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	<title>Emotionen</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>Emotionen</title>
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		<title>Emotionale Intelligenz: Gefühle verstehen lernen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2021 10:48:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Der Begriff  &#8222;Emotionale Intelligenz&#8220; wurde von dem amerikanischen Psychologe Daniel Goleman mit seinem gleichnamigen Buch geprägt. Eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, wer bewusst mit seinen Emotionen, Stimmungen und Affekten umgeht. So wundert es nicht, dass Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz beruflich oft sehr erfolgreich sind, da sie gut auf andere Menschen eingehen können und über&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/emotionale-intelligenz-gefuehle-verstehen-lernen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Emotionale Intelligenz: Gefühle verstehen lernen</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_10611" aria-describedby="caption-attachment-10611" style="width: 421px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-10611" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy and girl hugging" width="421" height="632" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/patty-brito-eHOZjZEx7u8-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 421px) 100vw, 421px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10611" class="wp-caption-text">Foto: Patty Brito / Unsplash</figcaption></figure>
<p>Der Begriff  &#8222;Emotionale Intelligenz&#8220; wurde von dem amerikanischen Psychologe Daniel Goleman mit seinem gleichnamigen Buch geprägt. Eine hohe emotionale Intelligenz besitzt, wer bewusst mit seinen Emotionen, Stimmungen und Affekten umgeht. So wundert es nicht, dass Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz beruflich oft sehr erfolgreich sind, da sie gut auf andere Menschen eingehen können und über Führungsqualitäten verfügen.</p>
<p>Im Privatleben kommen emotional kluge Menschen gut mit ihrem Partner aus, verfügen über ein sehr stabiles soziales Netz und meistern Konflikte konstruktiv. Sie können aktiv zuhören und akzeptieren ihre Mitmenschen so, wie sie sind. Damit sind sie meistens beliebt und pflegen tief gehende Beziehungen und Freundschaften. Sie sorgen aber auch gut für sich selbst und sind deshalb meist zufrieden und ausgeglichen.</p>
<figure id="attachment_10612" aria-describedby="caption-attachment-10612" style="width: 434px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-10612" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg" alt="Girl and baby playing" width="434" height="289" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/jens-johnsson-dp7RJA1hCkw-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 434px) 100vw, 434px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10612" class="wp-caption-text">Foto: Jens Johnsson / Unsplash</figcaption></figure>
<h3><strong>Emotionale Intelligenz kann man lernen</strong></h3>
<p>Für Professor Manfred Spitzer, Ärztlicher Direktor der Psychiatrischen Klinik der Universität Ulm und einer der Autoren des Ratgebers „Kluge Gefühle“ besteht eine der wichtigsten Aufgaben der Eltern darin, ihren Kindern das richtige Vorbild und Umfeld zu bieten, damit diese „kluge Gefühle“ entwickeln können: „Ein Kleinkind agiert zunächst rein reflexartig. Es sieht etwas und will es haben, ohne dass der Verstand kontrolliert, ob es schadet oder nutzt, gut oder schlecht ist&#8220;, so der renommierte Hirnforscher. „Das Bewerten, Abwägen und die Einsicht in Sachzwänge und Notwendigkeiten sind Prozesse, die erst erlernt werden müssen. Und dabei braucht das Kind Ermunterung durch die richtigen Vorbilder.</p>
<p>Wer lernt, dass Gewalt ein Mittel zur Konfliktlösung ist, wird seinen Ärger und seine Wut auch ausleben“, ist Spitzer überzeugt. „Wer aber gelernt hat, seine Gefühle im Zaum zu halten und Konflikte durch Argumente zu lösen, wird dies später auch tun. Emotionale Intelligenz ist damit vor allem das Ergebnis von Lernprozessen. Mit der spielerischen Vermittlung von Herzensbildung sollten Eltern, Erzieher und Lehrer so früh wie möglich beginnen. Ein gesundes Körperbewusstsein, Selbstwertgefühl, das Wissen über eigene Gefühle und die der anderen – das sind wichtige Lerninhalte, die auch im Kindergarten und in der Schule vermittelt werden sollten.</p>
<figure id="attachment_10614" aria-describedby="caption-attachment-10614" style="width: 448px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-10614" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg" alt="Kids Playing" width="448" height="298" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-600x400.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash-768x512.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/marisa-howenstine-Cq9slNxV8YU-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 448px) 100vw, 448px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10614" class="wp-caption-text">Foto: Marisa Howestine / Unsplash</figcaption></figure>
<h2><strong>Die 5 Säulen der emotionalen Intellegenz</strong></h2>
<p>Nach Daniel Goleman ist emotionale Intelligenz eine übergeordnete Fähigkeit, von der es abhängt, wie gut Menschen ihre sonstigen Fähigkeiten – ihren Verstand und ihre Talente – zu nutzen verstehen. Emotionale Intelligenz setzt sich nach Goleman aus fünf emotionalen und sozialen Fähigkeiten zusammen:</p>
<p><strong>Selbstbewusstheit</strong> als die Fähigkeit eines Menschen, seine Stimmungen, Gefühle und Bedürfnisse zu akzeptieren und zu verstehen sowie ihre Wirkung auf andere einzuschätzen</p>
<p><strong>Selbstmotivation</strong> – die Fähigkeit, sich selbst anfeuern zu können, sich für die Arbeit oder ein Hobby einzusetzen und unabhängig von finanziellen Anreizen Mühe und Energie zu investieren</p>
<p><strong>Selbststeuerung</strong>, also planvolles Handeln in Bezug auf Zeit und Ressourcen</p>
<p><strong>Soziale Kompetenz </strong>– die Fähigkeit, Kontakte zu knüpfen, tragfähige Beziehungen und Netzwerke aufzubauen und zu pflegen</p>
<p><strong>Empathie</strong>, also Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse anderer Menschen und die Fähigkeit, angemessen auf die emotionale Befindlichkeit anderer Menschen zu reagieren</p>
<figure id="attachment_10615" aria-describedby="caption-attachment-10615" style="width: 427px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10615" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg" alt="Kids hopping" width="427" height="641" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash-768x1152.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/allen-taylor-PW3vhdyIcYA-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 427px) 100vw, 427px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10615" class="wp-caption-text">Foto: Allan Taylor / Unsplash</figcaption></figure>
<h1>Emotionale Intelligenz: <strong>5 Tipps für Eltern</strong></h1>
<h3><strong>Rede über Gefühle</strong></h3>
<p>Was bedeutet es, wenn jemand das Gesicht verzieht? Warum soll man Leuten mit denen man spricht in die Augen schauen? Erkläre Kindern, dass man nicht nur mit Worten sprechen kann, sondern auch mit der Körperhaltung, Mimik, Tonfall und Gesten. Ermutigen Sie Ihr Kind, seine Gefühle, auch die „negativen“ wie Wut oder Traurigkeit in Worte zu fassen. Allerdings können Kinder erst mit 10 Jahren wirklich zuhören und Empathie für die Bedürfnisse und Gefühle anderer empfinden.</p>
<h3><strong>Habe keine Angst, Forderungen zu stellen<br />
</strong></h3>
<p>Ohne Anstrengungen geht es nicht im Leben. Deshalb müssen Kinder zeitig genug lernen, mit schwierigen Situationen umzugehen. Fordere Kinder ruhig mal: Die Spülmaschine ausräumen, kleinere Besorgungen machen oder Unkraut jäten, sind keine Zumutungen.</p>
<h3><strong>Lobe Bemühungen</strong></h3>
<p>Bis zum Alter von sieben Jahren können Kinder nicht zwischen Bemühen und Fähigkeit unterscheiden. Sie vertrauen ihren Fähigkeiten blind. Erst danach sind sie in der Lage, realistisch einzuschätzen, was sie können und was nicht. Die Erkenntnis, dass Anstrengung Fähigkeit ausgleichen kann, ist für ein Kind ein entscheidender Schritt. Deswegen ist es wichtig, ab Schuleintritt ihr Bemühen und ihre Anstrengung mehr zu belohnen als ihre Leistungen. So lernen Kinder, dass sich Einsatz in jedem Fall lohnt.</p>
<figure id="attachment_10616" aria-describedby="caption-attachment-10616" style="width: 432px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-10616" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg" alt="Little boy crying" width="432" height="648" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/nathan-dumlao-Y-H5pu2oglE-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10616" class="wp-caption-text">Foto: Nathan Dumlao / Unsplash</figcaption></figure>
<h3><strong>Lebe vor, wie man Emotionen kontrolliert</strong></h3>
<p>Nicht alle Gefühle kann man ungebremst äußern. Kindern fällt es besonders schwer, Gefühle wie Wut und Aggressionen zu beherrschen, wenn ihnen ein Wunsch verweigert wird. Das lässt sich schon bei Jüngeren Kindern trainieren, indem Du zum Beispiel dem Bedürfnis nach Süßigkeiten nicht sofort nachgeben.</p>
<h3><strong>Sei ein gutes Vorbild</strong></h3>
<p>Auch Du kurz vorm Durchdrehen bist– behalte Deine Emotionen unter Kontrolle und bleibe gelassen. Wenn die Sicherungen doch einmal durchbrennen, erkläre Deinem Kind die Situation und wie es dazu kam. Aber überforder Dein Kind nicht damit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_10618" aria-describedby="caption-attachment-10618" style="width: 400px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-10618" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg" alt="Women with kids on sofa" width="400" height="600" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-400x600.jpg 400w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-200x300.jpg 200w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash-768x1151.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2021/04/krakenimages-OroUwAwLs-8-unsplash.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></a><figcaption id="caption-attachment-10618" class="wp-caption-text">Foto: Krakenimages / Unsplash</figcaption></figure>
<h3><strong>Drei Dinge die mir an dir gefallen &#8230; </strong></h3>
<p><strong>So geht’s:</strong> Die Kinder sitzen im Stuhlkreis. Der Spielleiter erteilt dem ersten Kind das Wort. Dieses Kind hat nun die Aufgabe ein anderes auszuwählen und drei Dinge zu nennen, die ihm an diesem Kind besonders gut gefallen; das kann eine Charaktereigenschaft sein – &#8222;Ich mag es, dass du immer so fröhlich bist&#8220; – aber auch ein äußerliches Kennzeichen – zum Beispiel „Deine lustigen Sommersprossen gefallen mir besonders gut&#8220;. Wurden drei Dinge genannt, ist das Kind an der Reihe, dass zuvor mit „Komplimenten“ bedacht wurde. Es wählt ein weiteres aus und nennt drei Dinge die es an diesem mag.</p>
<p>Gespielt wird bis alle Kinder an der Reihe waren.</p>
<p><strong>Das Ziel:</strong> Komplimente tun gut. Sie stärken das Selbstwertgefühl und motivieren. Sie auszusprechen fällt Kindern und vor allen Dingen Jugendlichen, allerdings nicht immer ganz leicht. „Du Blödmann“ geht ihnen leichter über die Lippen als „Du bist nett!“ Durch dieses Spiel sollen die Kinder erleben und lernen wie schön es ist, mit netten Worten bedacht zu werden und wie gut es sich anfühlen kann, anderen etwas Freundliches zu sagen.</p>
<p><strong>Tipp:</strong> Wenn es den Kids sehr schwer fällt, etwas Nettes zu seinem Gegenüber zu sagen, dann können sie die Komplimente auch auf einen Zettel schreiben und überreichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit </strong></h3>
<p>Einst wandelte Sokrates durch die Straßen von Athen. Plötzlich kam ein Mann aufgeregt auf ihn zu. „Sokrates, ich muss dir etwas über deinen Freund erzählen, der…“ „Warte einmal, „unterbrach ihn Sokrates. „Bevor du weitererzählst – hast du die Geschichte, die du mir erzählen möchtest, durch die drei Siebe gesiebt?“ „Die drei Siebe? Welche drei Siebe?“ fragte der Mann überrascht. „Lass es uns ausprobieren,“ schlug Sokrates vor.</p>
<p>„Das erste Sieb ist das Sieb der Wahrheit. Bist du dir sicher, dass das, was du mir erzählen möchtest, wahr ist?“ „Nein, ich habe gehört, wie es jemand erzählt hat.“</p>
<p>„Aha. Aber dann ist es doch sicher durch das zweite Sieb gegangen, das Sieb des Guten? Ist es etwas Gutes, das du über meinen Freund erzählen möchtest?“ Zögernd antwortete der Mann: „Nein, das nicht. Im Gegenteil….“ „</p>
<p>Hm,“ sagte Sokrates, „jetzt bleibt uns nur noch das dritte Sieb. Ist es notwendig, dass du mir erzählst, was dich so aufregt?“ „Nein, nicht wirklich notwendig,“ antwortete der Mann. „Nun,“ sagte Sokrates lächelnd, „wenn die Geschichte, die du mir erzählen willst, nicht wahr ist, nicht gut ist und nicht notwendig ist, dann vergiss sie besser und belaste mich nicht damit!“ (Stangl, 2021).</p>
<p>Verwendete Literatur<br />
Stangl, W. (2021). Die drei Siebe des Sokrates – Wahrheit – Güte – Notwendigkeit – arbeitsblätter news. Werner Stangls Arbeitsblätter-News.<br />
WWW: <a href="https://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/die-drei-siebe-des-sokrates-wahrheit-gute-notwendigkeit/">https://arbeitsblaetter-news.stangl-taller.at/die-drei-siebe-des-sokrates-wahrheit-gute-notwendigkeit/</a> (2021-04-12).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Gefühle verstehen – so lernen Kinder Mitgefühl</title>
		<link>https://kidslife-magazin.de/allgemein/gefuehle-verstehen-so-lernen-kinder-mitgefuehl/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 28 Mar 2017 11:30:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Gefühle verstehen: Sei freundlich, aber rede auch über Emotionen! Ein Beitrag von Prof. Ross A. Thompson, mit freundlicher Erlaubnis von childandfamilyblog entnommen und ins Deutsche übersetzt von A. Schmid Gefühle verstehen zu lernen, ist nicht schwer, aber Kinder müssen es lernen. Bereits kleine Kinder sind mehr auf andere Menschen eingestimmt als man vielleicht denkt. Das&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/allgemein/gefuehle-verstehen-so-lernen-kinder-mitgefuehl/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Gefühle verstehen – so lernen Kinder Mitgefühl</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_3654" aria-describedby="caption-attachment-3654" style="width: 606px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3654" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640.jpg" alt="Gefühle verstehen" width="606" height="403" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/brothers-457234_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 606px) 100vw, 606px" /><figcaption id="caption-attachment-3654" class="wp-caption-text">Auch Kleinkinder können sehr mitfühlend sein. Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<h2><strong><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><span class="">Gefühle verstehen: Sei freundlich, aber rede auch über Emotionen!</span></span></strong></h2>
<p><em>Ein Beitrag von Prof. Ross A. Thompson, mit freundlicher Erlaubnis von <a href="https://childandfamilyblog.com/">childandfamilyblog</a> entnommen und ins Deutsche übersetzt von A. Schmid<br />
</em></p>
<p><strong><span class="" lang="de" tabindex="-1"><span class="">Gefühle verstehen zu lernen, ist nicht schwer, aber Kinder müssen es lernen. Bereits kleine Kinder sind mehr auf andere Menschen eingestimmt als man vielleicht denkt.</span> Das <span class="">Erklären von Bedürfnissen und Gefühlen hilft ihnen, die Emotionen anderer zu verstehen </span></span><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><span class="">und Anteilnahme</span></span> zu zeigen</strong>.<span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"></span></p>
<p><strong><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">Die Mutter schaut mit ihrem 18 Monate alten Sohn ein Bilderbuch an. </span></strong><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">&#8222;Schau&#8220;, sie lacht. &#8222;Der kleine Junge ist so froh. Er leckt ein Eis.&#8220; Dann, als sie die Seite zusammen umblättern, geht es schief. &#8222;Oh nein!&#8220;, klagt Mama. &#8222;Er ist hingefallen und sein Eis ist auf den Boden gefallen.&#8220; Sie beginnt, die Emotionen der Szene zu erforschen: &#8222;Der arme kleine Junge! Jetzt ist er so traurig und weint. Sollen wir ihm einen Kuss geben, damit er sich besser fühlt? &#8220; Gemeinsam heben sie das Buch hoch und jeder gibt einen Kuss auf das Bild des weinenden Kindes.</span></p>
<p>Dies ist eine alltägliche Szene, die jeder Elternteil vor dem Schlafengehen so erleben könnte &#8211; Mama oder Papa führt ein Kind durch stellvertretende Erlebnisse in einer Geschichte, die Erlebnisse von anderen Leuten erzählt, vielleicht die Gefühle der Charaktere erklärt und Möglichkeiten zur Anteilnahme bietet. In meiner Forschung mit Emily Newton haben wir solche Storybook-Übungen verwendet, um zu erforschen, ob die Erklärung solcher emotionalen Landschaften für kleine Kinder damit zusammenhängt, sie hilfreich, freundlich und rücksichtsvoll &#8211; &#8222;sozial&#8220; agieren zu lassen.</p>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">Wir haben festgestellt, dass die Beschreibung von Bedürfnissen und Emotionen anderer dazu beitragen kann, die sozialen Fähigkeiten kleiner Kinder zu verbessern sowie ihre Fähigkeit, Situationen einzuschätzen und anderen zu helfen. Im Alltag könnte eine solche Erzählung so einfach sein wie zum Beispiel: &#8222;Versucht Papa, seine Schlüssel zu finden? Sollen wir ihm helfen, damit er einkaufen gehen kann? &#8222;Oder wenn ein Geschwister aufgeregt ist und Hilfe braucht, kann ein Elternteil Hinweise geben, um zu beschreiben, wie das Geschwister sich fühlt. Damit das Kleinkind weiß, was er oder sie tun kann, damit das Geschwister sich besser fühlt.</span></p>
<figure id="attachment_1832" aria-describedby="caption-attachment-1832" style="width: 619px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1832" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/family-457235_640.jpg" alt="Gefühle verstehen, Sicherheit" width="619" height="412" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/family-457235_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/family-457235_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/family-457235_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/family-457235_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 619px) 100vw, 619px" /><figcaption id="caption-attachment-1832" class="wp-caption-text">Das Sprechen über Gefühle ist wichtig, denn so lernen Kinder zu verstehen, was in anderen vorgeht. Foto. Pixabay</figcaption></figure>
<h3><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><br />
<strong>Gefühle verstehen –</strong> d<strong>ie wichtige Verbindung zwischen Sprechen und Fürsorge</strong><br />
</span></h3>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><strong>Was haben wir gelernt?</strong> Nicht überraschend, haben Studien längst gezeigt, dass eine sensible Betreuung durch die Eltern gut für Kleinkinder ist. Empfindsame Betreuung macht Kleinkinder selbst mehr fürsorglich. Kleinkinder sind weit weniger egozentrisch als viele sich vorstellen! Deutlich hat unsere Studie auch die Verbindung gezeigt zwischen den Eltern, die über die Bedürfnisse der Menschen mit Kleinkindern sprechen, und den Kindern, die sich für andere anteilnehmend interessieren.</span></p>
<p>Solche Erklärungen sind mehr als nur Erziehung der Kinder zur Anteilnahme. Das Sprechen scheint dem Kind Klarheit darüber zu verleihen, was andere Menschen brauchen und warum. Sprache ist eine kraftvolle Möglichkeit, Ziele zu verknüpfen, Gefühle auszudrücken und zu zeigen, was ein kleines Kind tun kann. Auf diese Art zu Sprechen setzt bedeutungsvolle Impulse in Kraft – in einem Alter, in dem Kinder von den Gefühlen und Bedürfnissen anderer fasziniert sind, aber vielleicht noch damit kämpfen, zu verstehen, was eigentlich los ist und was zu tun ist.</p>
<figure id="attachment_3653" aria-describedby="caption-attachment-3653" style="width: 626px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3653" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/life-862967_640.jpg" alt="Gefühle verstehne" width="626" height="417" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/life-862967_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/life-862967_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/life-862967_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/life-862967_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 626px) 100vw, 626px" /><figcaption id="caption-attachment-3653" class="wp-caption-text">Kleine Kinder sind nicht von Natur aus egoistisch, wenn sie Gefühle verstehen lernen. Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">Gefühle empfinden, erkennen, benennen: Wie die Studie funktioniert</span></strong></h3>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><strong>Wir führten in den USA eine Reihe von Experimenten mit 87 Kindern im Alter von 18 Monaten durch</strong>, um Verbindungen zwischen mütterlicher Empfindsamkeit, emotionalen Gesprächen und dem Verhalten der Kinder zu erforschen. Wir beobachteten die Mütter und Kinder zusammen, um zu sehen, wie einfühlsam die Mütter für ihre Kleinkinder waren &#8211; hat Mama schnell und flexibel auf die Gesten und Interessen des Kindes reagiert? Wie in meiner Vignette über das Kind und das Eis, beobachteten wir auch die Mütter, die mit ihren Kindern Bilderbücher erforschten.</span></p>
<p>Um zu beobachten, wie sich die Kleinkinder verhalten, führten wir eine Reihe von Experimenten durch, die ihre Fähigkeiten erforschten, anderen zu helfen oder mit ihnen zu teilen. Wir haben Situationen geschaffen, in denen ein Fremder Hilfe brauchte. In einem Beispiel hing der Fremde ein Plakat an der Wand auf und ließ die Klebebandrolle fallen. Der Fremde langte nach dem Band &#8211; das hilfsbereite Kind würde es holen und es dem Erwachsenen geben. In einem anderen Test wollte der Fremde eine Decke in einen Plastikkorb packen, aber der Korbdeckel war geschlossen und die Hände des Experimentators waren voll. Würde das Kind den Deckel öffnen, damit der Fremde die Decke hinein legen kann?</p>
<p>In einem Teilen-Experiment kam jemand in den Raum und gab dem Kleinkind einen kleinen Karton mit acht Keksen. Der Fremde hatte einen ähnlichen Karton, aber keine Cracker. Würde das Kind mit dem Fremden einige Kekse teilen?</p>
<p>Aus diesen vielfältigen Experimenten, die sich auf die elterliche Empfindlichkeit und Sprache konzentrierten und dann auf die Kleinkindbetreuung und das Teilen, kamen einige klare Zusammenhänge auf.</p>
<figure id="attachment_3423" aria-describedby="caption-attachment-3423" style="width: 632px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3423" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-165067_6401.jpg" alt="Gefühle verstehen" width="632" height="409" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-165067_6401.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-165067_6401-600x389.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-165067_6401-300x195.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/baby-165067_6401-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 632px) 100vw, 632px" /><figcaption id="caption-attachment-3423" class="wp-caption-text">Babys reagieren auf intensive Zuwendung &#8211; mit Berührungen und mit Worten Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><span class="alt-edited">Mütterliche Sensibilität und geteilte Intentionen </span></span></strong></h3>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><span class="alt-edited"><strong>Zunächst einmal waren die Kinder von Müttern, die mit ihren Kleinkindern sensibel spielten, eher bereit dem Fremden das Band zu reichen, den Korbdeckel zu öffnen und ihre Kekse zu teilen.</strong> Wir vermuten, dass diese mütterliche Empfindsamkeit eine Bedeutung hat, die für die von uns untersuchte Altersgruppe besonders wichtig ist. In ihrem zweiten Jahr werden Kinder in der Lage, &#8222;geteilte Intentionen&#8220; zu erleben &#8211; die Vorstellung, dass sie mit einer anderen Person gleiche Ziele haben, eine gemeinsame Aufgabe. Für ein Baby ist eine sensible Mutter zunächst nur wie ein wunderbarer Ort um sich warm, genährt und sicher zu fühlen. Doch im zweiten Jahr, nachdem sie geteilte Intentionalität entwickelt haben, erleben die Kinder eine sensible Mutter als jemanden, der zu ihren Zielen beiträgt und ihnen hilft, das zu tun, was sie wünschen und ihre Vorhaben umzusetzen.</span></span></p>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">Stellen Sie sich eine freie Spielsituation vor, in der ein Kind an einem Spielzeug interessiert ist. Die sensible Mutter bemerkt dies und unterbricht, was sie gerade macht. Sie hilft dem Kind, das Spielzeug zu erforschen, mit ihm zu spielen und zu tun, was das Kleinkind damit will. Diese Mutter tritt in den vorsätzlichen Zustand des Kindes ein. Das Kind ist interessiert; die Mutter hilft. So teilt Mama die gemeinsame Intentionalität mit dem Kind. Wir vermuten, dass Kinder dieser empfindlichen Mütter in den Experimenten ihre Müttermodellierung der geteilten Intentionalität wiederholten, als sie die Bandrolle übergaben oder die Korbdeckel öffneten, um den Fremden zu helfen.</span></p>
<p>Unser zweites Ergebnis ist, dass Kinder auch hilsbereiter und eher zu teilen bereit waren, wenn ihre Mütter es gut verstanden, über Gefühle und die Bedürfnisse anderer während der Bilderbuchübungen zu sprechen. So haben wir zwei Wege identifiziert, mit denen Mütter ihren kleinen Kindern helfen können: Durch <strong>mütterliche Einfühlung</strong> und durch das <strong>Sprechen über Gefühle und Bedürfnisse</strong>. Wir haben auch festgestellt, dass, wenn mütterliche Einfühlung fehlte, das Sprechen über Emotionen und Bedürfnisse den Mangel kompensieren konnte und sich die Teilnahmsfähigkeit der Kinder verbesserte, auch wenn sie weniger einfühlsame Eltern erlebten.</p>
<figure id="attachment_3505" aria-describedby="caption-attachment-3505" style="width: 624px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3505" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640.jpg" alt="Gefühle verstehen" width="624" height="415" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640.jpg 640w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640-600x399.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640-300x200.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/father-1633655_640-84x55.jpg 84w" sizes="auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px" /><figcaption id="caption-attachment-3505" class="wp-caption-text">Sprechen hilft, wenn es darum geht, die komplexe Welt der Emotionen zu verstehen. Foto: Pixabay</figcaption></figure>
<h3><strong><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">Gefühle verstehen lernen: 2 Tipps für Eltern</span></strong></h3>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><strong>Aus dieser Arbeit habe ich zwei Ratschläge für Eltern und diejenigen, die mit kleinen Kindern arbeiten.</strong> </span></p>
<p><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1"><strong>Zuerst würde ich Eltern ermutigen, rücksichtsvolle und sorgsame Verhaltensweisen mit kleinen Kindern im Alltag zu etablieren. Aber es ist auch gut, Worte zu benutzen,</strong> um zu erklären, wie und warum Erwachsene hilfsbereit und freundlich zu anderen sind &#8211; was gemeinnützig ist. Die Art, wie wir mit kleinen Kindern reden, scheint die Art und Weise zu bestimmen, wie sie über Menschen und die soziale Welt denken. </span><span id="result_box" class="" lang="de" tabindex="-1">Es ist, als ob das Sprechen über das, was die Kinder schon in den Gefühlen und Zielen anderer Menschen beobachten ihre Bedeutung und das Verständnis der Kinder verstärkt.</span></p>
<p><strong>Zweitens würde ich die Eltern dazu ermutigen, davon auszugehen, dass kleine Kinder mehr von emotionalen und sozialen Interaktionen miterleben, als wir uns manchmal vorstellen. Wir riskieren mehr durch Unterschätzung als durch Überschätzung.</strong> Wenn wir mit der Überzeugung anfangen, dass Kleinkinder mehr erkennen, als es vielleicht der Fall zu sein scheint, werden wir ihnen wahrscheinlich die konzeptionelle Hilfe geben, die sie benötigen, um ihr Verständnis für andere Menschen zu fördern. Das Wissen hilft jungen Kindern, ihre eigenen emotionalen und sozialen Fähigkeiten zu erweitern.</p>
<p>&nbsp;</p>
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