sie in der Informationsflut unter. Lernprozesse sind damit ebenso wichtig, wie das Lernen selbst.</p>
<h3>Lernen ist nicht gleich unterrichtet werden</h3>
<p class="bodytext">Marianne Gronemeyer, emeritierte Professorin der Erziehungswissenschaften, war selbst acht Jahre lang als Lehrerin tätig. Sie ist eine der profiliertesten Kritikerinnen des herkömmlichen deutschen Schulmodells. „Lernen und unterrichtet werden sind zwei ganz verschiedene Dinge“, erklärt die Pädagogin, „denn wer kann schon unter Zwang und Konkurrenzdruck lernen“. Für sie ist die Bewertung von Menschen auf einer Zahlenskala zwischen eins und sechs ein elementares Hemmnis für eine zukunftsfähige Schule. „Tausende von Talenten und Fähigkeiten fallen durch die Standardisierung von Bildung einfach unter den Tisch“.</p>
<h3>Auch die Schüler selbst wünschen sich Reformen. K.R:Ä.T.Z.Ä.</h3>
<p class="bodytext">KinderRÄchTsZÄnker),  eine engagierte Gruppe von etwa 20 jungen Leuten in Berlin, setzt sich für die Gleichberechtigung zwischen Kindern und Erwachsenen ein. Natürlich haben sie sich in diesem Zusammenhang auch ausführlich mit dem Thema Schule beschäftigt. Ex-Schüler und Gruppenmitglied Stefan (20), bezieht eine klare Position: „Die Schulen, die sich am besten mit unseren Vorstellungen decken, sind sogenannte ‚Demokratische Schulen’“. An solchen Schulen können die Schüler komplett entscheiden, was, wann und wie sie lernen. Es gibt keine Alterstrennung und Bewertung.</p>
<h3>„Blick über den Zaun“ – visionärer Schulverbund und Netzwerk</h3>
<p class="bodytext">Auch immer mehr Schulleiter und Lehrer sind um eine positive Vision von Schule bemüht: Im Schulverbund und Netzwerk „Blick über den Zaun“ haben sich bundesweit 54 sehr unterschiedliche Schulen in staatlicher wie in freier Trägerschaft zusammengeschlossen. Gefördert durch die Robert Bosch Stiftung, fand im November 2006 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar eine Fachtagung von „Blick über den Zaun“ statt. Über 100 Schuleiter/innen und Lehrer/innen aus den 54 Mitgliedsschulen verabschiedeten einstimmig die „Erklärung von Hofgeismar“ unter dem Titel „Schule ist unsere Sache – ein Appell an die Öffentlichkeit“.</p>
</div>
<div id="c472" class="csc-frame csc-frame-frame1">
<h3>Blick über den Zaun fordert unter anderem:</h3>
<p class="bodytext">Die Schule soll einladend und freundlich sein. Pädagogen, Schüler, Eltern, Kommunen und außerschulische Institutionen sollen zusammen arbeiten, damit Kinder und Jugendliche sich in der Schule den ganzen Tag über wohl fühlen können. Vollwertige Verpflegung, ein Gesundheits- und Beratungsdienst, ein flexibler Tagesrhythmus, gute Ausstattung der Schule mit vielfachen Lerngelegenheiten, genügend Platz zum Lernen, Spielen und Bewegen sollen selbstverständlich sein.</p>
<p class="bodytext">Kein Kind soll beschämt werden. Niemand soll sich als Versager fühlen. Darum soll das Sitzen bleiben abgeschafft werden. Der Unterricht soll darauf ausgerichtet sein, der Individualität der Kinder gerecht zu werden. Die Schule soll daher neue Formen der Leistungsbegleitung und -bewertung entwickeln, z. B.verpflichtende Beratungsgespräche und Lernvereinbarungen.</p>
<p class="bodytext">Die Schule soll selbstständig und eigenverantwortlich arbeiten können. Starre Jahrgangsklassen sollen durch flexible Lernformen und Lerngruppen ersetzt werden. Zwölf- und  Vierzehnjährige können zusammen Englisch lernen oder im Labor experimentieren. Die Unterteilung in Haupt- und Nebenfächer soll abgeschafft werden: Theater, Handwerk, Musik oder Religion soll gleichwertig mit Englisch oder Mathematik behandelt werden.</p>
</div>
<div id="c473" class="csc-default">
<p class="bodytext">Aus eigener Kraft können Schulen solch tiefgreifende Änderungen nicht durchsetzen. Blick über den Zaun  appelliert daher an Menschen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Administration, den Medien und an die gesamten Öffentlichkeit, ihre Vision tatkräftig zu unerstützen: „Im Interesse unserer Kinder und Jugendlichen müssen wir zu einem tragfähigen Konsens kommen, der der Entwicklung unserer Schulen die Richtung weist und der von dem Bewusstsein getragen ist: Schule ist unsere Sache.“</p>
<h3>Futurum – ein Modell für die Schule der Zukunft</h3>
<p class="bodytext">Ein Modellprojekt in Sachen Schule der Zukunft, dass seit Jahren gut funktioniert gibt es in Schweden: „Futurum“ heißt die Schule in der Kleinstadt Bålsta, 40 Kilometer westlich von Stockholm. Sie ist nicht nur innerhalb Schwedens zum Vorbild geworden, sondern stößt auch international auf großes Interesse In den letzten fünf Jahren wurde die Schule von 6500 Gästen aus 20 Ländern besucht. Mit ihrer innovativen Pädagogik setzt die Futurum-Schule Maßstäbe für die europäische Schulentwicklung und ganz speziell für den Ausbau der Ganztagsschulen in Deutschland.</p>
<p class="bodytext">Fachunterricht und Noten wurden abgeschafft und die klassische Raum-Zeit-Struktur des Schulalltags aufgehoben. Im Mittelpunkt des Konzeptes steht der einzelne Schüler. Auf seine individuelle Entwicklung ist der Fokus gerichtet. Lernen wird in<br />
Futurum als ein aktiver und sehr persönlicher Prozess begriffen. Daher erhält jeder Schüler seinen speziellen Lehrplan, der auf  Stärken und Schwächen des Einzelnen zugeschnitten ist. Woche für Woche werden die Lerninhalte festgelegt und im persönlichen Logbuch des Schülers festgehalten.</p>
<p class="bodytext">In den Kernfächern erhalten die Schüler und Schülerinnen in kleinen altershomogenen Gruppen Unterricht. Die flexible persönliche Arbeitseinteilung sowie die altersgemischte Projektarbeit, stehen jedoch im Vordergrund. Jeder Schüler bringt sich mit seinen Fähigkeiten in das Team ein. Ob das allein in der Stillarbeit geschieht oder im Team, bleibt jedem selbst überlassen. So ist es dann kein Problem, wenn ein Schüler in Deutsch beispielsweise auf dem Niveau der 7. Klasse ist, während seine mathematischen Kenntnisse schon denen der 9. Klasse entsprechen. Dies erlaubt den Kindern und Jugendlichen auch in einem gewissen zeitlichen Rahmen die freie Entscheidung, wann sie ihren Schultag beginnen und wann sie nach Hause gehen</p>
<p class="bodytext">Ziel ist es zum einen, dass die Schüler neben dem Erwerben von Wissen, ihre sozialen Fähigkeiten in der Zusammenarbeit mit Anderen üben. Die fächerübergreifende Arbeit an verschiedenen Themenschwerpunkten schult das vernetzte Denken und öffnet den ganzheitlichen Blick für Zusammenhänge. Die Lehrkräfte stehen als Tutoren jederzeit für Fragen zur Verfügung. Fünf bis acht Lehrer betreuen jeweils 80 Schüler.</p>
<h3>Lernlandschaften statt Klassenzimmer</h3>
<p class="bodytext">Da das Gefühl des Wohlbefindens das Lernen positiv beeinflusst, ist schon die Architektur in Futurum Programm. Die farbfrohe Ausgestaltung vermittelt ein positives Lebensgefühl und Vitalität. Die alten Klassenräume sind verschwunden, multifunktionale Lernlandschaften sind an deren Stelle getreten, lichtdurchflutete Räume, durch große Glasscheiben voneinander getrennt. Die gesamte Schule ist in sechs kleinere Einheiten unterteilt. Jeweils 160 Schüler zwischen sechs und 16 Jahren, in zwei altersgemischten Gruppen unterteilt, sind in sechs verschiedenenfarbigen Pavillons untergebracht. Jedem Arbeitsteam stehen ein großer Gruppenraum und mehrere kleine Arbeitsräume zur Verfügung. Der Arbeitsplatz ist für jeden frei wählbar, Computerplätze und Labors sind ebenso vorhanden wie gemütliche Leseecken.</p>
<p class="bodytext">Innovative und zukunftsweisende Schulen gibt es auch in Deutschland.  Es sind zur Zeit noch zarte und kleine Pflänzchen, die eher im Verborgenen und vereinzelt gedeihen. In den nächsten Ausgaben von KIDSLIFE werden wir Ihnen einige dieser außergewöhnlichen Projekte vorstellen.<br />
Rosemarie Löser</p>
<p class="csc-frame-frame1"><span class="important">Infos zum Thema:<br />
</span><a class="linkExt" href="http://www.blickueberdenzaun.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.blickueberdenzaun.de</a><br />
<a class="linkExt" href="http://www.freie-lernorte.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.freie-lernorte.de</a></p>
<p class="csc-frame-frame1">siehe auch: <a href="https://kidslife-magazin.de/das-besondere-kind/besondere-kinder-in-normalen-schulen/">besondere-kinder-in-normalen-schulen</a></p>
<p class="csc-frame-frame1">Hier können Sie unser Ebook &#8222;Die Schule der Zukunft&#8220; bestellen.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.yumpu.com/de/embed/view/pQPbnYkhKl6T0giW" width="620px" height="570px" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<a title="Kidslife Bookazine " href="https://www.yumpu.com/de/document/view/26912136/kidslife-bookazine-schule-die-schule-der-zukunft-welche-schule-ist-die-richtige-fur-mein-kind-vorschau" target="_blank" rel="noopener">Kidslife Bookazine &#8222;Schule&#8220; – Die Schule der Zukunft Welche Schule ist die Richtige für mein Kind? (Vorschau)</a></p>
</div>
<p class="csc-frame-frame1">
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