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	<title>INterview</title>
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	<description>Ein Blog für Eltern und Großeltern</description>
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	<title>INterview</title>
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		<title>Mut zum Unperfekten: Jan-Uwe Rogge im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2023 21:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leben & Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Jan Uw Rogge]]></category>
		<category><![CDATA[Erziehung]]></category>
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		<category><![CDATA[Tipps für Eltern]]></category>
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					<description><![CDATA[&#8222;Sorge dafür, dass es in Deiner Familie immer genug Grund gibt zu Lachen!&#8220; Interview: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay, J.U. Rogge Kleinkinder, die nicht aus der Trotzphase herauskommen, revoltierende Teenager, entnervte Eltern, die verzweifelt nach einer handlichen Liste mit “Erziehungstipps“ fragen – alles Fälle für Jan-Uwe Rogge. KidsLife sprach mit Deutschlands renommiertestem Erziehungsberater und Bestsellerautor über&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/kinder-lieben-eltern-die-lachen/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Mut zum Unperfekten: Jan-Uwe Rogge im Interview</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="600" height="378" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-600x378.jpg" alt="Mum whirling child around" class="wp-image-15741" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-600x378.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-300x189.jpg 300w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash-768x484.jpg 768w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/vivek-kumar-a-_1PPjnbUg-unsplash.jpg 800w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption class="wp-element-caption">Foto:: Vivek Kumar / Unsplash</figcaption></figure>


<div class="csc-textpic-text">
<h2><strong>&#8222;Sorge dafür, dass es in Deiner Familie immer genug Grund gibt zu Lachen!&#8220;</strong></h2>
<p><em><sub><span lang="EN-GB">Interview: Martina Voigt-Schmid, Fotos: Pixabay, J.U. Rogge<br /></span></sub></em></p>
<p><b>Kleinkinder, die nicht aus der Trotzphase herauskommen, revoltierende Teenager, entnervte Eltern, die verzweifelt nach einer handlichen Liste mit “Erziehungstipps“ fragen – alles Fälle für Jan-Uwe Rogge. </b></p>
<p><b>KidsLife sprach mit Deutschlands renommiertestem Erziehungsberater und Bestsellerautor über die größten Erziehungsfehler und Wege zum glücklichen Miteinander in der Familie.</b></p>


<p><img decoding="async" class="wp-image-1769" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2.jpg" alt="Jan-Uwe Rogge" width="255" height="332" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2.jpg 607w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2-600x782.jpg 600w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/rogge_5_startseite-2-230x300.jpg 230w" sizes="(max-width: 255px) 100vw, 255px" /></p>



<p class="bodytext"><em><b>KidsLife: Überall werden heute Elternkurse angeboten. Was halten Sie davon – müssen Eltern lernen, bessere Eltern zu sein?</b></em></p>
<p class="bodytext">Dr. J.-U. Rogge: Viele Eltern hoffen und glauben, Erziehung funktioniere wie Kochen nach Kochbuch. Sie suchen nach einem Rezept für ein Problem und gehen davon aus, mit dem richtigen Zutaten-Mix zum gewünschten Ergebnis zu kommen. So funktioniert das natürlich nicht. Elternkurse gibt es viele, nicht alle sind empfehlenswert. Wirklich gut finde ich „Starke Eltern – Starke Kinder®“, der vom Deutschen Kinderschutzbund entwickelt wurde.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Dürfen Eltern Fehler machen, oder wirkt sich jeder faux-pas im Umgang mit den Kindern negativ auf ihre Entwicklung aus?</b></em></p>
<p class="bodytext">Falsche oder zu hohe Erwartungen der Eltern können sich sehr negativ auf die Entwicklung der Kinder auswirken. Viele Eltern sind viel zu kritisch ihren Kindern gegenüber, vergleichen sie zu stark mit anderen oder mit ihren eigenen Idealvorstellungen. Kindliche Entwicklung und Entwicklung überhaupt ist ein sehr individueller Prozess. Jedes Kind sollte den Raum und die Zeit haben, sich auf seine eigene, ihm gemäße Art zu entfalten.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Denken Eltern heute mehr über Erziehung nach als früher, haben die Zeiten sich geändert?</b></em></p>
<p class="bodytext">Auch früher schon hat man über Erziehung nachgedacht. Bereits 1801 verfasste der Schweizer Pädagoge Johann Heinrich Pestalozzi den ersten Elternratgeber “Wie Gertrud ihre Kinder lehrt”. Pestalozzi legte großen Wert darauf, Kinder vielseitig und harmonisch zu fördern. Schon damals vertrat er, was wir heute einen „ganzheitlichen Ansatz“ nennen. Zu dieser Zeit waren die meisten Kinder schon früh in viele häusliche Pflichten eingebunden. Heute haben sie viel mehr Zeit als früher, um wirklich Kind zu sein – mit allen positiven und negativen Folgen. Immer mehr Kinder sind überbehütet.</p>
<p class="bodytext">Sie brauchen eine ungeheure Kraft, um sich gegen ständig glotzende und sich in alles einmischende Eltern zu verteidigen.</p>
<p class="bodytext"><em><b>Mal abgesehen von körperlicher Misshandlung – was sollte in der Erziehung wirklich tabu sein?</b></em></p>
<p class="bodytext">Wirklich tabu sollte es für Eltern sein, sich über das Kind zu definieren, sich über das Kind Lob und Anerkennung zu holen. Bewusst oder unbewusst erwarten viele Eltern von ihren Kindern, dass sie das erfüllen, was sich für sie selbst nicht erfüllt hat. Einen Satz, den ich allen Eltern mit auf den Weg geben möchte ist „Vergleiche nie ein Kind mit einem anderen“. Viele Mütter sind in dieser Hinsicht unsolidarisch, sie beäugen und kritisieren einander. Stehen Sie zu Ihrem Kind, so wie es ist!</p>
<p class="bodytext"><em><b>Einer Ihrer Bestseller heißt: „Ohne Chaos geht es nicht“ – wie können Eltern entspannter mit dem alltäglichen Chaos umgehen?</b></em></p>
<p class="bodytext">Indem sie sich selbst nicht vergessen, sich selbst nicht vernachlässigen. Indem sie den Blick weg vom Kind – und wieder mehr auf sich selber richten. Eltern und vor allem Mütter müssen lernen, auf sich und ihre Wünsche zu achten und nicht nur gut für die Kinder, sondern auch gut für sich selber zu sorgen: „Wenn es mir gut geht, geht es auch meinen Kindern gut“.  Eltern sind nicht nur Vater und Mutter, sondern auch Partner, sie sind auch Mann und Frau. Sie sollten nicht vergessen, ihre Partner-schaft zu leben, ihrer Partnerschaft Raum zu geben, auch regelmäßig ohne die Kinder etwas Schönes gemeinsam zu unternehmen. Ein Junge sagte einmal zu mir: „Wenn Papa und Mama sich mehr angucken würden, dann würden sie mich nicht immerzu sehen.“</p>
<p class="bodytext"><em><b>Ihr wichtigster Ratschlag für ein glückliches Miteinander in der Familie?</b></em></p>
<p class="bodytext">Ratschläge gebe ich nicht, denn Ratschläge sind Schläge. Scherz beiseite: kein Ratschlag, sondern ein Gebot: Haben Sie Mut zur Unvollkommenheit – und gestehen Sie das auch Ihren Kindern zu. Alle Mitglieder einer Familie sollten sich in ihrer Unvollkommenheit annehmen. Und: Jeder ist sich selbst der Nächste. Um ein guter Altruist zu sein, muss man zuerst ein guter Egoist sein. Das verstehen Kinder sehr gut. Kinder lieben Eltern, die lachen. Sorgen Sie dafür, dass es in Ihrer Familie Grund gibt zum Lachen.</p>
<p class="bodytext"><em>Über aktuelle Veranstaltungen und Termine mit Dr. Jan-Uwe Rogge informiert seine <a href="http://www.jan-uwe-rogge.de/">Homepage.</a></em></p>
<p class="bodytext"><a href="http://amzn.to/2hEPmfb">Und hier findet ihr eine Auswahl seiner Bücher.</a></p>
<p class="bodytext"><sub> </sub></p>
<p class="bodytext"><strong> </strong></p>
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		<title>Interview mit Jana Frey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jun 2016 21:30:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[INterview]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Frey]]></category>
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					<description><![CDATA[Jana Frey war so freundlich mir einige Fragen zu beantworten. AS: Liebe Jana Frey, ich habe über Sie gelesen „Schon mit fünf Jahren begann Jana Frey zu schreiben und hörte seitdem nicht damit auf.“ Wie kam es zu der frühen Schreibbegeisterung und was haben Sie zum damaligen Zeitpunkt geschrieben? JF: Ich habe schon mit vier&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/interview-3/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Interview mit Jana Frey</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c796" class="csc-default">
<div class="csc-header csc-header-n1">
<h1 class="csc-firstHeader"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1534" src="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/frey.foto_.jpg" alt="Jana Frey" width="192" height="189" srcset="https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/frey.foto_.jpg 192w, https://kidslife-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/frey.foto_-50x50.jpg 50w" sizes="(max-width: 192px) 100vw, 192px" /></h1>
</div>
<p class="bodytext">Jana Frey war so freundlich mir einige Fragen zu beantworten.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Liebe Jana Frey,<br />
ich habe über Sie gelesen „Schon mit fünf Jahren begann Jana Frey zu schreiben und hörte seitdem nicht damit auf.“ Wie kam es zu der frühen Schreibbegeisterung und was haben Sie zum damaligen Zeitpunkt geschrieben?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Ich habe schon mit vier Jahren lesen und schreiben gelernt und kam mit knapp fünf Jahren in die erste Montessori-Schule unserer Stadt. Unsere ganze Familie liest sehr viel. Bücherstapel und aufgeschlagene Bücher an allen möglichen und unmöglichen Plätzen in unserer bunten Wohnung waren mein Alltag. Meine Mutter, die mich mit 18 als 12-Klassschülerin bekommen hatte, las mir jahrelang jeden Tag vor. Ich wurde ein großer Fan von Astrid Lindgren und Erich Kästner. Eines Tages, nach ein paar ersten Schulwochen, brachte unsere Lehrerin einen alten Fernseher mit in die Klasse, den (leider nur) die Jungen (es war 1974)  „ausschlachten“ durften. Anschließend bekam der nun federleichte Fernseher einen festen Platz in unserem Klassenzimmer und unsere Lehrerin verkündete eine wunderbare Überraschung: von nun an dürften wir uns jede Woche einmal, immer am Freitag Morgen, wenn wir Lust dazu hätten, hinter den Fernseher setzen (also im Fernsehen sein ;o)  ) und von dort aus etwas vortragen: ein Gedicht, ein Bild zeigen, etwas spielen oder erzählen… ich, weil ich als einzige schon schreiben konnte, plante ein erstes Buch! Eine ganze Woche lang arbeitete ich daran: mit dicken Pelikan-Filzstiften malte ich die Bilder und jedes Bild bekam ein paar Zeilen „Geschichte“. Und so schuf ich mein erstes Buch mit dem Titel: „Der Kwatsch“. Ich schrieb fast jedes Wort falsch, aber das machte nichts. Die Geschichte handelte von einem Jungen, der knallblau zur Welt gekommen war! Es gibt sie heute noch: sieben dünne Blätter Papier, ziemlich vergilbt, mit einem Wollbändchen zusammengebunden. Weil meine Klassenkameraden klatschten und „Zugabe“ riefen, schrieb ich in der darauffolgenden Woche einen zweiten Band: „Der Kwatsch 2“. Und dann „Der Kwatsch 3“ und so ging es weiter bis zum Band 14! Damals sagte ich eines Tages zuhause: „Wenn ich erwachsen bin, will ich Schriftstellerin werden…“ später schrieb ich viele Kurzgeschichten und Gedichte. Als ich 15 war, wurde meine erste Kurzgeschichte in einer Jugendzeitung veröffentlicht.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Wer hat Ihre Schreibbegabung unterstützt und gefördert? Jemand aus der Familie oder vielleicht sogar eine Lehrerin?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Sowohl meine Mutter und meine Großmutter, die beide Lehrerinnen waren, als auch meine Grundschulklassenlehrerin, die ich fünf Jahre lang in sämtlichen Fächern hatte, förderten mein Schreiben sehr.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Das erste Buch, dass von Ihnen veröffentlicht wurde, haben Sie noch handschriftlich verfasst. Um welches Buch handelte es sich und wie ist es zu dieser Veröffentlichung gekommen?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Dieses Buch schrieb ich während meiner eigenen Pubertätszeit. Ich empfand die Zeit des „Erwachsenwerdens“ als schwer und zog mich viel zurück. Es waren die 80er Jahre und während ich einerseits ab 1986 auf Demonstrationen gegen die Startbahn West, gegen die Räumung der Hamburger Hafenstraße und gegen Atomkraft ging, haderte ich andererseits mit dem unwiederbringlichen Ende meiner Kindheit, die für mich für Leichtigkeit und Geborgenheit stand. Damals schrieb ich mein erstes Buch. Der Arbeitstitel war „Sekt und Tränen“ und es war eine Liebesgeschichte, die später unter dem Titel „Ich nenn es Liebe“ tatsächlich erschien. Ich begann einfach so eines Tages, ich war damals 17 Jahre alt und in der 11. Klasse, indem ich ein Collegeblock (der eigentlich für Physikhausaufgaben stand) nahm und anfing zu schreiben. Zum Schluss waren es 12 vollgeschriebene Collegeblöcke – und ich war 19 Jahre alt! In der Zwischenzeit hatte ich ein Jahr in Amerika und ein halbes in Neuseeland zugebracht – immer mit meiner Geschichte im Koffer!<br />
Im Sommer 1988 (nachdem schon mein 22-jähriger Vater bei einem Verkehrsunfall gestorben war, als ich noch ein Baby war) brach für mich eine Welt zusammen: mein einziger Onkel, der für mich Vaterersatz war, starb im Alter von 33 Jahren ganz plötzlich an Krebs. Auch er hatte geschrieben, jahrelang – wie ein Besessener – ohne allerdings jemals ein Buch zu veröffentlichen – und jetzt war er tot und alle hatten mir immer gesagt, wie ähnlich wir beide uns seien… zum ersten Mal stellte ich die „Berufung“ Schreiben in Frage. Ich beendete nachträglich meine Schule und beschloss zu studieren. – Aber das Schreiben ließ mich nicht los! Und dann setzte ich mir ein Limit: Wenn ich es nicht schaffen würde, bis zu meinem 23. Geburtstag mein Manuskript bei einem Verlag unterzubringen, würde ich etwas ganz anderes machen und das Schreiben für mich wirklich beenden…! Aber es kam anders: ich bekam für meinen Text viel Zuspruch und mein erstes Buch erschien!</p>
</div>
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<div id="c802" class="csc-default">
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Die Bandbreite Ihrer Bücher ist ja wirklich enorm. Einmal schreiben Sie für kleine Kinder und Leseanfänger lustige und spannende Geschichten, während sich Ihre Jugendbüchern fast ausschließlich mit schwierigen  Themen befassen. Wie gelingt Ihnen dieser Spagat zwischen „heiler Welt“ und Themen, die eben nicht in das Muster dieser „heilen Welt“ passen wollen?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Weil die Welt eben auch aus diesen beiden Teilen besteht. Ich spürte das schon als Kind: fast körperlich nahm ich zu Jahresanfang jeweils den kommenden Frühling wahr: ich liebte Krokusse und Schneeglöckchen, Osterglocken und Flieder und Tulpen – „krachend“ blühende Forsythienbüsche konnten mich zum Weinen bringen… meine Großmutter sagte über mich: „Jana spürt jeden Grashalm wachsen…“ als dreijähriges Kind saß ich einmal wie gebannt vor dem Horizont des schwarzen Meeres, als ich ihn zum ersten Mal sah! Ich brauchte „heile Welt“ ganz dringend: Astrid Lindgrens „Ferien auf Saltkrokan“ habe ich bestimmt fünfzigmal gelesen während meiner Kindheit. Gleichzeitig verschlang ich aber auch Bücher wie „Damals war es Friedrich“, „Die letzten Kinder von Scheweborn“ und „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Ich spürte schon damals, dass diese beiden Welten (schmerzlich) zusammengehören, sich ergänzen und brauchen. Nicht umsonst schrieb mal eine Zeitung über mich: „Jana Frey, die „Bullerbü-Visionärin“!Ich glaube, dass Menschen, um kämpfen zu können, um Revolutionen zu führen, die klare Vision von dem Guten brauchen! Von Bullerbü, von „El Loco, dem Spinner“, von „Momo“ und „Mio, mein Mio“. darum schreibe ich auch Bücher von heiler und nicht heiler Welt.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Ich persönlich habe bereits einige Bücher von Ihnen gelesen und finde, dass viel mehr Erwachsene diesem Beispiel folgen sollten &#8211; man kann wirklich viel über die Gefühle, Probleme und Gedanken der Kids erfahren und somit auch ihr Handeln besser verstehen. Außerdem fühlt man sich an seine eigene – oftmals auch recht schwierige Zeit des Erwachsenwerdens erinnert. Warum favorisieren Sie gerade diese Themen?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Diese Themen sind so wichtig, weil gerade die Zeit des Erwachsenwerdens so immens schwer ist. Nie ist man mehr mit sich alleine (selbst wenn man nach außen hin ‚funktioniert’, wenn man tanzen geht und lacht und mit Freunden herumzieht), innerlich ist das Erwachsenwerden eine unglaubliche Wucht, ich glaube, für jeden von uns. Aber die meisten Menschen behalten die Ängste und sorgen, die in dieser Zeit in ihnen sind, für sich. Teils weil ihnen der Mut fehlt, mit jemandem offen zu sprechen, teils aber auch, weil einfach ‚die Worte fehlen’… Ich versuche mit meinen Büchern nicht, Lösungen zu präsentieren, sondern vielmehr meine LeserInnen, ob jung oder schon erwachsen, zu berühren. Wenn ich das erreicht habe, bin ich froh.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Ihr neusten Werk „Ich, die Andere“ ist wirklich sehr beeindruckend. Die Geschichte ist so authentisch und bewegend geschildert, dass man sich selbst als Teil der Geschichte fühlt. Gibt es tatsächlich existierende „Vorbilder“ für diese Story oder ist sie völlig Ihrer Fantasy entsprungen?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Diese Geschichte ist ganz und gar frei erfunden. Dennoch gab es einen bestimmten Moment, der mich veranlasste, spontan ‚loszuschreiben’. Schon jahrelang hatte ich den Wunsch, mal ein Buch zu schreiben, das die Türkei zum Thema hat. Das liegt in erster Linie daran, dass ich als kleines Kind für ein Jahr in Istanbul gelebt habe und das Land und die Sprache sehr gerne habe. Vor einigen Jahren, als ich mich auch intensiv mit dem Christentum beschäftigt habe, las ich auch eine deutsche Ausgabe des Koran. Die Geschichten darin haben mich fasziniert und es war eine sehr spannende Zeit. Aber schon damals gab es beim lesen für mich Momente des Erschreckens. Der Koran enthält Suren, die sehr schwer lasten und die meines Erachtens sehr fragwürdig sind. Ich hatte also fest vor, ein Buch über die Türkei zu schreiben. Aber wie das so geht: immer wieder fehlte mir die Zeit, kamen andere Projekte dazwischen. Aber dann, im Sommer 2005, wurde in meiner Heimatstadt am helllichten Tag eine junge Türkin in einer Gartenanlage von ihrem Bruder mit sechs Kopfschüssen getötet, weil sie sich in einen deutschen Studenten verliebt hatte und mit ihm leben wollte. – Ich war, wie alle, entsetzt, schockiert, wie benommen… Tagelang, wochenlang ließ mich dieser Vorfall nicht los. Und allmählich spürte ich, wie sich meine Gedanken in drei Erschreckensmomente drittelten: da war natürlich vor allen Dingen das erschossene junge Mädchen: was für eine furchtbare, entsetzliche, nie wieder gutzumachende Tat! Aber dann dachte ich an den Täter: wie furchtbar, wie schrecklich, wie nie wieder gutzumachend war das, was er getan hatte. wie musste er sich fühlen, tief in sich drin? Vielleicht so verschüttet, dass er es selbst gar nicht mehr spüren konnte. Aber es war ja trotzdem da. (ich habe auch einen Sohn und eine Tochter, ich versuchte, die Situation in Gedanken zu übertragen – es gelang mir nicht…) und der dritte, ganz profane Gedanke war die Vorstellung, das es möglich war, dass ein junger, aufgebrachter, vor Hass ‚blinder“ junger Mensch mit einer geladenen Waffe in der Tasche am helllichten Tag einfach so im Bus sitzen konnte, auf dem Weg, diese Waffe zu benutzen… &#8211; Und so entstanden in meinen Gedanken Kelebek und Sercan Aydimir. Und eben auch Reza, Dursun und Halil. Aber auch Ana und ihre Familie und Kelebeks Eltern. Noch immer fühle ich mich meinen  Figuren sehr, sehr verbunden. Es war bedrückend und wunderbar zur gleichen Zeit, sie alle um mich zu sammeln. Die Arbeit an „Ich, die Andere“ war, obwohl das Thema so bedrückend ist, eine sehr gute Zeit.</p>
</div>
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<div id="c803" class="csc-default">
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Warum schreiben Sie Kinder- und Jugendbücher? Worin liegt für Sie der besondere Reiz an diesem Genrè?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Ich schreibe für Kinder und Jugendliche, weil es mir große Freude macht, mit Kindern und Jugendlichen zusammen zu sein. Als ich anfing, wirklich beruflich zu schreiben, war meine Tochter drei Monate alt. Zwei Jahre später kam noch unser Sohn hinzu. Ich habe zwischen Holzklötzen, Eisenbahnen, Puppen und Playmobil geschrieben. Ich habe einen Schreibstopp gemacht, wenn meine Kinder und ihre Spielkameraden (jeder der Kinder hat kennt das…) ihre Kinderstühle in Reihen stellten und uns ‚Theater’ vorspielten. Später habe ich geschrieben und zwischendurch Hausaufgaben nachgesehen und Vokabeln abgefragt. Es folgten Zeiten, als meine Kinder mit Freunden und einer Videokamera ‚bewaffnet’ „James-bond-filme“ drehten, in denen sie Matratzen im Treppenhaus positionierten, um Stundmenartige stürze darzustellen. Oder sie kramten übrig gebliebene Silvesterkracher aus den Schubladen und spielten im Hof James-Bond-Schießereien nach… Nie konnte ich besser schreiben als in solch einem Trubel! Ich liebe das Leben mit Kindern – Und darum schreibe ich auch so gerne über sie!</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Woran arbeiten Sie zur Zeit? Auf welche Neuerscheinung von Ihnen, dürfen wir demnächst gespannt sein?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Gerade habe ich über einen wirklich sehr, sehr dicken Jungen geschrieben, der es im Alltag und in  der Schule alles andere als leicht hat und der sich einsam und ausgeschlossen fühlt – bis er eines Tages Tiffany trifft, die ebenfalls schwer an einem Bündel trägt – wenn auch an einem ganz anderen…</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Gibt es ein Buch was Sie gerne schreiben würden? Vielleicht sogar etwas völlig anderes?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Ja, ich werde demnächst ein Buch für Erwachsene schreiben – zum ersten Mal! Und darauf freue ich mich sehr!</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Haben eigentlich Ihre eigenen Kinder etwas von Ihrer Schreibbegeisterung und Ihrem Talent geerbt?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Unsere jetzt 16-jährige Tochter schreibt sehr viel. Dabei sah es zuerst gar nicht danach aus. Wie auch unser Sohn besucht sie eine Waldorfschule und obwohl unsereTtochter, wie ich, schon mit 4 Jahren zu lesen und schreiben anfing, hatte sie danach lange Zeit kein Interesse am schreiben eigener Geschichten. Allerdings verschlang (und verschlingt) sie seit damals ein Buch nach dem anderen. Und seit etwa drei Jahren hat es sie dann doch noch gepackt. Und in der Zwischenzeit hat sie schon viele Geschichten und Geschichtsanfänge geschrieben. Zuletzt überraschte sie mich und meinen Mann mit zwei wirklich abgeschlossenen, sehr lustigen  Bänden über ein Mädchen, das in einer Großfamilie aufwächst, in der aber, trotz des vergnügten Erzähltons, nicht alles perfekt ist, sondern in leisen Tönen auch ernste Inhalte versteckt sind. Ich war sehr berührt beim Lesen. – Unser Sohn ist ein bisschen ‚lesefaul’ und darum auch kein großer Schreiber. Er ist mehr der ‚anpackende’ Typ, in dem ich mich aber auch wieder finde. So wie ich in den 80er Jahren protestieren ging, so ist mein Sohn mit seinen 14 Jahren jüngstes Mitglied der „Grünen“ in Rheinland-Pfalz und außerdem engagiert er sich für Greenpeace in einem sogenannten „Greenteam“.</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Was würden Sie jungen Menschen raten, die gerne Schreiben? Können Sie den Kids ein paar Tipps geben?</p>
<p class="bodytext"><strong>JF: </strong>Ich rate gerne: immer alles aufheben, was du geschrieben hast. Auch wenn du die Geschichte oder das Gedicht nicht zuende bekommst: aufbewahren! Es kann später neue Impulse geben, es ist ein wichtiger Teil deiner Gedankenwelt!  Gut ist es auch, wenn man jemanden hat, dem man seine Werke mal vorlesen oder zum selbstlesen geben kann. So übt man die ‚Öffentlichkeit’ und es ist ein gutes Gefühl, über die eigenen Texte zu sprechen. – Ansonsten halte ich es tatsächlich immer noch mit den drei Worten, die ich als 17-jährige an die Berliner Mauer gesprüht habe: LEBEN. LIEBEN. KÄMPFEN! Das trifft auf vieles zu. Auch aufs Schreiben…!</p>
<p class="csc-frame-frame1"><strong>AS: </strong>Liebe Frau Frey, vielen Dank für das Interview und alles Gute für Sie.</p>
<p class="bodytext">Das Interview führte Antje Szillat, im Juli 2007</p>
</div>
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		<title>Interview mit Thomas Brezina</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2016 21:38:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Brezina]]></category>
		<category><![CDATA[INterview]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Brezina]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Interview AS: Hallo Thomas Brezina, Von welchem Beruf hat eigentlich der achtjährige Thomas Brezina geträumt? TB: Ich wollte Tierarzt werden. AS: Wann haben Sie den Spaß und die Lust am Schreiben entdeckt? Gab es eine Lehrerin die Sie besonders gefördert hat oder kam die Unterstützung eher aus Ihrer Familie? TB: Mit acht Jahren wollte&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/interview/interview-brezina/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Interview mit Thomas Brezina</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="contentbereich">
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<h1 class="csc-firstHeader">Das Interview</h1>
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<div class="csc-textpic-image csc-textpic-last"><a title="Die Nachwuchs-Rezensenten und Rezensentinnen" href="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=24&amp;md5=ce7e1a894907dc675e3bade042d0e5fc8adcaaa8&amp;parameters%5B0%5D=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters%5B1%5D=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo0MToiPGJvZHkgc3R5bGU9Im1hcmdpbjowOyBi&amp;parameters%5B2%5D=YWNrZ3JvdW5kOiNmZmY7Ij4iO3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2&amp;parameters%5B3%5D=YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2BIHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//fileadmin/_processed_/csm_kinder_brezina_9f08803cf8.jpg" alt="Die Nachwuchs-Rezensenten und Rezensentinnen von Thomas Brzezina" width="160" height="120" border="0" /></a></div>
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<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Hallo Thomas Brezina, Von welchem Beruf hat eigentlich der achtjährige Thomas Brezina geträumt?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB: </strong>Ich wollte Tierarzt werden.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Wann haben Sie den Spaß und die Lust am Schreiben entdeckt? Gab es eine Lehrerin die Sie besonders gefördert hat oder kam die Unterstützung eher aus Ihrer Familie?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Mit acht Jahren wollte ich mein erstes Buch schreiben. Ich habe mit Bleistift und Block dreißig Seiten voll geschrieben. – Meine Eltern haben mich immer gefördert, wenn ich an etwas Spaß hatte. In der Schule war das weniger der Fall. Die ewige Jagd nach Rechtschreibfehlern oder falsch platzierten Beistrichen hat mir die Freude am Schreiben eine Weile verleidet.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Spielten in Ihrer Jugend Bücher eine große Rolle? Wer war (und ist es vielleicht noch heute ) Ihr LieblingsautorIn?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> &#8211; Ja, ich saß in meinem Baumhaus und habe unendlich viel gelesen. Ich las alle Bücher gern, in denen ich mich verstanden und nicht belehrt fühlte. Viel Astrid Lindgren, viele Krimis, viele Abenteuer. Astrid Lindgren bewundere ich noch heute sehr.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Haben Sie ein Vorbild in der Literatur?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Immer schon haben mich Autoren aus England und Amerika am meisten beeindruckt. Besonders mag ich Charles Dickens, der seine großen Romane als Fortsetzungsgeschichten veröffentlicht hat. Und Wilkie Collins, der den ersten Krimi der Welt geschrieben hat. Wilkie Collins hat sich beim Schreiben so aufgeregt, dass er krank wurde. Mir passiert das auch manchmal: Ich beginne beim Schreiben zu schwitzen, zu keuchen, zu lachen.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Sie schreiben Bücher, Hörbücher und Drehbücher zu ganz unterschiedlichen Themen. Welches Genre liegt Ihnen am meisten oder fühlen Sie sich in jedem Genre wohl?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Ich fühle mich in allen Geschichten wohl. Ich kann nur schreiben, was mir Freude macht. Alles andere würden meine Leser spüren und bestimmt ablehnen.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Was ist für Sie persönlich die größte Herausforderung bei der Entstehung eines neuen Buches?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Wenn ich ein neues Buch schreibe, stelle ich mir vor, ich sitze vor Kindern und erzähle ihnen meine Geschichte. Erst wenn ich das Gefühl habe, ihre Augen fangen an zu glänzen und sie wollen mehr hören, schreibe ich meine Sätze nieder&#8230;</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Wenn Sie sich entscheiden müssten, wären Sie lieber Autor oder Moderator? Oder ist es vielleicht gerade diese Kombi, die aus Ihnen einen so guten und beliebten Autor und Moderator machen?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Ja, ich glaube, es ist die Kombination. Immer nur sitzen und schreiben wäre mir auf Dauer langweilig. Die Fernseharbeit mit vielen lieben Kollegen ist eine willkommene und schöne Abwechslung. Sie lockert mich und mein Gehirn und ist gleichzeitig eine große Herausforderung. Danach aber freue ich mich wieder auf das Schreiben.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Woher nehmen Sie die Ideen zu Ihren Büchern und den vielen unterschiedlichen Serien?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Man muss nur mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen, zuhören, beobachten. Was ich erlebe und entdecke, ist wie Pflanzensamen, aus dem dann die Geschichten wachsen. Ich bekomme viele Ideen durch das, was ich von Kindern höre und erfahre. Mein Kopf ist wie ein Glashaus für Geschichten. Das war immer so und selbst sehe ich gar nichts Besonderes darin.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Wie gelingt es Ihnen, die unterschiedlichen Hauptfiguren nicht zu verwechseln oder beim Schreiben plötzlich in eine andere Serie „zu springen“?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Diese Gefahr besteht überhaupt nicht. Wenn ich ein neues Buch schreibe, tauche ich in die Serie und in ihre Figuren ein und lebe mit ihnen. Es ist, als würde ich von Haus zu Haus gehen und verschiedene Familien besuchen.<br />
AS: Gibt es einen ganz besonderen Ort, an dem Sie sich am liebsten aufhalten, Ihnen die besten Ideen kommen und vielleicht sogar am besten schreiben können?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Ich lebe an drei Orten: in Wien, im Sommer am Neusiedler See und in den Wintermonaten in London. London mit seinem Kulturen-Mix ist für mich eine unglaublich inspirierende Stadt. Es tun sich ständig viele Dinge auf kulturellem Gebiet. Den Wechsel zwischen Wien und London, der brodelnden Großstadt London und dem gemütlichen Wien, schätze ich sehr.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Wie sieht eigentlich ein ganz normaler Arbeitstag bei dem Autoren, Moderatoren, Unicef Botschafter Thomas Brezina aus?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> &#8211; Aufstehen, Hund füttern, Yoga oder andere Übungen, Frühstück, E-Mails beantworten oder telefonieren. Ab ca. 9.30 Uhr lesen, was ich am Vortag geschrieben habe, und weiterschreiben. Dazwischen auf- und abgehen, strecken, lachen, im Sommer schwimmen, zu Mittag essen, wieder hinsetzen, tippen, strecken, nachdenken, eine große Idee haben, noch wilder tippen, herumlaufen, schreiben, schreiben, schreiben bis etwa 18 oder 19 Uhr. Dann sind an die 20 Seiten fertig. An manchen Tagen auch Dreharbeiten. Am Abend genießen, relaxen, ein wenig essen, spazieren gehen, manchmal ins Theater (vor allem in London.)</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Viele Autoren arbeiten ja nach einer bestimmten Methode, z.B. der Storyline. Befassen Sie sich auch methodisch mit einem neuen Buchprojekt?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Ja, ich weiß immer, wie mein Buch ausgeht. Wenn ich zu schreiben beginne, habe ich mindestens zwei Drittel davon schon fertig im Kopf. Manchmal aber verlaufen die Wege dann anders, als ich es zu Beginn gedacht hätte.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Wie lange brauchen Sie für die Entstehung eines neuen Buch-Projektes – von der Idee bis zum fertigen Buch?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Das hängt von vielen verschiedenen Dingen ab. Manche Bücher sind bereits jahrelang in meinem Kopf, bevor ich sie aufschreibe. Am Tag schreibe ich im Schnitt 20 Buchseiten, egal, wie viel Text diese Seiten enthalten. Bücher mit knapperen Texten zu schreiben ist nicht einfacher als Bücher mit umfangreicheren, ausführlicheren Texten.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS: </strong>Gibt es etwas, was Sie durch Ihre Bücher vermitteln möchten oder wollen Sie einfach „nur“ unterhalten?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Wie schon gesagt: Ich möchte Kinder begeistern, für all das Schöne und Aufregende, das die Welt zu bieten hat. Für ihr Leben, in dem sie viel erreichen können, und für die Möglichkeiten, die in ihnen stecken. Kinder treten voller Neugier und Freude in die Welt. Leider wird ihnen oft beides im Laufe der Jahre gründlich ausgetrieben. Mit meinen Geschichten möchte ich sie ermutigen, sich Lebensfreude und Neugier auf alles, was da so wartet, zu erhalten.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> An welchen Projekten arbeiten Sie gerade? Und über welche Neuerscheinungen können sich Ihre Fans demnächst freuen?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Ich schreibe zurzeit an &#8222;Die Ratten von London&#8220; – ein großes dreiteiliges Abenteuer über ein uraltes Geheimnis tief unter London, auf das vier sehr ungewöhnliche Teens einen Hinweis erhalten. Eine große Bewährungsprobe für die vier, die zu Beginn keine Freunde sind. Sehr außergewöhnliche Entdeckungen, von denen die Leser selbst einige machen können, wenn sie nach London kommen.</p>
<p class="bodytext"><strong>AS:</strong> Die Kids würden sich sicher sehr über einen Schreibtipp von Thomas Brezina freuen. Welchen Rat würden Sie jungen Menschen geben, die gerne schreiben oder sogar davon träumen, Autor zu werden?</p>
<p class="bodytext"><strong>TB:</strong> Hinsetzen und schreiben. Nur an die Geschichte denken und an nichts anderes. Schreiben, schreiben, schreiben. Ich habe dazu viele Tipps auf meiner Homepage www.thomasbrezina.com &#8211; Diese Frage wird mir nämlich oft gestellt.</p>
<p class="bodytext">AS: Vielen Dank für das Interview und weiterhin viel Erfolg und Spaß beim Schreiben und Moderieren.</p>
<p class="bodytext">Das Interview führte Antje Szillat im Mai 2007</p>
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		<title>Milena Baisch</title>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2016 21:32:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Autorenspecial]]></category>
		<category><![CDATA[INterview]]></category>
		<category><![CDATA[Milena Baisch]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vielseitige Autorin Milena Baisch wurde 1976 in Wuppertal geboren, wo sie auch aufwuchs. Schon als Kind liebte sie es Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben. Ihr erstes Kinderbuch schrieb sie 1995 und hat von da an zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht. Seitdem sie in Berlin an der Filmakademie Drehbuch studierte, schreibt sie auch Drehbücher für Film und&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/autorenspecial/milena-baisch/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Milena Baisch</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//fileadmin/_processed_/csm_milena.baisch_6f79927fa6.jpg" alt="Milena Baisch" width="120" height="122" />Die vielseitige Autorin Milena Baisch wurde 1976 in Wuppertal geboren, wo sie auch aufwuchs. Schon als Kind liebte sie es Geschichten zu erfinden und aufzuschreiben. Ihr erstes Kinderbuch schrieb sie 1995 und hat von da an zahlreiche Kinderbücher veröffentlicht. Seitdem sie in Berlin an der Filmakademie Drehbuch studierte, schreibt sie auch Drehbücher für Film und Fernsehserien sowie Hörspiele.</p>
<p class="bodytext">Mit ihrem neusten Werk &#8222;Blumen im Bauch&#8220;, das im Erika Klopp Verlag  erschienen ist, ist ihr Debüt als Jugendbuchautorin hervorragend geglückt.<br />
Milena Baisch ist mit diesem Jugendroman ein wirklich beeindruckendes und sehr emotional geschriebenes Buch gelungen, mit dem sich sicherlich viele Jugendliche bestens identifizieren können.</p>
<p class="bodytext">Über sich selbst sagt die sympathische Autorin: &#8222;Ich habe auf meinem Kopf so einen Hubbel, wie eine kleine Beule. Und ich glaube, dass da mehrere tausend Geschichten drin gelagert sind!&#8220;</p>
<p>Über diesen Hubbel wollten wir unbedingt mehr erfahren und haben<br />
deshalb bei Milena Baisch nachgefragt.</p>
<p class="bodytext"><a href="https://kidslife-magazin.de/interview-baisch/">Interview mit Milena Baisch</a></p>
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		<title>Buchvorstellungen von Jana Frey</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kidslife]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2016 21:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Buchvorstellungen]]></category>
		<category><![CDATA[INterview]]></category>
		<category><![CDATA[Jana Frey]]></category>
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					<description><![CDATA[Buchvorstellungen Jana Frey Luft zum Frühstück &#8211; Ein Mädchen hat Magersucht Von Jana Frey Serafina führt kein glückliches Leben. Sie ist zwar nicht dick, aber nicht so dünn wie ihre Schwester Maria. Als Serafina klein war, wohnten sie in Italien. Denn ihr Papa kommt aus Italien. In Deutschland fühlt sich Serafina nicht wohl. Sie hat&#8230;&#160;<a href="https://kidslife-magazin.de/lesenundmedien/buchvorstellungen/buchvorstellungen-2/" rel="bookmark"><span class="screen-reader-text">Buchvorstellungen von Jana Frey</span></a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div id="c798" class="csc-frame csc-frame-rulerAfter">
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<h1 class="csc-firstHeader">Buchvorstellungen Jana Frey</h1>
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<div class="csc-textpic-image csc-textpic-last"><a title="Luft zum Frühstück - Ein Mädchen hat Magersucht" href="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=35&amp;md5=02b0ac2f8548215b5143b95fd4a976457fd394f3&amp;parameters%5B0%5D=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters%5B1%5D=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo0MToiPGJvZHkgc3R5bGU9Im1hcmdpbjowOyBi&amp;parameters%5B2%5D=YWNrZ3JvdW5kOiNmZmY7Ij4iO3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2&amp;parameters%5B3%5D=YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2BIHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone" src="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//fileadmin/_processed_/csm_luft.zum.fruehstueck_01_d2b4fbcc2e.jpg" alt="Luft zum Frühstück - Ein Mädchen hat Magersucht Jana Frey" width="120" height="196" border="0" /></a></div>
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<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Luft zum Frühstück &#8211; Ein Mädchen hat Magersucht</strong><br />
Von Jana Frey</p>
<p class="bodytext">Serafina führt kein glückliches Leben. Sie ist zwar nicht dick, aber nicht so dünn wie ihre Schwester Maria. Als Serafina klein war, wohnten sie in Italien. Denn ihr Papa kommt aus Italien. In Deutschland fühlt sich Serafina nicht wohl. Sie hat nicht viele Freunde, nur Moses. Er ist dick und ein bisschen verrückt. Aber sie mag Moses gerne. Irgendwann hat Serafina es satt und beginnt eine Diät. Sie überwindet sich zu viel Sport. Bevor die Schule beginnt, bis sie nicht mehr kann. Jeden Tag hungert sie und wird durch ihren strengen Plan immer dünner. Als sie schon dünner ist als all ihre Schulkollegen, findet sie sich noch immer zu dick. Moses versteht sie nicht und Serafina will nicht mehr seine Freundin sein. Jetzt hat sie ihren besten Freund verloren. Der Hunger ist nun ihr Freund. Er begleitet sie immer. Eines Tages als sie in der Früh laufen geht, kollabiert sie. Sie kommt in ein Krankenhaus und findet den Weg zurück zu einem normalen Leben. Moses wird wieder ihr Freund.</p>
<p class="bodytext">Gedanken: Dieses Buch hat mir deshalb so gut gefallen, weil ich Serafinas Situation sehr gut verstehen kann. Sie wusste einfach keinen Ausweg mehr, um ihre Probleme zu lösen. Leider geht es schnell magersüchtig zu werden. Meistens beginnt es mit einer harmlosen Diät. An Magersucht sterben viele Jugendliche, vor allem Mädchen, aber auch einige, wie Serafina, gewöhnen sich wieder an das regelmäßige Essen.</p>
<p class="bodytext"><strong><em>Jeder sollte mit seinem Körper zufrieden sein und sich in seiner eigenen Haut wohlfühlen!</em></strong><br />
Lena Binder, 14 Jahre alt aus Österreich</p>
<p class="bodytext">Gebundene Ausgabe: 176 Seiten<br />
Verlag: Loewe Verlag; 2005<br />
ISBN-10: 3785551843<br />
ISBN-13: 978-3785551844<br />
Preis: 12,90 EUR</p>
<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.amazon.de/gp/product/3785551843?ie=UTF8&amp;tag=kidslifeonline-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3785551843" target="_blank">Jezt bei amazon.de kaufen!</a></p>
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<p class="csc-linkToTop"><a href="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//#">Nach oben</a></p>
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<div class="csc-textpic-image csc-textpic-last"><a title="Ich, die Andere!" href="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=36&amp;md5=60afef7c960e349351070960a47872564408bd6e&amp;parameters%5B0%5D=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters%5B1%5D=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo0MToiPGJvZHkgc3R5bGU9Im1hcmdpbjowOyBi&amp;parameters%5B2%5D=YWNrZ3JvdW5kOiNmZmY7Ij4iO3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2&amp;parameters%5B3%5D=YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2BIHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D" target="thePicture"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//fileadmin/_processed_/csm_ich.die.andere_99fedca321.jpg" alt="Ich, die Andere!" width="120" height="184" border="0" /></a></div>
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<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Ich, die Andere!</strong><br />
Von Jana Frey</p>
<p class="bodytext">Kelebek ist eine deutsche Türkin. Kelebek ist Siri und Aviva und sie liebt Istanbul, ihre Familie, besonders ihren Bruder Sercan&#8230;und Janosch. Die erste zarte Liebe, von der sie niemanden etwas erzählen kann und darf.</p>
<p class="bodytext">Doch ihr Bruder Sercan &#8211; der ihr bislang so nahe stand wie kein anderer Mensch &#8211; bemerkt etwas von der wunderbaren Liebe zwischen Kelebek und Janosch. Blind vor Hass auf Janosch und auf Kelebek gerät sein Handeln und Denken völlig außer Kontrolle. Obwohl Kelebeks Eltern die Beziehung ziwschen Janosch und Kelebek akzeptieren würden, muss sie doch für längere Zeit in die Türkei &#8211; zu einer Tante, die dann in einer grausamen und erschütternden Situation etwas in Erfahrung bringen soll. Doch Kelebek kommt zu Janosch zurück und flieht mit ihm. Sercan wird nur noch von Hass gesteuert und das Unheil nimmt seinen Lauf.</p>
<p class="bodytext">Ein unglaubliches Buch. Packend, erschütternd, beängstigend und doch irgendwie hoffnungsvoll. Ich war tief ergriffen und völlig gefesselt von dieser Geschichte.<br />
Regina Leinemann</p>
<p class="bodytext">Gebundene Ausgabe<br />
Verlag: Loewe Verlag (2007)<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3785558651<br />
ISBN-13: 978-3785558652<br />
Preis: 12,90 EUR</p>
<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.amazon.de/gp/product/3785558651?ie=UTF8&amp;tag=kidslifeonline-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3785558651" target="_blank">Jetzt bei amazon.de kaufen!</a></p>
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<div class="csc-textpic-image csc-textpic-last"><a title="Rückwärts ist kein Weg" href="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//index.php?eID=tx_cms_showpic&amp;file=37&amp;md5=3371ab68e1c3d1a98956c4e644adea240872a892&amp;parameters%5B0%5D=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjgwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjQ6IjYw&amp;parameters%5B1%5D=MG0iO3M6NzoiYm9keVRhZyI7czo0MToiPGJvZHkgc3R5bGU9Im1hcmdpbjowOyBi&amp;parameters%5B2%5D=YWNrZ3JvdW5kOiNmZmY7Ij4iO3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2&amp;parameters%5B3%5D=YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI%2BIHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D" target="thePicture"><img loading="lazy" decoding="async" src="http://wp11080335.server-he.de/Typo3old/new//fileadmin/_processed_/csm_rueckwaerts.ist.kein.weg_0f3a2a9820.jpg" alt="Rückwärts ist kein Weg" width="120" height="195" border="0" /></a></div>
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<div class="csc-textpic-text">
<p class="bodytext"><strong>Rückwärts ist kein Weg</strong><br />
Von Jana Frey</p>
<p class="bodytext">Lilli ist 14 und schwanger. Sie kann mit der Situation sehr schwer umgehen. Der Vater des Kindes ist etwas älter als sie. Doch die Beziehung zerbricht. Als das Kind geboren wird, hat Lilli nur noch schlaflose Nächte. Ihre Mutter unterstützt sie wo sie nur kann, doch es zu viel für Lilli. Das Baby kommt zu einer Pflegefamilie, doch Lilli ist froh, dass sie nicht abgetrieben hat.</p>
<p class="bodytext">Wer kann sich das vorstellen? 14 und schon schwanger? Es ist nicht leicht zu entscheiden, ob man das Kind abtreiben soll oder nicht. Man muss bedenken, man tötet ein Kind, man sieht es zwar nicht, aber es hat auch ein Recht zu leben. Doch wenn das Kind auf der Welt ist, kann man nicht mehr tun und lassen was man möchte. Das Neugeborene nimmt viel Zeit in Anspruch und hat viele Bedürfnisse.</p>
<p class="bodytext">Das man nie in solch eine Situation kommt, sollte man sich vorher schon über Verhütung Gedanken machen.</p>
<p class="bodytext"><em><strong>Meiner Meinung nach das beste Buch von Jana Frey.</strong></em><br />
Lena Binder, 14 Jahre alt aus Österreich</p>
<p class="bodytext">Gebundene Ausgabe: 169 Seiten<br />
Verlag: Loewe Verlag;<br />
Auflage: 1 (März 2005)<br />
Sprache: Deutsch<br />
ISBN-10: 3785554230<br />
ISBN-13: 978-3785554234<br />
Preis: 9,90 Euro</p>
<p class="bodytext"><a class="linkExt" href="http://www.amazon.de/gp/product/3785554230?ie=UTF8&amp;tag=kidslifeonline-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3785554230" target="_blank">Jetzt bei amazon.de kaufen!</a></p>
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